Schlafmützen aufgepasst: 6 Mythen zur Betthygiene

Guter Schlaf ist wichtig, zumindest darin sind wir uns alle einig. Dass auch die Wahl und die Pflege der Bettwäsche dazu beiträgt, ist eher wenigen bewusst. Aber welche Tricks helfen wirklich gegen Nachtschweiß? Und wie heiß muss Bettwäsche eigentlich gewaschen werden? Die hig & chic-Gründer Tom Gärtner und Matthias Kühr müssen es wissen. Vor zwei Jahren begaben sich die Mannheimer selbst auf die Suche nach dem perfekten Ausgangsmaterial für ihr Bettwäsche-Startup. Dass man mit Bezügen aus Eukalyptus, auch Tencel Lyocell genannt, nicht nur das Schlafklima optimieren, sondern auch noch Zeit und Geld sparen kann, wussten sie damals zwar noch nicht, dafür sind sie heute echte Bettwäsche-Experten. Wir klären die 6 verbreitetsten Irrtümer rund um‘s Thema Betthygiene auf und verraten wie es richtig geht!

#1 „Bettwäsche wäscht man nach Bauchgefühl“

Das Bett frisch zu beziehen gehört zugegebenermaßen zu den eher nervigen Haushaltstätigkeiten. Viele verlassen sich deshalb ganz auf ihr Bauchgefühl – und warten meistens zu lange. Dabei ist regelmäßiges Waschen das A und O für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Aber was heißt denn nun „regelmäßig“? Tatsächlich wird empfohlen, die Bettwäsche alle 2 bis 4 Wochen zu waschen. Wer an einer Allergie leidet oder das Haustier mit im Bett schlafen lässt, sollte das Bettzeug allerdings ruhig öfter wechseln. Das gilt auch für die heißen Sommermonate. Wer viel schwitzt kann aufatmen: Tencel Lyocell hat einen natürlichen „Cooling-Effekt“ und ist deutlich atmungsaktiver, sodass sich Gerüche gar nicht erst festsetzen. Darum ist der Stoff auch so beliebt für Sportkleidung und -schuhe.

#2 „Bakterien sterben erst bei 90°C“

Auch wenn schon Eure Mutter auf Kochwäsche geschworen hat: Waschmaschinen und Waschmittel sind heute so gut, dass ein Waschgang bei 60°C völlig ausreicht, um gewöhnliche Hauskeime zu vernichten. Das spart Zeit, Nerven und nicht zuletzt auch ganz viel Strom. Lediglich bei ansteckenden Krankheiten und Infektionserregern ist es sinnvoll, auf höhere Temperaturen umzuschwenken. Der Clou bei Tencel Lyocell: Die besondere Fibrillenstruktur der Eukalyptusfaser sorgt für einen schnellen Abtransport der über Nacht entstandenen Flüssigkeiten und erstickt die Schimmel- und Bakterienbildung so im Keim. Aufgrund ihrer hervorragenden antibakteriellen Eigenschaften, könnt Ihr die Bezüge von hig & chic auch bedenkenlos im Schongang bei 30°C bis 60°C reinigen.

#3 „Bettwäsche ist der ideale Lebensraum für Milben, Pilze und Co.“

Ungebetene Mitbewohner, die nicht einmal Miete zahlen? Leider gibt es sie wirklich. Während wir schlafen, verlieren wir Schweiß, Hautschuppen und Körperhaare – ideale Brutstätten für Milben, Pilze und andere mikroskopisch kleine Lebewesen. Ihr Befall ist nicht nur eklig, sondern kann sogar Niesanfälle, allergische Reaktionen oder Asthma auslösen. Aber keine Panik, teure Allergiker-Bettwäsche oder spezielle Encasings sind nicht die einzige Lösung. Lyocell gilt von Natur aus als hypoallergene Faser, da sie das Bettklima trocken hält und den Milben so keine Lebensgrundlage bietet. Tests haben sogar ergeben, dass Milbenpopulationen bei TENCEL Lyocell innerhalb von 6 Wochen fast komplett absterben. hig & chic-Gründer Tom Gärtner hat noch einen Tipp: „Statt das Bett zu machen oder auszuschütteln, die Decke morgens nach dem Aufstehen lieber zurückschlagen und ausgiebig lüften. So kann die entstandene Feuchtigkeit entweichen und das Bett trocknen“.

#4 „Baumwolle ist das beste Material für empfindliche Haut“

Auch wenn es sich dabei um eine Naturfaser handelt: Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Da das Malvengewächs eine äußerst empfindliche Pflanze ist, fallen beim Anbau große Mengen an Pestiziden, Insektiziden und Düngemittel an. Auch wenn diese sich nicht immer in der Kleidung nachweisen lassen – für die Umwelt und die Feldarbeiter haben sie katastrophale Folgen. Zudem kommen bei der Verarbeitung der Rohbaumwolle oft Farbstoffe und giftige Chemikalien, wie z. B. Formaldehyd zum Einsatz, um den Stoff so beständiger gegen Knitterfalten oder Abnutzungserscheinungen zu machen. Viele dieser Hilfsmittel können jedoch Kontaktallergien auslösen oder sind sogar krebserregend. Im Gegensatz zu Baumwolle verbraucht die Lyocell-Bettwäsche von hig & chic nicht nur 95% weniger Wasser, sondern ist dazu noch OEKO-TEX®-zertifiziert, also maximal hautfreundlich. Dabei performt die Eukalyptusfaser auch als Beauty-Retter: Ihre glatte Oberfläche verhindert statische Aufladung und wirkt Hautunreinheiten entgegen.

#5 „Bettwäsche wird nur mit Weichspüler richtig weich“

Weichspüler suggerieren Frische und ein samtig-weiches Gefühl auf der Haut. Dabei sind sie längst nicht für jedes Material geeignet. Der Grund: Der Weichspüler legt sich wie ein Film auf das Gewebe und beeinträchtig so dessen Saugfähigkeit. Außerdem enthalten viele Produkte allergieauslösende Duftstoffe und umweltschädliche Zusätze, die ins Grundwasser gelangen und nicht natürlich abbaubar sind. Hilfsmittel dieser Art hat Tencel Lyocell zum Glück auch gar nicht nötig. Die Bettwäsche ist an Weichheit nämlich kaum zu übertreffen und behält trotz vieler Waschgänge noch lange seine Form. Stattdessen wird der Stoff von Mal zu Mal noch kuscheliger!

#6 „Für Sommer und Winter braucht man unterschiedliche Bettwäsche“

Wechselnde Jahreszeiten sorgen natürlich auch für wechselnde Temperaturen. Wer nach einer praktischen Lösung sucht, wird auch mit einer Ganzjahres-Bettwäsche happy. Tencel Lyocell etwa sorgt für ein konstantes Schlafklima: Dank ihrer thermoregulierenden Oberfläche kühlt sie im Sommer und wärmt im Winter. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern spart auch noch jede Menge Platz im Kleiderschrank. Und da die Eukalyptus-Bettwäsche von hig & chic besonders robust und langlebig ist, müsst Ihr auch bei ganzjährigem Gebrauch nicht so bald für Ersatz sorgen.