5 Tipps für ein optimales Raumklima im Schlafzimmer

Die Qualität des Raumklimas ist nicht nur essentiell für unser Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch auf unsere Gesundheit aus. Das gilt gerade für den intimsten aller Räume: Das Schlafzimmer. An kaum einem anderen Ort verbringen wir mehr Zeit, gleichzeitig gibt es hier besonders viele Faktoren, die uns um unseren wohlverdienten Schlaf bringen. Die Bettwäsche-Experten von hig & chic verraten ihre Top 5 Tipps um Euer Raumklima zu optimieren.

  1. Auf Abstand gehen

Schön und gemütlich soll das Schlafzimmer sein, meistens aber auch praktisch. Da will jeder Zentimeter gut genutzt sein. Stehen die Möbel allerdings direkt an der Wand, kann die Luft nicht zirkulieren und es bildet sich Feuchtigkeit. Der Grund: Kalte Luft kann weniger Wasserdampf speichern, als warme. Trifft warme Zimmerluft auf eine kühle Oberfläche, etwa eine Außenwand oder ein Fenster, kondensiert das Wasser. Blockiert dann noch ein großer Schrank mit geschlossener Rückwand die Luftbewegung, kann die entstandene Feuchtigkeit nicht abtrocknen  – ein Paradies für Schimmelpilze und Bakterien. Oft wird der Befall bemerkt, wenn es viel zu spät ist. Wer auf diese böse Überraschung getrost verzichten kann, lässt ganz einfach einen Mindestabstand von 5 cm zwischen Möbelstück und Wand.

  1. Grün hinter den Ohren sein

Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sie verbessern auch langfristig das Raumklima. Durch Photosynthese wandeln Grünpflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht Kohlendioxid (CO2) in Sauerstoff um. Doch damit nicht genug: Einige Arten sind sogar in der Lage Giftstoffe zu binden und so die Schadstoffbelastung im Raum deutlich zu senken. Zugleich geben Pflanzen das Wasser, das sie benötigen wieder nach außen ab und wirken so als natürlicher Luftbefeuchter. Übrigens: Ohne Licht kommt die Photosynthese zum Erliegen, stattdessen nimmt die Pflanze vermehrt Sauerstoff auf. Der Mythos, dass üppiges Grün neben dem Bett uns nachts den Sauerstoff wegatmet ist dennoch falsch. Dafür ist der Effekt viel zu marginal.

  1. Tief Luft holen

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist wichtig, um die verbrauchte Luft raus- und frischen Sauerstoff reinzulassen. Richtiges Lüften ist dabei genauso wichtig, wie richtiges Heizen. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, trocknen unsere Atemwege und Schleimhäute aus, ist sie jedoch zu hoch, droht Schimmelbildung. Das gilt vor allem im Schlafzimmer, wo wir bis zu 2L Flüssigkeit ausatmen und -schwitzen. Als optimal gilt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40-60%. Am effektivsten Lüftet Ihr nach dem Durchzugs-Prinzip, heißt: Zwei gegenüber liegender Fenster weit öffnen und das am besten mehrmals täglich.

  1. Nicht ins Schwitzen geraten

Auch die Temperatur ist Teil des Raumklimas. Die meisten Menschen fühlen sich bei einer Raumtemperatur zwischen 19 und 22 Grad am wohlsten. Die ideale Temperatur zum Einschlafen liegt etwas niedriger, da die körpereigene Klimaanlage nachts runterfährt. Dabei spielt natürlich auch unser Bettzeug eine Rolle. Synthetische Materialien z. B. gelten als kaum atmungsaktiv und führen zu einem Hitzestau unter der Decke. Tencel Lyocell hingegen verfügt über ein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement und ist sogar 50% atmungsaktiver als Baumwolle. Besonders praktisch: Aufgrund seiner thermoregulierenden Eigenschaften, kühlt Lyocell im Sommer und wärmt im Winter. Die Bettwäsche von hig & chic sorgt aber nicht nur für ein optimales Schlafklima, sondern schont dank FSC-zertifizierter Forstwirtschaft auch noch die Umwelt.

  1. Ordentlich abstauben

Dreck und Staub sind nicht nur unästhetisch, sondern können sogar die Gesundheit beeinträchtigen. Durch diverse Quellen setzen sich im Staub anorganische, sowie organische Partikel ab, darunter Essenskrümel, Haare, Hautschuppen oder Pflanzenteile. Ein Kleinstbiotop, in dem sich Milben ideal vermehren können. Ein Albtraum, vor allem für Hausstauballergiker. Da hilft nur gründlich Putzen und Staubwischen. Dabei am besten ein angefeuchtetes Baumwolltuch verwenden, damit der Staub nicht aufgewirbelt wird und sich an anderer Stelle festsetzen kann. Auch Polster, Teppiche und Matratzen sollten regelmäßig abgesaugt oder ausgeklopft werden, denn hier fühlen sich die Spinnentiere aufgrund der hohen Feuchtigkeit und Wärme besonders wohl.

 

Über hig & chic:

Das Startup hig & chic wurde im April 2019 von den Mannheimern Tom Gärtner und Matthias Kühr gegründet. Mit ihren Bezügen aus Eukalyptusfasern wollen die beiden den angestaubten Bettwäsche-Markt aufmischen. Ihre Vision: Die komplette Produktionskette, vom umweltfreundlichen Anbau der Rohstoffe bis hin zum plastikfreien Versand, so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Schon im Oktober 2019 startete die erste Crowdfunding-Kampagne – und das mit riesigem Erfolg. Nach nur knapp einem Monat war das Ziel sogar übertroffen. Mittlerweile gibt es die kuschelig-weichen Bezüge in 5 verschiedenen Größen und 5 stylischen Designs. Die passenden Spannbettlaken sind in zwei Farben und 4 Größen erhältlich. Weitere Infos unter: https://www.higandchic.com/