Führerschein machen: Migranten und Expats haben schlechte Chancen

Ernüchternde Zahlen, deren Trend sich von Jahr zu Jahr weiter ausprägen: Fahrschüler, die ihre Prüfungen nicht auf Deutsch ablegen – und das sind jährlich immerhin fast 250.000 – schaffen es mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit, die vorbereitungsintensive Prüfung zu bestehen. Nicht selten muss die Hälfte der Schüler noch mal ran und dementsprechend tiefer in die Tasche greifen. Dabei ist der Führerschein oft erforderlich, um einen Job auszuüben – also ein wesentlicher Faktor beim Thema Teilhabe und Chancengleichheit. Das Passauer Startup Educatio Digitale Lernsysteme will helfen.

Neue Regeln und komplexere Rahmenbedingungen im Straßenverkehr legen die Messlatte für das erfolgreiche Bestehen der Theorie-Prüfung Jahr für Jahr höher. Laut einer aktuellen Statistik von TÜV/Dekra fielen fast 40% der Fahrschüler durch die Prüfung in deutscher Sprache. Noch um einiges bedenklicher sind die Zahlen bei jenen Prüfungen, die nicht auf Deutsch abgelegt werden: In beinahe allen zugelassenen Fremdsprachen liegt die Bestehensquote deutlich unter dem Durchschnitt.

Bedenkliche Durchfallquoten bei fremdsprachigen Theorie-Prüfungen

Anders als die praktische Fahrprüfung darf die Theorieprüfung auf 13 Sprachen abgelegt werden. Von den insgesamt 1,7 Millionen Prüfungen 2021 wurden immerhin 17 Prozent nicht auf Deutsch durchgeführt. Die häufigsten Fremdsprachen in der Theorieprüfung sind Hocharabisch (6,7%), Englisch (2,4%) und Türkisch (1,8%). Während englischsprachige Prüflinge nur knapp unter dem Durchschnitt liegen, weichen die Ergebnisse im Hocharabischen um etwa drei, im Türkischen um sechs Prozent nach unten ab. Besonders schlimm traf es jene Führerscheinanwärter, die eine Prüfung auf Italienisch, Kroatisch oder Griechisch angetreten haben. Sie kamen auf eine Durchfallquote von über 50%.

Klassische Lernmaterialien lassen Schüler im Stich

Die Gründe für die Schieflage sieht Gábor Faragó, Gründer von Educatio Digitale Lernsysteme, in der schlechten Verfügbarkeit geeigneter Lernmaterialien für Fremdsprachler. „Die Führerschein-Theorie wird immer anspruchsvoller. Um so wichtiger ist es, gute Programme anzubieten, die fundiertes Wissen bzw. Verkehrskultur vermitteln und alle offenen Fragen beantworten“, so Faragó. „Bisher stehen nur die übersetzten amtlichen Prüfungsfragen zur Vorbereitung bereit. Wenn Unterrichtsinhalte auf Grund der Sprachbarriere nicht verstanden worden sind, ist das deutlich zu wenig.“ Nur wenige Fahrschulen können den eigentlichen Theorieunterricht in Fremdsprachen anbieten, Schüler sind also darauf angewiesen, sich das Wissen selbst anzueignen. Auch die mangelhafte Digitalisierung der Ausbildung und starke Schwankungen bei der Qualität der Lernmaterialen machen es Schülern schwer, die Inhalte in der Tiefe zu erfassen. Reines Auswendiglernen reicht heute nicht mehr aus. Die Wiederholung der Prüfung kostet dann nicht nur Geld, sondern auch jede Menge Zeit – zwei Ressourcen, die Zugezogene belasten können und den Prozess erheblich verzögern.

Der Führerschein bedeutet Teilhabe

Das Angebot der fremdsprachigen Theorieprüfung nehmen vor allem jene Menschen in Anspruch, die erst vor kurzer Zeit nach Deutschland gekommen sind. Wo sich schon Muttersprachler nachweislich mit den Inhalten schwertun, wird der Unterricht, wenn nicht verständlich übersetzt oder vermittelt, für Migranten und Expats zum absoluten Spießrutenlauf. Doch gerade das frühe und erfolgreiche Bestehen der Führerscheinprüfung ist vor allem für Neuankömmlinge in Deutschland wichtig, um den Integrationsprozess, den Jobeinstieg und die gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern – unter den aktuellen Bestehensquoten kein leichtes Unterfangen.

Mit mehrsprachigem, digitalem Angebot zur Trendwende

Dieser Ungleichheit sagt das Passauer Startup Educatio Digitale Lernsysteme den Kampf an: Sein digitales Selbstlern-Programm Dreiv zur Unterstützung des Präsenzunterrichts hat es nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf vier Fremdsprachen (Englisch, Türkisch, Hocharabisch, Russisch) übersetzt. „Es war unser Ziel, unsere Plattform Dreiv gleich im ersten Jahr in so vielen Sprachen wie möglich anzubieten. Wir haben erst einmal die vier gefragtesten ausgewählt und wollen in Zukunft auch die restlichen acht zugelassenen Sprachen abbilden“, so Oliver Frey Geschäftsleiter von Educatio. Das Selbstlern-System vermittelt Inhalte durch interaktive Bild- und Videosegmente und ergänzt seine Erklärtexte um ein Lexikon in einfacher Sprache. Auch über den aktuellen amtlichen Rahmen hinaus will das EdTech-Team helfen: ein Angebot für ukrainische Geflüchtete ist bereits in der Pipeline und soll kostenlos online zur Verfügung gestellt werden.

Pixellot überträgt Nike Youth Cup

Vorbei die Zeiten, in denen Amateurclubs die Übertragungsrechte ihrer Spiele an Drittanbieter abgeben und sich damit wichtige Einnahmen entgehen ließen. Das beliebte Juniorenturnier des Berliner Fußball-Verbands beweist, dass Streaming ab sofort Chefsache der Clubs bleibt. Beim Nike Youth Cup kam erstmals das innovative Kamera-System von Pixellot zum Einsatz. Die mit Künstlicher Intelligenz ausgestatteten Cams machen es möglich, Matches professionell zu streamen und auszuwerten. Als offizieller Partner des Berliner Fußballverbandes stattet Pixellot Turniere und Clubs mit Kamera-Einheiten aus, sodass diese volle Kontrolle über Daten, Inhalte und Sponsorings behalten.

Beim Nike Youth Cup des Berliner Fußball-Verbands, der über Himmelfahrt die Pokalsieger der U-13 bis U-19 Juniorenmannschaften suchte, war Pixellot dieses Jahr mit zwei Kamera-Systemen am Start. Neben einer Festinstallation mit Hochstativ im Poststadion in Moabit hat auch die mobile Einheit Pixellot Air die vier Spiele der Berliner Mannschaften, vom BFC Dynamo bis Hertha BSC, aufgezeichnet. „Damit decken wir von der Spielanalyse über die Highlight-Berichterstattung bis hin zum Live-Streaming eine 360 Grad- Video- und Übertragungsproduktion ab“, so James  Jamaleldine, Head of Sales von Pixellot.

Auf diese Weise konnten erstmals auch Fans und Angehörige der Nachwuchsspieler bei den aufregenden Matches des Nike Youth Cups mitfiebern, ohne vor Ort zu sein. „Damit eröffnen wir Großeltern und der ganzen Familie, die vielleicht gar nicht in Berlin oder Deutschland lebt, die Möglichkeit, an den Leistungen ihrer Kids teilzuhaben“, so Jamaleldine.

Im Amateursport war es lange Zeit die Norm, Video-Rechte an dritte Plattformen abzutreten, welche dann mit Klicks und Werbepartnern an der Spielübertragung verdienen. „Wenn die Clubs Glück haben, werden sie an den Einnahmen beteiligt, aber oft gibt es dann Konflikte mit lokalen Sponsoren. Das wollen wir in Zukunft ändern“, so Jamaleldine.

Das israelische Unternehmen Pixellot verfolgt die Mission, kleine Clubs, Amateure aber auch Nischensportarten mit den professionellen Kamera-Tools von Pixellot sichtbarer zu machen. Soll heißen: Aufzeichnungsqualität und Technik, die bis dato Spitzenclubs und Profivereinen vorbehalten war, bahnt sich nun seinen Weg in die kleinsten Ligen und Randsportarten.

Auf diese Weise können Sportereignisse nicht nur live mit Fans und der Familie auf der ganzen Welt geteilt werden, sondern die Erlöse aus Sponsoring- und Werbepartnerschaften bleiben im Vereinstopf. Zusätzlich haben Trainer und Stab die Möglichkeit, die Spielszenen individuell auszuwerten und Mannschaftsanalysen vorzunehmen.

Auch Sascha Rentmeister, Abteilungsleiter Marketing, Kommunikation & Verbandsentwicklung vom Berliner Fußball-Verband sieht in der Spielübertragung mit Pixellot die Zukunft für die Nachwuchsförderung und neue Analyse- und Monetariersierungsmodelle: „Mit Pixellot haben wir einen Partner, der uns in allen Bereichen unterstützen kann. Von Analyse bis Livestreaming ist alles möglich. Zudem profitieren unsere Vereine und Mitglieder von den speziellen Konditionen.“

Playbrush launcht größte Spiele-Plattform für kleine Zahnputz-Helden

Playbrush vereint ab sofort alle interaktiven Putzspiele für Kinder in einer App! Damit bieten die Oral-Health-Pioniere aus Wien die größte Edutainment-Plattform zum Thema Zahnpflege. Die cloudbasierte All-Games-in-One-Lösung beinhaltet 13 Spiele und einen ausgeklügelten 3D-Coach. Alle Inhalte leiten spielerisch zur richtigen Putztechnik an und motivieren Nachwuchsschrubber bei der täglichen Routine.

Mit „Utoothia“ legte Playbrush 2015 den Grundstein für das erste Spiele-Universum für’s Badezimmer: Kleine ZahnputzheldInnen tauchen hierbei in das gleichnamige, magische Königreich ein und helfen der Zahnfee beim Kampf gegen das Böse. Das geht, indem sie die smarte Zahnbürste mit den Spielen via App verbinden und in die Richtung putzen, aus der die grünen Karies-Monster auftauchen. Die Innovation, aus einem Alltagsgegenstand Zahnbürste einen magischen Zauberstab zu machen, setzte sich durch und so knüpfte eine Reihe von weiteren Games an den ersten Erfolg an. Bald konnten die eigenen Putzbewegungen Flugzeuge steuern, Bilder malen, Tiere füttern oder Fußball spielen. Später folgten, neben Unterhaltung, auch ein Zahnputz-Trainer und Putz-Statistiken für Eltern.

Die unterschiedlichen Features blieben jedoch zum großen Teil eigenständige Angebote die im App-Store separat heruntergeladen werden mussten – bis jetzt. Das komplette Spielesortiment der Dental-Health-Experten ist ab sofort an einem Ort zusammengeführt und kann von dort schnell und einfach abgerufen werden.

Das Playbrush Spiele-Universum

Die All-Games-in-One Lösung umfasst ganze 13 Spiele. 2 davon sind auch im Mehrspielermodus verfügbar – Papa und Steppke oder Bruder und Schwester können sich also messen oder gemeinsame Sache in den Abenteuern machen. Auch mit an Bord ist der beliebte Zahnputz-Coach, der mit 3D-Gebiss-Simulation spielerisch die von ZahnärztInnen empfohlene KAI-Putzmethode vermittelt. Darüber hinaus wertet die App das Putzverhalten aus und erstellt daraus Statistiken zur Häufigkeit, Gründlichkeit und Dauer der Zahnpflege. Das fördert bei den Kids von Beginn an ein Bewusstsein für Gewohnheiten und ihre Auswirkungen auf die Zahngesundheit, während es Eltern beim Nachputzen unterstützt. Im Marktvergleich bietet Playbrush damit die umfangreichste Anwendung für die kindliche Zahnpflege.

Der Weg zur schlanken Cloud-Lösung

Die Vereinigung der verschiedenen Playbrush-Angebote war schon seit Längerem in Planung, brachte aber einige Herausforderungen mit sich. Es galt darauf zu achten, dass die neue Anwendung nutzerfreundlich aufgesetzt ist. „Die bislang eigenständigen Utoothia-Spiele Apps benötigen jeweils eigenen Platz für Sound-, Audio- und Code-Assets, was die Download- und Installationsgröße der Playbrush Kids App erhöht hätte“, sagt Tolulope Ogunsina, Co-Founder und CTO bei Playbrush. Darum haben sich die EntwicklerInnen für eine Cloud-Lösung entschieden. Künftig sind alle Apps in einer gemeinsamen Cloud gespeichert und können in einem Schritt heruntergeladen und installiert werden. Dort sind die Daten sicher verschlüsselt und für andere nicht abrufbar.

Einen Monat gratis testen

Die neue „All-In-One“-App ist im Google Play Store sowie Apple Store zum Download verfügbar. Einen Monat lang können NutzerInnen kostenlos auf das volle Angebot zurückgreifen und die Tools von Playbrush kennenlernen. Danach ist die App in vollem Umfang für 39,99 Euro pro Jahr nutzbar. Alternativ stehen vier beliebte Spiele auch weiterhin kostenlos zur Verfügung. Neben dem umfangreichen Spielepaket beinhaltet das Playbrush-Abo auch den Zugang zu detaillierten Putzauswertungen und die Lieferung von sechs Aufsteckzahnbürsten pro Jahr bequem nach Hause. Das Abo ist unter www.playbrush.com erhältlich.

Speziell für Kinder bietet Playbrush zwei verschiedene Zahnbürsten-Modelle an, die sich via Bluetooth mit der App verbinden lassen. Für Kinder ab drei Jahren gibt es die Playbrush Smart, einen intelligenten und handlichen Handzahnbürsten-Aufsatz. Die Schallzahnbürste Playbrush Smart Sonic ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet.

Pixellot revolutioniert das Sport-Streaming auf jedem Spielfeld!

Das israelische Unternehmen Pixellot ist der weltweit führende Streaming-Dienst für Mannschaftssport. 150.000 Stunden werden pro Monat durch KI basierte Videotools auf jedes beliebige Endgerät übertragen. Fünf modulare Kamerasysteme begeistern Profis, Amateure und Fans von Breiten- und Nischensportarten. Doch Pixellot kann mehr als die Übertragung von Livesport-Erlebnissen: eine KI analysiert Spielzüge und liefert Heatmaps, Highlights sowie Statistiken.

Die professionelle Videoaufzeichnung von Spielen war im Mannschaftssport lange den großen Klubs und Ligen vorbehalten. Der Zugang zur passenden Sendetechnik blieb ohne große Sponsoren unerschwinglich und die Aufbereitung erforderte jede Menge Arbeitsschritte und Manpower.  Sportarten, die in der Gesellschaft weniger verbreitet sind, konnten sich die Übertragung von Live-Events daher nicht leisten. Die mobilen und extrem kosteneffizienten Kamerasysteme von Pixellot setzen dem nun ein Ende.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierung befreit Pixellot Nischen-, Frauen- und Jugendsport aus ihrem Schattendasein. Endlich bekommen sie durch nahtlose Videoqualität die Sichtbarkeit, die sich ihre treuen Fans vom Spielfeldrand wünschen.

Und so funktionieren die fünf Kamera-Module von Pixellot

Die fünf unterschiedlichen Kamera-Module erfüllen alle Bedürfnisse von zahlreichen Mannschaftssportarten. Sie bilden den gesamten Prozess von der Videoproduktion, Übertragung bis hin zur Analyse und Auswertung ab. Einmal installiert, liefern die Kameras eine Panoramaübertragung. Dank der automatisieren KI und Deep Learning Technologie, kann ein Algorithmus die kompletten Spielzüge auswerten und Live-Statistiken mitliefern. Die Pixellot Software ist ab 45,00 Euro monatlich erhältlich.

Pixellot Show S1: Das Tool für Ligen und Verbände von Hallen- und Feldsportarten

Das Modell Pixellot Show S1 erfasst über den Panoramablick das gesamte Spielfeld. Die Kamera verfügt über vier Weitwinkelkameras, die zusammen eine Videoabdeckung von bis zu 170° bieten. Die Hauptkomponenten des Pixellot Show S1-Systems sind die Camera Head Unit (CHU) und die Video Processing Unit (VPU). Die CHU kann mit einem Fix Kit aus Montagestange-und Arm an einem festen Ort (Wand oder Stange) der Spielstätte installiert werden. Alternativ steht auch ein Kit für mobilen Gebrauch zur Verfügung.

Die Key Funktionen:

  • 4 Kameras
  • 25 fps-Erfassung / bis zu 16MP
  • Zwei Mikrofone zur Aufnahme der Atmosphäre in der Sportstätte
  • Live-Streaming: Ja
  • Multiangle: Nein
  • SDI Output: Optional

Pixellot Show S2: Das Tool für Ligen und Verbände von Hallen- und Feldsportarten

Das Modell Pixellot Show S2 weist 1:1 die gleichen technischen Spezifikationen wie das Modell Show S1 auf. Der einzige Unterschied ist, dass die S2 lediglich über 2 Kameras verfügt.

Pixellot Prime: Das Tool für Produktionsfirmen

Pixellot Prime ist ein Remote-Videoproduktionssystem in Broadcast-Qualität. Es bietet die Option, zusätzliche Kameraeinheiten hinzuzufügen sowie eine Auswahl an vollautomatischen oder erweiterten Produktionsmodi. Pixellot Prime optimiert den Produktionsworkflow und erfasst das gesamte Feld mit nativen 50-60 FPS. Es enthält eine Reihe von Übergangsoptionen und grafischen Elementen, mit denen Regisseure Broadcast-Streaming für TV, Webportale und mobile Apps erstellen können. Dieses Kamera-Modul erfasst über den Panoramablick das gesamte Spielfeld. Die Kamera verfügt über vier Weitwinkelkameras, die zusammen eine Videoabdeckung von bis zu 170° bieten. Die Hauptkomponenten des Pixellot Prime-Systems sind die Camera Head Unit (CHU) und die Video Processing Unit (VPU). Die CHU kann mit einem Fix Kit an einem festen Ort installiert werden. Alternativ steht auch ein Kit für mobilen Gebrauch zur Verfügung. Mit Pixellot Prime können Produktionsfirmen, professionelle und semiprofessionelle Ligen, Hochschulen und Jugendakademien mit begrenzten audiovisuellen Produktionsmöglichkeiten und ohne Übertragungswagen Sendungen in HD-Qualität produzieren und online zur Verfügung stellen.

Die Key Funktionen:

  • 4 Kameras
  • 25/59.94 fps-Erfassung / bis zu 16MP
  • Zwei Mikrofone zur Aufnahme der Atmosphäre in der Sportstätte
  • Live-Streaming: Ja
  • SDI Output: Optional
  • Multiangle: Ja

Pixellot Coaching: Das Tool für den Trainerstab von Amateur- bis Proficlubs

Pixellot-Video-Coaching-Technologien werden von weltweit führenden Clubs wie dem FC Barcelona verwendet, um die Analyse für das Training während des Spiels und nach Spielende zu verbessern. Das Coachingmodul besteht aus einer kompakten, automatisierten und kostengünstigen Lösungen für Akademien und Schulen sowie High-End-Systemen mit zusätzlichen Funktionen für professionelle Sportteams. Dazu gehört auch die hochauflösende Bearbeitung von Clips im laufenden Betrieb, eine vollständige Bearbeitungssuite sowie eine Plattform für die Aufschlüsselung und Analyse von Spielen. Pixellot Coaching erfasst über den Panoramablick das gesamte Spielfeld. Die Kamera verfügt über zwei Weitwinkelkameras, die zusammen eine Videoabdeckung von bis zu 170° bieten. Die Hauptkomponenten des Pixellot Prime-Systems sind die Camera Head Unit (CHU) und die Video Processing Unit (VPU). Die CHU kann mit einem Fix Kit an einem festen Ort installiert werden. Alternativ steht auch ein Kit für mobilen Gebrauch zur Verfügung.

Die Key Funktionen:

  • 4 Kameras
  • 25/59.94 fps-Erfassung / bis zu 16MP
  • Zwei Mikrofone zur Aufnahme der Atmosphäre in der Sportstätte
  • Live-Streaming: Ja
  • SDI Output: Optional
  • Multiangle: Ja

Pixellot Air: Das Tool für Lokal-bis Proficlub

Die Pixellot Air umfasst eine tragbare und leichtgewichtige Kamera, die das gesamte Feld erfasst und das Spiel automatisch verfolgt, ohne dass ein Videobetreiber erforderlich ist.

Nach dem Spiel oder Training steht das Video zum Codieren, Markieren und Kommentieren in der Pixellot-App zur Verfügung. Es ist keine zusätzlichen Analyse- und Codierungsplattformen von Drittanbietern erforderlich. Für den ultimativen Wettbewerbsvorteil stehen eine Videoaufschlüsselung (Spiel/Training) sowie detaillierte Team- und Spieleranalyse zur Verfügung. Pixellot Air erfasst über den Panoramablick das gesamte Spielfeld. Die Kamera verfügt über zwei Weitwinkelkameras, die zusammen eine Videoabdeckung von bis zu 170° bieten.

Die Key Funktionen:

  • 2 Kameras
  • 25 fps-Erfassung / bis zu 12MP
  • Zwei Mikrofone zur Aufnahme der Atmosphäre in der Sportstätte
  • Live-Streaming: Nein
  • Multiangle: Nein
  • SDI Output: Nein

Die 100. tigershow: Der Erfolgspodcast für die ganze Familie feiert Jubiläum

Der Podcast von tigermedia startete als Lockdown-Idee aus der Küche von Moderator Dirk Eichhorn und dem Wohnzimmer seines Co-Hosts Stephan Chreszinski. Was als spontaner Launemacher in einer schwierigen Zeit für Nutzer der tigerbox TOUCH und dem Streamingdienst tigertones begann, wurde in den beiden vergangenen Jahren zur Erfolgsgeschichte und einem 180.000-fach gehörten Vergnügen für Kinder und ihre Eltern. Und es soll weitergehen: Auch für die nächsten 100 Folgen hat das Gastgeber-Duo schon jede Menge Ideen.

 Die tigershow begleitet Kinder und ihre Eltern seit März 2020 durch die Pandemie. Die beiden Moderatoren Dirk Eichhorn und Stephan Chreszinski nahmen dabei in den rund 40-minütigen Episoden immer auch Fragen und Stimmungslagen auf, während sie Langeweile mit Humor, Geschichten, Hör- und Veranstaltungstipps keine Chance ließen.

Obwohl Stephan und Dirk normalerweise in bestens ausgestatteten Studios aufnehmen, senden sie Lockdown-erprobt aus improvisierten Home-Studios, die sie jeweils in Küche und Wohnzimmer aufbauen. „Uns ging es darum, den Kindern lustige, informative und schöne Unterhaltung in einer schwierigen Zeit zu bieten. Wir durften ja auch nicht raus,“ sagt Dirk Eichhorn, „Als dann die Hörerzahlen hochgingen und wir so viele positive Zuschriften erhielten, haben wir einfach weiter gemacht.“

Am Sonntag, den 10. April, geht bereits die 100. Folge live. „Diesmal steht die Show ganz im Zeichen der Zuschriften unserer jungen Hörerinnen und Hörer. Außerdem freuen wir uns auf ein paar Gratulationen bekannter Stimmen.“ verrät Dirk Eichhorn. „Der Rest wird nicht verraten!“ ergänzt Stephan Chreszinski, „Sonst hört ja keiner mehr zu.“

Der Erfolg des Podcasts überraschte die beiden Moderatoren, die einer spontanen Eingebung nachgaben, zunächst selbst: „Besondere Zeiten brauchen besondere Shows“ sagt Dirk Eichhorn. „Ich glaube, wir haben einen Nerv getroffen und hatten einfach ein gutes Timing.“ Pro Monat hören bis zu 7600 Kinder zu. „Wir haben mit der tigershow im März 2020 angefangen, da wir die Kinder mit Geschichten, Wissenswertem zur Situation oder auch Witzen durch den Lockdown begleiten wollten. Wir haben mit drei Shows die Woche losgelegt, um den Kindern möglichst viel Struktur in dieser schwierigen Zeit zu bieten. Zum Glück haben die Kids wieder mehr Freiheiten gewonnen, deshalb veröffentlichen wir mittlerweile in der Regel nur noch 2 bis 4 Shows pro Monat, je nach Anlass.“, erklärt Dirk Eichhorn.

Der Podcast-Host arbeitete mehr als 20 Jahre für das bekannte Hörspiellabel Europa, wo er für Familien-Hörmedien zuständig war. 2019 wechselte er zu tigermedia. Für das Hamburger Startup kuratiert und prüft er die Inhalte, die dann auf der tigerbox TOUCH und im Stream von tigertones zu hören sind. Nebenbei hat Dirk auch schon den ein oder anderen Song für die tigershow geschrieben und steckt, gemeinsam mit einem befreundeten Musiker, hinter dem Musikprojekt Eric & Alan. Sowohl Dirk als auch Stephan sind keine Unbekannten in der Podcast-Welt. Einige namhafte Podcasts stammen aus ihrer Feder oder wurden von ihnen gesprochen, so z.B. der WAS IST WAS Podcast und Formate für die Deutsche Bahn oder Familie & Co.

Stephan Chreszinski ist Sprecher für Hörspiele – mehr als 200 hat er bereits aufgenommen. Darunter Die drei ??? und Fünf Freunde. „Natürlich ist das schon etwas anderes als vom Blatt zu lesen. Aber Dirk und ich kennen uns ganz gut, das hilft beim Zusammenspiel. Und es wird tatsächlich von Show zu Show einfacher.“ Am meisten Spaß an dem Format macht ihnen aber die Interaktion mit den Kindern. „Durch die vielen Mails gestalten die Kinder die tigershow inzwischen mit. Die Mischung aus Quatsch, kindgerechten Fakten und Musik ist uns wichtig. Es darf niemals trübsinnig werden, nachdenklich aber schon ab und zu“, so Dirk Eichhorn.

Besonders bei Themen, die Ängste bei Kindern auslösen können, ist eine vorsichtige Herangehensweise wichtig. Das leider sehr aktuelle Thema Krieg gehört dazu und geht auch an den Kindern nicht vorbei. „Wir möchten die Kinder informieren, ohne sie zu verängstigen“, so Dirk Eichhorn. „Wir haben versucht, es interaktiv anzugehen und die Kinder gebeten, uns ihre Versionen vom bekannten Protest- und Friedenslied „We shall overcome“ zu schicken. Am Ende entsteht so ein kleiner Kinderchor für den Frieden und die Kleinen entwickeln ein Bewusstsein für die Thematik.“ Einige Kinder haben ihren Gesang schon eingeschickt. Das Moderatoren-Duo freut sich über jede Tonspur.

„Wir sind schon sehr gespannt auf die folgenden tigershows und die Reaktionen der Kinder“, sagt Dirk Eichhorn. In Zukunft soll es auch die ein oder andere Folge mit Gästen geben. Langweilig wird es also bestimmt nicht.

Die tigershow ist ein Produkt der tigermedia. Aktuelle Folgen gibt es immer in der tigertones -Mediathek, dem Streamingservice der tigermedia, und auf der tigerbox TOUCH zu hören. Die App ist im Apple Appstore und Google Play App Store erhältlich.

Gamification, Connectivity und Co. – brauchen gesunde Zähne so viel Tech?

Immer neue Gadgets und Funktionen drängen ans Waschbecken. Doch muss eine Zahnbürste wirklich mitdenken, coachen und tracken? Tut es nicht auch die gute alte Handzahnbürste? Die Zahnärztin Dr. Fanny Triessnig erklärt im Interview, wie digitale Helfer das Bewusstsein für den Status der eigenen Zahngesundheit schärfen, Defizite aufzeigen und die Kommunikation zwischen PatientInnen und ZahnärztInnen verbessern können.

Frau Dr. Triessnig, wie steht es um die allgemeine Zahngesundheit?
Dr. Triessnig: Immer besser! Das Bewusstsein für den Wert von gesunden Zähnen wächst stetig. Medizinisches Wissen findet seinen Weg über die ärztliche Aufklärung und die Medien viel schneller zu jedem Einzelnen. Die allgemeine Zahngesundheit hat sich dadurch in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.

Warum sind smarte Zahnbürsten und Apps gerade so erfolgreich?
Dr. Triessnig: Wer Gewohnheiten, wie das tägliche Zähneputzen, automatisch abspult, entwickelt über kurz oder lang Schwachstellen und blinde Flecken. Rechtshänder drücken zum Beispiel rechts zu sehr auf und sind linksunten oft weniger gründlich. Tracking-Apps können hier für mehr Bewusstsein sorgen.

Warum ist Tracking und Feedback so ein wichtiger Faktor?
Dr. Triessnig: Für erwachsene PatientInnen mit Putzdefiziten ist engmaschiges Feedback bei der Zahnpflege sehr hilfreich, um den Status quo realistisch einzuschätzen und Problemen vorzubeugen. Dies kann man auf ähnliche Weise zur Motivation bei Kindern einsetzen, um die richtigen Routinen zu etablieren.

Könnte denn in absehbarer Zeit eine gute elektrische Zahnbürste oder Zahnpflegeroutine die professionelle Zahnreinigung ersetzen?
Dr. Triessnig: Grundsätzlich kann die eigene Zahnpflege zu Hause eine professionelle Mundhygiene bei der Zahnärztin nicht ersetzen, da wir auch in die Tiefe gehen, also dorthin, wo keine Zahnbürste hinkommt. So etwas wie die Entfernung von Zahnstein kann eine Zahnbürste nicht leisten, ganz egal, wie smart sie ist. Dafür braucht es spezielle Instrumente, die so nur in Zahnarztpraxen von geschultem Personal verwendet werden. Für gesunde Zähne ist beides wichtig: Eine optimale Zahnpflege zu Hause, bestehend aus einer guten elektrischen Zahnbürste und Zahnseide, sowie der Besuch beim Zahnarzt zur Karieskontrolle und professionellen Mundhygiene. Idealerweise sollte man dafür mindestens zweimal im Jahr in der Praxis vorbeischauen.

Kann eine Handzahnbürste sehr gute Ergebnisse erzielen, wenn man die perfekte Putztechnik beherrscht und regelmäßig putzt?
Dr. Triessnig: Auch mit einer Handzahnbürste kann man seine Zähne sehr gründlich putzen, aber die richtige Handhabung fällt den meisten schwerer; außerdem werden die Handzahnbürsten meist zu stark aufgedrückt, was zu Rezessionen, also zu Zahnfleischrückgang, führen kann. Die Vibrationen einer elektrischen Zahnbürste sind nicht nur gründlicher in der Reinigung, sondern auch schonender für Zähne und Zahnfleisch, da hier die Bewegungen automatisch gestoppt werden, sobald der Druck für das Zahnfleisch zu groß ist.

Welches sind häufige Vorurteile von PatientInnen gegenüber digitalen Tools und warum?
Dr. Triessnig: Viele Menschen fürchten, dass hinter digitalen Gesundheits-Tools und -Apps kein medizinisches Fachwissen, sondern allein eine Firma steht, die ihren Umsatz steigern will und dass die Funktionen nur wirtschaftlichen und nicht medizinischen Interessen dienen. Häufig arbeiten ernstzunehmende Hersteller aber sehr eng mit uns ÄrztInnen zusammen. Wir kennen die Probleme der Zahngesundheit und -pflege schließlich am besten.

Finden digitale Helfer auch in Ihrer Praxis schon Anwendung? Wenn ja, in welchen Bereichen?
Dr. Triessnig: Ich arbeite zum Beispiel für die Erstellung von Zahnspangen mit einem 3D- Scanner anstelle herkömmlicher Abdrücke. Nach einem Scan kann ich der behandelten Person sofort ein 3D-Modell der eigenen Zähne zeigen und sogar eine erste Simulation der Zahnkorrektur. Ich sehe dabei den klaren Vorteil, dass wir mit dieser Technologie noch viel genauer arbeiten können: Ein 3D-Modell kann ich von allen Seiten ansehen und präziser vermessen als einen klassischen Abdruck. Für die PatientInnen wiederum helfen Visualisierung und Simulation dabei, mehr Bewusstsein für den eigenen Gesundheitszustand und den Behandlungsplan zu entwickeln. Die große Herausforderung besteht dann darin, eine Schnittstelle zwischen mehreren Bereichen zu schaffen. Erst wenn man die Gesamtheit der bestehenden Befunde betrachtet, kann man die individuell beste Lösung finden.

Welche digitale Schnittstelle würden sie sich speziell für den Zahnputzmarkt wünschen, um die Zusammenarbeit mit PatientInnen noch effizienter zu gestalten?
Dr. Triessnig: Schön wäre hier, wenn die ganz persönlichen Risikostellen, auf die MundhygienikerInnen im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung die PatientInnen hinweisen, auch beim Zähneputzen zu Hause in Erinnerung gerufen werden. Vielleicht im Rahmen einer App, die sagt, dass zum Beispiel rechts oben der letzte Zahn besonders gut gereinigt werden muss. Die App könnte dann für diesen Bereich eine längere Putzzeit ansetzen als an den anderen Stellen. Es würde den PatientInnen mehr Sicherheit geben, wenn individuell auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird. Es gibt einige App-Anbieter, die hier schon sehr weit sind – z. B. Playbrush, ein junges Unternehmen aus Österreich.

Nutzen Sie selbst eine smarte Zahnbürste?
Dr. Triessnig: Es gibt ein paar wenige, sehr hochwertige Anbieter für Schallzahnbürsten: Schallzahnbürsten haben im Vergleich zu den rotierenden, elektrischen Zahnbürsten mit einem runden Bürstenkopf den Vorteil, dass sie sehr schonend zum Zahnfleisch sind und durch die hohe Anzahl an erzeugten Schwingungen besonders gründlich reinigen. Ich persönlich verwende eine Schallzahnbürste von Playbrush.

Champions League bis Kreisklasse: Pixellot streamt sie alle!

Die Tools der Fußball-Spitzenklubs stehen jetzt auch Amateuren und anderen beliebten Sportarten wie Eishockey, Handball, American Football und Basketball zur Verfügung. Das patentierte System von Pixellot erfasst Spiele mit Hilfe Künstlicher Intelligenz automatisch und streamt auf jedes Gerät. Der Effekt für Verbände und Ligen ist gigantisch: Durch die Verfügbarkeit von emotionalen Live-Erlebnissen legt nicht nur das Fanengagement zu, sondern es eröffnen sich ganz neue Wege der Monetarisierung und Integration von Sponsoren. Auch die Spielerentwicklung wird professionalisiert. In Deutschland startet jetzt die Zusammenarbeit mit den Landesverbänden im Deutschen Fußball-Bund (DFB). In Österreich bringt Pixellot die Demokratisierung des Mannschaftssports mit Morawa Digital voran und in der Schweiz wird das Tool bereits in zahlreichen Eishockey Arenen eingesetzt.

Das Fußball-Spiel des Sohnemanns, die Hockey-Partie der Enkelin oder das Handball-Match der besten Freundin unterwegs auf dem Handy oder vom Sofa daheim auf dem TV-Bildschirm verfolgen. Nicht nur zu Pandemie-Zeiten ein echter Mehrwert für Sportfans und Angehörige. Bisher war das allenfalls in Form von Zwischenständen möglich, die ein engagiertes Elternteil in den Familien-Chat tippte. Mit Pixellot können jetzt ganze Partien verfolgt werden, kein Tor, kein Pass, keine Parade geht verloren – und das in so überragender Qualität, als wäre der Pampers-Liga-Kick eine Bundeliga-Konferenz. „99% des organisierten Sports werden nicht produziert und übertragen. Wir werden dies ändern!“, sagt James Jamaleldine, Head of Sales bei Pixellot für den deutschsprachigen Raum.

Pixellot überträgt Jugend-, Frauen- und Breitensport live 

Pixellot ermöglicht die nahtlose Übertragung von Live-Sport in professioneller Qualität, inklusive automatischen Highlights, Kommentaren aus der Ferne und vor Ort, Anzeigetafeln und Grafiken. Die tollsten Aktionen der Spielerinnen und Spieler und alle entscheidenden Szenen können sogar geteilt und in den Sozialen Medien gepostet werden. „Unsere Lösung deckt jeden Bedarf von Analyse bis Livestream und wird bereits von mehr als 12.000 Jugendsportorganisationen, Schulen und Universitäten in 67 Ländern genutzt. Nun wollen wir diese auch im DACH-Raum verfügbar machen“, erklärt James Jamaleldine. Einmal am Veranstaltungsort installiert, funktioniert Pixellot automatisch, produziert und streamt Spiele live oder on-demand. Die patentierte Technologie von Pixellot ist bereits in mehr als 20.000 Sportstätten auf der ganzen Welt installiert, davon mehr als die Hälfte in den USA.

Anpfiff im deutschsprachigen Raum 

Jeden Monat produziert der weltweit führende Anbieter von Live-Streaming mit seinen fünf Kamerasystemen mehr als 150.000 Stunden Mannschaftsport aus 150 Ligen auf der ganzen Welt. In Deutschland kommt die End-to-End-Technologie seit 2016 bei zahlreichen Profi-Klubs zum Einsatz, darunter bei Rekordmeister FC Bayern München, beim VfB Stuttgart oder dem Hamburger SV. Im Februar 2022 gab Pixellot die Zusammenarbeit mit den Fußball Landesverbänden des DFB bekannt, wodurch die KI-Lösungen mehr als 5.000 lokalen Vereinen in Deutschland zugänglich werden. Bernd Schultz vom Berliner Fußball-Verband sagt über Pixellot: „Ich bin stolz, dass wir mit der Firma Pixellot einen innovativen Partner an unserer Seite begrüßen dürfen, der mit uns gemeinsam den nächsten Schritt in Richtung Zukunft geht. Die Aus- und Weiterbildung von talentierten Spieler:innen, Trainer:innen und Schiedsrichter:innen im BFV wird von der automatisierten Kameratechnik ungemein profitieren und damit einen großen Beitrag zur Professionalisierung leisten. Gleichzeitig freue ich mich, dass wir auch unseren Vereinen durch die Pixellot-Technologie eine kosteneffiziente Möglichkeit der Videoanalyse und des Streamings bieten können.“

Ebenfalls im Februar startete eine Partnerschaft mit Morawa in Österreich, welche unter anderem die Übertragung von Spielen der Amateurligen auf fan.at in Kooperation mit der Kronen Zeitung beinhaltet.

Training und Scouting wie bei den Spitzenklubs

Auch im Bereich der Analysen sorgt Pixellot bei Vereinen für einen Riesensprung nach vorn. Das System liefert auf einer Online-Plattform vollautomatisch Spielstatistiken und Analysen für den Trainerstab. Darunter Grafiken, Heatmaps und Shotcharts, welche den Klub-Verantwortlichen und Trainern wertvolle Impulse geben können und das Scouting von Talenten auf ein neues Level heben, das sich bisher nur nur wenige Vereine unterhalb der Profi-Ligen leisten konnten. „Die kosteneffizienten Lösungen von Pixellot machen die Tools der Profis auch für die Kleinen erschwinglich“, so James Jamaleldine.

Björn Rädel, DFB-Stützpunktkoordinator und Sportlicher Leiter im Uwe Seeler Fußball Park, ergänzt: „Mit diesen professionellen Lösungen, die beispielsweise Video-Tagging, Schussverteilung und Heatmaps umfassen, können wir die Weiterentwicklung und Förderung von Spielern in unseren Mitgliedervereinen auf die nächste Stufe bringen. Wir haben die Gelegenheit, Spieler weiterzuentwickeln und gleichzeitig die Fußballstars der Zukunft zu identifizieren und zu fördern.“

Unterstützung bei der Monetarisierung

Doch der Beitrag von Pixellot geht weit über die Verbesserungen der sportlichen Leistungen hinaus. Mit der Produktion und dem Streaming von Livesport-Erlebnissen ermöglicht der Marktführer nicht nur eine engere Bindung zwischen Vereinen und ihren Mitgliedern, sondern gibt selbst kleinen Klubs in der Provinz und Nischensportarten die Chance, Inhalte zu vermarkten und Markenaufbau zu betreiben.

„Wir bieten diverse Tools für die Monetarisierung, darunter Pay-per-View, Saison- und Monatskarten, Videoanzeigen und Banner“, erklärt James Jamaleldine. „Das Teilen von Spieler-Highlights mit nur einem Klick macht es zu einem Kinderspiel, Fans zu begeistern und mit hochklassigem Content auf allen Kanälen Reichweite zu erzeugen.“ Pixellot bietet auch Streaming mit niedriger Latenz an, sodass mit Live-Daten-Partnern Einnahmen aus Sportwetten generiert werden können.

Die Pandemie war ein Katalysator der Entwicklung

Im Zuge der Covid-19-Pandemie erhielt der Pixellot Effekt eine besondere Relevanz, da viele Vereine und Verbände unter finanziellen Druck gerieten. Der Verkauf von Eintrittskarten, Fanartikeln oder Bratwurst und Bier am Spieltag als Haupteinnahmequellen zeigte sich als ungenügend. Wenn die Fans nicht mehr zu den Veranstaltungen kommen, fehlen nicht nur Gelder, sondern vor allem der Austausch und die Verbindung zur Fan-Basis. Frauen-Ligen, die unteren Spielklassen und Nischensportarten sind davon besonders betroffen. „Die Pandemie hat auch im Sport die Bedeutung der Digitalisierung aufgezeigt. Pixellot kann einen wesentlichen Beitrag zur Demokratisierung der Sichtbarkeit und Monetarisierung von Breitensport leisten“, betont James Jamaleldine.

Großes Wachstumspotential für automatisierte Videoproduktion

Pixellot wurde 2013 in Israel von den Video- und Medientechnik-Experten Dr. Miki Tamir und Gal Oz gegründet. Das Unternehmen hat mehr als 250 Mitarbeiter. „Wir haben viel investiert, neue Märkte im Eiltempo erschlossen“, so Alon Werber, CEO von Pixellot, der von der zunehmenden Relevanz seiner revolutionären End-to-End-Lösung überzeugt ist. „Wir glauben, dass eine automatisierte Produktion mehr und mehr Ligen abdecken wird, die vorher nicht verfügbar waren.“ Im Beirat von Pixellot sitzen Branchen-Größen wie Craig Thompson, Mit-Begründer der UEFA Champions League oder der Champions Hockey League, und Greg Brown, Pionier der College-Sportmarketingfirma Learfield. Zuletzt schloss Pixellot 2020 seine C-Finanzierungsrunde mit bestehenden Investoren ab, zu denen auch der Israelische Investor Mori Arkin, Israels größtes Investmenthaus Altshuler-Shaham, Shamrock Capital aus Los Angeles und das brasilianische Medienunternehmen Grupo Globo gehören. Insgesamt sammelte Pixellot in den vergangenen Jahren mehr als 60 Millionen Dollar ein. „Unsere Vision ist die Demokratisierung der Spielberichterstattung durch die Bereitstellung der innovativsten Lösungen für die Sportproduktion, den Vertrieb, die datengesteuerte Analyse und die Monetarisierung“, so Werber.

Wendemanöver ungarische Art: Educatio macht deutschen Fahrschulen Tempo

Das Passauer Corporate Startup Educatio will Fahrschulen und -schülern ganz neue Wege eröffnen: Mit Dreiv holt das Edtech das Theorielernen ins 21. Jahrhundert. Das Konzept von Educatio fußt auf den Erfahrungen des ungarischen Mutterkonzerns und Marktführers Nexius Learning. Dessen Programm bringt seit 2010 jährlich mehr als 100.000 Führerscheinanwärter durch die Prüfung und multipliziert die Margen der Kleinunternehmen um das Zwei- bis Siebenfache. Für den deutschen Markt hat Educatio mit Dreiv eine eigene Lösung maßgeschneidert. Aktuell nutzen hier rund 100 Fahrschulen das Tool. Auch für Schüler setzt das Startup den Blinker auf Zukunft: Die interaktiven Selbstlerninhalte sind niedrigschwellig und inklusiv, um eine Trendwende bei den immer weiter ansteigenden Durchfallquoten zu bewirken. „Seit Jahrzenten plagen die Branche dieselben Probleme: Zeitdruck und schlechte Lernerfolge. Dreiv kann helfen“, so Geschäftsführer Gábor Faragó. Für sein Team konnte er nicht nur den TÜV Süd-Manager Oliver Frey gewinnen, sondern auch Experten aus der Verkehrspädagogik und der Verbandsarbeit.

In den letzten Jahren sind immer mehr Fahrschulen in Deutschland von der Landkarte verschwunden. Gründe dafür liegen im Fachkräftemangel und der Altersstruktur. Fahrlehrer und Fahrschulbetreiber gehen immer häufiger in Rente, ohne dass Nachwuchs parat steht. Gleichzeitig können Teams nicht in dem Maße aufstocken, wie Bedarf und Wartelisten anwachsen. Um diese Lücken zu schließen, werden neue Unterrichts- und Lernkonzepte heiß diskutiert und vor allem dringend benötigt. Denn in den vergangenen 50 Jahren wurde nur wenig Neues ausprobiert, um das Potenzial der Digitalisierung – wie in vielen anderen Bildungsbereichen auch – voll auszuschöpfen. Während die Pandemie in Teilen die Vorteile von Online-Unterricht aufzeigte, offenbarte sie bei vielen Fahrschulen eine ungenügende Infrastruktur.

Deutschland steht da, wo Ungarn vor 10 Jahren stand

Der Druck auf die Branche beeinflusst auch die Qualität der Ausbildung: Laut einer aktuellen Studie des Kraftfahrtbundesamtes fielen 2020 in Deutschland durchschnittlich 34 Prozent der Fahrschüler durch die theoretische Prüfung. Das bedeutet nicht nur Frust bei Betroffenen, sondern auch einen Dämpfer für die Wirtschaftlichkeit. „Wir haben uns die Situation der Fahrschulen in Deutschland genau angeschaut und viele Parallelen zum ungarischen System gefunden. Allerdings mit dem System von vor 10 Jahren“, erklärt Faragó, der im Auftrag der Edtech-Gruppe Nexius Learning die Chancen und Defizite des Marktes sondierte. Der Konzern mit Sitz in Budapest beschäftigt ein 700-köpfiges Team und begleitet jährlich mehr als 100.000 Schülerinnen erfolgreich durch die Prüfung.

Fahrschulen wettbewerbsfähig machen

Das ungarische Vorbild, die Lernsoftware EduKRESZ, hat gezeigt, dass Abläufe wesentlich besser gestaltet werden können. Das asynchrone E-Learning spart Zeit, senkt Kosten und steigert die Gewinne. Gleichzeitig macht es das Lernen flexibler und sorgt für Motivation. „Wo Schüler ohne Reibung durch die Theorieprüfung kommen, werden weniger Ressourcen benötigt“, so Faragó. Doch während EduKRESZ ein reines Tool für asynchronen Theorieunterricht ist, welches das Lernen in der Fahrschule vor Ort komplett ersetzt, sieht Educatio eine solche Lösung nicht für den deutschen Markt. „Wir nutzen aber unser Know-How, wie man gutes E-Learning baut, um für Deutschland ein spezielles Blended-Learning-Setting anbieten zu können“, so Faragó.

Know-How aus Politik und Pädagogik

Im April 2021 gründete Faragó in Passau Educatio Digitale Lernsysteme als Corporate Startup von Nexius – mitten im Corona-Lockdown. Die Auswahl des Teams fand über Videocalls und Telefon statt. „Das war ungewohnt, aber es hat mir auch die Chance gegeben, Experten nicht nach ihrem geographischen Standort, sondern allein nach ihren Fähigkeiten auszusuchen. Wir sind dadurch fachlich unheimlich stark aufgestellt. Und ein Paradebeispiel für New Work!“ Die gemeinsame Vision hält das junge Team dabei zusammen.

Educatio setzt sich zusammen aus erfahrenen Branchen-Insidern sowie Experten aus der Verkehrspädagogik und der Verbandsarbeit. Ehemalige Fahrlehrer und Mitglieder der Deutschen Fahrlehrerakademie, berieten bei der Produktentwicklung und gestalteten als Autoren die Lerninhalte aktiv mit. Geschäftsleiter Oliver Frey war 16 Jahre lang im Management des TÜV Süd tätig und ebenfalls Fahrlehrer: „Ich kenne den gesamten Ausbildungs- und Prüfungsprozess. Dieser ist aus meiner Sicht nicht zukunftsgerecht.“

Selbstlernsystem abgestimmt auf den Präsenzunterricht

Dreiv basiert auf sogenanntem Blended Learning, es unterstützt also Fahrschüler beim Selbststudium daheim und ergänzt damit den klassischen Theorieunterricht in den Fahrschulen. Weite Teile des Wissenstransfers können mit Dreiv digital ausgelagert werden. Das hält Fahrlehrerinnen den Rücken frei, während im Präsenzunterricht mehr Zeit für den Austausch und Rückfragen bleibt. „Unser Ziel ist natürlich, Fahrschüler erfolgreich durch die Theorieprüfung zu bringen. Aber wir wollen auch noch einen Schritt weiter gehen und dafür sorgen, dass sie die Materie auch wirklich durchdringen. Echtes Verstehen entlastet auch die Praxis“, so Frey.

Weg mit den Hürden

Eine besondere Bedeutung kommt den Dreiv-Versionen auf Hocharabisch, Türkisch, Russisch und Englisch zu. Denn theoretisch können Führerscheinprüfungen in Deutschland auf vielen Sprachen abgelegt werden. Praktisch fehlen hierfür aber die geeigneten Lehrmittel.

Im Jahr 2020 wurden immerhin 15% aller Theorieprüfungen auf einer Fremdsprache durchgeführt. Jedoch bieten nur 5% der Fahrschulen ihren Theorieunterricht auch tatsächlich in Fremdsprachen an. Materialien müssen umständlich besorgt werden und sind oft mangelhaft. Nicht-Muttersprachler fallen dadurch überproportional häufig durch die Prüfung – eine eindeutige Benachteiligung und Lücke im System, die Betroffenen nicht nur Mehrkosten aufbrummt, sondern auch den Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert. Für viele Jobs in Deutschland ist der Führerschein nach wie vor eine Grundvoraussetzung.

Digitaler Wandel bringt die Branche in die Spur

Rund ein Jahr nach der Gründung testen deutschlandweit rund 100 Fahrschulen die digitale Lernplattform des Passauer Startups. Das nächste Ziel ist gesteckt: Für 2022 strebt Educatio die feste Zusammenarbeit mit 100 bis 150 Fahrschulen an. „In einem bevölkerungs- und einwanderungsstarken Land wie Deutschland steckt viel Potenzial in den noch vernachlässigten Schülergruppen, die durch Zeitdruck oder eine Sprachbarriere Nachteile haben und damit dem größten Risiko ausgesetzt sind, durch die Prüfung zu rasseln“, sagt Geschäftsleiter Oliver Frey.

Aktuell gehe es für Educatio nicht nur darum, Dreiv sichbar zu machen, sondern auch das politische Momentum zu nutzen. Der Diskurs über Aufgabenstellung und Verantwortung der Digitalisierung ist seit der Pandemie auch in der Fahrschulbranche angekommen und bewegt sich im kommenden Jahr auf eine regulatorische Novelle zu. „Wir wollen hier eine Stimme sein und unsere Erfahrungen aus Ungarn und Deutschland in die Gespräche miteinfließen lassen“, so Faragó.

 

Die Köpfe hinter Educatio:

Gábor Faragó, Gründer und Geschäftsführer: Betriebswirt, Studium in Budapest und Passau; vor Educatio im Business Development in der Verpackungsindustrie

Oliver Frey, Geschäftsleitung und Herausgeber: Wirtschaftspsychologe, ehem. Fahrlehrer (12 Jahre), ehem. Manager bei TÜV Süd (16 Jahre)

Alexander Walter, Leiter Vertrieb und Experte in der Markteinführung von digitalen Fahrschulprodukten

Andreas Schwarz, Senior Berater: ehemaliger Fahrlehrer (33 Jahre), Präventologe und Trainer in der Stressbewältigung

Süße Überraschung zu Ostern: Playbrush motiviert mit neuen Zahnputz-Spielen

Rührkuchen in Lämmchen-Form, bunte Schaumeier und Schokoladenhasen – Ostern wird viel und gern genascht. Aber auch Geschenke finden ihren Weg ins Körbchen. Top also, wenn die kleinen Gaben auch die Zahngesundheit mitdenken! Wer sich für die interaktiven Zahnbürstenaufsätze und Schallzahnbürsten von Playbrush entscheidet, hat da alles richtig gemacht. Pünktlich zu Ostern launcht Playbrush auch gleich zwei neuen Spiele, um den Kids am Waschbecken eine richtige Gaudi zu bereiten.

Seit 2015 bietet Playbrush interaktive Zahnbürsten, die eine ungeliebte Routine für die Kids zum spaßigen Highlight machen. Die Playbrush Smart ist ein Handzahnbürsten-Aufsatz für Kinder ab drei Jahren und die Playbrush Smart Sonic eine Schallzahnbürste für Kinder ab sechs Jahren. Beide verbinden sich via Bluetooth mit der Playbrush App und bieten unterhaltsame Minigames, die personalisiert zur richtigen Zahnputzroutine anleiten.

Ostereier-Sammelspaß

Im April launcht Playbrush ein limitiertes Minigame im Osterlook. Ziel des Spieles ist es, möglichst viele bunte Ostereier auf einer saftig grünen Fühlingswiese zu sammeln und in seinem Körbchen zu verstauen. Das klappt aber nur mithilfe der richtigen Putztechnik! Die Ostereier tauchen während der vorgegebenen Putzdauer nach und nach auf dem Bildschirm auf und können durch das Schrubben der richtigen Areale angesteuert werden. Das Frühlingsdesign ist ab Mitte April für sechs Wochen verfügbar.

Puzzlen und gewinnen

Ein weiteres Extra folgt am Ostersonntag: Neun Tage lang können Kinder in der Playbrush-App ein Puzzle lösen und sich damit für das große Oster-Gewinnspiel qualifizieren. Um die einzelnen Teile freizuschalten, muss der ambitionierte Nachwuchs täglich zur Zahnbürste greifen. Erfolgreiche Sammler erhalten nach Abschluss der Aktion eine besondere Bastel-Belohnung via E-Mail und nehmen automatisch an der Verlosung teil: Der Hauptgewinn ist der Playbrush Zahnputz-Drache Dayo als Plüschtier sowie ein Jahresvorrat an Kids Zahnpasta von GUM.

Germany’s next Haselnuss: HaselHerz X Elena Carrière

Am 24. Februar 2022 bringt die Hamburger Love-Brand HaselHerz gemeinsam mit Influencerin und Model Elena Carrière einen brandneuen Aufstrich auf den Markt. Wie bei allen Produkten von HaselHerz schaffen es nur ausgewählte, bio-zertifizierte Inhaltsstoffe auf die reduzierte Zutatenliste des Schoko-Nuss-Aufstrichs. Palmöl und raffinierter Zucker kommen HaselHerz und Elena nicht ins Glas. Ebenso tierische Zusätze. In Elena Carrière hat das Hamburger Startup von Ebru Erkunt das perfekte Match gefunden, denn sie zeigt mit viel Leichtigkeit und Authentizität, wie genussvoll veganer Lifestyle funktionieren kann.

Vier Zutaten, mehr brauchen HaselHerz und Elena Carrière nicht, um einen Aufstrich zu kreieren, der nicht nur nachhaltig und gesund ist, sondern auch noch richtig lecker schmeckt. Gemeinsam mit der Schauspielerin hat das Hamburger Food-Startup von Gründerin Ebru Erkunt eine neue Rezeptur entwickelt: Die Crunchy Choco Nuss vegan Edition, die nur in limitierter Stückzahl erhältlich sein wird. Die rein pflanzliche Alternative zu gängigen Schokoaufstrichen besteht aus ausschließlich ausgesuchten Zutaten in Bioqualität: aromatische Levantiner Haselnüsse, Kokosblütenzucker, Kakao und Sonnenblumenöl. „Wir haben uns bewusst dazu entschieden, die Zutatenliste pur zu halten und unnötige Zusätze sowie Palmöl oder auch raffinierten Zucker zu vermeiden“, erklärt HaselHerz-Gründerin Ebru Erkunt. Mit Elena Carrière hat die Hamburgerin eine Partnerin gefunden, die ihre Werte und Begeisterung für bewusste Ernährung teilt.

„Ich freue mich total auf und über die Zusammenarbeit mit HaselHerz“, so Elena Carrière. „Schon seit Jahren habe ich den Wunsch, ein veganes Produkt auf den Markt zu bringen, das zeigt, dass pflanzliche Ernährung  und Genuss kein Widerspruch sein müssen. Zudem bin ich der festen Überzeugung, dass Lebensmittel nicht Unmengen an Zucker und ungesunden Zusätzen enthalten müssen, um richtig lecker zu sein. Ich bin super happy, dass wir genau das mit unserem gemeinsamen Aufstrich zeigen können!“

Die neue Creme ist eine abgeänderte Version des Choco Nuss vegan-Aufstrichs. Wie sein Vorbild auch, überzeugt er mit einem natürlich nussigen und schokoladigen Geschmack, enthält aber zusätzlich eine ausgewogene Menge an knackig gerösteten Haselnussstückchen für den ganz besonders crunchigen Biss.

„Unsere Komposition ist nicht nur ein toller Aufstrich auf Brötchen und Brot, sondern auch ein mega Topping auf Bowls, Smoothies, Desserts und Gebäck“, so Ebru Erkunt.

Auch Ralf Dümmel, den Ebru 2021 in der Höhle der Löwen als Investor für HaselHerz gewinnen konnte, freut sich über die Zusammenarbeit. „Ebru zeigt immer wieder, dass es die richtige Entscheidung war, mich an HaselHerz zu beteiligen. Die Kooperation mit Elena Carrière ist für die Marke der nächste Schritt in Richtung Wachstum und ich bin stolz, zu sehen, wie sich HaselHerz immer weiter entwickelt.“

Der Crunchy Choco Nuss vegan ist im 220 Gramm Glas für einen Preis von 5,49 Euro erhältlich. Es wird nur eine begrenzte Anzahl an Gläsern geben, diese limited Edition ist online unter www.haselherz.de erhältlich.

„Capt‘n Diego“: Kinder-Theaterstück wird Hörspiel

Nachdem die Aufführungen seines erfolgreichen Theaterstücks auf der Cap San Diego im Hamburger Hafen immer wieder abgesagt werden mussten, kam Schauspieler Tim Koller auf die Idee, es einfach direkt in die Kinderzimmer zu bringen: Mit seinem Mitmach-Hörspiel „Capt`n Diego und die wasserwilde Reise zum Zuckerhut“ hat er ein ca. 45-minütiges Hörspiel für Kinder (ab drei Jahren) geschaffen, das Spaß macht und nebenbei Wissen vermittelt. Unter anderem leihen Ulf Ansorge, Moderator bei NDR 90,3, Schauspieler Götz Fuhrmann und Koller selbst den Figuren ihre Stimmen. Für die finale Produktion startet am 14. März das Crowdfunding auf startnext.com. Das Hörspiel wird es als CD und QR-Code im Booklet für 13,50€ oder als Code zum Downloaden für 10€ geben.

Was tun, wenn der eigene Vater, der berühmteste Kapitän aller Weltmeere, von einem geheimen Treffen großer Seemänner einfach nicht wiederkehrt? Vor dieser Frage steht die abenteuerlustige Nicki in Tim Kollers neuem Mitmach-Hörspiel „Capt`n Diego und die wasserwilde Reise zum Zuckerhut“, die auf dem gleichnamigen Theaterstück basiert.

Alles beginnt mit einem Notruf, den Nicki von ihrem Vater in einer Flaschenpost erhält. Der Inhalt besteht jedoch aus einem Rätsel, da die Nachricht unter keinen Umständen von jemand anderem entschlüsselt werden darf. Dazu ist etwas Wasser in die Flasche gelangt und nicht alle Zeilen sind lesbar. Nicki weiß, dass sie dringend handeln muss, um ihren Vater zu retten. Sie hat zwar ihren besten Freund, das Seeschwein Chief Eberhard, an ihrer Seite, doch die beiden allein können das Schiff nicht schaukeln. Also verkleidet sich die Seemanns-Tochter kurzum als ihr eigener Vater und heuert die ZuhörerInnen als Mannschaft und tatkräftige Unterstützung an. Ein tosender Sturm, gefährliche Begegnungen mit Piraten und Schwärme von Lachmöwen sind nur einige der Hindernisse, die es zu überwinden gilt.

Die ZuhörerInnen werden über ca. 45 Minuten hinweg immer wieder aktiv in die Geschichte mit eingebunden, zu Aktionen und zum Mitsingen aufgefordert. Neben jeder Menge Seemannsgarn lernen die Kinder auf spielerische Weise jede Menge über den historischen Stückgutfrachter, den Hamburger Hafen und die Seefahrt. „Mein Ziel war es, ein Theaterstück zu entwickeln, das Kinder in ihren Bann zieht“, so Koller. Doch als die Bühne in der Luke 4 auf der Cap San Diego im ersten Lockdown 2020 pausieren musste, überlegte er, wie er Kindern trotzdem weiterhin mit der Geschichte von Nicki Freude bereiten könnte: „Ich wollte unser Stück in die Kinderzimmer bringen. Die Idee, das Mitmach-Theaterstück in ein interaktives Hörspiel zu verwandeln, war dann direkt da“, erinnert sich Koller. Dabei war es ihm wichtig, dass das Hörspiel die Fantasie anregt und den Kids eine aktive Rolle zuweist: „Der Geist des Mitmach-Theaterstücks sollte lebendig bleiben und auch die Hörspielversion soll zum Mitmachen und -denken anregen“, erklärt Koller.

Für Koller ist es das erste Hörspiel. Doch davon lässt sich der 40-Jährige nicht abschrecken. „Ich beschäftigte mich mit Sprecher-Gagen, der Gema, Tonstudios, woher Hintergrundgeräusche kommen und so weiter. All diese Themen waren komplettes Neuland für mich“, so Koller. Er findet schnell begeisterte Mitreisende. Mit NDR 90,3-Moderator Ulf Ansorge, gewinnt er einen erfahrenen Sprecher für die Rolle des Erzählers. Auch die restlichen Rollen besetzt Koller mit Profi-Stimmen. Die elfjährige Benita Säck, selbst eine der ersten Zuschauerinnen und großer Fan des Theaterstücks, übernimmt als erfahrene Kinder-Synchronsprecherin die Rolle der Protagonistin Nicki. Tim Koller selbst spricht das Seeschwein und Schauspieler Götz Fuhrmann übernimmt Capt`n Diego.

Ein besonders wichtiges Anliegen für Koller: Die faire Entlohnung aller Beteiligten. „Leider habe ich als Künstler in den letzten zwei Jahren am eigenen Leib erfahren müssen, dass Loyalität und Fairness vieler Menschen bei Geld aufhört“, so Koller. Umso wichtiger ist es ihm jetzt, allen Beteiligten eine Gage bezahlen zu können – von den SprecherInnen bis hin zu den Honoraren der restlichen DienstleisterInnen wie beispielsweise den Tonstudios. Um das zu ermöglichen, setzt er auf Crowdfunding.

Ab dem 14. März wird das Hörspiel auf der Plattform startnext.com vorbestellbar sein. Zwei Versionen stehen zur Auswahl: Die klassische CD für 13,50€ sowie ein QR-Code mit dem digitalen Download für 10€. Das Hörspiel wird im ersten Schritt auf 4.000 CDs gepresst. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die CD, Verpackung und Dankeschön´s umweltfreundlich produziert werden. Somit ist die Verpackung aus Recycling-Karton und die Folie, in welcher die CDs eingeschweißt werden, aus recyclebarer Folie. Sollte das Crowdfundingziel überschritten werden, fließen die Mittel in unterschiedliche Projekte, unter anderem in die Produktion weiterer Folgen, ein Kinderbuch sowie Live-Vorstellungen an Bord der Cap San Diego. Neben kleinen Dankeschöns wie Bildern zum Ausmalen wird es auf startnext.com auch größere Pakete geben, die zum Beispiel Eintrittskarten für die Cap San Diego enthalten. So kann die aufregende Reise, die in den Kinderzimmern begonnen hat, schon bald auf dem Originalschauplatz weitergehen.

Die Kampagne wird Gefördert durch die Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung der Hamburg Kreativ Gesellschaft und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die Crew:
Tim Koller (Autor, Stimme Chief Eberhard, etc.)
Benita Säck (Stimme Nicki)
Ulf Ansorge (Erzähler)
Götz Fuhrmann (Stimme Capt´n Diego + Puppenbau Chief Eberhard)
Anne X. Weber (Songtexte)
Katharina Wittenbrink (Komposition 3 Lieder)
Michael Reffi (Aufnahme)
Jan Radermacher (Illustrationen)
Weitere SprecherInnen (tba)

Darum ist Vorlesen so wichtig!

In vielen Familien ist das abendliche Vorlesen ein fester Bestandteil des Einschlaf-Rituals. Es schafft eine entspannte Atmosphäre nach einem aufregenden Tag und hilft Kindern dabei, zur Ruhe zu kommen. Den Kleinen aus Büchern  vorzulesen, hat aber noch viele weitere Vorteile. Jennifer Jones, CEO von Framily, erklärt die positiven Effekte auf die Kindesentwicklung.

„Ob abends vor dem Einschlafen, bei schlechtem Wetter auf dem Sofa oder im Wartezimmer beim Kinderarzt: Vorlesen schafft innige Momente der Begegnung im rummeligen Familienalltag und erdet Kinder sowie Erwachsene“, weiß Jennifer Jones, CEO von Framily. Mit dem Startup ermöglicht sie Leseratten von morgen, selbst eine Rolle in Geschichten einzunehmen und Seite an Seite mit ihren LieblingsheldInnen Abenteuer zu erleben. „Für uns war es von Anfang das wichtigste Ziel, Kinder auch im digitalen Zeitalter wieder für gedruckte Geschichten zu begeistern“, so Jones. Doch welche nachweisbaren, positiven Aspekte hat das Vorlesen von Büchern wirklich auf die Entwicklung der Kleinen?

Vorlesen als Unterstützung der kognitiven Entwicklung     

Vorlesen in einer entspannten Atmosphäre ist eine Ruhe-Oase im aufregenden Kinder-Alltag. Tagtäglich werden die Kleinen mit neuen Eindrücken konfrontiert. Umso wichtiger ist es, inmitten dieser Reizüberflutung Situationen zu schaffen, in denen sie abschalten und zur Ruhe kommen können. Vorlesen hilft Kindern dabei, Kraft zu tanken und neue Eindrücke besser zu verarbeiten. Da so auch das Stresslevel gesenkt wird, schlafen Kinder nach dem abendlichen Vorlesen meist fester und besser. Nebenbei lernen sie, sich auf eine Sache zu fokussieren und dieser volle Aufmerksamkeit zu schenken. Nicht nur ihre Konzentration, sondern auch ihre Fantasie und Kreativität werden geschult, da beim Zuhören im Kopf eigene Bilder entstehen.

Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenz

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Vorlesen ist die Wissensvermittlung. Doch damit ist weit mehr als faktisches Wissen gemeint. Auch auf emotionaler und empathischer Ebene profitieren die Kleinen vom Vorlesen. Kinder identifizieren sich vor allem mit Figuren, die ihnen ähneln und mit denen sie sich vergleichen können. Genau an diesem Punkt setzt auch Framily an, um die positiven Effekte des Vorlesens zu verstärken: Da die Kinder durch die Personalisierung selbst Teil des Abenteuers werden, können sie sich besser in das Geschehen hineinversetzen und werden in ihrer Empathiefähigkeit geschult: „Die Inhalte der Geschichten werden dadurch von den Kindern nicht nur intensiver wahrgenommen und besser verstanden, sondern sie können sich auch besser in die Figuren einfühlen und ihr Handeln reflektieren. Dadurch hat das Vorlesen positive Effekte auf die soziale und emotionale Kompetenz von Kindern“, erklärt Jennifer Jones.

Vorlesen hilft beim Lesen lernen

Für Kinder sind vorgelesene Geschichten der erste Kontakt mit Büchern. Auch wenn sie selbst noch nicht lesen können, schnappen sie beim Betrachten der Seiten Wortgefüge visuell auf. Durch das Zuhören entwickeln sie dazu ein Gefühl für Aussprache und Betonung. Doch nicht nur der Klang prägt sich ein. Bei Vorlesen kommen Kinder auch zum ersten Mal in Kontakt mit dem Medium Buch – dies positiv zu besetzen hilft später beim Lernen in der Schule und dem eigenständigen Aneignen neuer Themen. Auch der Wortschatz der Kids profitiert ungemein. In Folge dessen fallen ihnen erste Leseversuche leichter, denn Worte zu erfassen, die sie bereits kennen gelingt müheloser und intuitiv. Zahlreiche Studien belegen: Kinder, denen im Vorschulalter und bereits davor regelmäßig vorgelesen wurde, lernen schneller Lesen und haben ein weitaus besseres Textverständnis. Der eigene Name gehört meistens zu den ersten Wörtern, die Kinder schreiben können. Da dieser in den Büchern von Framily in die Geschichte eingebettet wird, kann sich das Kind das Schriftbild ganz nebenbei einprägen. Beim Vorlesen wird neben der Sprachentwicklung auch die Sprachkompetenz der Kleinen gefördert und sie lernen, wie sie ihr Denken und Fühlen kommunizieren können.

Stärkere Bindungen durch Austausch

Im Bett, auf dem Sofa oder in einer selbstgebauten Höhle – die Umgebung, in der den Kleinen vorgelesen wird, ist oft sehr gemütlich. Ein Plätzchen, an welchem Kinder Zuwendung und persönliche Ansprache erfahren, sich wohlfühlen können, vermittelt nicht zuletzt Sicherheit. Das Vorlesen kreiert einen Moment der Geborgenheit, in dem Eltern voll und ganz bei ihrem Kind, im Jetzt sind. Besonders für Kinder sind zudemStrukturen und Routinen wichtig. Vorlesen zu einem festen Ritual und Bestandteil eines bestimmten Teils des Tages zu machen, bietet sich daher toll an. „Im wuseligen Familienalltag gehen manche Dinge einfach unter. Das gemeinsame Lesen regt zum Gespräch an und fördert den Austausch zwischen Eltern und Kindern. Themen, die im normalen Alltag keinen Platz finden oder einfach nicht zur Sprache kommen, können in Ruhe besprochen werden. Auch Dinge, die vielleicht für Elternteile schwierig anzusprechen sind, können auf den Inhalt oder die Figuren im Buch bezogen werden und so auf einer neuen Ebene thematisiert werden“, erklärt Jennifer Jones. Das stärke die Bindung, die Offenheit sowie die Kommunikation und sorge darüber hinaus für Vertrauen. „Vorlesen wirkt sich positiv auf die gesamte Familie aus,“ so die Geschäftsführerin von Framily. „Von der Unterstützung der kognitiven Entwicklung und Förderung der sozialen Kompetenz, über das erleichterte Lesenlernen bis hin zu stärkeren Bindungen, ist es eine Bereicherung für Groß und Klein und sollte daher einen festen Platz im Alltag einnehmen.“

Schoko-Aufstriche für ein gesundes Familienfrühstück!

Gesunder Genuss mit Haselnuss – HaselHerz versüßt schon den Kleinsten mit Schoko-Aufstrichen den Morgen

Besonders für Kinder ist das Frühstück eine wichtige Mahlzeit und Eltern legen Wert auf einen ausgewogenen Start in den Tag. Doch Kinder haben nicht selten ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Frühstück. Dabei geht süß vor gesund und besonders schokoladige Aufstriche stehen hoch im Kurs. HaselHerz bietet die Lösung, damit Eltern sich nicht mehr entscheiden müssen, ob sie ihren Kleinen eine Freude machen oder ihnen morgens eine gesunde Grundlage bieten wollen. Mit Schoko- und Nussaufstrichen, die komplett auf weißen Zucker, Palmöl und unnötige Zusätze verzichten, überzeugt HaselHerz Groß und Klein. So können die Kleinen morgens zu ihrer Schokocreme greifen, ohne dass Eltern ein schlechtes Gewissen haben müssen.

Das gemeinsame Frühstück gehört bei vielen Familien fest zum alltäglichen Ritual dazu. Doch morgendliche Diskussionen darüber, was auf dem Teller landen darf und was nicht, sind nicht unbedingt der beste Start in den Tag. Zum Glück gründete die Hamburgerin Ebru Erkunt 2014 ihre Love-Brand HaselHerz, unter deren Namen sie heute vier verschiedene Schoko- und Nuss-Aufstriche sowie zwei Schoko-Riegel verkauft. Alle Produkte sind glutenfrei, aus ausgewählten und ausschließlich bio-zertifizierten Zutaten, ohne raffinierten weißen Zucker, verzichten auf Palmöl und sind zudem, bis auf einen Aufstrich, vegan. Doch darunter leidet der Geschmack keineswegs: Pekmez, eine Traubenmelasse, oder Kokosblütenzucker süßen die köstlichen Aufstriche. Morgendliche Debatten fallen damit weg, denn Kinder bekommen ihren geliebten Schoko-Aufstrich und Eltern wissen, dass die Gesundheit ihrer Sprösslinge nicht darunter leidet.

Da aus Erfahrung bekannt ist, dass Verbote und Verzicht oft nicht weiterhelfen, ist HaselHerz die perfekte Alternative zu ungesunden gängigen Supermarkt-Produkten, um Kindern nichts vorzuenthalten, aber trotzdem eine ausgewogene Ernährungsweise nicht aus den Augen zu verlieren.

Doch die Produkte sind nicht nur für das Frühstück eine wertvolle Option. Auch zum Backen, als Toppings für Müsli, Bowls, Obstsalate oder Pancakes oder einfach so zum Naschen eignen sich die gesunden Schoko-Aufstriche wunderbar. Für den kleinen Hunger unterwegs gibt es die veganen Nuss-Schokoriegel, die Kinderaugen leuchten lassen und ebenfalls vegan, bio und ohne weißen Zucker sind sowie ohne Zusätze auskommen.

Schlafen wie auf Wolken: hig & chic launcht Plain White

Stylish, innovativ und wolkenweich: Das ist die Bettwäsche von hig & chic. Mit „Plain White“ erweitert die Love-Brand ihr Sortiment jetzt um Farbe Nummer sechs. Das sahnige Weiß ist modern und strahlt zeitlose Eleganz aus. Ab sofort erhältlich in fünf unterschiedlichen Decken- und zwei Kissengrößen. Dazu gibt es die passenden Spannbettlaken in Plain White oder Plain Gray.

Sie ist der Klassiker unter den Klassikern: Weiße Bettwäsche ist absolut zeitlos und sieht dazu auch noch super edel aus. Weiß bezogene Betten wirken automatisch rein und frisch und lassen den Raum größer wirken. Kein Wunder also, dass die Bettwäsche-Marke hig & chic den Farbton jetzt in schnörkelloser Reinheit in das Sortiment aufgenommen hat. Nicht zuletzt war die Wahl auch ein Wunsch der Community: „In der Vergangenheit haben KundInnen immer wieder nach einem rein weißen Design gefragt. Dieses Feedback haben wir ernst genommen und jetzt umgesetzt“, so Co-Gründer Tom Gärtner.

„Plain White“ heißt das neue Design und lässt sich hervorragend mit den anderen Farben kombinieren. Doch die Bezüge und Spannbettlaken von hig & chic können weit mehr als nur hübsch auszusehen: Das Gewebe ist aus Eukalyptus, dessen Anbau ohne Dünger und Pestizide auskommt und im Vergleich zu Baumwolle 95% Wasser einspart.

Als wäre das nicht genug ist die Bettwäsche von hig & chic auch noch ultra kuschlig. Das liegt an der besonderen Fibrillenstruktur der Lyocellfaser, die außerdem für einen optimalen Feuchtigkeitsaustausch sorgt und so der Bakterienbildung entgegenwirkt. Wer’s selbst nicht glauben kann, bestellt sich das Set bequem von zu Hause aus und hat die Möglichkeit 60 Tage darin probezuschlafen. Zurückgeschickte Sets werden gespendet.

Erhältlich sind die Bezüge in den Größen 135 x 200 cm, 155 x 220 cm, 200 x 200 cm, 200 x 220 cm und 240 x 220 cm als Set oder im Bundle mit den passenden Spannbettlaken. Die Kissen gibt es in den Größen 40 x 80 cm oder 80 x 80 cm.
Und übrigens: Bei hig & chic gibt es ein weiteres weißes Design, das bereits seit den Anfängen des Öko- Startups zu den meistverkauften Essentials zählt: Cool White ist mit zarten, grauen Streifen durchwebt und steht für eine grafische Optik.

Über hig & chic:

Das Startup hig & chic wurde 2019 von den Mannheimern Tom Gärtner und Matthias Kühr gegründet. Mit ihren Bezügen und Spannbettlaken aus Eukalyptusfasern wollen die beiden den angestaubten Bettwäsche-Markt aufmischen. Vom umweltfreundlichen Anbau der Rohstoffe bis hin zum plastikfreien Versand steht die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. So wurde auch die Crowdfunding-Kampagne zu einem riesigen Erfolg. Nach nur knapp einem Monat war das Ziel weit übertroffen. Mittlerweile gibt es die kuschelig-weichen Bezüge in 5 verschiedenen Decken- und 2 Kissengrößen, sowie in 6 stylischen Designs. Geliefert wird nach Deutschland, in alle EU-Länder und seit Neuestem auch in die Schweiz. Weitere Infos unter: https://www.higandchic.com/

Streamen für den guten Zweck: tigermedia spendet 10.000 Euro an das Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Mit dem Launch seines digitalen tigertickets hat tigermedia 2021 eine Spendenaktion für das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg gestartet. Bei dieser kamen mehr als 6.400 Euro zusammen, die tigermedia jetzt auf 10.000 Euro aufrundet. Mit dem tickerticket bietet der kindgerechte Streamingdienst von tigermedia Zugriff auf eine bunte Hörspielwelt mit mehr als 10.000 kuratierten Titeln. Neben einem haptischen tigerticket, das ganz einfach über die tigerbox TOUCH aktiviert wird, gibt es seit Frühjahr 2021 auch exklusiv eine online einzulösende Variante.
Unter dem Motto „Hörspaß erleben und Gutes tun“ hat tigermedia den Verkauf des digitalen tigertickets mit einer Spendenaktion zu Gunsten des Kinder- und Jugend-Hospiz Sternenbrücke verbunden. Die Einrichtung begleitet unheilbar erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gemeinsam mit ihren Familien im Rahmen einer wiederkehrenden Entlastungspflege sowie in ihrer letzten Lebensphase. Auch nach dem Verlust des Kindes steht sie den betroffenen Angehörigen mit verschiedenen Angeboten der Trauerbewältigung zur Seite. Für diese wichtige Arbeit ist das Hospiz zu einem großen Teil auf Spenden angewiesen.

Mit dem Launch des beliebtesten tigertickets, dem 6-Monats Ticket für 39,99 Euro (6,67 pro Monat), als digitales tigerticket, wollte tigermedia die Sternbrücke unterstützen. Von Mitte Februar bis Mitte Mai wurde mit jedem Kauf eines digitalen tigertickets ein Euro an das Hospiz Sternbrücke gespendet. Aufgrund der großen Resonanz wurde die Aktion verlängert und sogar um ein 12-monatiges (74,99 Euro/ 6,25 Euro pro Monat) und ein 24-monatiges (139,99 Euro/ 5,83 Euro pro Monat) tigerticket erweitert. Gleichzeitig wurde der Spendenanteil auf zwei Euro verdoppelt. Das Ergebnis: 6.482 Euro kamen zusammen und wurden jetzt von tigermedia auf 10.000 Euro aufgerundet.

„Wir haben uns in diesem Jahr anstatt für Weihnachtskarten und Präsente, für eine Aufstockung der Spende entschieden – Wein und Schokolade haben wir ja alle mehr als genug“, so tigermedia CEO Martin Kurzhals.

„Ich habe mehr Zeit für mein Handwerk und kann mehr Menschen helfen!“

Viel gescholten und unterschätzt: Die Online-Versorgung mit Hilfsmitteln wie Einlagen und Bandagen wird in Deutschland von Verbänden und Innungen kritisch gesehen, während Versicherungen und Verbraucher:innen die Vorteile der Digitalisierung begrüßen. Marie Müller ist gelernte Orthopädiemechanikerin und Bandagistin. Nach 7 Jahren in der stationären Versorgung arbeitet sie seit Juni 2021 in der Werkstatt von meevo, dem Hilfsmittelversorger-Startup aus Hamburg. Die 29- Jährige spricht über ihr Handwerk, die Chancen der Digitalisierung und warum sich die Branche so schwer tut mit dem Wandel.

Hallo Marie! Was macht eine Orthopädiemechanikerin und Bandagistin genau?

Marie: In meinen Bereich fallen alle Formen der Hilfsmittelversorgung, also von der Gehhilfe über die Prothese und Orthese bis zur orthopädischen Schuheinlage. Mal muss ich ein Produkt neu anfertigen, mal nachbessern. Ich bearbeite verschiedenste Materialien und verwende dafür jeweils unterschiedliche Werkzeuge und Techniken. Das ist handwerklich einfach klasse, denn es fordert meine Fähigkeiten immer wieder neu heraus.

Wie kam es, dass Du Dich für dieses Handwerk entschieden hast?

Marie: Ich habe immer super gern gezeichnet und gebastelt und bin auch in meiner Freizeit gerne handwerklich aktiv. Schon als Jugendliche habe ich durch verschiedene Praktika gemerkt, dass mir Handwerksarbeiten einfach liegen. Entscheidend war da eine Erfahrung in einem Sanitätshaus in meiner Heimatstadt Hamburg: Ich habe dort ein Schnupperpraktikum gemacht und obwohl ich nur drei Tage da war, durfte ich direkt mit anpacken und etwas schaffen. Danach wusste ich: das ist es! Das ist mein Beruf! Seit 2013, also nach dem Abschluss meiner Ausbildung, war ich dann in verschiedenen Sanitätshäusern tätig.

Weshalb bist Du dann zu meevo gewechselt?

Marie: Ich probiere gerne Neues aus, es gibt schließlich viele verschiedene Sanitätshäuser und jedes ist ein bisschen anders. Mir ist es wichtig, Kund:innen in allen Lebenslagen eine qualitativ hochwertige Versorgung zu ermöglichen. Die richtigen Hilfsmittel können viel bewirken, aber oft kommen sie zu spät zum Einsatz. Ich habe mich immer gefragt: Es muss doch eine Alternative geben zu den Außendiensten?! Denn so gerne ich auch zu den Menschen gefahren bin – die langen Anfahrten hätte ich lieber für die Arbeit an einem Hilfsmittel genutzt. Mir hat dann der Online-Ansatz von meevo Healthcare besonders imponiert, weil das Konzept genau dort ansetzt. Kund:innen haben nicht immer die Zeit oder die Möglichkeit, einen Termin zu den regulären Öffnungszeiten wahrzunehmen.

Was an Deinem Beruf gefällt Dir am besten?

Marie: Am schönsten finde ich positives Feedback von Kund:innen, die sich über ein neues Lebensgefühl freuen. Manche sind hin und weg: „Endlich kann ich wieder schmerzfrei laufen!“ – Das ist wundervoll. Mich hat zum Beispiel einmal eine ältere Dame gefragt, ob sie mich umarmen dürfe. Das hat mich berührt. Ich habe mitgefühlt, weil ich die Leidensgeschichte kannte und dann den Weg der Besserung miterlebt habe.

Fällt die Kund:innennähe nun durch die Online-Versorgung weg?

Marie: Zum Glück nicht! Eher das Gegenteil ist der Fall. Als ich im Sanitätshaus oder im Außendienst gearbeitet habe, konnte ich die Person auch nicht immer sehen. Und wenn ich dann mal eine Nachfrage hatte oder Rückmeldung brauchte, konnte ich aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht ohne Weiteres den Kontakt aufnehmen. Durch den kurzen Draht, den wir durch Online-Termine haben, bin ich teilweise näher an den Kund:innen, als wenn ich sie auf dem klassischen Wege versorgt hätte.

Was ist aus Deiner Sicht die größte Herausforderung in Deinem Beruf?

Marie: Ganz klar – Die Kund:innen zufrieden zu stellen und in der jeweiligen Genesung zu unterstützen. Darum holt man auch so viele Daten wie möglich ein – über einen Abdruck, einen Anamnesebogen und natürlich auch im Gespräch. Es gibt Kund:innen, die kann man dann ganz einfach versorgen, weil sie klassische Beschwerden haben oder genau wissen, was sie wollen. Und dann gibt es eben auch mal schwierigere Fälle, die eine besonders sorgfältige Versorgung benötigen. Kinder oder Menschen mit gewissen Auffälligkeiten bzw. Krankheitsbildern, wie beispielsweise einem diabetischen Fuß, werden nicht über die Entfernung versorgt. In solchen Fällen ist immer die stationäre Versorgung vor Ort und eine fachärztliche Begutachtung notwendig.

Müssen bei der Online-Versorgung Abstriche bei der Qualität gemacht werden?

Marie: Diesen Schluss halte ich für falsch. Diese Befürchtung gibt es vielleicht, weil das Konzept verhältnismäßig jung ist. Da muss noch Vertrauen aufgebaut werden. Es ist doch so: Die Abläufe in meiner handwerklichen Arbeit sind identisch zu früher. Nur, dass ich unseren Kund:innen nicht täglich gegenüberstehe. Aber das habe ich auch früher nicht immer. Wenn ich im Außendienst für Praxen tätig war, haben vorab auch mal Ärzt:innen den Abdruck genommen und ich habe von dort aus weitergemacht. Und im Sanitätshaus haben oft Teammitglieder aus dem Verkauf Abdrücke genommen oder vermessen. Heute arbeiten wir dafür mit Beratungsgesprächen per Videotelefonie, mit deren Hilfe wir schnell und niedrigschwellig den Kontakt zu und das Feedback von den Kund:innen bekommen. Die anschließende Fertigung läuft jedoch immer gleich – es ist und bleibt ein Handwerk. Es ist die Erweiterung des Angebots auf die Online-Versorgung, die hier den Unterschied macht.

Für craftsoles nehmen Kund:innen ihren Abdruck selbst. Macht das für Deine Arbeit und vor allem für das Ergebnis einen Unterschied?

Marie: Meiner Erfahrung nach nicht. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass das Abdruckset idiotensicher ist. Kund:innen werden außerdem bei der Abdrucknahme angeleitet und haben die Möglichkeit, auch eine individuelle Beratung beispielsweise über Videocall wahrzunehmen. Früher habe ich viel mit Trittschaum-Kartons und Blauabdrücken gearbeitet und mit der 2D-Technik oft bessere Erfahrungen gemacht. Die Fußbewegung ist dabei natürlicher und das Ergebnis besser nachvollziehbar. Die feinen Details des Abdrucks erfassen wir dazu mit einer Software.

Wie genau läuft die Fertigung einer Einlage denn ab? Kannst Du uns die verschiedenen Schritte beschreiben?

Marie: Nachdem wir die Abdrucksets zurückerhalten haben, werden die Daten erst einmal aufgenommen und einer Qualitätssicherung unterzogen. Bei fehlenden oder unklaren Angaben setzen wir uns direkt mit den Kund:innen in Verbindung. Wenn ich dann eine Einlage erstelle, starte ich meine Arbeit am PC, wo ich mir die Abdrücke und den Anamnesebogen genau ansehe. Welche Auffälligkeiten gibt es und welche Schmerzpunkte? Was brauchen die Kund:innen und worauf muss ich besonders achten? Den Bedürfnissen der Kund:innen entsprechend suche ich die geeigneten Materialien zusammen und passe sie vorerst grob an. Danach verklebe ich sie dann auf einem Rohling. Erst wenn alles da sitzt, wo es soll, schleife ich nochmal ganz genau zu, bessere nach und dokumentiere die Fertigung. Beim Freigabeprozess arbeiten wir mit dem Vier-Augen-Prinzip. Bevor ich die Einlage also zum Versand rausgebe, wird die Versorgung nochmal von unseren Orthopädie(schuh)technik-Meister:innen kontrolliert.

Siehst Du die Digitalisierung als Chance?

Marie: Ja, absolut. Ich habe heute viel mehr Zeit für mein Handwerk, kann meine Erfahrung viel effektiver Einsetzen und mehr Menschen helfen. Zum einem, weil die Abdruckanalyse digital ist, zum anderen, weil der Versand und der Kund:innenkontakt effektiver ablaufen. In Zukunft geht viel in Richtung 3D-Drucker, aber jeder Mensch ist letztlich unterschiedlich und es kommt immer wieder vor, dass mal Kund:innen aus dem Rahmen fallen und individuell versorgt werden müssen. Deswegen wird es auch immer wieder Handanfertigungen geben müssen, denn es braucht dann eine Präzision und ein Feingefühl, die Maschinen und Roboter nicht ohne weiteres erlernen können. Bestimmt kann man Einzelschritte automatisieren, aber am Ende bleibt es meines Erachtens immer ein HANDwerk.

Nur etwa ein Drittel der Menschen, die eigentlich Einlagen benötigen, trägt auch tatsächlich welche. Was würdest Du jemandem mit auf den Weg geben, der bzw. die Einlagen wirklich gut gebrauchen könnte, aber sich noch keine besorgt hat?

Marie: Füße sind unser Fundament. Sobald da was nicht stimmt, kann sich das auf den ganzen Körper auswirken! Nicht nur Gangbeschwerden, auch Rücken- und sogar Kopfschmerzen können von den Füßen herrühren. Man denkt immer erst als allerletztes an den Fuß, vor allem bei Kopfschmerzen. Aber durch die Unterstützung und Korrektur der Gelenksachsen kann man erstaunlich viele Probleme angehen. Man kann sie nicht komplett beheben, aber zumindest die Beschwerden lindern und dafür sorgen, dass sie nicht schlimmer werden. Ich trage selbst Einlagen und könnte gar nicht mehr ohne, darum kann ich es nur jedem empfehlen, das mal abklären zu lassen und auszuprobieren.

„Wir arbeiten jeden Tag daran, Kinder glücklich zu machen!“

Beim Hamburger Startup Framily sorgen vor allem Frauen für gute Ideen und kräftiges Wachstum. Die Marktführer für individualisierbare Kinderbücher sind in neun Ländern Europas sehr erfolgreich. CEO und Co-Founderin Jennifer Jones spricht im Interview darüber, was Frauen anders machen, warum Behutsamkeit und Ambitionen kein Widerspruch sind sowie die Bedeutung einer lebendigen Feedback-Kultur in Zeiten von Remote Work.

Jennifer, bei Euch arbeiten weitaus mehr Frauen als Männer, die nur 16% ausmachen – wie kommt das?

Framily als Unternehmen ist eine Mischung aus E-commerce und Content-Kreation. Tatsächlich sind Verlage oft sehr weiblich geprägt – und hier liegen ja auch unsere Wurzeln. Ebenso ist es im Marketing. Aktuell bedienen wir das Klischee der technikbegabten Männer, da unsere fünf Entwickler alle männlich sind. Wir würden uns aber sehr freuen, wenn wir noch mehr männliche Kollegen in anderen Bereichen oder weibliche Unterstützung in der Entwicklung begrüßen könnten.

Ist es ein Vorteil, mehr weibliche Angestellte zu haben?

Generell glaube ich, dass jede Konstellation gut funktionieren kann und es vor allem auf den Spirit und das Miteinander ankommt. Auch in einem sehr weiblichen Umfeld ist das nicht immer garantiert. Bei uns haben wir aber ein sehr offenes und kollegiales Verhältnis. Wir alle arbeiten immer auf Augenhöhe – Position oder Geschlecht spielen dabei für uns keine Rolle. Wir merken das an der sehr guten Stimmung und einem starken Team-Zusammenhalt. Ich glaube, das ist die Basis für unseren Erfolg und absolut notwendig, um als Unternehmen zu wachsen.

Würdest Du sagen, dass von Frauen geführte Unternehmen anders ticken?

Ich glaube tatsächlich, dass Frauen oft sehr kritisch mit sich sind und sich manchmal zu wenig zutrauen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Führung aus – was jedoch nicht unbedingt negativ sein muss. Der Führungsstil kann dadurch etwas behutsamer und empathischer sein. Unter einer weiblichen Führungskraft erhält das Miteinander mehr Bedeutung, ohne dass Ambitionen und Anspruch aus dem Blick geraten. Das zeigt sich auch in der Art der Kommunikation, denn weibliche Führungskräfte versuchen aus meiner Erfahrung heraus deutlich stärker, alle Beteiligten kommunikativ gut abzuholen. Das stärkt die Loyalität und führt meist zu besseren Entscheidungsprozessen und Ergebnissen.

Wie würdest Du Deinen Führungsstil beschreiben?

Ich habe mich in den letzten Jahren unheimlich weiterentwickelt. Das liegt unter anderem an unserem enormen Wachstum. Besonders das Abgeben und Loslassen von einzelnen Aufgaben und Bereichen musste ich erst lernen. Das ist aber unverzichtbar, wenn man selbst ein Geschäftsmodell aufbaut. Ich habe entdeckt, dass ich gerne Leute in ihrer Entwicklung begleite und fördere und viel Kraft daraus ziehe, wenn die Motivation hoch ist. Für mich ist es wichtig, dass es vorangeht – Stillstand mag ich gar nicht. Ich glaube, deswegen bin ich auch recht fordernd. Fehler dürfen in meinen Augen immer gemacht werden, denn nur so lernen wir und können uns weiterentwickeln. Und mir ist es wichtig, immer verfügbar und ansprechbar zu sein. Ich möchte als Unterstützung angesehen werden und immer wieder Impulse geben können.

Bietet ihr Müttern im Team besondere Freiheiten?

Unser Arbeitsmodell ist sehr flexibel, davon profitieren alle. Aktuell haben wir ein Floating-Desk-Konzept und freuen uns, wenn die KollegInnen 1-2 Mal die Woche im Büro sind. Wir haben festgestellt, dass persönlicher Kontakt und Austausch super wichtig sind und uns das während der Lock-Down-Phasen doch manchmal gefehlt hat. Kreative Ideen gedeihen gemeinsam einfach besser. Die Situation von Müttern ist natürlich doppelt herausfordernd, wenn das Kind plötzlich krank wird oder die Betreuung ausfällt. Genervte Reaktionen oder unschöne Kommentare sucht man bei uns aber vergebens. Uns ist es wichtig, gemeinsame Lösungen zu finden. Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig und es ist kein Problem, wenn die Arbeitszeiten flexibler über den Tag verteilt werden müssen. Das klappt super und hat uns auch gut durch die Pandemie gebracht.

Welche new work Aspekte lebt ihr aktuell, die Du Dir vor vielleicht 3 Jahren noch nicht so vorstellen konntest?

Der Homeoffice-Anteil ist schneller gestiegen, als ich gedacht hätte. Sicher wird das auch so bleiben. Wir sehen ja, wie gut das klappt und auch, wie effizient das sein kann. Genauso gibt es aber Aspekte, die fehlen und für die wir jetzt neue Formate und Ideen entwickeln. Der soziale Austausch ist natürlich sehr wichtig, zum einen für das Miteinander, zum anderen aber auch für die Kreativität. Wir haben gemerkt, dass insbesondere die Ideen-Entwicklung für neue Produkte oder neue Kampagnen besser im Team funktioniert. Da wir auch im letzten Jahr weiter stark gewachsen sind und viele KollegInnen komplett remote eingestellt und eingearbeitet wurden, ist es auch wichtig, dass sich alle persönlich kennenlernen. Das stärkt das Team-Gefühl, was in einem Start-up und unserem schnellen Wachstum unerlässlich ist. Daher versuchen wir uns in jedem Fall mindesten einmal im Monat persönlich zu Team-Meetings zu treffen.

Wie handhabst Du Feedback?

Für mich ist eine offene und klare Kommunikation sehr wichtig, nur so weiß man woran man ist. Wir leben daher einen regen Austausch und haben viele unterschiedliche Kommunikations-Formate. Es gibt einen Feedback-Zyklus, der in drei Terminen über das Jahr verteilt ist, damit alle KollegInnen sich darauf einstellen können. Für mich ist Feedback immer beidseitig. Im ersten Jahresquartal haben wir ein recht klassisches Mitarbeiter-Gespräch, in dem auch die Ziele und persönliche Weiterentwicklung der Kollegen besprochen werden. Im Sommer haben wir dann ein Format, das sich „Walk&Talk“ nennt, und bei dem wir auch wirklich spazieren gehen. Dabei spricht es sich leichter und offener und gibt viel mehr Raum für persönlich Themen. Da das Weihnachtgeschäft unsere Hauptsaison ist, machen wir kurz vor Q4 noch mal ein kurzes Check-In. „Ist alles in Ordnung?“, „Fehlt was?“, „Was können wir noch gemeinsam tun, damit jeder und jede seinen/ihren optimalen Beitrag leisten kann?“.

Nach welcher Prämisse handelst Du bei Konflikten?

Auch hier sind Transparenz und Offenheit für mich das Wichtigste. Ich finde es essenziell, dass Probleme und Konflikte immer direkt benannt und besprochen werden. So findet sich auch immer eine Lösung. Wir als gesamtes Team ziehen ja am selben Strang und wollen dasselbe: Daran lässt sich immer wieder anknüpfen.

Hast Du schon mal das Gefühl gehabt, weniger ernst genommen oder fachlich übergangen zu werden?

Als ich Berufsanfängerin war, hatte ich durchaus manchmal solche Situationen. Aber ich glaube eher, dass es daran lag, dass ich sehr ambitioniert und ehrgeizig bin. Nicht immer kann in etablierten Unternehmen und größeren Konzern-Umfeldern jeder bei allem gehört oder gefragt werden. Sicherlich ist dies ebenfalls ein Grund, warum ich jetzt im Start-up-Umfeld arbeite. Hier ist der eigene Impact viel größer und sichtbarer und ich kann auch jungen KollegInnen die Möglichkeiten geben, sich zu zeigen und einzubringen.

Wie bremst Du Männer-Egos aus?

In meinem Umfeld habe ich das Glück, dass sich die typischen Geschlechterrollen nicht so ausgeprägt wiederfinden. Generell tu ich das aber einfach durch meine eigene Kompetenz. Durch Können und Machen passiert so viel mehr als durch ein Auftrumpfen nach Außen. Auf Macht-Spielchen gehe ich nicht ein, das nimmt meist ganz gut den Wind aus den Segeln.

Was ist für Dich persönlich Erfolg?

Ich mag es, zu gestalten und auch zu entscheiden. Ich übernehme gerne Verantwortung und komme gerne schnell voran. Sichtbare Ergebnisse in kurzer Zeit, das liebe ich sehr. Im eigenen Handeln unabhängig zu sein und etwas verändern zu können, immer wieder Neues auszuprobieren und jeden Tag herausgefordert zu werden, das ist meine persönliche Definition von Erfolg.

Was ist für Framily Erfolg?

Wir arbeiten jeden Tag daran, Kinder glücklich zu machen. Wir wollen international wachsen und immer mehr Bücher verkaufen, die ihre kleinen LeserInnen finden. Kinder sollen sich in unseren Büchern entdecken und erleben, dass sich auch ihre größten Träume erfüllen können. Dass es möglich ist, selbst neben seiner Lieblingsfigur HeldIn im eigenen Buch zu sein, soll sie inspirieren. Wir wollen sie bestärken, sich ihre Fantasie und Vorstellungskraft möglichst lange zu erhalten. Und daran messen wir dann auch unseren kommerziellen Erfolg – die Zahl der verkauften Bücher und damit glücklichen Kinder.

Was würdest Du machen, wenn Du nicht Gründerin von Framily wärst?

Irgendetwas mit Pflanzen! Ich bin leidenschaftliche Gärtnerin und stelle immer wieder fest, wie glücklich es mich macht, mir die Hände „schmutzig“ zu machen. Es ist toll zu sehen, wie mit der Natur gearbeitet werden kann und absolut faszinierend zu sehen, wie alles wächst und gedeiht und sich über das Jahr verändert. Gärtnern lehrt einem außerdem Geduld und Demut, beides wirklich wichtige Eigenschaften.

Was rätst Du jungen Mädels?

Dass sie sich nicht von dem abbringen lassen sollen, was sie wirklich wollen. Auch wenn das Umfeld sie für verrückt erklärt. Es gibt keine falschen Träume oder falsche Berufswünsche! Wenn sie etwas wirklich wollen, dann müssen sie unbedingt dranbleiben und auch dafür kämpfen, wenn es mal nicht so läuft. Ich habe zum Beispiel meine erste Karriere schon hinter mir. Ich habe als Tänzerin an vielen verschiedenen Theatern gearbeitet. Ein Beruf, der sehr fordernd und anstrengend ist, aber häufig belächelt wird. Ich hatte das Glück, dass meine Eltern mich unterstützt haben, allerdings wollte ich eben auch wirklich mit aller Kraft tanzen und das zu meinem Beruf machen. Und genau das zeichnet mich noch immer aus und ich bin überzeugt davon, dass mich diese Qualitäten sehr geprägt haben und beruflich an diese Stelle gebracht haben.

Was ist deine persönliche Meinung zur Frauenquote?

Ich würde mir wünschen, dass wir sie nicht brauchen, und dass darüber überhaupt noch diskutiert werden muss, finde ich wirklich traurig. Wenn eine Frauenquote jedoch dazu führt, dass Frauen in allen Berufsfeldern und Hierarchieebenen selbstverständlich sind und ihre Kompetenzen sichtbar werden, dann ist das für den Moment eine gute Lösung. Ich hoffe aber sehr, dass sie sich selbst ganz schnell überflüssig macht.

Was bedeutet Gleichberechtigung für dich?

Gleichberechtigung heißt für mich vor allem Selbstverständlichkeit. Wir sollten uns die Frage nicht mehr stellen müssen, ob man als Frau irgendwie benachteiligt wird. Das gleiche auch für alle anderen Themen, ob nun Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder was auch immer. In meinem beruflichen Umfeld setze ich mich daher gerne dafür ein, genau das vorzuleben und keine Unterschiede zu machen und damit ein Vorbild zu sein.

Wer/welche Frau ist dein persönliches Vorbild?

Tatsächlich bewundere ich Astrid Lindgren sehr, und habe schon als kleines Mädchen ihre Pippi Langstrumpf geliebt. Sie hat sich immer für ihre Visionen eingesetzt, mit vollem Herzen und ihrer ganzen Kraft. Und noch dazu zu einer Zeit und in einem Umfeld, das es ihr nicht leicht gemacht hat. Diese ungeheure Ausdauer und der Wille, der dahintersteckt sind für mich wahnsinnig beeindruckend. Daher nehmen wir uns auch das Motto von Pippi sehr zu Herzen „Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut“. Sich nie unterkriegen lassen, mutig sein und auch einfach mal machen.

 

Über Framily:

2016 in Hamburg gegründet, verkauft der Verlag für individualisierbare Kinderbücher sehr erfolgreich in neun Ländern Europas: Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Polen, Norwegen, Schweden und Dänemark. Die Bücher geben durch die Personalisierungen – die Aussehen, Charaktereigenschaften, Familienkonstellationen und andere Details umfasst – Leserinnen und Lesern eine eigene Rolle in der Geschichte. Die Kinder erkennen sich auf diese Weise selbst wieder und werden für das Medium Buch begeistert. Framily ist Marktführer in Deutschland und der einzige Anbieter mit Lizenzen. Insgesamt 25 Figuren, darunter Disney’s Die Eiskönigin, Bibi& Tina, Wickie und Peppa Wutz. Die Bücher kosten zwischen 29,99 und 42,99 Euro und werden in Deutschland nach FSC-Standards produziert. Das Sortiment umfasst zusätzlich zu den 111 Büchern auch Kalender, Partyzubehör, Poster und Geschenkverpackungen und Postkarten.

 

 

 

Charthits gesungen für und von Kids: Das neue Album „tigerhits POP“ ist da!

tigermedia veröffentlicht 20 neue tigercards* für die tigerbox TOUCH. Eine ganz Besondere ist das erste Musikalbum der tigerhits KIDS. 10 erfolgreiche Popsongs werden auf dem Album „tigerhits POP“ von Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren gecovert, die den Originalen in nichts nachstehen. Das Highlight ist der erste eigene Song der tigerhits KIDS, „Zusammen bis zum Horizont“, eine Pophymne, die auch von Mark Forster oder Lea stammen könnte. Zum Release startet ein Contest: Klein und Groß können ein Video zum Song einsenden. Teilnehmen lohnt sich: Ganz nach dem Motto „Mach dein eigenes Konzert!“ gewinnt der erste Platz Instrumente und ein Partylicht für die ganz große Party im Kinderzimmer! Dazu gibt es eine tigerbox TOUCH, ein tigerticket für 12 Monate und natürlich die „tigerhits POP“ tigercard.

Exklusiv für die tigerbox TOUCH hat tigermedia sein erstes eigenes Musikalbum als tigercard produziert. „tigerhits POP“ versammelt die zehn coolsten Popsongs gesungen von Kindern und Jugendlichen, darunter zum Beispiel der Gute- Laune-Hit „Chöre“ von Mark Foster, „80 Millionen“ von Max Giesinger oder der englischsprachige Titel „Kings and Queens“ von Ava Max. Außerdem komponierten die bekannten Musikproduzenten Achim Oppermann und Lars Jacobsen das erste eigene Lied für die tigerhits KIDS: „Zusammen bis zum Horizont“ ist so cool, dass auch die Großen Lust auf’s Mitsingen und Tanzen bekommen. Die Single- Auskopplung, die gemeinsam mit dem bekannten Kids & Family Entertainment Label EUROPA (Sony Music Entertainment) veröffentlicht wird, ist der Vorbote zum Album „tigerhits POP“ und erscheint am 19. November. Ab dann wird der Song auch im tigertones Streamingservice, in der Instagram-Mediathek als Musik-Sticker, bei Spotify und auf allen anderen Streaming-Plattformen zu hören sein.

Zum Release und zur Feier des Meilensteins in der tigermedia Geschichte startet ein Gewinnspiel: Teilnehmen können Musikfans und Performer, die ein eigenes Video zur Single „Zusammen bis zum Horizont“ einsenden. Egal ob Handyvideo oder Stop-Motion-Reel, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – Hauptsache, der Refrain ist enthalten. Die Teilnahme ist ganz leicht: Einfach Video hochladen, @tiger.media taggen und den Hashtag #tigerhitspop verwenden. Alternativ können die Inhalte an gewinnspiel@tiger.media geschickt werden. Gewinnspielzeitraum ist der 19.11 bis 31.12.2021.

Die Top drei Videos erwarten tolle Preise: Der beste Clip gewinnt hochwertige Instrumente, darunter die Original Fender Billie Eilish Konzert Ukulele, ein Ukulele Lehrbuch für Kinder, ein Partylicht sowie eine tigerbox TOUCH mit einem 12-Monats-tigerticket und die „tigerhits POP“ tigercard. Mit diesem Paket im Gesamtwert von rund 500 Euro steht dem heimischen Familienkonzert nichts mehr im Wege! Der zweite Preis beinhaltet eine tigerbox TOUCH mit einem tigerticket für sechs Monate und die „tigerhits POP“ tigercard. Der dritte Platz darf sich ebenfalls über eine tigerbox TOUCH, ein tigerticket für drei Monate und das tigercard-Album „tigerhits POP“ freuen.

Weitere Infos unter: www.tiger.media/tigerhits
*Alle neuen tigercards findet Ihr hier: www.tiger.media/tigercards

 

Über tigermedia:
tigermedia steht für anspruchsvolle Medienerlebnisse für Kinder – sicher, altersgerecht und mit jeder Menge Herz. Das Startup von Till Weitendorf und Martin Kurzhals entwickelt Inhalte, Endgeräte und passende Streaming-Angebote, welche die analoge Welt mit der digitalen zusammenführen. Das Ziel der Experten von tigermedia: Kindern einen geschützten Raum voller Geschichten und Abendteuer eröffnen, in dem sie sich eigenständig bewegen, Spaß haben und wachsen können. Zu den erfolgreichsten Produkten zählt die tigerbox TOUCH mit dem passenden Streaming- Dienst tigertones samt App. Mit einer durchschnittlichen Nutzdauer von mehr als vier Stunden pro Tag, hängen sie gemeinsam jeden anderen Streaming-Dienst locker ab.

Die tigerbox TOUCH:
Die tigerbox TOUCH macht das Streaming von Hörspielen kinderleicht und dazu sicher und werbefrei. Die Lautsprecher- Box mit Touchdisplay bietet Zugang zu bald mehr als 10.000 Hörspielen, -büchern und Songs aller relevanten Autoren und Verlage sowie Eigenproduktionen für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren. Schon die Kleinsten bedienen die tigerbox TOUCH intuitiv und selbstständig, indem sie eine tigercard einstecken oder sich einen Titel aus der tigertones Mediathek aussuchen. Eltern können sich dabei auf die Qualität der Inhalte verlassen und über die App Altersgrenzen definieren. Downloads für die Offline-Wiedergabe können über die App und direkt über die Box erfolgen. Seit November 2019 ist die tigerbox TOUCH auf dem Markt und verkaufte sich mehr als 100.000 Mal (Stand: August 2021). www.tigerbox-touch.de

Mundhygiene-Mythos: Viel putzen hilft viel?

Der beste Weg, um Karies, Plaque und Parodontitis vorzubeugen, ist die regelmäßige und gründliche Zahnreinigung. Doch können wir eigentlich auch zu viel schrubben? Ja, auch beim Zähneputzen kann falsche Pflege Zähne und Zahnfleisch schädigen. Bei seinen Smart One Schallzahnbürsten setzt das Team von Playbrush deshalb auf Künstliche Intelligenz und einen Putzassistenten, der NutzerInnen bei der optimalen Putzroutine unterstützt und die Balance im Blick behält.

Immer wieder sitzen Menschen in Puncto Zahnpflege demselben Fehlschluss auf: Wenn ich meine Zähne möglichst oft und lange schrubbe, werden sie besonders sauber und bleiben länger gesund. Dieser Grundsatz verleitet immer häufiger zu einer exzessiven Mundhygiene, die Ihr Ziel verfehlt. Mehr sogar: Eine Studie der Newcastle University belegt, dass zu häufiges, zu langes und zu kräftiges Zähneputzen die Schädigung von Zähnen und Zahnfleisch zusätzlich begünstigt, anstatt davor zu schützen. Generell heißt es darum von zahnärztlicher Seite, dass zwei bis drei Minuten gründliches Putzen morgens und abends völlig ausreichen. Entscheidend ist also nicht die Dauer, sondern vielmehr Umfang und Gründlichkeit der Zahnreinigung.

Qualität statt Quantität

ZahnärztInnen sind sich einig: Statt zu viel Zeit in das Putzen mit der Zahnbürste zu investieren, sollte die tägliche Routine lieber durch sinnvolle Produkte ergänzt werden. Es ist jedoch nicht notwendig, das heimische Badezimmer mit einer Vielzahl von Utensilien auszustatten – oft reicht die gezielte Auswahl einiger weniger Hilfsmittel. Zahnseide beispielsweise eignet sich hervorragend für eng beieinanderstehende Zähne, während Interdentalbürstchen vor allem bei größeren Zahnabständen zum Einsatz kommen sollten. Besonders wichtig ist auch die Wahl der Zahnpasta und des Mundwassers. Die Verpackungen versprechen herausragende Ergebnisse, aber entscheidend sind die Inhaltsstoffe. Viele Produkte mit aufhellender Wirkung setzen dem Zahnschmelz zu. Für langanhaltend gesunde Zähne sollte stattdessen auf den Fluorid-Anteil, im Falle von Mundspülungen zusätzlich auf die Konzentration geachtet werden. Während kosmetische Varianten für den tagtäglichen Gebrauch geeignet sind, dürfen medizinische Mundwasser nur über einen kurzen Zeitraum oder nur verdünnt angewendet werden, da es sonst zu einer Schädigung der Mundschleimhaut kommen kann.

Zur rechten Zeit

Lange Zeit hielt sich auch die Faustregel, dass man nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen solle. Wer allerdings viele kleine Mahlzeiten am Tag zu sich nimmt und nach jeder davon die Zähne putzt, schadet damit seinem Zahnschmelz. Dieser darf nämlich nicht zu viel Reibung ausgesetzt werden und braucht Zeit, um sich von der letzten Putz-Einheit zu erholen. Auch nach dem Verzehr von säurehaltigen Nahrungsmitteln (Zitrusfrüchte, Limonaden, Wein, etc.) benötigt er eine Ruhephase, da Säure die Zahnoberfläche angreift. Die durchgehende Speichelproduktion spült den Mundraum und reguliert den dortigen pH-Wert auf natürliche Weise. Zur Neutralisierung von unerwünschten Geschmäckern oder Gerüchen empfiehlt es sich daher, nach dem Essen vorerst auf zuckerfreie Kaugummis zurückzugreifen. Nach etwa einer Stunde kann dann auch wieder die Zahnbürste zum Einsatz kommen. Ergänzende basische Lebensmittel während oder ein großes Glas Wasser nach der sauren Mahlzeit können diese Frist verkürzen.

Immer mit der Ruhe

Beim Hausputz hilft starkes Schrubben mit einem rauen Schwamm oder Scheuermilch oft am besten gegen hartnäckige Flecken, warum also nicht auch beim Zähneputzen? Da kann man dann gleich den angestauten Alltagsstress abends mit ins Badezimmer nehmen und an der Zahnbürste bzw. an den Zähnen auslassen. Tatsächlich setzt aber schnelles und starkes hin und her schrubben sowohl Zahnoberflächen als auch Zahnfleisch einer unnötigen Belastung aus, die keinerlei Verbesserung der Reinigung mit sich bringt. Schonender ist hier das „Fegen von rot nach weiß“, also das schräge Ansetzen des Bürstenkopfes am Zahnfleischrand mit anschließender, lockerer Fegebewegung über den Zahn. Essensreste und Beläge werden dadurch sauber abgeputzt, statt auf den Zähnen verteilt zu werden. Durch zusätzliches leichtes Rütteln der Zahnbürste erreichen die Borsten sogar die Zahnzwischenräume. Für die besonders sanfte Reinigung empfiehlt sich außerdem eine Bürste mit kleinem, ovalem Kopf und weichen Borsten. Der Mythos, dass nur hohe Härtegrade hier wirklich nützen, ist nämlich ein weiterer Fehlschluss: Während feste Borsten oft steif und unnachgiebig sind, passen sich weiche Borsten dem geputzten Bereich an und gelangen so auch in die kleinsten Rillen. Anstatt also mit viel Kraft zu putzen, sollten eine geeignete Zahnbürste und vor allem die richtige Technik genutzt werden.

Smarte Mundhygiene

Die alltägliche Zahnpflege ist für viele eine festgefahrene Routine, die sie häufig nebenbei und größtenteils unterbewusst abspulen. Dadurch fällt es auch den perfektionistischsten PutzerInnen schwer, alte Gewohnheiten abzulegen und alle ärztlichen Empfehlungen zu berücksichtigen. Genau hier haben die Oral Care- Kenner von Playbrush angesetzt: Sie haben smarte Schallzahnbürsten entwickelt, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Echtzeit-Feedback jede Putzeinheit anleiten. Die zugrundeliegenden Parameter setzen einen Mindeststandard für Gründlichkeit, verdeutlichen aber auch, ab wann genug geputzt wurde. Zusätzlich zu den gängigen Timer-Vibrationen gibt ein direkt in den Bürstenkörper integrierter Gründlichkeits-Monitor an, welche Bereiche des Gebisses bereits ausreichend gereinigt wurden. Ergänzendes Bewegungsfeedback, ebenfalls über Lichtsignale am Bürstenkörper, warnt während des Putzens rechtzeitig vor zu kräftigen oder zu schnellen Bewegungen. Einer Studie zufolge sorgen die speziell angespitzten, weichen Borsten in Verbindung mit der intelligenten Schalltechnologie in max. 3 Minuten für 18x gründlichere Reinigungsleistungen* in den Zahnzwischenräumen – ohne zusätzlichen Einsatz oder Aufwand der NutzerInnen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, holt sich in der kostenlosen Mundhygiene-App von Playbrush zusätzliches Echtzeit-Feedback zu Putztechnik und Resultaten mithilfe des 3D- Zahnputz-Coaches. Hier werden auch Putzdauer, Regelmäßigkeit und Gründlichkeit gemessen und in Form von Statistiken widergespiegelt, um Verbesserungspotenziale leicht zu erkennen und den eigenen Fortschritt mitzuverfolgen.

*Modell Smart One X im Vergleich zur Handzahnbürste (ADA), 3 Minuten Clean-Modus, Studie der zahnmedizinischen Universität Witten/Herdecke (2021)

„Wir müssen jetzt den Blinker auf Zukunft setzen“

Das Unternehmen Educatio Digitale Lernsysteme denkt mit seiner Marke Dreiv das Pauken für den Führerschein neu, verbessert die Bestehensquote für Einwanderinnen und Einwanderer und will Fahrschulen bei der Digitalisierung sinnvoll unterstützen. Der Handlungsbedarf ist akut.

Ahnungslose FührerscheinanwärterInnen, von Jahr zu Jahr steigende Durchfallquoten und gestresste FahrlehrerInnen: Die Branche steckt in einem Spannungsfeld, das besonders kleine Fahrschulen in ihrer Existenz bedroht. Ein Startup macht mit digitalen Lösungen für das Selbstlernen die Straße frei für ein neues Zeitalter in deutschen Fahrschulen. Oliver Frey, Geschäftsleiter Dreiv, stellt das Spin-off des erfolgreichen Lernsystem-Pioniers Educatio aus Ungarn vor und spricht über die drängendsten Probleme der Branche.

Herr Frey, Sie waren 12 Jahre lang selbst Fahrlehrer. Wie sind Sie bei Dreiv gelandet?

Frey: Ich war 16 Jahre im Management von TÜV Süd und kenne damit den gesamten Ausbildungs- und Prüfungsprozess. Und dieser ist aus meiner Sicht nicht zukunftsgerecht. Das Lernverhalten der jungen Leute hat sich verändert. Als ich von Dreiv erfahren habe, war ich vom Lernansatz direkt begeistert. Damit war der erste Schritt schon getan. Das inspirierende Team und die hohe Kompetenz für digitale Lernsysteme haben mich dann endgültig überzeugt, mit einzusteigen.

Was sind die größten Probleme der Branche?

Frey: Die Durchfallquoten steigen von Jahr zu Jahr, gerade Menschen mit Migrationshintergrund fallen häufig durch. Die FahrlehrerInnen sind zunehmend gestresst und haben den Eindruck, in den Praxisstunden bei null zu beginnen. Gleichzeitig sind die Wartelisten extrem lang – ganz besonders seit Corona. Wir müssen deshalb jetzt dringend den Blinker auf Zukunft setzen. Ein weiterer Punkt ist die Ausnahmeregelung seit der Pandemie, die Onlineunterricht erlaubt. Digital zu denken ist gut, doch aktuell haben vor allem die kleinen Fahrschulen Angst, dass ein paar große Onlineanbieter Hunderte von SchülerInnen gleichzeitig abfrühstücken werden. Dadurch fühlen sie sich bedroht, denn der Präsenzunterricht ist eine wichtige Einnahmequelle von Fahrschulen. Wir glauben, dass es nicht gut ist, wenn wenige große Player den Onlineunterricht bestreiten und der Praxisunterricht abgekoppelt davon stattfindet. Die aktuell diskutierten Blended Learning-Ansätze, also Kombinationen aus Unterricht und Selbstlernen, finden wir sehr spannend. Die Digitalisierung bietet verschiedene Modelle, die kleine Fahrschulen genauso effizient einsetzen können, wie große.

Warum ist es wichtig, dass Fahrschulen mit digitalen Lerninhalten unterstützt werden?

Frey: Fahrschulen sind seit Jahrzehnten auf der gleichen Denkautobahn unterwegs. Viele FahrlehrerInnen haben mittlerweile erkannt, dass das Wiederholen von Prüfungsfragen allein nicht ausreicht. Die Entwicklung von praxisnahen Verkehrskompetenzen soll im Mittelpunkt stehen. Dafür bieten digitale Lernsysteme heute hervorragende Möglichkeiten, die gleichzeitig sehr motivierend für junge Leute sind. Wie auch das Arbeiten und Kommunizieren in kleinen Gruppen.

Durch das Selbstlernen unterstützen Sie auch den Unterricht. Wie geht das?

Frey: Das wird durch das sogenannte Blended Learning möglich – also eine Kombination aus einem tollen Unterricht, wo an Stelle von Faktenwissen vor allem praxisnahe Kompetenzen vermittelt werden, sowie vielfältige Medien und Inhalte für das Vertiefen daheim. Dreiv bringt das mit 2.000 Abbildungen, 500 interaktiven Aufgaben, 400 Videos und Animationen auf die Straße.

Was unterscheidet das System von Dreiv von anderen Apps und Co.?

Frey: Bei uns geht das Verstehen vor dem stumpfen Auswendiglernen. Bestehende Systeme werden von FahrschülerInnen in der Regel zum Auswendiglernen der Prüfungsfragen genutzt. Wir glauben aber, dass Menschen, die den Führerschein machen und sicher im Straßenverkehr navigieren möchten, besser vorbereitet sein müssen. FahranfängerInnen sollten ein Verständnis für die Zusammenhänge entwickeln und echte Kompetenz erwerben – weg vom rein deklarativen Wissen, hin zu prozeduralem Wissen.

Was ist das Ziel von Dreiv?

Frey: Wir möchten Fahrschulen sinnvoll bei der Digitalisierung ihrer Theorieausbildung unterstützen. Für die FahrschülerInnen wünschen wir uns bessere Inhalte für mehr Motivation und Wissenstransfer und in Folge höhere Bestehensquoten bei den Prüfungen. In Deutschland gibt es rund 10.000 Fahrschulen. Jede Woche steigen neue Fahrschulen auf das Dreiv Lernsystem um. Diese Entwicklung wollen wir weiter beschleunigen. Es ist unser Ziel, dass wir ab 2022 nicht mehr von der Landkarte wegzudenken sind und unser Wachstum deutlich aufs Gas drückt.

Welche Neuheiten stellen Sie auf der Fachmesse in Berlin vor?

Frey: Im Januar erscheinen unsere interaktiven Module auf Hocharabisch, Türkisch, Russisch und Englisch – der komplette Stoff, nicht nur die Prüfungsfragen! Diese wollen wir natürlich zeigen. Der Bedarf ist riesig.

Warum sind Materialen auf Hocharabisch, Russisch und Englisch so wichtig?

Frey: Über 200.000 Männer und Frauen machen in Deutschland jährlich ihren Führerschein, für die Deutsch eine Fremdsprache ist. Theoretisch kann man in vielen Sprachen seinen Führerschein machen, aber ohne entsprechende Lernangebote ist das sehr herausfordernd. Dazu kommt die Präsenzpflicht von 14 Doppelstunden, die in 95 Prozent der Fälle auf Deutsch gehalten werden – ob es nun ein Drittel der Klasse nicht versteht, bleibt unbeachtet. Betroffene können bisher nur auf die erwähnten Apps zurückgreifen, in denen Prüfungsfragen immer wieder wiederholt werden.

Wie sind die aktuellen Bestehensquoten bei Fahrprüfungen?

Frey: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 65 Prozent, bei MigrantInnen bzw. Menschen, für die Deutsch nicht ihre Muttersprache ist, deutlich darunter. Da hat die Branche noch eine Riesenaufgabe vor sich.

Eltern sehen digitale Medien kritisch: 88% kontrollieren Inhalte ihrer Kids!

Digitale Medien prägen immer früher und auch stärker den Alltag unserer Kinder. Die Entwicklung ist unumkehrbar und birgt Potenziale, stellt Eltern aber gleichzeitig vor große Herausforderungen. Eine aktuelle Umfrage von tigermedia*, an der rund 1.000 Mütter und Väter aus Deutschland teilnahmen, zeigt: Eltern möchten nicht, dass alle Inhalte des Webs für den Nachwuchs uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Deshalb kontrollieren sie Medien stark und halten Handy und Tablet nicht frei zugänglich. Nur der Bereich der Audio-Medien nimmt eine Sonderrolle ein. Die Ergebnisse der Befragung im Detail:

Handy und Tablet werden am strengsten kontrolliert
Die Mediennutzung im Kinderzimmer ist in den Familien ein großes Thema, welches häufig auch für Zoff sorgen kann. Was die unbeaufsichtigte Nutzung von Smartphone und Tablet angeht, sind sich allerdings die allermeisten Befragten einig: 90% der Eltern vertrauen ihrem Kind in Bezug auf die autonome Nutzung von Endgeräten nicht vollends. Fast 70% überlassen Smartphone oder Tablet sogar niemals ohne Aufsicht ihren Kindern. 18% geben an, ein Device mit Internetzugang weniger als eine Stunde in der Woche den Kleinen zu überlassen. Nur 3% geben Telefon und Tablet sogar wöchentlich bis zu fünf Stunden aus der Hand.

Familien haben feste Regeln zur Mediennutzung
81% der Eltern geben an, feste Regeln zur Mediennutzung innerhalb der Familie vereinbart zu haben. Nur 2% räumen eine häufige Übertretung der vereinbarten Zeiten ein – der Rest hält sich nach eigenen Angaben mehrheitlich daran. 19% der Befragten haben gar keine Regeln zur Mediennutzung der Kinder aufgestellt.

Web und Social Media bereiten Sorgen
Die größte Gefahr sehen Eltern laut der tigermedia Studie zur Mediennutzung im Umgang mit dem Internet und den Besuchen von Websites. 34% geben an, sich über die Inhalte, denen Kindern hier ausgesetzt sein können, zu sorgen. Auch den sozialen Medien stehen ein Drittel der Eltern (33%) sehr skeptisch gegenüber. Nur 17% sorgen sich beim TV und 12% beim Gaming. 3% vertrauen ihren Kindern bei der Nutzung aller Mediengattungen.

Audio-Medien nehmen Sonderstellung ein
Dem Thema Audio-Medien begegnen Eltern mit größerem Vertrauen und weniger Vorsichtsmaßnahmen. Nur 1% der UmfrageteilnehmerInnen geben an, sich über Audio- Inhalte zu sorgen. Kinder dürfen diese demnach eigenständig im Kinderzimmer konsumieren. Auch die intensive Nutzung der tigerbox TOUCH sowie dem dazugehörigen Streamingdienst tigertones von tigermedia von mehreren Stunden täglich pro Zugang seit Beginn der Corona Pandemie, belegt die besondere Stellung von Hörmedien in den Familien.

Kassette und CD waren gestern
Spannend ist dazu, dass auch Hörmedien fast ausschließlich digital konsumiert werden. Lediglich 14% der befragten Eltern gaben an, dass ihr Nachwuchs Hörspiele und Musik noch über den CD-Player hört. Beim Kassettenrekorder sind es sogar nur noch 2%. Ein geringer Anteil von 7% setzt für das Hörvergnügen der Kids auf Smartphone oder Tablet. Zwei Drittel der Befragten geben an, digitale Kinderhörboxen wie z. B. die tigerbox TOUCH, die Toniebox oder Hörbert einzusetzen. 10% nutzen smarte Lautsprecher wie Alexa oder Google Home.

* Die Umfrage wurde vom 05.11.-09.11. in den größten Facebook Austauschgruppen für Kinder Audio-Medien durchgeführt.

 

Über tigermedia:
tigermedia steht für anspruchsvolle Medienerlebnisse für Kinder – sicher, altersgerecht und mit jeder Menge Herz. Das Startup von Till Weitendorf und Martin Kurzhals entwickelt Inhalte, Endgeräte und passende Streaming-Angebote, welche die analoge Welt mit der digitalen zusammenführen. Das gemeinsame Ziel der Familienväter und Experten von tigermedia: Kindern einen geschützten Raum voller Geschichten und Abendteuer eröffnen, in dem sie sich eigenständig bewegen, Spaß haben und wachsen können. Zu den erfolgreichsten Produkten zählt die tigerbox TOUCH mit dem passenden Streaming-Dienst tigertones samt App. Mit einer durchschnittlichen Nutzdauer von mehr als vier Stunden pro Tag, hängen sie gemeinsam jeden anderen Streaming-Dienst locker ab.

Die tigerbox TOUCH:
Die tigerbox TOUCH macht das Streaming von Hörspielen kinderleicht und dazu sicher und werbefrei. Die Lautsprecher- Box mit Touchdisplay bietet Zugang zu bald mehr als 10.000 Hörspielen, -büchern und Songs aller relevanten Autoren und Verlage sowie Eigenproduktionen für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren. Schon die Kleinsten bedienen die tigerbox TOUCH intuitiv und selbstständig, indem sie eine tigercard einstecken oder sich einen Titel aus der tigertones Mediathek aussuchen. Eltern können sich dabei auf die Qualität der Inhalte verlassen und über die App Altersgrenzen definieren. Downloads für die Offline-Wiedergabe können über die App und direkt über die Box erfolgen. Seit November 2019 ist die tigerbox TOUCH auf dem Markt und verkaufte sich mehr als 100.000 Mal (Stand: August 2021). www.tigerbox-touch.de

Fußschmerzen in der Schwangerschaft: Wie medizinische Schuheinlagen helfen können

Schwangerschaft bedeutet vor allem Vorfreude, aber eben auch allerhand Unannehmlichkeiten und körperliche Belastungen. Die schnelle Gewichtszunahme und hormonelle Veränderungen fordern Füße, Beine und Rücken stärker denn je. Orthopädische Einlagen entlasten die Fuß- und Beinmuskulatur während der Schwangerschaft und wirken Fußfehlstellungen prophylaktisch entgegen. Bei craftsoles können Kund:innen ihre Einlagen ganz einfach online bestellen: schnell, flexibel und völlig unkompliziert. Dabei setzt das Hamburger Startup auf die erprobte Vermessung mittels Kohlepapier und auf höchste Qualität aus der eigenen Meisterwerkstatt.

Während und auch nach der Schwangerschaft klagen viele Frauen über schmerzende und geschwollene Füße. Kein Wunder, denn neben dem Baby, wachsen auch die Plazenta, Gebärmutter und Brüste. Auch steigt die Blutmenge im weiblichen Körper um bis zu 40% an, um das Baby mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Der Körper schüttet in dieser Zeit vermehrt die Hormone Progesteron und Relaxin aus. Als Nebenwirkung dieser hormonellen Umstellung können sich vor allem in Beinen und Füßen Wassereinlagerungen („Ödeme“) bilden, denn durch die Hormone werden die Blutgefäße elastischer und damit auch durchlässiger. Hinzu kommt der Druck durch die erhöhte Blutmenge. Wasser tritt aus den Blutgefäßen aus und lagert sich im Bindegewebe an. Je nach Ausprägung der Ödeme, können die Füße beträchtlich anschwellen, sodass die Schuhe nicht mehr passen und die Füße schmerzen.

Durch die zusätzliche Belastung verändert sich zudem die Körperhaltung und das wird auch am Gang sichtbar. Um die Balance zu halten und ein Gegengewicht zum Babybauch zu bilden, neigen viele Schwangere dazu, die Füße und Knie beim Gehen nach außen zu drehen. Ein Hohlkreuz und der typische „Watschelgang“ sind die Folge. Auch diese veränderte Gangart kann zu Schmerzen in Füßen, Knien und im Rücken führen. Lag vor der Schwangerschaft bereits eine Fußfehlstellung, wie ein Plattfuß, Senkfuß oder Hallux valgus, vor, können sich die Beschwerden während dieser Zeit noch verstärken.

Orthopädische Schuheinlagen können die Symptome lindern, zusätzlichen Halt bieten, Gewicht verteilen und so effektiv Fehlstellungen vorbeugen. Darüber hinaus können Maßeinlagen sogar dazu beitragen, dass venöse Rückflüsse der Beine verbessert werden. Über craftsoles.de können sich Kund:innen ihre Wunscheinlagen digital zusammenstellen und bequem nach Hause liefern lassen – egal von wo und zu welcher Zeit. Damit die Einlagen perfekt auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können, erhalten Kund:innen ein Abdruckset und nehmen ihre Fußabdrücke selbstständig mit Hilfe von Kohlepapier. Über den Anamnesebogen werden bekannte Vorerkrankungen abgefragt. Beides wird von erfahrenen Orthopädieschuhtechniker:innen analysiert und interpretiert, um aus über 30 Komponenten die individuellen Einlagen von Hand zu fertigen. Während des gesamten Prozesses steht ein Kund:innenservice mit Rat und Tat zur Seite. Sollten die Einlagen nicht zu 100% passen, wird kostenlos nachgebessert. Wer dennoch unzufrieden ist, bekommt das Geld zurück. Als erster Anbieter ermöglicht craftsoles BARMER-Versicherten mit ärztlicher Verordnung die Einlagen auf Rezept zu erhalten.

Diese Bücher machen Kinderträume wahr

Das Startup Framily ist in neun Ländern mit Vorlesebüchern erfolgreich, die mit bis zu 40 Details individualisiert werden können. Die Leserinnen und Leser übernehmen so eine Rolle in der Geschichte und erleben Abenteuer Seite an Seite mit dem kleinen Prinzen oder Bibi und Tina. Framily ist Markführer im Segment und freute sich 2020 über 48% Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Dazu wird das Unternehmen aus Hamburg 2021 die magische Marke von 1 Million verkauften Büchern knacken.  

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen und stark zu machen. Denn Familie und Freunde prägen, behüten und rüsten den Nachwuchs fürs Leben. Auf diesem Gedanken basiert auch der Name des Startups Framily, der sich der englischen Wortkombination bedient. „Unsere Bücher sind unverwechselbar, passen zu wichtigen Ereignissen im Leben eines jeden Kindes und sind beliebte Geschenke aus dem Freundes- und Familienkreis“, sagt Jennifer Jones, Co-Founderin von Framily.

Oh, das bin ja ich!

Bei den Hamburgern dreht sich alles um personalisierte Kinderbücher für die ganz Kleinen. Die Printprodukte von Framily richten sich an Kinder von 0-6 Jahren. Von pädagogisch wertvollen Eigenschöpfungen, über Klassiker bis hin zu Adaptionen moderner Verkaufsschlager und Disney-Charaktere – mehr als 25 weltweit bekannte Heldinnen und Helden hat das wachstumsstarke Onlineportal im Programm. Die Kids nehmen dabei eine Rolle in der Geschichte ein und erleben die Abenteuer Seite an Seite mit Bibi und Tina, der Eiskönigin, Bob dem Baumeister oder PAW Patrol. „Der Moment, wenn Kinder erkennen: Oh, das bin ja ich! Der ist einfach unbezahlbar“, sagt Senta Sieper, COO von Framily.

Diversität sichtbar machen

Jedes Buch von Framily bietet bis zu 40 Möglichkeiten der Individualisierung: Haar- und Hautfarbe, Geschlechtsidentität, Kleidung, Vorlieben, Haustiere, das Lieblingsessen oder Familienkonstellationen – immer mehr Details können angepasst werden. „Wir haben 2016 mit 25 Merkmalen begonnen und arbeiten stetig an weiteren Eigenschaften und Details. Besonders Diversität und Inklusion liegen uns sehr am Herzen und wir spüren, dass das Bedürfnis nach Ausdruck und Sichtbarkeit wächst. Das begeistert uns und wir wollen Kindern und ihren Angehörigen möglichst viele Türen für ihre eigene Geschichte öffnen“, so Jones. Das merkte das Team, als im Buch „Weil du das Größte für mich bist“ erstmals auch ein Kopftuch und statt Mama und Papa auch zwei Mamas oder Papas gewählt werden konnten. Das Produkt wurde zum Renner. „Die positive Resonanz hat uns überwältigt“, erinnert sich Jones. Mit ihrem Team arbeitet sie deshalb an Illustrationen, die zukünftig auch Kindern im Rollstuhl oder mit Prothesen Abenteuer im Framily Kosmos erleben lassen. „Kinder lieben es, sich selbst wiederzuerkennen und als Figur Teil der Erzählung zu werden. Es kurbelt nicht nur ihre Fantasie an und begeistert für das Medium Buch, es gibt ihnen auch Selbstbewusstsein und das Gefühl, gesehen und angenommen zu werden“, so die 41-Jährige.

Buch vor Bildschirm

Dazu kommt dem gemeinsamen Lesen und Betrachten von Bildern mit Eltern und Bezugspersonen eine besondere Bedeutung zu. „Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, haben es leichter, lesen zu lernen“, sagt Jones. Doch Eltern und das Kindesumfeld setzen seltener aufs Vorlesen, Bildschirme sind auf dem Vormarsch. „Wir wollen mit der persönlichen Ansprache bewusst dagegenhalten, den Kids den Zugang zu analogen Welten erleichtern und ihre Leidenschaft für das Medium Buch wecken“, sagt Sieper. Oft zählen die Vorlesebücher von Framily zur allerersten Lieblingslektüre, sind Teil des Zubettgeh-Rituals oder bieten Hilfestellung beim Erfassen der eigenen kleinen Welt.

Ambitioniertes Wachstum von 48%

Auch Framily-Gründer und Mehrheitsgesellschafter Till Weitendorf ging es einst so. „Als ich klein war, gab es die Jan und Julia-Bücher. Meine Geschwister hießen so, da wollte ich natürlich auch ein Buch. Bezüge aus dem eigenen Leben haben einen hohen Stellenwert, bieten Halt und Identifikation“, so der 43-Jährige. Genauso überzeugt wie er selbst, waren deshalb auch die Investoren, darunter Pro7Sat.1. 2020 wurden sie mit einem Wachstum von 48% belohnt. „Unsere Gesellschafter und wir wollen Inhalte schaffen, die künftige Generationen begeistern und erreichen“, sagt Weitendorf, dessen Unternehmen StoryDOCKS neben Framily auch Tigermedia und Onilo unter einem Dach vereint und dessen Wurzeln im bekannten Oettinger Verlag liegen. In den kommenden Jahren will Weitendorf mit der weiblichen Doppelspitze Jones und Sieper das Wachstum noch einmal kräftig anschieben. Wir denken jedoch langfristig und stellen die Qualität in den Mittelpunkt“, so Jones. Kreation und Produktion bleiben deshalb in Deutschland, gedruckt wird umweltfreundlich und FSC-zertifiziert. Mit dem Konzept individualisierbarer Kinderbücher ist Framily schon heute Marktführer im deutschsprachigen Raum. Auch sind die Hamburger der einzige Verlag, der Kinder und Familien mit Lizenz-Helden von Disney und Co. begeistert.

Lizenzen treffen auf Eigenentwicklungen

Die Produkte von Framily sind neben dem deutschsprachigen Raum in Italien, Schweden, Polen, Dänemark, Norwegen und Frankreich erhältlich. Während die Disney-Geschichten und die Abenteuer der Hunde-Gang PAW Patrol in allen Regionen gleichermaßen beliebt sind, kommen die eigenproduzierten Bücher aus der Weltbesten-Reihe – „Für die weltbeste Mama“ und „Für den weltbesten Papa“ – besonders gut in Frankreich und Deutschland an. Und das nicht nur als Geschenk zum Mutter- oder Vatertag.  Neben den Büchern sind außerdem individualisierbare Kalender im Portfolio von Framily zu finden, die nicht nur die Vorfreude auf das Weihnachtsfest befeuern, sondern auch auf andere Anlässe, wie den Schulanfang. Dazu bietet Framily sogenannte Geburtstagswelten für Kinderpartys, die ebenfalls personalisierbar sind. 28 Mitarbeiter in Hamburg kümmern sich darum, dass immer neue Figuren Teil der Verlagsfamilie werden: Dafür gestalten sie entweder vorhandenes Episodenmaterial so um, dass ein Kind integriert werden kann oder die Figuren werden in komplett neue Geschichten eingebettet. Dazu zählen zum Beispiel „Bibi und Tina auf dem Martinshof“ – eine Folge, die Framily extra mit eigenen Autoren und gemeinsam mit dem Lizenzgeber entwickelt hat, damit die kleine Leserin oder der kleine Leser auf einen Ausritt vorbeischauen kann. Dazu kommen noch komplett unabhängige Eigenentwicklungen wie „Weil du das Größte für mich bist“, die Serie „Die Mutmacher“ oder auch das neue Briefbuch von Framily, das am Ende eine persönliche Botschaft für den Nachwuchs enthält. „Wir wollen immer wieder neu begeistern, überraschen und aktuell bleiben“, so Jones. Im kommenden Jahr will sie das Angebot um viele spannende Charaktere erweitern, besonders Superhelden will sie ins Sortiment aufnehmen: „2022 werden wir viele neue Produkte launchen, es wird unser Jahr.“

Schallgrenze von 10.000 Hörtiteln geknackt: tigermedia Kinder-Stream nimmt Hörspiele von EUROPA und Oetinger auf!

Die Streaming-Hörbox tigerbox TOUCH steht für abwechslungsreiche Audioerlebnisse für Kids und begleitet mehr als 100.000 Familien durch den Alltag. Eltern können sich auf hochwertige und werbefreie Inhalte verlassen, während der Nachwuchs intuitiv durch die Mediathek navigiert. Neu bei tigermedia an Board sind Sony Music Entertainment Germany mit dem Kinder- und Jugendhörspiel-Label EUROPA sowie der Kinderbuchverlag Oetinger. Damit wächst der Streamingdienst auf insgesamt mehr als 10.000 Hörbücher, -spiele, Musikalben und Podcast-Folgen heran und bietet damit das größte Angebot an Inhalten für Kinderhörboxen: Lieblingstitel wie TKKG, die Drei ??? und Geschichten von Astrid Lindgren und Cornelia Funke lassen ab September Kinderherzen höherschlagen.

Mit EUROPA holen sich die Hamburger Kindermedienexperten das größte Kinder- und Jugendhörspiel-Label und eine Koryphäe der beliebtesten Kinder-Helden aller Zeiten in den tigertones-Stream. Bis September veröffentlicht tigermedia sukzessive jede Woche eine neue Hörspiel-Serie. „Mit der Integration der beiden Contentgeber bauen wir die Plattform quantitativ, aber vor allem qualitativ, weiter aus. Unser Anspruch ist es, die besten Kindermedien zentral in einer kuratierten Medienplattform zu konzentrieren”, so Dirk Eichhorn, Medienexperte bei tigermedia.

Neu im tigerversum sind unter anderem das Schweinemädchen Peppa Wutz, die vier Freunde Tim, Karl, Klößchen und Gaby von TKKG, Pipi Langstrumpf, Prinzessin Lillifee und die beliebten Junior-Detektive Die drei ??? Kids, ebenso wie den auch bei Erwachsenen beliebten Evergreen Die drei ???. Mit den Inhalten von Oetinger sichert sich tigermedia dazu die großen Klassiker der Kinderaudiowelt: Pippi Langstrumpf, das Sams, Pettersson und Findus, die Olchis sowie Tintenherz runden das Programm ab.

Das Hamburger Startup tigermedia steht für anspruchsvolle Audiomedien – sicher, altersgerecht und mit jeder Menge Herz. Über die tigerbox TOUCH tauchen Kinder ab drei Jahren selbstständig in das nächste Hörspielabenteuer ab. Einfach eine tigercard in den Kartenslot einschieben, schon spielt die tigerbox TOUCH automatisch einen Titel ab. Ältere Kids entdecken über das Touchdisplay auf der Hörbox den Audiostream für sich. Mit einem tigerticket wird der zeitlich begrenzte Zugriff auf die Mediathek freigeschaltet, die ab September mehr als 10.000 Hörbücher, -spiele, Musik und den eigenen Kinder-Podcast „tigershow“ bereithält.

Alle Inhalte wurden zuvor altersgerecht eingestuft. Eltern können via App eine Altersschranke festlegen, den Fokus auf Themenwelten und/ oder Kinderhelden legen, um die Titel-Auswahl einzuschränken. So haben sie stets ein Auge auf das Hörvergnügen des Nachwuchses.

 

Über tigermedia:

tigermedia steht für anspruchsvolle Medienerlebnisse für Kinder – sicher, altersgerecht und mit jeder Menge Herz. Das Startup von Till Weitendorf und Martin Kurzhals entwickelt Inhalte, Endgeräte und passende Streaming-Angebote, welche die analoge Welt mit der digitalen zusammenführen. Das gemeinsame Ziel der Familienväter und Experten von tigermedia: Kindern einen geschützten Raum voller Geschichten und Abendteuer eröffnen, in dem sie sich eigenständig bewegen, Spaß haben und wachsen können. Zu den erfolgreichsten Produkten zählt die tigerbox TOUCH mit dem passenden Streaming-Dienst tigertones samt App. Mit einer durchschnittlichen Nutzdauer von mehr als vier Stunden pro Tag, hängen sie gemeinsam jeden anderen Streaming-Dienst locker ab. 

Die tigerbox TOUCH:

Die tigerbox TOUCH macht das Streaming von Hörspielen kinderleicht und dazu sicher und werbefrei. Die Lautsprecher-Box mit Touchdisplay bietet Zugang zu bald mehr als 10.000 Hörspielen, -büchern und Songs aller relevanten Autoren und Verlage sowie Eigenproduktionen für Kinder zwischen drei und zehn Jahren. Schon die Kleinsten bedienen die tigerbox TOUCH intuitiv und selbstständig, indem sie eine tigercard einstecken oder sich einen Titel aus der tigertones Mediathek aussuchen. Eltern können sich dabei auf die Qualität der Inhalte verlassen und über die App Altersgrenzen definieren. Downloads für die offline Wiedergabe können über die App und direkt über die Box erfolgen. Seit November 2019 ist die tigerbox TOUCH auf dem Markt und verkaufte sich mehr als 100.000 Mal (Stand: August 2021). www.tigerbox-touch.de

Über Sony Music Entertainment Germany GmbH

Die Sony Music Entertainment Germany GmbH unterstützt und fördert Künstler auf ihrem kreativen Weg. In der Musikgeschichte nahm Sony Music vom ersten Musiklabel bis zur Erfindung der Schallplatte stets eine Vorreiterrolle ein. So baute das Musik Label viele der bekanntesten Künstler der Musikgeschichte auf und produzierte einige der einflussreichsten Tonträger aller Zeiten. Heute arbeitet Sony Music in mehr als 60 Ländern und unterstützt internationale Superstars, neue und unabhängige Künstler, sowie kreative Visionäre. Von ihrer Position am Schnittpunkt von Musik, Unterhaltung und Technologie aus steckt die Entertainment Koryphäe Vorstellungsvermögen und Fachwissen in neueste Produkte und Plattformen, machen sich neue Geschäftsmodelle zu eigen, setzen bahnbrechende Tools ein und liefern eindrucksvolle Einblicke, die Künstlern helfen, die Grenzen ihres Schaffens zu überschreiten und ein neues Publikum zu erreichen. Dabei verpflichtet sich Sony Music der künstlerischen Integrität, Transparenz und Unternehmertum. Sony Music Entertainment Germany hält das Hörspiel Label EUROPA und ist ein Bestandteil des globalen Unternehmens, Sony Corporation. www.sonymusic.de

Über die Verlagsgruppe Friedrich Oetinger

Von bekannten und beliebten Klassikern über moderne Print-, Hör- und Digitalmedien bis hin zu innovativen Spiel- und Lernprodukten: Als Spezialist für hochwertige Unterhaltung bietet die Verlagsgruppe Oetinger Geschichten und Erzählwelten, die jungen Menschen Spaß machen, sie bewegen, motivieren und inspirieren. Der Oetinger Verlag beheimatet beliebte Autor:innen mit Kinderhelden wie Pipi Langstrumpf, Das Sams, Janosch sowie Pettersson und Findus. www.oetinger.de

Dirk hört hin, damit Eltern weghören können

„Ab welchem Alter kann man das hören?“ Eine Frage die Eltern immer wieder stellen, wenn es um Hörspiele und Hörbücher geht. Denn wenige Titel kommunizieren eine klare Altersempfehlung und in Zeiten des Streamings, fällt Beratung meist weg. Dabei variieren Inhalte deutlich und können den Nachwuchs überfordern oder sogar um den Schlaf bringen. Deshalb hat die tigerbox TOUCH für ihren Streamingdienst tigertones einen eigenen Contentexperten, der sich u. a. darum kümmert, dass die Audioinhalte von den passenden Ohren gehört werden und das Kindern ein immer vielfältigeres und größeres Hörangebot zur Verfügung steht: Dirk Eichhorn. So können Eltern entspannen und den Hör-Abenteuern der Kids kontrollierten Lauf lassen. Im Interview gibt Dirk einen Einblick in seinen spannenden Job, erklärt, wie sich Hörmedien und Zuhörer:innen in den letzten Jahrzenten verändert haben, und warum Ohrenfutter so wichtig für Sprachentwicklung und Lernen ist.

Dirk, Du sorgst für ein sicheres Umfeld in der Hörspielwelt von tigertones. Wieso ist das eigentlich so wichtig?

Dirk: Eltern sollen sich auf die Qualität der Inhalte verlassen können. Sie sollen die tigerbox TOUCH, unser Endgerät, unbesorgt in die Hände des Nachwuchses legen können. Wir haben ja früher in unserem Zimmer auch eigenhändig aus unserer Hörspielsammlung die Kassette oder die CD ausgewählt, die wir als nächstes hören wollten und mussten nicht bei jedem Hörspiel die Eltern vorher fragen.

Geht Eltern bei einer Auswahl von mehr als 10.000 Titeln die Übersicht flöten?

Dirk: Na klar, das ist ganz normal. Streaming und Digitalisierung sorgen zwar für eine große Auswahl und ersparen es, dass jeder Titel einzeln gekauft werden muss, aber die Bedürfnisse der Kinder gehen stark auseinander und Mama und Papa können nicht alles kennen. Die Hörspiel- und Hörbuchverlage geben meist eine im Streaming nicht sichtbare Altersempfehlung an, aber Eltern sollten auch in diesen neuen Zeiten des Hörens in die Lage versetzt werden, die richtigen Entscheidungen für ihren Nachwuchs zu treffen. Wir beraten die Eltern und Kinder bei dieser Entscheidung.

Das heißt, die App ist quasi Bibliothek und Filter gleichzeitig?

Dirk: Genau, die kostenlose App tigertones clustert nach Themenwelten und Titelhelden und grenzt die Auswahl nach Alter ein. Außerdem gibt es eine Suche, damit auch alle Lieblingstitel schnell gefunden und dann über die App für die Box auswählt werden können. Wir sind da in unserer Filtersystematik schon ziemlich gut, aber jeder, der sich mit Datenbanken auskennt, weiß: Es gibt immer Verbesserungsmöglichkeiten, deswegen arbeiten wir stetig an neuen Features.

Wie bist Du zu diesem besonderen Job gekommen?

Dirk: Ich habe rund 20 Jahre für das bekannte Hörspiellabel Europa (Sony Music) gearbeitet und dort u. a. den Shop und den Hörspiel-Content betreut. Das Thema Family-Entertainment begleitet mich sozusagen schon mein ganzes Arbeitsleben. Zu tigermedia bin ich Mitte 2019 gestoßen. Da ich ja durch meine Arbeit den Markt immer aufmerksam beobachte, ist mir die tigerbox TOUCH ein Begriff gewesen. Die Entscheidung zu tigermedia zu gehen, fiel mir damals nicht schwer, da ich die Hörspielbox mit der passenden Plattform für ein innovatives Produkt mit großem Potenzial halte. Zusätzlich hat mir ein herausragendes Team die Entscheidung einfach gemacht.

Was genau ist Deine Aufgabe?

Ich stehe mit Hörbuchverlagen, Hörspiellabels und vielen Künstlern im ständigen Austausch. Ich suche immer nach weiteren Inhalten, damit die tigerbox- und tigertones-Familien immer wieder überrascht werden und tolle Neuheiten finden. In wöchentlichen Redaktionssitzungen schauen mein Kollege und ich uns die Neuheiten an und entscheiden, welche besonders beachtenswert sind und überprüfen die Richtigkeit der Daten. Wir stellen somit sicher, dass die Hörspiele, Lieder, Geschichten richtig zugeordnet und sichtbar werden. Das ist im Gegensatz zu anderen Streamingservices eher ungewöhnlich, da dort, allein aufgrund der Mengen an angelieferten Inhalten, eine genaue redaktionelle Prüfung eher nicht möglich ist. Da unser Service aber speziell für Kinder gemacht ist, haben wir auch eine höhere Verantwortung gegenüber unseren kleinen tiger-Fans.

Wie gehst du da ran – wie kuratierst du Hörmedien??

Dirk: Wir schauen uns die Metadaten an, hören teilweise in die Titel und clustern diese dann nach Themen, Serien, Genres und Altersklassen usw… Unsere Range der Altersangaben lautet ab 0, 3, 5, 9 ab 12 und auch ab 14 Jahren. Kindermusik kann ich fast ausschließlich ab 0 Jahren empfehlen, da die Texte meist unbedenklich sind und Musik von Kinder aller Altersstufen geliebt wird. Gruselige Geschichten stufe ich meist für Kinder ab 9 oder 12 Jahren ein, das kommt natürlich immer auf die Inhalte an. So ist zum Beispiel die Serie Johnny Sinclair (viele werden die Gruselhörspiele vom großen John Sinclair kennen) für kleine Kinder ziemlich gruselig. Da müssen wir dann sicherstellen, dass diese Hörspiele auch erst ab 9 Jahren empfohlen werden. Serien wie Paw Patrol, Leo Lausemaus oder die Fuchsbande sind wiederum unbedenklich und können theoretisch schon im Krippenalter gehört werden, auch wenn ich diese ab 3 Jahren empfehlen würde. Letztlich sind diese Altersgrenzen immer nur als Empfehlung für die Eltern gedacht. Kinder sind individuell. Eltern kennen ihren Nachwuchs am besten und wissen, ob sich ihre 6-jährige Tochter entspannt und amüsiert Johnny Sinclair anhören kann oder ob sich ihr 9-jähriger Sohn bei Conni Hörspielen gruselt. Wir haben Stunden damit verbracht, über Altersgrenzen zu diskutieren. Die finale Entscheidung liegt schlussendlich bei den Eltern, aber wir wollen möglichst viel Orientierung geben.

Gibt es Ausschlusskriterien für Dich? Hast Du schon mal ein Hörspiel abgelehnt?

Dirk: Es gibt wenige No Go’s, aber einige kritische Punkte, auf die ich bei der Auswahl der Titel achte. Wir bei tigermedia stehen für Toleranz, Diversität und Weltoffenheit. Inhalte, bei denen bestimmte Gruppen diskriminiert werden, nehmen wir nicht auf.

Sexismus und Rollenbilder – ist das noch ein Thema?

Dirk: Geschichten, die vor allem in 70er und 80er Jahren entstanden sind – darunter viele große und bekannte Titel, die es auch heute noch gibt – merkt man beim Hören veraltete Rollenbilder und Ressentiments gegen bestimmte Gruppen doch deutlich an. Heute ist das kaum noch so. Viele Hörspiele von damals wurden inzwischen nachträglich geschnitten, überarbeitet und neu veröffentlicht, da sie aus heutiger Sicht rassistische oder sexistische Aussagen enthielten. Das damalige Wording und Bewusstsein für diskriminierte Gruppen waren ein anderes als heute.

Haben Jungen und Mädchen sehr unterschiedliche Hörspiel-Vorlieben?

Dirk: Absolut, denn Kinder wachsen – auch wenn wir es uns wünschen würden – nicht geschlechtsneutral auf: Eltern, Kindergarten, Schule – überall werden Stereotypen gelebt. So ziehen Barbie-Geschichten deutlich weniger Jungen an. Ein Gegenbeispiel ist Feuerwehrmann Sam, diese Serie kommt dann bei den Jungs besser an. Wir sind noch sehr weit davon entfernt, dass Pferdehörspiele und Fußballtitel bei Mädchen und Jungs gleichermaßen beliebt sind. Ich möchte das gar nicht werten, jedes Kind sollte einfach selbst entscheiden dürfen, welchen Titel es besonders gern hört.

Haben sich die Themen der Kinderhörspiele verändert?

Dirk: Ja. Kinder kommen heute mit vielen Themen früher in Berührung als in der Vergangenheit. Das hängt sicherlich mit der Digitalisierung und der Masse an Informationen zusammen, auf die wir von überall zugreifen können. So werden Themen wie Mobbing, Patchwork und Homosexualität heutzutage gesamtgesellschaftlich offener gelebt und besprochen. Ich persönlich begrüße das, da Kinder sich in dieser Welt zurechtfinden müssen und wir alle die Verantwortung dafür tragen, weltoffene, soziale, selbständige, tolerante und emphatische Kinder in die Zukunft zu entlassen. Auch im Audiobereich haben sich die Themen an diese Verantwortung angepasst. Früher krochen die Detektiv:innen häufig in alten Höhlen oder Ruinen herum oder waren klassischen Dieb:innen auf der Spur. Heutzutage kann es auch schon mal ein Umweltsünder sein, der verfolgt wird, aber auch das schon angesprochene Mobbing ist ein Thema.

Was ist das Besondere am tigermedia Modell? Gibt es Vorteile für eure Partner, die Autoren und Verlage?

Dirk: Im Gegensatz zu den gängigen Streamingdienst-Anbietern, führen wir eine zeitanteilige Wertberechnung durch. Ich möchte einmal behaupten, dass wir wahrscheinlich das fairste Abrechnungsmodell haben, da die tatsächlich gehörte Zeit abgerechnet wird und nicht die einzelnen Tracks, was im normalen Streaming ja dazu führt, dass die einzelnen Tracks und Songs immer kürzer werden, da ein Track ab 31 Sekunden abgerechnet wird. Wer im gängigen Abrechnungsmodell also zwei Songs à 31 Sekunden veröffentlicht, bekommt mehr Geld als jemand, der zum Beispiel einen Song veröffentlicht hat, der 4 Minuten lang ist, da dieser nur einmal pro Stream abgerechnet wird. Das ist im Grunde ein bisschen seltsam und wird auch immer wieder diskutiert. Wir sind da mit unserem Abrechnungsmodell schon weiter.

Wünschst Du Dir mehr Offenheit und Sichtbarkeit für neue Inhalte.

Dirk: Ja, das ist mir ein wichtiges Anliegen. Jeder kennt die großen Brands und die bekannten Kindermusiker:innen. Viele Eltern und Kinder greifen deswegen immer wieder auf diese Titel zurück. Das ist natürlich nicht falsch und hat seine Berechtigung. Doch es gibt so viel zu entdecken. Gerade in der Kindermusik gibt es viele Künstler:innen, die tolle Produktionen zu bieten haben. Ich sehe es daher als meine Aufgabe an, genau diese Geheimtipps den Eltern und Kindern anzubieten und auch die weniger bekannten Titel sichtbar zu machen. Unser Ziel ist es, Kindern zu zeigen, wie groß und bunt die Hör-Welt ist, in dem wir auch Empfehlungen abseits der bekannten Medien geben.

Warum ist Hören so wichtig für Kinder?

Dirk: Beim Hören wird nur ein Sinn angesprochen – alles andere liegt in der kreativen Vorstellungskraft. Kinder erarbeiten sich eigene Bilder im Kopf, sprechen und singen mit und überführen Wörter in ihren eigenen Wortschatz. Hörspiele und Hörbücher unterstützen das eigenständige Verstehen und Lernen. Zudem schaffen sie eine kleine Insel der Entspannung, denn die Augen können hier auch mal Pause machen und müssen keinem Bildschirm oder Text folgen. Deswegen ist das gesprochene Wort auch als Einschlafhilfe so beliebt. Außerdem kann das Hören auch das kreative Spiel fördern, da viele Kinder die gehörten Welten nachspielen oder einfach begleitend zum Hörspiel spielen.

Warum ist Singen so wichtig für Kinder?

Dirk: Rhythmus und Gesang können Kinder ebenfalls dabei unterstützen, Situationen zu verstehen und ihre Gefühle auszudrücken. Kinder lieben Rhythmus, das ist sozusagen der Antrieb für die Bewegung. Deswegen mögen viele Kinder auch moderne Popproduktionen, da dort der Beat häufig eine wichtige Rolle spielt. Ein Beispiel dafür ist Mark Forster oder auch solche Songs wie „Haus am See“ von Peter Fox. Die Gruppe „Deine Freunde“ oder die Künstler herrH und DONIKKL, die es auch als Tigercard gibt, machen es ähnlich. Tolle Produktionen, die mit jeder Popproduktion mithalten können und trotzdem kindgerecht sind. Davon einmal abgesehen, gibt es immer noch viel zu viel Kindermusik, die ihre kleinen Hörer musikalisch nicht ernst nimmt. Deswegen haben wir ein Album produziert, auf dem Kinder bekannte Popsongs singen: Die tigerhits POP. Mit dabei ist aber auch ein von uns selbst komponiertes Lied.

Warum hören immer mehr Erwachsene Kinderhörspiele?

Dirk: Viele erinnern sich gerne an ihre Kindheit und an die Situationen zurück, in denen Hörspiele gehört wurden, zum Beispiel an das unbeschwerte Spielen im Kinderzimmer oder das wohlige Hören zum Einschlafen. Das sind oft glückliche und schöne Momente gewesen, die uns den Alltag vergessen ließen. Hörspiele bringen das Gefühl der Geborgenheit, der Unbeschwertheit und des Vertrauten zurück. So wie ein alter Song, mit dem man schöne Erinnerungen verbindet. Da viele Serien schon Jahrzehnte existieren, wie zum Beispiel Bibi Blocksberg, TKKG oder Die drei ???, sind die Hörspiel-Held:innen und ihre Stimmen zu verlässlichen Begleitern durchs Leben geworden. Ich bin sehr gespannt, ob in ein paar Jahren zum Beispiel Paw Patrol eine Renaissance bei Erwachsenen erlebt, wahrscheinlich bleiben es aber auch weiterhin die Longseller wie Bibi, Die drei ??? und Co..

 

Was sind Deine Top 5 Neuentdeckungen?

Dirk:

  1. herrH: Moderne, tanzbare, poppige Kindermusik mit witzigen Texten, die auch zum Nachdenken anregen. herrH haben wir mittlerweile sowohl im Stream, als auch als tigercard.

 

  1. Zuckerblitz Band: Moderne Kindermucke aus Hamburg, mit Porky von Deichkind und Malo, ein Rapper, der auch schon Songs für ziemlich bekannte Popkünstler:innen geschrieben hat. Das ist Kindermusik die nach vorne geht und lustig ist.

 

  1. Heavysaurus: Hard Rock für Kids! Klingt, wie Hard Rock zu klingen hat. Musikalisch irgendwo zwischen Europe und Helloween, die Texte sind aber natürlich für Kinder geeignet. Ganz nebenbei tritt diese in Finnland gegründete Band in Dino-Kostümen auf. Wer die Band mal live erleben kann, sollte unbedingt mit seinen Kindern hingehen. Selten bekommt man so etwas zu sehen und zu hören. Ein großer Spaß! Hand in die Luft und Pommesgabel-Zeichen machen. Übrigens: auch Heavysaurus gibt es als tigercard.

 

  1. DIKKA: Hip Hop für Kinder. Super produziert und mit tollen Gästen, wie Sido und Mark Forster. Da kann man wunderbar mittanzen und bouncen.

 

  1. Herr Jan: Für alle, die eher handgemachte Musik bevorzugen und Fans von der wunderbaren „Unter meinem Bett“-Serie sind, für die ist Herr Jan sehr empfehlenswert.

Eigentlich muss ich hier auch noch mal die tigerhits erwähnen, weil ich wirklich stolz auf das Album bin. Es gibt aber noch so viele andere tolle Kindermusiker:nnen, die ich hier nennen könnte, etwa die freche Sukini, Kid Clio, Johannes Stankowski, Sebó, Dominik Merscheid oder das ganz wunderbare Projekt „Wir Kinder vom Kleistpark“.
Da ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Leider haben wir noch nicht alle Künstler:nnen im Stream, wir arbeiten aber daran! Wer dabei sein will, kann sich gerne bei mir melden.

Wichtigste Steps in den kommenden Monaten?

Dirk: Wir erweitern laufend unser Angebot und sind mit weiteren Content-Partnern in Gesprächen. Die 10.000 Titel haben wir jetzt geknackt, auf geht’s zu den 15.000! Dazu wollen wir auch in Zukunft weitere exklusive Inhalte produzieren. Der tigershow-Podcast steht beispielhaft für ein Format, welches sich inzwischen sehr gut bei den kleinen Hörer:innen etabliert hat. Darüber hinaus sind einige spannende Dinge in Planung, über die ich leider noch nicht sprechen darf. Ich kann nur so viel sagen: Es wird unsere tigerbox TOUCH noch interessanter machen.

Was waren die Lieblings-Stücke Deines Sohnes?

Dirk: Bob der Baumeister, Teufelskicker, Die drei ??? Kids und viele EUROPA Produktionen, da ich ja nun mal an der Quelle saß. Kindermusik war nicht so sein Ding. Wir haben ihn schon früh auf Konzerte mitgenommen, daher hat er vor allem Pop und Rockmusik gehört, die auch im Radio lief. Ein paar Favoriten hatte er dann aber schon, zum Beispiel Peter Fox, Culcha Candela, Peter Gabriel, Prince und Michael Jackson.

 

Über tigertones

tigertones ist der erste Audio-Streamingdienst, der sich mit einer Auswahl von mehr als 10.000 Hörbüchern, -spielen, Songs und Podcasts ausschließlich an Kinder richtet. Zugriff haben schon die Kleinsten über das passende Endgerät, die tigerbox TOUCH, die mit Stereosound und einem Touchdisplay Kinder bis 12 Jahren begeistert. Die Mediathek ist dabei frei von Werbung und die Hörspiele und die Musik wird von einer Redaktion kuratiert.

Website: http://www.tigerbox-touch.de/

5 Tipps für ein optimales Raumklima im Schlafzimmer

Die Qualität des Raumklimas ist nicht nur essentiell für unser Wohlbefinden, sondern wirkt sich auch auf unsere Gesundheit aus. Das gilt gerade für den intimsten aller Räume: Das Schlafzimmer. An kaum einem anderen Ort verbringen wir mehr Zeit, gleichzeitig gibt es hier besonders viele Faktoren, die uns um unseren wohlverdienten Schlaf bringen. Die Bettwäsche-Experten von hig & chic verraten ihre Top 5 Tipps um Euer Raumklima zu optimieren.

  1. Auf Abstand gehen

Schön und gemütlich soll das Schlafzimmer sein, meistens aber auch praktisch. Da will jeder Zentimeter gut genutzt sein. Stehen die Möbel allerdings direkt an der Wand, kann die Luft nicht zirkulieren und es bildet sich Feuchtigkeit. Der Grund: Kalte Luft kann weniger Wasserdampf speichern, als warme. Trifft warme Zimmerluft auf eine kühle Oberfläche, etwa eine Außenwand oder ein Fenster, kondensiert das Wasser. Blockiert dann noch ein großer Schrank mit geschlossener Rückwand die Luftbewegung, kann die entstandene Feuchtigkeit nicht abtrocknen  – ein Paradies für Schimmelpilze und Bakterien. Oft wird der Befall bemerkt, wenn es viel zu spät ist. Wer auf diese böse Überraschung getrost verzichten kann, lässt ganz einfach einen Mindestabstand von 5 cm zwischen Möbelstück und Wand.

  1. Grün hinter den Ohren sein

Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sie verbessern auch langfristig das Raumklima. Durch Photosynthese wandeln Grünpflanzen mit Hilfe von Sonnenlicht Kohlendioxid (CO2) in Sauerstoff um. Doch damit nicht genug: Einige Arten sind sogar in der Lage Giftstoffe zu binden und so die Schadstoffbelastung im Raum deutlich zu senken. Zugleich geben Pflanzen das Wasser, das sie benötigen wieder nach außen ab und wirken so als natürlicher Luftbefeuchter. Übrigens: Ohne Licht kommt die Photosynthese zum Erliegen, stattdessen nimmt die Pflanze vermehrt Sauerstoff auf. Der Mythos, dass üppiges Grün neben dem Bett uns nachts den Sauerstoff wegatmet ist dennoch falsch. Dafür ist der Effekt viel zu marginal.

  1. Tief Luft holen

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist wichtig, um die verbrauchte Luft raus- und frischen Sauerstoff reinzulassen. Richtiges Lüften ist dabei genauso wichtig, wie richtiges Heizen. Ist die Luftfeuchtigkeit zu niedrig, trocknen unsere Atemwege und Schleimhäute aus, ist sie jedoch zu hoch, droht Schimmelbildung. Das gilt vor allem im Schlafzimmer, wo wir bis zu 2L Flüssigkeit ausatmen und -schwitzen. Als optimal gilt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40-60%. Am effektivsten Lüftet Ihr nach dem Durchzugs-Prinzip, heißt: Zwei gegenüber liegender Fenster weit öffnen und das am besten mehrmals täglich.

  1. Nicht ins Schwitzen geraten

Auch die Temperatur ist Teil des Raumklimas. Die meisten Menschen fühlen sich bei einer Raumtemperatur zwischen 19 und 22 Grad am wohlsten. Die ideale Temperatur zum Einschlafen liegt etwas niedriger, da die körpereigene Klimaanlage nachts runterfährt. Dabei spielt natürlich auch unser Bettzeug eine Rolle. Synthetische Materialien z. B. gelten als kaum atmungsaktiv und führen zu einem Hitzestau unter der Decke. Tencel Lyocell hingegen verfügt über ein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement und ist sogar 50% atmungsaktiver als Baumwolle. Besonders praktisch: Aufgrund seiner thermoregulierenden Eigenschaften, kühlt Lyocell im Sommer und wärmt im Winter. Die Bettwäsche von hig & chic sorgt aber nicht nur für ein optimales Schlafklima, sondern schont dank FSC-zertifizierter Forstwirtschaft auch noch die Umwelt.

  1. Ordentlich abstauben

Dreck und Staub sind nicht nur unästhetisch, sondern können sogar die Gesundheit beeinträchtigen. Durch diverse Quellen setzen sich im Staub anorganische, sowie organische Partikel ab, darunter Essenskrümel, Haare, Hautschuppen oder Pflanzenteile. Ein Kleinstbiotop, in dem sich Milben ideal vermehren können. Ein Albtraum, vor allem für Hausstauballergiker. Da hilft nur gründlich Putzen und Staubwischen. Dabei am besten ein angefeuchtetes Baumwolltuch verwenden, damit der Staub nicht aufgewirbelt wird und sich an anderer Stelle festsetzen kann. Auch Polster, Teppiche und Matratzen sollten regelmäßig abgesaugt oder ausgeklopft werden, denn hier fühlen sich die Spinnentiere aufgrund der hohen Feuchtigkeit und Wärme besonders wohl.

 

Über hig & chic:

Das Startup hig & chic wurde im April 2019 von den Mannheimern Tom Gärtner und Matthias Kühr gegründet. Mit ihren Bezügen aus Eukalyptusfasern wollen die beiden den angestaubten Bettwäsche-Markt aufmischen. Ihre Vision: Die komplette Produktionskette, vom umweltfreundlichen Anbau der Rohstoffe bis hin zum plastikfreien Versand, so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Schon im Oktober 2019 startete die erste Crowdfunding-Kampagne – und das mit riesigem Erfolg. Nach nur knapp einem Monat war das Ziel sogar übertroffen. Mittlerweile gibt es die kuschelig-weichen Bezüge in 5 verschiedenen Größen und 5 stylischen Designs. Die passenden Spannbettlaken sind in zwei Farben und 4 Größen erhältlich. Weitere Infos unter: https://www.higandchic.com/

Upgrade für die vollautomatische Messung von Beinfehlstellungen

Das österreichische Scale-Up ImageBiopsy Lab launcht ein Upgrade für seine CE-zertifizierte KI-Anwendung LAMA. Das Tool automatisiert weltweit erstmalig die radiologische Befundung von Knie- und Hüftfehlstellungen. Kliniken und Chirurgen freuen sich über verbesserte Workflows bei Routineeingriffen. Das sorgt vor allem angesichts strenger Reporting-Pflichten der Krankenkassen für Entlastung.

Für orthopädische Chirurgen ist es eine ständige Herausforderung, den Status von Eingriffen zu dokumentieren. Bei 100.000 Hüft- und Knieoperationen pro Jahr beurteilen sie die Ausrichtung der unteren Gliedmaßen manuell, um Ergebnisse kontrollieren zu können. Doch in Kliniken fehlt es an standardisierten Verfahren, die Risikofaktoren minimieren und eine sichere Behandlung garantieren. Besonders in Zeiten der Covid-19-Pandemie, in der kleinere Eingriffe abgesagt, verschoben und verlegt werden, wird die Bedeutung vollautomatisierter Diagnosetools sichtbar.

 

Europa und USA: Hochburgen des Gelenkersatzes

Das Wiener Tech-Startup ImageBiopsy Lab hat dafür eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierte Software entwickelt, die Muskel-Skelett (MSK) Bilddaten nahezu in Echtzeit analysiert und subjektive Fehler der BerhandlerInnen ausschließt. Jede Röntgenaufnahme wird durch eine vollautomatische Messung und Handlungsempfehlung ergänzt und abgesichert. Das Tool LAMA 1.03. ist eines von insgesamt vier Modulen des Start-Ups, das als Diagnoseunterstützung für die häufigsten Knochen- und Gelenkerkrankungen in Arztpraxen und Kliniken fungiert. Die Anwendung wurde von orthopädischen Chirurgen für orthopädische Chirurgen entwickelt und nun nochmal optimiert: LAMA 1.03. kann bis zwölf  Messungen an Langbein-Röntgenbildern mit Hüft- oder Knieimplantaten vornehmen. Eine enorme Effizienzsteigerung für ÄrztInnen in der EU und den USA, wo jedes Jahr mehr als vier Millionen Knie- und Hüftimplantat-Operationen durchgeführt werden. 2017 gehörten Deutschland, Österreich, die Schweiz, Finnland, Luxemburg und Belgien zu den Ländern mit den höchsten Raten für Hüft- und Kniegelenkersatz.

 

LAMA für präzise Operationsplanung und vereinfachtes Reporting

Richard Ljuhar, Gründer und CEO des von AuntMinnie als „bester neuer Radiologie-Anbieter – 2021“ ausgezeichneten Unternehmens, über das Upgrade: „Unser Ziel mit LAMA 1.03 ist es, die Art und Weise, wie prä- und postoperative Untersuchungen derzeit noch durchgeführt werden, in Frage zu stellen und diese Prozesse in das digitale Zeitalter zu bringen. Und das ohne die bestehenden, klinischen Arbeitsabläufe zu verändern.“ Konkret ermöglicht LAMA es ChirurgInnen, die Implantatplanung und die Operation ideal vorzubereiten. Das Tool führt Messungen durch, die Ausrichtungsprobleme sichtbar machen. Dazu wird es zunehmend gängige Praxis, dass ÄrztInnen gegenüber der Versicherung nachweisen müssen, dass exakt diese Art von Planung durchgeführt wurde. So kann überprüft werden, dass sich Operationsergebnis und Erwartung decken. Genau diese Lösung wird durch die Schnittstelle von LAMA 1.03 bereitgestellt. ÄrztInnen verwendet das Tool, um Beinfehlstellungen und Beinlängendifferenzen anhand der Berichte zu bestätigen. Dieser dient als Leitfaden für die Planung der Behandlungsschritte (z. B. hohe Tibia-Osteotomie, Hüftprothese und der zur Korrektur der Fehlstellung erforderliche Implantattyp usw.), ersetzt die Planung aber nicht. In 20% der Fälle verwenden BehandlerInnen das Reporting, um eine Fehlstellung einfach auszuschließen. Bei einer Operation können ÄrztInnen das KI-Tool nutzen, um das Behandlungsergebnis zu kategorisieren und zu bewerten (z. B., ob die Beinlängendifferenz korrigiert wurde) und direkte Handlungsempfehlungen an die PatientInnen auszusprechen (z.B.: Einsatz orthopädischer Korrekturvorrichtungen wie Schuheinlagen).

Dazu Dr. med. Jochen Müller-Stromberg, Chefarzt der Allgemeinen Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin, Gemeinschaftskrankenhaus Bonn und Nutzer der ersten Stunde: „Die Integration der KI-Lösungen von ImageBiopsy Lab in unser KIS und PACS ist einfach und gut gemacht. Es macht Spaß damit zu arbeiten und die Übersichtlichkeit des visualisierten Berichts ist eine ideale Unterstützung für unsere Patientenberatung. Wir können den Bericht aushändigen oder dem Arztbrief beifügen und bieten damit auch unseren niedergelassenen Kollegen einen Mehrwert“.

ImageBiopsy Lab ist weltweit führend in der MSK-Diagnostik. Alle Medizinprodukte aus der ZOO-Plattform haben eine CE-Zertifizierung, für den europäischen Markt. Für den US-Markt liegt eine FDA-Zulassung bereits für das KOALA Modul vor. Bis zum dritten Quartal 2022 folgen alle übrigen ZOO-Mitglieder.

 

Die IBLAB ZOO – Plattform in der Übersicht:

Unter der Plattform ZOO versammeln sich alle ImageBiopsy Lab Diagnose-Module. Sie ist die technische Schnittstelle, die Bilddaten empfängt und die Ergebnisse im Anschluss den Anwendern zur Verfügung stellt. Der IBLAB ZOO speichert keine Informationen. Die Plattform ist ausschließlich für den Betrieb der medizinischen Software in der vorgesehenen Umgebung (Cloud oder On-Prem) verantwortlich. Alle Diagnoseunterstützungstools von ImageBiopsy Lab analysieren die Bilddaten und die daraus resultierenden Befunde unter Berücksichtigung der neuesten internationalen medizinischen Standards und ermöglichen eine von Künstlicher Intelligenz (KI) gestützte Entscheidungsfindung in Echtzeit. Die Befunde werden in einem visuellen Ausgabebericht zusammengefasst, an das Original-Röntgenbild angehängt und automatisch im Bildmanagementsystem der Krankenhäuser und Praxen (PACS-System) gespeichert.

LAMA 1.03: Dieses Modul ermöglicht eine fundierte Analyse der Beingeometrie, um Deformitäten der unteren Gliedmaßen zu bewerten. LAMA hilft bei der Erkennung von Kniefehlstellungen durch Messung der mechanischen Achsabweichung (MAD) und bei der Erkennung von Beinlängendiskrepanz durch den Vergleich von bilateralen Bildern. Die detaillierte Analyse der mechanischen und anatomischen Winkel nach Paley hilft bei der Entscheidungsfindung der nächsten Schritte der Behandlung. So sind die Messungen des Hüft-Knie-Winkels (HKA), des Gelenklinien-Konvergenzwinkels (JLCA) sowie mechanischer Achsabweichungen (MAD) mit dem LAMA auf 0,3°, 0,8° und 1,1mm genau. Die Beinlängendiskrepanz ist auf 0,2 cm genau. Die LAMA-Messungen von JLCA, HKA, mLDFA, mMPTA und mLDTA basieren auf einer mittleren absoluten Abweichung von rund 1°, MAD mit 2,14 mm und einer Beinlängendiskrepanz, die auf 0,98 mm genau ist, was die Leseergebnisse insbesondere von Nicht-Experten verbessert. Die Lesezeit wird von bis zu 8 Minuten auf unter 60 Sekunden reduziert.

KOALA: Dieses Modul unterstützt die Beurteilung von Kniearthrose und dient zur Einstufung der Progression nach dem Kellgren & Lawrence-System. KOALA bietet präzise und automatisierte Messungen von Sklerose sowie Gelenkspaltbreiten oder bewertet den Schweregrad von Verengungen sowie An-und Auflagerungen auf dem Knochen basierend auf den OARSI-Kriterien. Die Beurteilung und Graduierung von bis zu 5 radiologischen Parametern wird in Sekunden durchgeführt.

HIPPO: Das Modul dient zur Analyse der Hüftpositionierung und Beckenmorphologie. Die Software ermöglicht die automatisierte und präzise Messung von Hüftwinkeln wie dem Hals-Schaft-Winkel. Mit bilateralen Hüftaufnahmen unterstützt HIPPO Mediziner bei der Erkennung einer Beinlängendifferenz. Die Lese- und Befundungszeit kann bei Verwendung von HIPPO von bis zu 3,5 Minuten auf 30 Sekunden pro Bild reduziert werden.

PANDA: Das PANDA-Modul beurteilt das Knochenalter und prognostiziert das Wachstum von Kindern. Das Diagnose-Tool gibt das Knochenalter basierend auf der Greulich & Pyle-Skala an und veranschaulicht die Ergebnisse in weniger als 5 Sekunden auf ±4,3 Monate genau. Die abgeleitete Schätzung der Erwachsenengröße nach Bailey und Pineau ist bis auf ±2,5 cm genau. Standardisierte Werte und Berichtsschemata erleichtern die Überwachung des Behandlungsfortschritts.

OnlineDoctor bringt innovative Teledermatologie-Dienstleistung in die Apotheke

In der Schweiz gibt es rund 2.000 Apotheken. Sie sind zentrale Akteure in der medizinischen Grundversorgung und in vielen Fällen erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Fragestellungen. PatientInnen besuchen Apotheken häufiger als Arztpraxen. Auch das Interesse an innovativen Dienstleistungen in der Apotheke wächst stetig. Bei den ersten drei Apotheken-Gruppen Galenicare, Medbase und Rotpunkt können nun bereits Hautprobleme digital abgeklärt werden. Mit einer speziell für Apotheken konzipierten App des St. Gallener Startups OnlineDoctor holen ApothekerInnen ganz einfach eine fachärztliche Diagnose bei einem/r Dermatologen/in ein und versorgen KundInnen mit den passenden Medikamenten vor Ort in der Apotheke. Dazu Dr.med. Paul Scheidegger, Dermatologe und Co-Founder von onlinedoctor.ch: „Bilder von Hautproblemen führen in Kombination mit einem kurzen Fragebogen in 85% der Fälle zu einer Diagnose.“ Fachärzte können ihre Praxis optimal ent- bzw. auslasten, Apotheken können ihre zentrale Position im Gesundheitswesen festigen und zeitgemäß auf die Bedürfnisse von KundInnen eingehen.  Bis Ende des Jahres sollen mehr als 300 Apotheken in der Schweiz den Online-Hautcheck anbieten.

Laut einer Pharmasuisse Umfrage sind für knapp Dreiviertel der Menschen Apotheken erste Anlaufstelle bei Gesundheitsfragen und werden häufiger besucht als ÄrztInnen. Als sogenanntes „Gateway to care“ leisten sie wichtige Arbeit und stellen eine zentrale Säule in der Versorgung von PatientInnen dar. Auf Patientenseite wächst bereit seit Jahren die Nachfrage  nach innovativen Beratungsleistungen und Gesundheitsservices vor Ort in der Apotheke. Das haben auch die großen Apotheken-Betreiber in der Schweiz erkannt und setzen verstärk auf (digitale) Serviceleistungen für ihre KundInnen.

Als Pionier für telemedizinische Serviceleistungen positioniert sich nun das St. Galler Start-Up OnlineDoctor mit dem Online-Hautcheck als Serviceleistung in Apotheken.

OnlineDoctor versammelt mehr als 25% der Schweizer DermatologInnen auf seiner Plattform, die eine digitale Konsultation bei Hauterkrankungen ermöglichen. Wer ein Hautleiden feststellt, kann auf www.onlinedoctor.ch innerhalb von maximal 48 Stunden eine Diagnose und Therapieempfehlung von einem Facharzt seiner Wahl erhalten. Mit Riesenerfolg: Nur noch in 15 % der Fälle müssen PatientInnen nach einer Konsultation via OnlineDoctor bei ihrem Hautarzt bzw. Hautärztin vorstellig werden.

Jetzt übersetzt das mehrfach prämierte Unternehmen dieses Prinzip auf den Apotheken-Kontext. Schließlich kommen KundInnen regelmäßig mit einem Hautleiden in eine Apotheke –  bisher wurden sie dort rasch an eine/n Hautarzt/ Hautärztin verwiesen, wenn der/die Apothekerin auf Basis der eigenen Expertise den Fall nicht bewerten konnte. Eine Situation, die sowohl KundIn als auch ApothekerIn unzufrieden zurücklässt. Mit der Integration der OnlineDoctor App in den Beratungsalltag von mittlerweile mehr als 200 Apotheken, darunter die Gruppen Medbase, Galenicare und Rotpunkt, ändert sich das: Hier wird OnlineDoctor besonders bei unklaren Hautkrankheiten, für Zweitmeinungen und im Falle von langen Wartezeiten beim Dermatologen eingesetzt. Eine Win-Win-Situation für ApothekerInnen und PatientInnen gleichermaßen. Während Apotheken ihre Rolle als „Gatekeeper“ stärken, regionale Netzwerke mit Fachärzten ausbauen und digitalen Innovationsgeist beweisen, sind KundInnen zufriedener. „Wir können mit OnlineDoctor Kundenservice und -bindung stärken und uns als kompetenter Ansprechpartner bei dermatologischen Fragen etablieren. Die KundInnen sind froh, dass wir zuverlässig helfen können und niemanden wegschicken müssen“, so Claudia Rechsteiner, Apothekerin in der Apotheke zum Gerichtshaus in Dielsdorf. Die KundInnen sparen Wartezeit, erhalten eine ausführliche medizinische Dokumentation und werden dort behandelt, wo sie mit ihrem Hautproblem vorstellig werden. Ade die Ära, in der überflüssige Arztbesuche kostbare Zeit rauben. „Der zentrale Nutzen von OnlineDoctor entsteht durch die Möglichkeit, eine vollumfängliche Beratungsleistung anzubieten: Die Diagnose kommt vom Spezialisten direkt in die Apotheke. Hier findet die Therapie statt. Wir profitieren zusätzlich bei jedem Fall von einem Lerneffekt durch den Austausch mit dem Facharzt“, so Michael Forrer aus der Geschäftsleitung der Dr. Andres Apotheke in Stadelhofen. Und Dr. Paul Scheidegger von OnlineDoctor ergänzt: „Apotheken erhalten mit OnlineDoctor eine professionelle asynchrone teledermatologische Lösung.“

So funktioniert OnlineDoctor in Apotheken

Der/ die PatienIn betritt die Apotheke mit einem Hautproblem, beispielsweise einem Zeckenbiss, einem Ekzem o.Ä. und bittet um Hilfe bzw. eine Diagnose. Im Auftrag und mit Zustimmung des Patienten stellt der/die ApothekerIn über die OnlineDoctor-App eine Anfrage bei einem/r regionalen DermatologIn aus dem OnlienDoctor Netzwerk. Nach wenigen Stunden erhält die Apotheke eine schriftliche, fachärztliche Einschätzung via App und bespricht mit dem/ der KundIn die Diagnose und Therapieempfehlung. Der/ die PatientIn kann in der Apotheke dann direkt ein Medikament oder anderweitige Pflegeprodukte erwerben.

Herz über Kopf

Trotz vieler Rückschläge gab Ebru Erkunt nicht auf. Jetzt lebt sie mit ihrem Nusscreme-Startup HaselHerz ihren Traum von der Selbstständigkeit mit Impact. 

HaselHerz-Gründerin Ebru ist das beste Beispiel dafür, dass es sich lohnt, für seine Ziele zu kämpfen. Ihr steiniger Weg hielt einige Hürden bereit, die sie immer wieder auf’s Neue erfolgreich meisterte. Mittlerweile hat sie über eine halbe Million Gläser ihrer Schokocremes verkauft und kann von ihrem Herzensprojekt HaselHerz leben. 30.000 Gläser werden täglich abgefüllt und landen auf den Frühstückstischen der Republik. Die Brand steht für pure Nussliebe ohne Palmöl und weißen Zucker – dafür vegan, glutenfrei und bio. Ihre Aufstriche begeistern mit ultraschokoladigem Geschmack und verzichten auf alles, was ungesund, nicht nachhaltig und unnötig ist.

„Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich nicht oft kurz davor war, aufzugeben. Doch ganz egal, wie groß die Herausforderungen auch waren, ich habe für meinen Traum gekämpft. Das macht mich im Nachhinein schon stolz“, resümiert HaselHerz-Gründerin Ebru Erkunt. Ihre aufregende Reise begann im Jahr 2014. Ein traditioneller Nuss-Aufstrich war beim Besuch in der Türkei, der Heimat ihrer Eltern, das Highlight. Sie war begeistert vom einzigartigen Geschmack, der nicht zuletzt aus dem hohen Anteil von Haselnüssen rührte.

Zurück in Deutschland fragt sich Ebru, wieso sie eigentlich hierzulande darauf verzichten musste. Ihre Marktanalyse ergab, dass sich zwar Nuss-Nougat-Cremes in den Regalen stapelten, von einer Alternative ohne weißen Zucker und Palmöl war aber weit und breit keine Spur. So beschloss sie kurzerhand, ihr eigenes Produkt herzustellen. Zusätzlicher Antrieb: Ebrus Liebe zu Orang Utans sowie der Schutz der Regenwälder. „Schokoaufstriche sind zwar nur ein Produkt unter vielen, das mit Palmöl produziert wird, aber ich möchte mit Haselherz einen Beitrag leisten und Bewusstsein für das Thema schaffen. Es geht ohne Palmöl – auch wenn uns die Lebensmittelindustrie etwas anderes vermitteln will.“

Der Verzicht auf Palmöl und raffinierten Zucker war für Ebru von Anfang an glasklar. Und auch vegan und bio sollte es sein. „Was heute bei einer bewussten Ernährung ganz selbstverständlich und voll im Trend ist, war damals ein Nischenthema. Für mich war es der Ausgangspunkt meiner Gründung“, erinnert sich Ebru. Direkt Feuer und Flamme für ihre Idee, stand sie im Februar 2014, nur fünf Monate nach ihrer ersten Recherche, mit vier eigenen Nusscremes auf der Biofach-Messe.

Zwei Jahre lang arbeitete die unerschütterliche Gründerin neben ihrem Projekt weiterhin Vollzeit als Beraterin in einer Marketingagentur. „Rückblickend war das eine herausfordernde Zeit. Ich kann nicht sagen, woher ich die Kraft genommen habe, den Workload, den HaselHerz mit sich brachte, neben dem Tagesjob zu stemmen“, denkt Ebru zurück. Nachdem ihr erste Muster externer Produktionen nicht hundertprozentig zusagten, entschloss sie sich, ihre Aufstriche selbst herzustellen.

Sie mietete sie sich eine gewerbliche Küche in ihrer Wahlheimat Hamburg und begann mit Küchenmaschinen, die sie von ihren Ersparnissen angeschafft hatte, ihre ersten Nuss- und Schokocremes zu produzieren. Nach Feierabend sowie am Wochenende stand sie in der Küche, um die HaselHerz-Cremes herzustellen. In acht Stunden schaffte sie mit etwas Übung bis zu 200 Gläser. Für einen Großauftrag, der 3.200 Gläser umfasste, reiste extra ihre Familie aus Nordrheinwestphalen an, um sie zu unterstützen. „Es war ein Kraftakt, rücklickend aber auch sehr schön! Ich habe daraus gelernt: Wenn es sein muss, geht alles!“ sagt Ebru.

Erst 2017 gab sie ihren Hauptjob auf, um sich voll und ganz HaselHerz widmen zu können. Doch von mehr Zeit war deshalb keine Rede. Ebru stellte ein komplettes Unternehmen in einer Person dar: Einkauf, Buchhaltung, Marketing, Vertrieb, Produktion, Verkauf. Im selben Jahr beschloss sie schließlich, ihre Aufstriche extern produzieren zu lassen. Doch aufgrund der geringen Auftragsmengen stellte sich heraus, dass dies schwerer war als gedacht. Auch die Vorfinanzierung stellte eine Herausforderung dar, da sie mehr Ausgaben als Einnahmen hatte. Die Folge: Der finanzielle Druck wurde immer größer. „Meinen persönlichen Tiefpunkt hatte ich, als mein damaliger Lieferant mir ohne Vorwarnung einfach keine Produkte auslieferte. So brachen nicht nur die Einnahmen weg, sondern Haselherz wurde auch aus den Regalen im Einzelhandel ausgelistet, weil keine Ware kam.“ Keine Produkte, keine Einnahmen, Listung futsch, Motivation am Tiefpunkt. Die sechs Monate Lehrlauf kann sie nur überbrücken, indem sie am Flughafen als Bodenpersonal jobbt. „Rückschäge sind demotivierend, aber wenn man für seinen Traum brennt, kommt die Motivation auch rechtzeitig wieder zurück.“

Doch diese Zeiten sind inzwischen Geschichte. Mit einem Handelsumsatz von über 2 Millionen Euro, und einer Produktion von über 30.000 Aufstrichen täglich, ist sie von ihren Anfängen heute weit entfernt. Finanzierte sich Ebru anfangs lediglich mit eigenen Ersparnissen, Unterstützung ihrer Familie und einem Gründer-Kredit, konnte sie 2021 in der VOX-Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ Ralf Dümmel als Investor gewinnen. Fünf Jahre lang in Folge hatte sie sich beworben, bevor ihr Traum wahr wurde. Sie durfte in der Show pitchen und der Unternehmer stieg für einen Anteil von 25% mit einem Invest von 80.000 Euro bei HaselHerz ein. Es folgten eine Sortimentserweiterung und ein neues Preismodell.

Als Ebru mit ihrer Produktion begann, stellte sie vier Nusscremes her. 2018 erweiterte sie ihr Sortiment um die Nuss Nougat-Aufstriche und Schokoladen, 2021 um eine nicht-vegane Variante. Mittlerweile gibt es vier Cremes – zwei Nuss- sowie zwei Schokocremes – und zwei vegane Schokoladen. Das Besondere an den Produkten von HaselHerz ist, dass sie weder Palmöl noch raffinierten Zucker enthalten und alle Zutaten der sehr kurzen Zutatenliste Bio-zertifiziert sind. Gängige Schokoaufstriche sorgen durch den hohen Zuckergehalt und unnötig viele Zutaten häufig für ein schlechtes Bauchgefühl und Gewissen. Nicht bei HaselHerz: Hier wird weißer Zucker durch Pekmez – Traubenmelasse nach türkischem Rezept – oder Kokosblütenzucker ersetzt und die Zutatenliste ist auf das Nötigste reduziert. Das gesamte Sortiment ist zudem glutenfrei.

Das Thema Palmöl ist für die Gründerin mit türkischen Wurzeln eine echte Herzensangelegenheit. „Palmöl ist nicht nur ungesund, sondern auch eine riesige Belastung für unseren Planeten. Da Pflanzenfett in tropischen Regionen angebaut wird, muss dort vorher der Regenwald gerodet werden. Etwas, dass ich auf gar keinen Fall unterstützen kann! Denn er ist nicht nur wichtig für unser Klima, sondern auch der Lebensraum für Orang-Utans und viele weitere Tiere “, so Ebru. Da sie der Umwelt etwas zurückgeben möchte, unterstützt sie ein Auswilderungsprojekt für Orang-Utans auf Sumatra.

Ihre Produkte sind mittlerweile bei über 1.000 Rewe-Märkten, weiteren ausgewählten Einzelhandelspartnern (u.a. Denns Bio, baasic, vollcorner) sowie auf www.haselherz.de erhältlich. „Die Teilnahme bei Die Höhle der Löwen hat HaselHerz einen großen Push gegeben“, freut sich Ebru Erkunt. „Obwohl ich nicht gedacht hätte, dass das überhaupt geht, ist mein Workload nochmal ordentlich gestiegen seit April.“ Aktuell unterstützen sie eine Grafikerin und eine Social media-Managerin bei ihrer Arbeit, alles andere stemmt Ebru noch allein. Doch das soll sich bald ändern: Sie ist auf der Suche nach Mitarbeitern und will bald in ihr erstes eigenes Büro ziehen. Und auch das Produktsortiment steht nicht still. Bald wird es zwei neue Produkte geben, eine Creme sowie etwas ganz Neues für HaselHerz. „Es macht mich unheimlich glücklich, zu sehen, wie HaselHerz wächst und sich entwickelt. Ich freue mich unglaublich auf alles, was kommt und bin schon gespannt auf die nächsten Herausforderungen“, so Ebru.

Der Umfragen-Monopolist aus Hamburg

Wie empfohlen.de zum Primus bezahlter Umfragen und Test-Aufträge wurde.

Seriengründer Manuel Tolle hat die Online Marktforschung radikal neu gedacht. Ganz ohne Investoren mauserte er das Vermittlungsportal heimarbeit.de zum Marktführer empfohlen.de, wo Umfragen, Aufträge und Produkttests direkt abgewickelt werden. Mehr als 2,6 Millionen Nutzer treffen hier auf Marken, Games oder Services und tauschen etwas Zeit und ihre Meinung gegen bares Geld. Tolle war vor elf Jahren der Erste in Deutschland, der die Leistung auf einer Plattform digitalisierte. Dann reichte ihm das Vermitteln nicht mehr. „Ich fragte mich: „Wofür brauchen wir eigentlich Partner? Das können wir auch selbst“, so Tolle. Mehr als 4.000 Aufträge später setzt sein Unternehmen 5 Millionen Euro pro Jahr um und gewinnt täglich bis zu 2.000 neue Mitglieder in deutschsprachigen Raum dazu.

Beim Warten, Pendeln oder auf dem Sofa: Zu jeder Uhrzeit und Gelegenheit ein paar Euro verdienen. Das begeistert immer mehr Menschen. Die Nutzerzahlen von empfohlen.de wachsen seit der Gründung 2017 kontinuierlich. Täglich kommen bis zu 2.000 weitere hinzu. 2019 war der Anstieg besonders stark. Am Tag meldeten sich sogar bis zu 7.000 Verbraucher*innen an, um ein kleines Nebeneinkommen zu generieren. „Für Umfragen direkt und fair vergütet zu werden, ist einmalig auf dem Markt,“ erklärt Manuel Tolle, Gründer von empfohlen.de.

Nutzer sind ein junger Querschnitt der Bevölkerung

Anmeldungen kommen aus allen Einkommens- und Berufsgruppen. „Wir nahmen zunächst an, vor allem Geringverdienende anzusprechen, die ihre Haushaltskasse aufbessern möchten. Aber stattdessen sehen wir ein Abbild der breiten Bevölkerung“, so Tolle. Die Nutzerdaten zeigen: 15% verdienen sogar mehr als 3.000 Euro netto pro Monat und 30% mehr als 2.000 Euro pro Monat. Die Altersstruktur ist dabei jung. 32% der Nutzer sind zwischen 18 und 20 Jahre alt. 19% zwischen 20 und 25 und 15% zwischen 25 und 30 Jahren. Dazu kommt ein Überhang von Frauen. „Junge Mütter, Studentinnen, aber auch Angestellte aus allen Branchen interessieren sich für Produkttest, bezahlten Aufträgen und Meinungsforschungen“, so Tolle.

Faire Bezahlung oder Cashback

Männer und Frauen begeistern sich gleichermaßen für Spiele- und App-Tests, die rund 50% der Aufträge auf empfohlen.de ausmachen. Gameanbieter zahlen zum Beispiel bis zu 40 Euro für Spieletests. Unternehmen können eine Umfrage, Aufgabe oder Auftrag bereits ab einem Budget von 5.000 Euro aufsetzen. Der Aufwand für die Bearbeitung ist wiederum sehr unterschiedlich – von einer Minute bis mehreren Stunden ist alles dabei. „Wir möchten beiden Seiten Mehrwert bieten. Mehr als 9 Euro pro Stunde müssen für NutzerInnen drin sein“, sagt Tolle. Einige Aufträge arbeiten aber auch mit Cashback-Anreizen. Ein Beispiel sind Aktionen von Lotto: Wer einen Lottoschein für 4 Euro kauft erhält ein Guthaben von 15 Euro und wird zusätzlich mit 10,50 Euro von empfohlen.de vergütet – ein Erlös von 6,50 Euro inklusive Chance auf Gewinne.

Feedback in allen Phasen des Produktschöpfungszyklus

Aktuell (August 2021) sind rund 60 Projekte online. Nutzer*innen können so mehr als 400 Euro verdienen, wenn sie alle Aufträge annehmen, fleißig testen, spielen, downloaden oder Feedback schreiben. Für Unternehmen bedeutet das andersherum: Ungefilterter Kontakt zur Zielgruppe, die in allen Phasen eines Produktschöpfungszyklus als Korrektiv oder für Machbarkeitsstudien eingesetzt werden kann. Denn Nutzer*innen von empfohlen.de sind nicht zuletzt auch potentielle Kund*innen, die ganz nebenbei zum Fan werden können.

Ad hoc Mehrwert im digitalen Takt

Dazu setzen Unternehmen und Marken auf empfohlen.de, wenn es darum geht, authentische Stimmungsbilder zu aktuellen Trends oder Geschehnissen zu zeichnen. Und das beinahe in Echtzeit. „Unsere Umfragen generieren sehr schnelle Ergebnisse. Je nach Rahmen können wir die gewünschte Reichweite schon innerhalb von 3 Tagen erzielen. Marktforschungsunternehmen benötigen ein Vielfaches an Vorlauf, meist sogar Monate und sind zudem deutlich teurer“, so Tolle. Ein Riesenvorteil in digitalen Zeiten, wo News und Social Media eine schnelle Steuerung bei Markenaufbau und Kommunikation erfordern.

Nutzer werden zu Nano-Influencern

Besonders innovativ ist der Ansatz, Verbraucher*innen auch als Nano-Influencer*innen zu betrachten, die in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis im Kleinen genauso einflussreich sind, wie professionelle Influencer*innen aus dem Social Media Kosmos im Großen. „Jeder, der bei Facebook, Instagram und Co. aktiv ist, kann je nach Auftrag mitmachen, auch wenn sie oder er wenige Follower hat“, so Tolle.

Wachstum und neue Geschäftsmodelle im Gaming

Und Tolle hat viele weitere Ideen, um das Geschäftsmodell weiter auszubauen, ebenso wie den Mehrwert für beide Seiten. Zu den Plänen des 32-Jährigen zählt zum Beispiel die Idee, neben der Auszahlung der Summen auch Tausch-Optionen aufzunehmen. Besonders im Bereich Gaming ein spannender Weg, wo Spieler gern kleine und größere Summen für Items, Waffen und Skins ausgeben. Das passt auch deshalb so gut, weil der Löwenanteil der Aufträge im Gaming und bei App-Tests liegt. Für Daddeln bezahlt werden oder beim Lieblingsgame vorn liegen – ein Träumchen für eine wachsende Zielgruppe.

Wurzeln im Vermittler heimarbeit.de

Begonnen hat die Idee von empfohlen.de mit dem Portal heimarbeit.de. Hier wurden die großen Marktforscher wie auf einer Vergleichsseite gelistet. Wer sich anmeldete, wurde an Umfragen oder für Testberichte weitergereicht, Tolle kassierte nur eine Vermittlungsgebühr von 5 Euro pro Person. Das funktionierte so erfolgreich – heimarbeit.de vermittelte zwischen 2010 und 2020 eine siebenstellige Zahl von Nutzer*innen an Institute – dass der junge Unternehmer mehr wollte. „Wir hatten den Markt zügig ausgereizt und konnten nicht mehr deutlich wachsen. Gleichzeitig dachten wir: Warum machen wir das nicht selbst? Warum nur vermitteln?“ erinnert sich Tolle. Er wollte eine Plattform schaffen, auf welcher alles in einer Hand bleibt und die Nutzer am Ende direkt bezahlt werden. Heute kümmern sich 15 Mitarbeiter in Hamburg um die Ambitionen von empfohlen.de.

craftsoles und die BARMER legen Meilenstein in der Gesundheitsversorgung

craftsoles.de setzt sich für eine zeitgemäße Versorgung mit orthopädischen Einlagen ein. Als erster Anbieter konnte das Healthcare-Startup die BARMER Krankenkasse gewinnen, einen neuen Impuls in der Branche zu setzen: Die zweitgrößte gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland erstattet ab sofort die Online-Dienstleistung mit medizinischen Maßeinlagen.

Für orthopädische Einlagen auf Rezept waren bisher mindestens zwei Besuche in einem stationären Sanitätshaus erforderlich, ein in der Vergangenheit erforderlicher Versorgungsablauf. Doch ist dieser Weg heute noch zeitgemäß? Das Team von craftsoles glaubt: Nein, das geht auch anders – digital, transparent und bequem von Zuhause. craftsoles ermöglicht den Online-Vertrieb von orthopädischen Maßeinlagen für Selbst- und Privatversicherte. Mit der BARMER konnte nun die erste gesetzliche Krankenkasse gewonnen werden, die eine digitale Versorgung mit orthopädischen Einlagen auf Rezept als alternativen Versorgungsweg für ihre Versicherten anbietet.

Ein Meilenstein der Branche: craftsoles entwickelt neuen Versorgungsprozess als einziger Anbieter

„Seit der Gründung von craftsoles wurden wir von gesetzlich Versicherten angesprochen, die gerne ihr Rezept bei uns einlösen würden. Deshalb haben wir einen fachlich validierten Versorgungsprozess designed und sind mit den gesetzlichen Krankenkassen in den Austausch getreten“, erklärt Florian Birner, Gründer von craftsoles. Die BARMER hat die Qualität der Produkte und den Versorgungsprozess des Healthcare-Startups eingehend geprüft, für geeignet befunden und entschieden, den neuen Versorgungsweg als erster Kostenträger in Zusammenarbeit mit dem Leistungserbringer craftsoles für ihre Versicherten anzubieten. „Wir freuen uns, unseren Versicherten einen neuen Versorgungsweg für Einlagen zu eröffnen. Er ist ein weiterer Baustein unserer Strategie, die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv als Krankenkasse voranzutreiben. Wie wichtig digitale Angebote sind, hat spätestens die Corona-Pandemie noch einmal in aller Deutlichkeit gezeigt“, so Susanne Eschmann, Teamleiterin „Verträge Hilfsmittel“ bei der BARMER.

Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für zwei Paar Einlagen pro Jahr

Fehlstellungen der Füße können zu Schmerzen und langfristig zu Folgeerkrankungen führen. Beschwerden äußern sich in Fuß-, Hüft-, Rücken- und sogar Kopfschmerzen. Medizinische Einlagen sind ein anerkanntes Hilfsmittel, um Fehlstellungen effektiv auszugleichen und Symptome zu lindern und vorzubeugen. Aus der Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes übernehmen gesetzliche Krankenkassen im Rahmen der Erstversorgung die Kosten von bis zu zwei Paar Einlagen im laufenden Kalenderjahr. Grundsätzlich wird auf orthopädische Maßeinlagen eine Rezept-Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent erhoben, mindestens jedoch 5 Euro und höchstens 10 Euro – diese schenkt craftsoles seinen Kund:innen. Lediglich für individuelle Konfigurationen, beispielsweise durch einen Hygienebezug der Einlage, können zusätzliche Kosten in Höhe von maximal 39€ entstehen. Dem gegenüber stehen Kosten für medizinische Einlagen im Fall eines Privatkaufs ohne Rezept, die je nach Anbieter zwischen 80 EUR und 300 EUR liegen können. Voraussetzung für die Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse ist die ärztliche Diagnose.

Online-Versorgung von orthopädischen Einlagen

craftsoles ist ein Produkt des modernen Sanitätshauses meevo. Der Hilfsmittel-Disrupteur hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die Wirkung von orthopädischen Maßeinlagen aufzuklären und den Versorgungsablauf stark zu erleichtern. In drei einfachen Schritten gelangen Kund:innen über craftsoles.de zu ihren individuell gefertigten orthopädischen Einlagen. Über einen Online-Konfigurator können der Schuhtyp sowie der Bezug für die Maßeinlage individuell bestimmt werden. Im Anschluss erhalten Kund:innen ein Abdruck-Set per Post und nehmen ihre Fußabdrücke bequem Zuhause. Über einen Anamnesebogen werden alle wichtigen Angaben zu Fußbeschwerden und Vorerkrankungen abgefragt und zusammen mit dem Abdruck-Set an craftsoles zurückgeschickt – zukünftig können diese Angaben auch digital, über eine App, hochgeladen werden. Ein ärztliches Rezept kann den Unterlagen einfach beigelegt werden – von nun an gilt das auch für Versicherte der BARMER. Die Einlagen fertigen Orthopädietechniker:innen von Hand in der hauseigenen Meisterwerkstatt im meevo Sanitätshaus, in Hamburg. Nach der Fertigstellung werden die Maßeinlagen an die Kund:innen nach Hause verschickt. Während des gesamten Prozesses unterstützt craftsoles durch persönliche Beratung via Live-Chat oder Telefon bei allen Fragen und Problemen.

Qualität, Service und langjähriges Know-How

Bei der Einlagenversorgung legt das Unternehmen höchsten Wert auf Qualität. „Unsere Einlagen sind medizinische Hilfsmittel und werden nach den Normen des GKV-Spitzenverbandes gefertigt“, sagt Florian Birner. Das spiegelt sich auch in den verwendeten Materialien wider, die überwiegend aus deutschen Manufakturen stammen. Dazu verfügt das Healthcare-Startup über einen volldigitalen Service, um allen Ansprüchen der Kund:innen gerecht zu werden. Kund:innen können jederzeit eine Fachberatung telefonisch oder per Video-Chat wahrnehmen. Nachgebessert wird, bis die Einlage optimal passt. Grundlage für den Versorgungsprozess von craftsoles ist die stationäre Kompetenz aus dem präqualifizierten Sanitätshaus meevo in Hamburg.

Meilenstein in der Gesundheitsversorgung

„Die Weiterentwicklung der Versorgung zusammen mit der zweitgrößten gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland, betrifft die breite Masse und ist ein wichtiges Signal für die Weiterentwicklung der Einlagenversorgung. Für Kund:innen bedeutet das einen riesigen Fortschritt in Sachen Service“, so Florian Birner. Vorerst gilt diese Neuerung nur für BARMER Versicherte, Nachzügler dürften aber nicht lange auf sich warten lassen. „Die Pionierrolle erfüllt uns mit Stolz. Wir freuen uns über die Entwicklung, die die Branche nun durchlaufen wird und glauben, dass es nicht lange dauert, bis weitere Kassen nachziehen“ sagt Arlett Chlupka, Gründerin von craftsoles.

 

Über craftsoles:

craftsoles ist ein digitaler Hilfsmittelversorger und eine Marke der meevo Healthcare GmbH. In der qualifizierten Meisterwerkstatt im Herzen Hamburgs übernehmen erfahrene Orthopädietechniker:innen die Einlagenfertigung und -anpassung an den jeweiligen Schuh. Die digitale Konfiguration und der bequeme Versandprozess bieten den Kund:innen einen einfachen und schnellen Versorgungsservice für von Hand gefertigte, orthopädische Maßeinlagen, unter Berücksichtigung höchster Qualitätsstandards. www.craftsoles.de

Über meevo:

meevo ist das innovative Sanitätshaus der meevo Healthcare GmbH, mit Sitz in der Hamburger Innenstadt. Mit einem modernen, einladenden Store und integrierten Webshop versorgt meevo seine Kund:innen umfassend mit Hilfsmitteln und steht auch digital per Videochat beratend zur Verfügung. Ausgewählte Gesundheitsprodukte rund um ein bewegtes Leben tragen dazu bei, eine Revolution in den Bereichen Beratung, Qualität und Service anzubieten. meevo schafft Wertschätzung und Transparenz durch ein digital vernetztes Einkaufserlebnis. www.meevo.de

Das Kartenspiel für Klima-Held*innen

Das Klimaquartett ist ein Gesellschaftsspiel im wahrsten Sinne des Wortes. Der kluge Kartensatz, der auch für Poker und viele andere Spielarten geeignet ist, vereint Spaß mit der Bewusstwerdung unseres eigenen Anteils am Klimawandel. Er ist informierend und motivierend zugleich und inspiriert zu aktivem Klimaschutz.

Die 38 Spielkarten aus sieben Kategorien und 10 Sonder- und Extrakarten sind kunstvoll illustriert und schaffen ein Bewusstsein für Klimaschutz im Alltag. Wie groß ist der CO2 Ausstoß, wenn ich mit dem Zug nach Sylt fahre im Vergleich zur Kreuzfahrt? Wie groß ist mein ökologischer Fußabdruck? Welchen Preis zahle ich und welchen die Umwelt? Wie steht es um den Ressourcen-Verbrauch, wenn meine Waren mit einem Containerschiff oder dem Zug transportiert werden?

Bewusstsein und Diskurs

Anhand der sieben Kategorien Wohnen, Ernährung, Transport, Urlaub, Hobby, Strom und Konsum werden die Auswirkungen auf die Umwelt aufgezeigt. Ganz spielerisch wird deutlich, dass Jeder von uns jeden Tag aktiv das Klima schützen kann. Ohne belehrend zu sein, gelingt es dem Klimaquartett, die eigene Verantwortung in den Mittelpunkt zu rücken. „Ein Bewusstsein für unser Handeln zu entwickeln, ist ein erster Schritt auf dem Weg, neue Entscheidungen zu treffen und Veränderung zuzulassen,’’ sagt Carmen Gloger, Designerin und Entwicklerin des Klimaquartetts. Das liebevoll gestaltete Kartenspiel stellt sich düsteren Zukunftsszenarien farbenfroh und ermutigend entgegen und schafft Raum für einen offenen Diskurs.

Quartett, Poker und Heroes

Wer mag, spielt nach klassischen Quartett Regeln. Hier gehen zum Beispiel das Hobby Wandern und Urlaub auf den Malediven ins Rennen. Neben den sieben Hauptkategorien gibt es fünf Sonder- und fünf Extrakarten, die das Spiel noch aufregender machen und Phänomene unserer Zeit abbilden. Hier stehen sich akute Bedrohungen des Klimawandels wie Dürre, Eisschmelze oder Müll, den Heroes und Klima-Leugner*innen gegenüber und mischen die Karten neu auf – ganz wie im echten Leben. Weitere spannungsreiche Spielvarianten, wie das Rollenspiel oder Klima Poker, bieten jede Menge Spaß für Menschen im Alter zwischen 9-99 Jahren.

Fakten und ein Logarithmus

Die im Klimaquartett verwendeten Zahlen und Werte beruhen auf einer aufwändigen Recherche und wurden von Dr. Susanne- und Dr. Prof. Michael Kühl von der Universität Ulm ergänzt und auf Plausibilität geprüft (Wissensstand April 2021). Um die Werte spielbar, emotional und intuitiv erlebbar zu machen, wurden sie mit Hilfe eines Logarithmus in eine Scala von 0-6 umgewandelt und als Symbole illustriert. Wer tiefer in die Fakten dahinter einsteigen will, kann dies im dazugehörigen Booklet tun und zukünftig auch auf der Website: www.klimaquartett.com

Ressourcenschonend produziert

Wie geht eigentlich nachhaltig? Mit Hingabe für ein gutes Produkt, Kreativität und jeder Menge Hartnäckigkeit! Um den Ansprüchen an Qualität, Design und umweltschonender Produktion gerecht zu werden, braucht es Gleichgesinnte in allen Herstellungsschritten und möglichst kurze Wege. Produktion und Versand erfolgen regional und klimaneutral. Der Strom wird aus erneuerbaren Energien bezogen. Gedruckt wird auf dem wunderschönen, 100% recycelten Papier „Gmund Used“. Dazu ist die Verpackung selbstverständlich plastikfrei und kommt dank einer speziellen Falttechnik sogar ohne Kleber aus!

Projekte unterstützen

Wenn viele kleine Leute, an vielen kleine Orten, viele kleine Dinge tun, kann es das Gesicht der Welt verändern.** Um den Zielen des Pariser Klimaabkommens gemeinsam näher zu kommen, werden mit jedem Kauf eines Klimaquartetts oder eines anderen Produktes aus der Ideenschmiede ausgewählte Klimaprojekte unterstützt. Welcher Schwerpunkt gefördert werden soll, entscheiden die Käufer*innen selbst. Ob Klimaschutz, saubere Energie, Leben auf dem Land, oder Leben unter Wasser – für jeden Game-Changer ist etwas dabei.

Preiswürdige Visionen

Bereits vor dem offiziellen Erscheinen wurde das Klimaquartett mit dem Silberstreifen Award 2020 ausgezeichnet. Gefördert und unterstützt wird das Projekt auch 2021 durch die Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung der Hamburg Kreativ Gesellschaft und der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Crowdfunding – Die Kraft der Crowd

Damit das Klimaquartett in Produktion gehen kann, setzen die Erfinder auf Crowdfunding. Im September geht es auf startnext los. Damit das Klimaquartett erfolgreich über die Zielgerade kommt, haben sich die Gründer*innen tolle Rewards einfallen lassen. Neben dem Klimaquartett gibt es Malbücher, Plakate, Postkarten und Taschen mit den wunderschönen und inspirierenden Motiven. Selbstverständlich ebenfalls klimaneutral und umweltschonend hergestellt. Im Anschluss wird das Kartenspiel online und in ausgewählten Shops erhältlich sein.

* Zahlen, Daten Fakten:
Die Zahlen beziehen sich in den meisten Fällen auf den Jahresverbrauch einer vierköpfigen Familie. Nähere Informationen zu der Betrachtungsweise und den Quellen sind auf der Website nachzulesen.

**Afrikanisches Sprichwort

Die klugen Knochenleser

Drei Wiener wollen die Diagnostik von Knochen- & Gelenkerkrankungen grundlegend verbessern. Ihr Scale-Up ImageBiopsy Lab ist mit Zulassungen für Europa und die USA bereits fünf Jahre nach Gründung der weltweit führende Anbieter in der KI-basierten Analyse von Röntgenbildern des Bewegungsapparats. Mehr als 50 Krankenhäuser und 300 Radiologen setzen bereits auf die Lösung. Im Rahmen der Entwicklung entstand ein beachtlicher Validierungs-Datensatz: Mehr als 10 Millionen radiologische Aufnahmen aus fünf Ländern flossen in die Entwicklung der Algorithmen ein. Neben namhaften Risikokapitalgebern wie APEX Ventures und dem aws Gründerfonds wurde das Scale-Up auch von der Wiener Wirtschaftsagentur (WAW), dem INiTS Startup Inkubator sowie der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) mit bisher knapp 5 Millionen Euro unterstützt. Alle sechs Monate wollen die Pioniere neue Anwendungen herausbringen. Im nächsten Schritt folgen Lösungen für die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT).

Die radiologische Befundung ist bis heute eine Blackbox, die wie ein Relikt aus der Zeit unserer Großeltern wirkt. Diagnostische Einschätzungen und damit mögliche operative Eingriffe, basieren vor allem auf Erfahrung und Tagesform des medizinischen Personals. Für vergleichbare Diagnosen oder die Dokumentation existieren in der Hektik des klinischen Alltags unzureichende bis keine Standards. „Die Radiologie steckt in Punkto Befundung nach wie vor im letzten Jahrhundert fest. Da gibt es enormen Aufholbedarf“, sagt Richard Ljuhar, dessen Vater Davul Ljuhar bereits 1992 die Knochendichtemessung der Osteoporose als erster in Europa zum Standard machte. Sohn Richard setzt dieses Lebenswerk nun global fort. Nach seiner Doktorarbeit forschte er an Softwareanwendungen, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) aus Röntgenbildern Informationen aus dem Inneren der Knochen lesen – quasi eine nichtinvasive Biopsie, die auch Namensgeber wurde: Image Biopsy. Vater Davul, 67 und Pate der Idee, ist selbst im Beirat aktiv und hält nach wie vor Anteile am Unternehmen. „Ich bin stolz zu sehen, wie die junge Generation bildgebende Verfahren endgültig in die Zukunft führt“, so Davul Ljuhar.

Objektive und sichere Befunde

Und da bleibt noch viel zu tun. Manuelle Befundungen von Krankheitsbildern des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel der Knie-Arthrose, liegen oft weit auseinander. Das kann so weit gehen, dass bei nur 30% der Diagnosen eine eindeutige Übereinstimmung vorliegt. Ein unverhältnismäßig niedriger Wert, der nichts anderes bedeutet, als dass mehr als zwei Drittel der Fachärzte zu anderen Einschätzungen in Punkto Schweregrad und Verlauf gelangen und einen anderen Behandlungsweg einschlagen. Eine Fehlerquelle, die eine Behandlung und das Leiden des Patienten unnötig verlängert. „Unsere in Zusammenarbeit mit Fachärzten aufgebaute KI-gestützte Softwareplattform ist eine effiziente Möglichkeit, um die komplexe Diagnostik der muskuloskelettalen Radiologie, Orthopädie und Traumatologie zu unterstützen“, so Christoph Götz, Co-Founder und COO von ImageBiopsy Lab.

 Entlastung des Gesundheitswesens

Neben der diagnostischen Absicherung des Patienten liegt das größte Potential jedoch in der Entlastung des Gesundheitssystems. Gerade COVID hat die Dringlichkeit für verbesserte Arbeitsbedingungen von medizinischem Personal aufgezeigt. Dabei nehmen automatisierte Routinen und Dokumentationen einen hohen Stellenwert ein – und schaffen damit Raum für die Akutversorgung der Patienten sowie persönliche Gespräche. Die Bedeutung effizienterer und sicherer Prozesse und der Einsatz von Entscheidungsunterstützungssystemen, wie das von ImageBiopsy Lab, werden in Zukunft deutlich zunehmen. Die Ursachen liegen im stetig zunehmenden Kostendruck und einer wachsenden Anzahl von Patienten, bei einer viel langsamer steigenden Zahl des medizinischen Fachpersonals. Bereits heute kommt es vor, dass Mediziner weder die erforderliche Zeit für das Interpretieren von Röntgenaufnahmen noch ausreichend Kapazitäten für Patientengespräche haben. “Eine optimale diagnostische Grundlage für die Entscheidung einer Behandlung kann somit nur bedingt sichergestellt werden“, erklärt Richard Ljuhar.  

Digitalisierung der Befundabläufe

Im Zeitalter von Netflix und iPhone hat sich ImageBiopsy Lab zum Ziel gesetzt, die radiologisch-orthopädische Befundung von Bildaufnahme bis Befunderstellung durchgehend zu digitalisieren. Richard Ljuhar: „Unsere Plattform ermöglicht eine präzisere Diagnostik in Echtzeit, ohne bestehende Arbeitsabläufe zu verändern.“ Dies bedeutet, dass die rein manuelle Messung und Beurteilung von radiologischen Parametern des Bewegungsapparates nicht mehr erforderlich ist. Die Software ist zu 100% wiederholgenau”, so Ljuhar.

Fälle nehmen stetig zu

Beschwerden des Bewegungsapparates und der Gelenke sind auf dem Vormarsch. Zwischen 2010 und 2018 hat sich die Anzahl durchgeführter bildgebender Verfahren mehr als verdreifacht. Erkrankungen wie die Knie-Arthrose (Gonarthrose) oder die Arthrose der Hüfte (Coxarthrose) betreffen weltweit hunderte Millionen Patienten und toppen damit die Fallzahlen von Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen. Allein die Arthrose-Fallzahlen haben sich in den letzten zehn Jahren um 33% ausgeweitet und sind damit die am schnellsten wachsende Ursache für Einschränkungen des Bewegungsapparats weltweit. Eine alternde Gesellschaft, zu wenig Bewegung sowie damit einhergehendes Übergewicht, lassen die Zahl von Betroffenen weiter ansteigen. „Der Markt für digitale Analysen von Röntgenbildern der Gelenke wächst zweistellig“, so Götz.

Von Anwendern mitentwickelt 

ImageBiopsy Lab wurde als ein unabhängiges Projektteam der Wiener High Tech Schmiede Braincon Technologies gegründet. Dort wurden die ersten Produktideen zusammen mit namhaften Ärzten aus der Osteologie sowie Orthopädie entworfen, dazu zählen Partner wie die Donau-Universität Krems, die medizinische Universität Graz oder etwa das orthopädische Spital Speising. Die Motivation des Firmengründers Davul Ljuhar, Vater von Richard Ljuhar, war es, anhand von hoch sensitiven Software-Algorithmen eine Aussage über die Gesundheit eines Knochens zu liefern. Die Vision, die Befundung und Vorhersage von Knochenkrankheiten grundlegend zu verbessern, ist seit jeher das Leitbild des Gründerteams.

Große Ambitionen des Wiener Scale-Up

Dem großen Bedarf und dem hohen Innovationsgrad der Produkte entsprechend, ist das Wiener Scale-up sehr erfolgreich. Schon heute, fünf Jahre nach der Gründung 2016, ist ImageBiopsy Lab der führende Anbieter für KI-unterstützte Analyse in der muskuloskelettalen bzw. orthopädischen-Bildgebung (MSK). Vorhandene Software-Module sind bereits für den europäischen Markt und zu Teilen auch für den US-Markt zugelassen. Bis zum dritten Quartal 2022 folgen eine Reihe weiterer US-Medizinproduktezulassungen, sodass der erfolgreiche Markteintritt in den USA weiter ausgebaut werden kann. „Wir erwarten einen weiteren kräftigen Wachstumsschub. Der US-Markt ist sehr offen und höchst attraktiv für KI-Lösungen in der Medizin“, so Ljuhar. Der Fokus der ersten Produktversionen liegt aufgrund der hohen Fallzahlen auf 2D-Röntgenbildern der täglichen klinischen Routine. Die bisherigen Softwaremodule heißen HIPPO, LAMA, KOALA, PANDA und stehen für jeweils eine spezifische Körperregion bzw. Gelenke. Die Plattform für Endkunden der KI-Anwendungen wurde in Anlehnung der Tiernamen IBLAB ZOO getauft. Doch die ersten vier Produkte, die in elf Ländern in 50 Krankenhäusern und 60 Praxen im Einsatz sind, markieren nur den Anfang. „Wir haben 14 medizinische 2D- und 3D-Anwendungsfälle identifiziert, die wir bis 2025 auf den Markt bringen möchten“, ergänzt Ljuhar. Das überzeugte auch die Investoren: Aktuell schließen die Gründer eine weitere Finanzierungsrunde bei namhaften VCs ab. Die Teamstärke von 33 soll sich bis Ende 2022 auf 50 erhöhen.

 

Das Gründer-Team von ImageBiopsy Lab:

Dr. Richard Ljuhar – Geschäftsführer

Nach dem Studium an der Technischen Universität Wien sammelte er internationale Erfahrung (USA, China) bei einem der weltweit führenden Hersteller von radiologischen Diagnosesystemen für Knochenerkrankungen. Nach seiner Rückkehr nach Österreich übernahm Richard Ljuhar bei Braincon Technologies den Bereich Forschung & Entwicklung und hat damit die Basis für die Gründung des Unternehmens gelegt.

Christoph Götz, MSc – Leitung operatives Geschäft undProduktentwicklung

Die Deep Learning Ansätze in den IBLAB Produkten sowie die Produktstrategie entwickelte Christoph Götz, dessen wissenschaftlicher Hintergrund in der Neurowissenschaft und Bildverarbeitung liegt (Universität Erlangen). Götz wurde in einem der besten akademischen Startup-Inkubatoren weltweit (INiTS) aufgenommen, um seine Fähigkeiten im Bereich Entrepreneurship zu entwickeln. Durch sein Interesse an Customer Development und Projektmanagement ist Christoph maßgeblich für die Produktentwicklungs- und Zertifizierungsprozesse innerhalb des Unternehmens verantwortlich.

Philip Meier, MSc – Leitung Vertrieb & Marketing

Philip Meier war zuvor High Potential bei Johnson & Johnson, wo er im chirurgischen Bereich des medizinischen Vertriebs tätig war. Während seines Studiums in Großbritannien und den USA widmete er sich Kommerzialisierungsstrategien in der Biologie und der Medizin. Bei ImageBiopsy Lab betreut Philip den internationalen Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten und managt die Kommunikation zwischen Kunden und den Produkt Teams.

Digitale Schrittmacher

Das Hamburger Startup meevo Healthcare begründet neue Sanitätshaus-Kultur – und denkt die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln neu. Den Anfang machen orthopädische Einlagen von craftsoles.

Das Konzept Sanitätshaus hat sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Neben dem Mangel an Transparenz und digitalen Lösungen, entsprechen die Leistungen selten den Ansprüchen der Kund:innen. Vielmehr bleiben diese oftmals über ihre Rechte und Wahlmöglichkeiten im Dunkeln und dürfen dann tief in die Tasche greifen. Drei Digital Health Pioniere wollen das ändern und den Markt für sogenannte Hilfsmittel – dazu zählen Kassenleistungen wie Kompression, Bandagen, Einlagen und Co. – neu denken. Den ersten Schritt machen sie mit orthopädischen Einlagen. „Prävention und eine gute Gesundheitsversorgung gehen jeden etwas an. Wir wollen alle zu mündigen Entscheidern über ihre eigene Gesundheit machen, indem wir für Transparenz, Wahlmöglichkeiten und volle Kostenkontrolle sorgen“, so Arlett Chlupka, Co-Gründerin von meevo Healthcare. Namhafte Gesellschafter investierten drei Millionen Euro.

Der Gang ins Sportgeschäft und zum Optiker ist Standard und gehört zu einem gesunden und selbstbestimmten Leben dazu. Anders jedoch ist es bei Sanitätshäusern: Wer nicht muss, vermeidet einen Besuch. Doch steht die Anschaffung von Gehstützen, Bandagen oder Einlagen einmal an, finden sich Kund:innen schnell in einem intransparenten System ohne Kontrolle über Kosten oder Qualität. „Wer mit einem Rezept über Gehilfen oder Einlagen in ein Sanitätshaus geschickt wird, weiß häufig nichts über eventuelle Zuzahlungen. Den Wenigsten ist dazu bewusst, dass sie sich auch für andere Bezugsquellen entscheiden könnten. Oftmals wäre ein Artikel online günstiger zu haben als im Sanitätshaus – und das, obwohl die Krankenkasse einen Teil übernimmt“, so Arlett Chlupka.

meevo Healthcare schafft Transparenz

Doch wie kommt es, dass ein wichtiger Teil der Gesundheitsversorgung so überholt agiert? 2019 zahlten die gesetzlichen Krankenkassen neun Milliarden Euro für Hilfsmittel, was einem Anteil von 3,8 Prozent der Leistungsausgaben entspricht. „Kassen, Ärzteschaft und Sanitätshäuser bilden ein geschlossenes System, das von Intransparenz profitiert. Preisstrukturen offen zu legen, Kund:innen aufzuklären oder Service zu verbessern, scheinen für keine der Parteien einen Mehrwert darzustellen. Folglich ändert sich nur etwas, wenn Kund:innen Alternativen haben“, erklärt Chlupka. Die Wirtschaftsinformatikerin war für diverse Digitalisierungsprozesse im Gesundheitssektor verantwortlich, zuletzt bei Fielmann.

meevo Healthcare begründet Transformation

Um die Hilfsmittelversorgung auf ein neues Level zu heben, gründeten die Hamburger:in Arlett Chlupka und Simon Maass gemeinsam mit dem Münchner Florian Birner 2018 meevo Healthcare und launchten ihre erste Marke meevo: Ein modernes Sanitätshaus, das mit einer Health Lounge und einer transparenten, einladenden Produktpräsentation punktet. Bereits im August 2018 konnte meevo Healthcare die Türen für ihren ersten, gleichnamigen Store in der Hamburger Innenstadt am Alten Wall eröffnen. Auf die Idee kam das Trio unter anderem durch den Austausch mit ihrem ersten Investor, Peter von le Fort, der 2011 die Sanitätshauskette Schattschneider übernahm, um diese von ihrem eingestaubten Image zu befreien. Ihr gemeinsamer Nenner: Eine Transformation des Versorgermarkts und unkomplizierten Zugang zu Hilfsmitteln für alle schaffen. „Der Markt ist zu weit von seinen Kund:innen entfernt und stellt ihre Bedürfnisse nicht in den Mittelpunkt. So haben es die Unternehmen in den letzten Jahren versäumt eine digitale Kompetenz aufzubauen, die es ihnen ermöglicht, ihre Kund:innen kennen zu lernen und über digitale Services einen einfachen Zugang und zusätzlichen Mehrwert zu bieten. Digitalisierung ist nicht nur Treiber für viele Geschäftsmodelle, sondern auch Enabler – so auch in der Hilfsmittelversorgung“, sagt Simon Maass.

meevo ist das Sanitätshaus der Zukunft

meevo Healthcare will den Besuch im Sanitätshaus neu denken. Aufklärung und Beratung stehen im Mittelpunkt. Kund:innen behalten volle Einsicht und damit Kontrolle über die Produkte und Leistungen, die ihnen zustehen – inklusive der Optionen auf Zuzahlung. Alternativ stöbern und bestellen Interessierte im meevo Onlineshop und erhalten auf Wunsch eine Videoberatung. Von Home Office Zubehör, über Einlagen, bis hin zum Rollator, steht das meevo-Team in allen Lebenslagen beratend zur Seite und bietet große Auswahl und Individualisierungen. „Wir sind sehr happy, dass unser kontaktloser Service gerade während Corona entlasten konnte. Besonders vulnerablen Gruppen sollte fundierte Beratung und Versorgung auch online zur Verfügung stehen“, so Florian Birner, verantwortlich für Sales und Operations bei meevo Healthcare.

meevo Healthcare lanciert die orthopädischen Einlagen von craftsoles

Neben meevo, entwickelte das Trio mit craftsoles ein erstes volldigitales Produkt: Die Online-Versorgung mit orthopädischen Einlagen. Denn der häufigste Grund für einen Gang zum Sanitätshaus sind Schmerzen in Füßen, Knien oder im Rücken. Mehr als 70% der Deutschen leiden unter Fußfehlstellungen, Beinlängendifferenzen oder den Folgen von Haltungsproblemen. Doch von 44 Millionen potenziellen Einlagen-Nutzenden, verwenden gerade einmal 16 Millionen Deutsche Einlagen. Damit bleiben rund 28 Millionen Menschen unversorgt. Dabei zählen Orthopädische Einlagen zu den Top-Tools der Prävention. meevo Healthcare setzt mit craftsoles neue Maßstäbe in Puncto Tempo, Qualität und Service und holt endlich auch die jüngere Zielgruppe in ihren Gewohnheiten ab: Über craftsoles.de lassen sich medizinische Maßeinlagen in nur drei Schritten konfigurieren und werden in wenigen Tagen bequem nach Hause geliefert. Dazu steht auf Wunsch ein Berater per Videochat zur Verfügung. Gelauncht wurde 2020. „Aus dem stationären Sanitätshaus haben wir gelernt, welche Anforderungen an eine orthopädische Schuheinlage von höchster Qualität wichtig sind. Diese Erfahrung haben wir ins Digitale übertragen. Damit ist craftsoles Pionier für Online-Bestellungen von orthopädischen Maßeinlagen – ohne bei der Qualität Abstriche zu machen. Das zahlt sich aus: Unsere Rücksendequote liegt bei weniger als einem Prozent“, so Florian Birner.

So funktioniert craftsoles

Neue Einlagen sind im Nu bestellt: Über den Online Konfigurator wählen Kund:innen zwischen Schuhtypen sowie verschiedenen Bezügen. Die Preise variieren zwischen 84,99 Euro und 114,99 Euro. Das eigens von craftsoles entwickelte Abdruck-Set kommt per Post und Nutzende nehmen ihre Fußabdrücke selbstständig mit Hilfe von Kohlepapier. Danach geht es per Post zurück an craftsoles, wo Orthopädietechniker:innen innerhalb von drei Tagen Einlagen nach Maß erstellen. Nachbessern ist kostenlos, bis die Einlage perfekt sitzt. Und wer unzufrieden ist, bekommt sein Geld zurück.

meevo Healthcare schützt das Meisterhandwerk

Mit der Marke craftsoles setzen die Hamburger auf erstklassiges Handwerk: Die Rohstoffe bezieht das Team aus ausgewählten Manufakturen in Berlin, Stuttgart und Bayreuth, die Hygienebezüge stammen aus Italien. Die Einlagen fertigen Orthopädietechniker:innen von Hand in der hauseigenen Meisterwerkstatt im meevo Sanitätshaus in Hamburg. Je nach Indikation und Schuhtyp, wählen die Expert:innen aus mehr als 30 Materialien die passenden Komponenten für die individuelle craftsoles-Einlage. Entsprechend hochwertig ist das Design: Die Maßanfertigungen sind federleicht und schmal und erfüllen die Anforderungen von Sport über Business, bis hin zu Arbeitssicherheit. „Wir stellen die qualitative Versorgung unserer Kund:innen an erste Stelle. Wer heute noch mit minderwertigen Einlagen versorgt, hat nicht verstanden, dass es neben der gesundheitlich korrekten Versorgung auch darum geht, dass Kund:innen die Einlagen gerne tragen und ihre Einlage regelmäßig erneuern”, sagt Florian Birner. “Immer mehr nicht-medizinische Alternativen drängen aktuell in den Markt, überzeugen durch Lifestyle Branding und verdrängen das medizinische Know-how. Einlagen sind hier nur ein Beispiel.”

Ehrgeizige Pläne und Investoren

So spannend wie die Vision von meevo Healthcare, ist ihr Netzwerk an Unterstützern: Neben Peter von le Fort, dem Wirtschaftslenker Dieter Ammer und Ulrich Wandschneider, Mitglied des BioNTech Aufsichtsrats, investierte auch Peter Rikowski, Geschäftsführer bei Tchibo Coffee Service. Drei Millionen Euro flossen bisher in das Hamburger Startup, das große Pläne hat und seinen Umsatz auch während der Pandemie von Q4 2020 auf Q1 2021 um 130% steigern konnte, während Akquisitionskosten um 30% gesenkt wurden. Aktuell baut das Team seine craftsoles-Fertigung auf 1.000 Quadratmeter aus. Bis zum Ende des Jahres können dann rund 8.000 Paar Einlagen pro Monat hergestellt werden. Noch nutzen hauptsächlich Selbstzahler und Privatversicherte craftsoles. In Zukunft sollen auch gesetzlich Versicherte von dem verbesserten Service profitieren. Schon jetzt haben Versicherte bis zu zweimal im Jahr Anspruch auf neue Einlagen, doch nur wenige nutzen es. „In fünf Jahren wollen wir die digitale Anlaufstelle für Hilfsmittel sein“, so Arlett Chlupka. Neben dem Sanitätshaus meevo und der Marke craftsoles als Fundament, sind weitere digitale Produkte geplant.

Weitere Infos: https://www.meevo.de/ und https://www.craftsoles.de/

„Hörspiele bieten Gelegenheiten zur Interaktion mit Kindern – daheim und im Kindergarten“

Interview mit Juliane Jakubek (Instagram @diekindergartenpaedagogin/)

Basteln, Toben und Abenteuer jeden Tag – Kinder entdecken im Kindergarten spielerisch die Welt. Juliane Jakubek ist Kindergartenpädagogin, Mama von 2 Jungs und lebt in Wien. Seit der Pandemie widmet sich die 25-jährige zudem DIY-Spielen und Beschäftigungsideen für Zuhause, die sie fleißig über ihren Instagram-Account teilt. Mehr als 100.000 Eltern und Kolleg:innen folgen ihr schon. Auch das Hamburger Startup tigermedia hat sich der sinnvollen und unterhaltsamen Beschäftigung des Nachwuchses verschrieben: mit Hörspielen, -büchern, Kinderliedern und einem eigenen Podcast. Über die tigerbox TOUCH entdecken die Kids eine Mediathek mit über 7.000 Titeln, die für jedes Alter den passenden Hörspaß bereithält. Im Gespräch mit dem Kindermedienexperten Dirk Eichhorn gewährt Juliane Einblick in ihre pädagogische Arbeit und erzählt, weshalb Hörspiele so wertvoll für die frühkindliche Entwicklung sind.

Dirk: Hallo Juliane! Erzähl doch mal: Was sind die drei größten Einflussfaktoren im Kindesumfeld, die die Sprach- und Lernentwicklung beeinflussen?

Juliane: Die Art und Weise wie Familienmitglieder und Bezugspersonen miteinander vor und mit dem Kind sprechen, prägt den Nachwuchs sehr. Wichtig ist ein wertschätzender Umgang: Werden Kinder ständig kritisiert, werden sie unsicher und trauen sich weniger zu sprechen. Das Spielen mit Gleichaltrigen hat ebenfalls einen Einfluss, genauso wie Kindermedien.

Dirk: Von welchen Medien würdest Du aus pädagogischen Gründen abraten?

Juliane: Im Lockdown lässt es sich nicht vermeiden, dass Kinder mehr Fernsehen als üblich. Deshalb sollte sich kein Elternteil schlecht fühlen. Allerdings sollten Kinder unter 3 Jahren noch nicht fernsehen, denn sie können die schnellen Bewegungen kognitiv noch nicht so gut verarbeiten. Sie erfassen die bunten Bilder nur in Bruchstücken und können sie kaum einschätzen. Besonders vor dem Zubettgehen kann Fernsehen die Kinder aufwühlen. Abgesehen von dem Blaulicht, welches den Einschlafprozess hinauszögert, müssen Kinder das Gesehene verarbeiten und schlafen dadurch häufig unruhiger.

Dirk: Wie löst du das Fernsehproblem zuhause?

Juliane: Bei uns zu Hause gilt die Regel: Alle 2 Tage Fernsehpause. Meine Kinder wissen dann, an welchen Tagen Bildschirmzeit erlaubt ist. Mein Tipp: Findet einen guten Mittelweg. Der Tag des Kindes sollte nicht nur aus Tablet spielen und Fernsehen bestehen, es sollte auch Zeiten zum freien Spiel geben.

Dirk: Und wie sieht es mit Hörspielen und Kinderliedern aus?

Juliane: Mit Kinderliedern kann man schon recht früh beginnen, das Singen und dabei zuhören oder mitklatschen macht den Kids großen Spaß. Ich setze dabei auch gern eine Hörspielbox, wie zum Beispiel eure tigerbox Touch ein, denn die hat mit ihrer Mediathek eine wunderbar vielfältige Auswahl an Kinderliedern, Hörspielen und -büchern. Mit Hörbüchern würde ich ab zweieinhalb bis drei Jahren beginnen. Dann verstehen die Kinder schon erste Zusammenhänge. Ich achte immer darauf, dass die Hörspiele dem Alter und den Interessen der Kleinen entsprechen.

Dirk: Bist Du Hörspiel-Fan?

Juliane: Ja, total! Hörspiele lassen viel Platz für Kreativität und Fantasie. Die Kinder können sich Aussehen, Gesichtsausdrücke und Gestik ihrer Hörspielhelden ausdenken und vor ihrem inneren Auge vorstellen. Sie sind kreativ uneingeschränkt, ganz anders als beim Fernsehen. Noch dazu fördert es ihre sprachliche Entwicklung enorm und sie erweitern ganz unbewusst ihren Wortschatz, während sie mitsprechen und die Geschichten nacherzählen. Ich bin immer gerne in der Nähe, wenn meine Jungs Hörspiele hören, denn ab und zu stellen sie Fragen, weil sie ein Wort oder den Kontext nicht verstehen. Dann sprechen wir darüber.

Dirk: Hörspiele im Alltag mit Kindern: Wann sind sie besonders hilfreich?

Juliane: Hörspiele können dabei helfen, schwierige Themen aufzuarbeiten, die Kinder beschäftigen oder Situationen greifbarer zu machen, mit denen sie noch nicht konfrontiert wurden. Dazu gehört z.B. die Geburt eines Geschwisterchens, Konfliktbewältigung, Zähneputzen aber auch Scheidung oder der Tod und die Trauer.

Dirk: Interagieren deine Kinder häufig mit den Hörspielen? Was beobachtest Du dabei?

Juliane: Ja, die liebsten Hörspiele werden gerne in Form von Rollenspielen oder auch mit kleinen Figuren nachgespielt. Auch gerne beim Hören direkt.

Dirk: Wie baust Du Hörspiele in den KiGa Alltag ein?

Juliane: Zum Beispiel über eine Hörspielecke oder ein Hörspielzelt. Dort befindet sich dann z.B. eine tigerbox Touch inkl. tigercards und Kopfhörern und die Kinder können sich dort jederzeit zurückziehen und in Ruhe ihren Lieblingsgeschichten lauschen.

Dirk: Du nutzt Hörboxen sehr gern. Welche Vorteile siehst du in der tigerbox TOUCH?

Juliane: Sehr viele – meine Jungs und ich sind ganz begeistert von der tigerbox Touch, ich kann sie Erziehern und Eltern sehr empfehlen. Den größten Vorteil sehe ich in der Mobilität: Ich kann sie dank Offline-Funktion überall hin mitnehmen, sei es bei langen Autofahrten oder zu den Großeltern. Die Kinder können die leichte Box von Zimmer zu Zimmer tragen. Mit Kopfhörern können die Kids ungestört hören, wenn es um sie herum etwas lauter ist. Die Bedienung ist kinderleicht und die tigercards sind total robust. Die Box wird nicht langweilig, denn mit dem tigerticket haben Kinder eine Mediathek mit 7.000 Liedern und Hörspielen zur Auswahl. Auch die Möglichkeit, die Mediathek über eine Altersschranke einzugrenzen, finde ich klasse.

Dirk: Sind Hörmedien geeignet, um Kinder zu beruhigen, wenn sie aufgewühlt sind?

Juliane: Es kommt darauf an. Wenn das Kind wütend oder traurig ist, würde ich digitale Geräte nicht einsetzen, um das Kind zu beruhigen oder abzulenken. In dem Fall ist es wichtig, dass sich das Kind auf die momentane Situation einlassen kann, Gefühle zulassen darf und sein eigenes Verhalten wahrnimmt. Wenn Kinder aber vom Kindergarten oder vom Spielen im Park aufgewühlt sind und nur schwer zur Ruhe kommen, kann ein ruhiges Hörspiel oder eine Entspannungsmusik den Kindern helfen, runterzukommen.

Dirk: Sind hohe Stimmen beliebter als tiefe? Und je mehr Action, desto spannender?

Juliane: Mein Dreijähriger hört lieber Hörspiele, die viele Lieder und Wiederholungen beinhalten. Der Große mag Hörspiele ohne Lieder und weniger Action. Er hört gern längere Geschichten. Ich persönlich finde tiefe Stimmen angenehmer. Die Kids lieben schrille oder piepsige Stimmen.

Dirk: Was sind gute Richtwerte für Eltern?

Juliane: Für Kinder ab drei Jahren empfehle ich höchstens 15 Minuten täglich, unabhängig vom digitalen Gerät. Bei Vier bis Sechsjährigen können es bis zu 30 Minuten pro Tag sein. Eltern lege ich dabei an’s Herz, Inhalte altersgerecht auszuwählen und gern auch mal gemeinsam Hörspiele zu hören. Besonders wichtig finde ich, dass Eltern über die Inhalte des Gehörten und die Gefühle ihrer Kids sprechen. Feste Zeiten für die Mediennutzung, wie zum Beispiel jeden zweiten Tag, und auch medienfreie Zeiten und Zonen bewähren sich im Alltag und beugen Diskussionen und Quengeleien vor.

Dirk: Welche Titel aus der tigertones Mediathek hältst Du für besonders für Kids geeignet?

Juliane: Meine Top 10 Playlist sieht wie folgt aus:

  1. Wir Kinder aus Bullerbü
  2. Räuber Hotzenplotz
  3. Meister Eder und sein Pumuckl
  4. Lieder „Voll cool“
  5. Die Bremer Stadtmusikanten
  6. Pettersson und Findus
  7. Grüffelo
  8. Die Playmos
  9. Rabatz in Wabe 13
  10. Willi wills Wissen

Dirk: Danke dir, Juliane.

 

Julianes tigerbox TOUCH Fazit: https://www.instagram.com/p/CN-tdnWlUvX/

Über Dirk Eichhorn:

Dirk ist Contentexperte bei tigermedia und sorgt dafür, dass Kindern eine vielfältige und altersgerechte Auswahl an Hörmedien zur Verfügung steht, während Eltern sich auf kuratierte Inhalte verlassen und entspannen können. Er steht mit Hörbuchverlagen, Hörspiellabels und vielen Künstler:innen im Austausch und sucht ständig nach weiteren Inhalten, damit die tigerbox- und tigertones-Familien immer wieder überrascht werden.

Über tigermedia:

tigermedia steht für anspruchsvolle Medienerlebnisse für Kinder – sicher, altersgerecht und mit jeder Menge Herz. Ausgegründet aus dem Traditionsverlag Oetinger, entwickelt das Startup von Till Weitendorf und Martin Kurzhals Inhalte, Endgeräte und passende Streaming-Angebote, welche die analoge Welt mit der digitalen zusammenführen. Das gemeinsame Ziel der Familienväter und Experten von tigermedia: Kindern einen geschützten Raum voller Geschichten und Abendteuer eröffnen, in dem sie sich eigenständig bewegen, Spaß haben und wachsen können. Zu den erfolgreichsten Produkten zählt die tigerbox TOUCH mit dem passenden Streaming-Dienst tigertones samt App. Mit einer durchschnittlichen Nutzdauer von mehr als vier Stunden pro Tag, hängen sie gemeinsam jeden anderen Streaming-Dienst locker ab.

Google prämiert Playbrush-Gründer Tolulope Ogunsina

Das Österreichisch-Britische Tech-Unternehmen erhält einen sechsstelligen Betrag aus dem Black Founders Fund von Google

Im Rahmen des Startup Fonds für Black Founders von Google wurde der Dental Health Pionier und Playbrush-Gründer Tolulope Ogunsina mit einer Finanzspritze und einem Marketingbudget im sechsstelligen Bereich für seine herausragende Softwareentwicklung ausgezeichnet. Die frisch ins Leben gerufene Initiative unterstützt das Wachstum von People of Color (POC) gegründeten Technologieunternehmen, die bis heute eine Minderheit in der Startup Szene sind. Dabei wurden 30 Gründer aus ganz Europa gekürt. Mit dabei: Tolulope Ogunsina, Kopf und Herz der mehrfach ausgezeichneten Playbrush-Apps, die Kinder und Erwachsene zu einer besseren Zahnpflege motivieren.

Schwarzen Gründern fehlt überproportional häufig der Zugang zu Netzwerken und dem notwendigen Kapital für ein erfolgreiches Wachstum. Nicht einmal 0,5 Prozent der Risikokapital-Finanzierungen gehen an Startups unter POC-Führung. Google will das ändern und ruft mit dem Black Founders Fund eine Initiative zur Unterstützung von Techunternehmen ins Leben, deren Gründer-Team mindestens ein POC-Mitglied hat. Bewerben konnten sich Startups aus ganz Europa, die bereits ein Software-Produkt auf dem Markt haben oder bei welchen die Technologie der Schlüssel zur Skalierung ist.

Einer der 30 Gewinner des insgesamt zwei Millionen Dollar schweren Fonds ist Tolulope Ogunsina. Der 31-Jährige, der es 2019 in die begehrte Gründer-Liste „30 under 30“ von Forbes schaffte und bereits für Amazon codete, entwickelte die ausgeklügelte Software der Playbrush Apps und ist Co-Founder des gleichnamigen Dental Health Startups mit Sitz in Wien und London. Der Gründer mit nigerianischen Wurzeln entwickelt mit Leidenschaft Hightech-Produkte, löst Probleme und nutzt Daten, um komplexe Entscheidungen zu vereinfachen. Seit mehr als sechs Jahren fließen seine Ideen in die smarten Zahnbürsten von Playbrush, die Kinder mittels Gamification spielerisch zur richtigen Putzroutine anleiten und Erwachsene mit Versicherungsleistungen belohnen. Ausgezeichnet wurde Ogunsina’s herausragende Arbeit nun mit einer Geldprämie und einem Marketingbudget von Google. Playbrush will die Marketing Kanäle von Google nutzen um den Bekanntheitsgrad seiner smarten KI-Schallzahnbürsten Marke „Smart One“ im deutschsprachigen Raum zu steigern.

Über die Auszeichnung von Google freut sich Ogunsina, denn Programme, die Gründer-Minderheiten supporten hält er für wichtig und sieht darin eine Chance für die Innovationsfähigkeit Europas. „Positive Maßnahmen wie diese sind der erste Schritt, auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam zu machen. Indem wir schwarze Gründer finanzieren, ermutigen wir andere, es ihnen gleichzutun. Wenn wir in einer homogenen Unternehmerschaft verharren, leiden nicht nur die marginalisierten Gruppen darunter, sondern die Gesellschaft verliert Kreativität, Innovation und Lösungen“, so Tolulope Ogunsina, der mit 21 sein erstes Unternehmen für IT-Support in Nigeria gründete und bereits während seines Studiums mit Bestnoten herausragte. 2015 erhielt er eine Auszeichnung als UK Exceptional Talent in Digital Technology.

Als immigrierter Gründer hat er früh gelernt, sich mit der Wahrnehmung und den Erwartungen, die andere an ihn herantragen, auseinanderzusetzen. Einen Nachteil als POC hat Ogunsina nicht erlebt – systemischer Rassismus war ihm dennoch kein Fremdwort. “Ich denke, jeder Gründer hat mit dem Impostor-Syndrom zu kämpfen. Aber ich habe früh gelernt, dass ich allein dafür verantwortlich bin, wie ich mich fühle und handle. Ich bin nicht für die Voreingenommenheit anderer verantwortlich“, so Ogunsina. Wenn er nicht gerade zwischen seinem Wohnort London und dem Playbrush Headquarter in Wien pendelt oder an dem nächsten Update für seine smarte Zahnbürsten tüftelt, holt der Playbrush-Techie seinen 3-jährigen Sohn vom Kindergarten ab. Alle anderen Termine müssen dann warten.

 

Google Blog: https://blog.google/outreach-initiatives/entrepreneurs/funding-europe-black-founders-fund

Über Playbrush:

Playbrush wurde 2015 von den Österreichern Paul Varga und Matthäus Ittner und dem Nigerianer Tolulope Ogunsina gegründet. Das mehrfach ausgezeichnete Technology-Startup mit Sitz in Wien und London hat sich seither auch über die Grenzen Europas hinaus als Innovation-Leader im Bereich Oral Care (Mundpflege) positioniert. Nach der Entwicklung der ersten Spiele-App gesteuerten Zahnbürsten für Kinder, revolutioniert Playbrush nun auch mit der für Erwachsene entwickelten AI-Schallzahnbürste ‚Smart One’ inklusive Abo-Services, die Mundhygiene von Morgen in über 25 Ländern.

Website: https://www.playbrush.com

Twitter/Instagram: @teamplaybrush

Facebook: www.facebook.com/playbrush

Die digitale Meister-Einlage für jeden Fuß

Die medizinischen Schuheinlagen von craftsoles kommen aus deutschen Manufakturen und werden von Hand gefertigt. Bei Tempo, Qualität, Service und Preis wollen die Hamburger Maßstäbe setzen.

Über craftsoles.de lassen sich orthopädische Maßeinlagen einfach konfigurieren und werden dann innerhalb weniger Tage bequem nach Hause geliefert. Das Hamburger Startup mit Meisterwerkstatt am Alten Wall ermöglicht eine kontaktlose Versorgung und Maßanfertigung durch präzise Abdrücke auf Kohlepapier – und das um ein Vielfaches schneller als im herkömmlichen Sanitätshaus. Anfahrten und Termine zur Anpassung, sowie wochenlanges Warten sind damit überflüssig. Dazu bietet craftsoles eine Beratung per Video-Chat und garantiert die Zufriedenheit mit der Einlage. Sonst gibt es das Geld zurück.

Die beste Medizin ist die, die vorbeugt. Schuheinlagen gehören damit zu den Top-Tools im Bereich der Prävention, denn Druckstellen, Beinlängendifferenzen und Fußfehlstellungen von heute, sind die Hüftschäden und Knie-OPs von morgen. Dennoch vernachlässigen wir unsere Füße nicht selten, oder treiben sogar Sport in falschem Schuhwerk. „Die Bedeutung von gesunden Füßen für unser Wohlbefinden und unsere Haltung ist nicht allen Menschen bewusst. Wir möchten die richtige Einlage genauso selbstverständlich machen, wie die richtige Brille“, sagt Arlett Chlupka, Co-Gründerin von craftsoles und verantwortlich für den Bereich Marketing und Customer Experience.

Aufklären und versorgen

Das Tech-Startup craftsoles ist als Disruptor des Gesundheitsmarktes angetreten, um aufzuklären, orthopädische Einlagen in der Breite verfügbar zu machen, sowie beste Qualität zu transparenten Bedingungen anzubieten. Erstmals haben Kund:innen unabhängigen Zugang zu der Leistung jenseits von Sanitätshäusern – und das online, kontaktlos und ohne Kompromisse bei der Beratung. Dazu beweist craftsoles, dass die schmalen Einlagen top aussehen und unkompliziert für den jeweiligen Schuh gefertigt werden können. Ob für Sneaker, Halbschuhe, Loafer oder Pumps: Medizinische Einlagen können in fast jedem Schuh effektiv Fehlstellungen entgegenwirken, um Schmerzen und auch Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Auswählen und konfigurieren

Neue Einlagen sind in Nullkommanix bestellt. Dabei stehen vier Schuhtypen und verschiedene Bezüge zur Wahl. 100% atmungsaktives Microleder ist in den Farben Schwarz, Blau, Grau, Beige und Grün erhältlich. Die Hygienebezüge gibt es in zwei Ausführungen: schwarzes oder blaues Silberfadentextil. Das Edelmetallnetz wirkt wärmereflektierend und antibakteriell und verhindern das Entstehen von Gerüchen.

Fußabdruck nehmen von Zuhause

Kund:innen erhalten ein Abdruck-Set per Post und nehmen ihre Fußabdrücke daheim, indem sie mit beiden Füßen über ein Kohlepapier laufen. Alle wichtigen Angaben zu Fußbeschwerden und Vorerkrankungen werden über einen beiliegenden Anamnesebogen abgefragt. Anschließend werden das Abdruck-Set und der Anamnesebogen an craftsoles zurückgesendet. In der Meisterwerkstatt fertigen die Orthopädietechniker:innen von craftsoles  die Einlagen daraufhin individuell an. Und das superschnell: Innerhalb von drei Tagen sind die Maßeinlagen in der Post. Eine weitere digitale Neuerung steht dabei bereits in den Startlöchern: In Zukunft können Kund:innen ihre Abdrücke ganz einfach per Handy einscannen und auf craftsoles.de hochladen, um die Maßanfertigung in Auftrag zu geben und einen Versandweg einzusparen.

Know-How und Ästhetik

Anstelle von branchenüblichem Trittschaum setzt craftsoles auf die dynamische Abdrucknahme mit Kohlepapier. „Unsere Abdruckmethode für Zuhause ist genauso effektiv wie im herkömmlichen Sanitätshaus. Durch die dynamische Abdrucknahme mit Kohlepapier, ist diese Methode im Gegensatz zu Trittschaum sogar deutlich zuverlässiger“, so Arlett Chlupka. Und auch die Ausführung entspricht höchsten Designansprüchen: Die klobigen Einlagen von früher sind federleichten und schmalen Pendants gewichen. Möglich macht dies die jahrelange Tüftelei an der perfekten Zusammensetzung: Heute wählen die Orthopädietechniker:innen aus mehr als 30  Materialien die passenden Komponenten für die individuelle Einlage. Je nach Indikation und Schuhtyp, besteht die sichtbare Unterseite einer Einlage zum Beispiel aus einem stoßabsorbierenden Microkork-Schaum mit einer hohen Rückstellfähigkeit und eine andere aus einer thermoplastisch geformten Stützung in Carbon Optik, die Scherkräfte in der Bewegung aufnimmt, weich bettet und dadurch zur Schmerzreduktion beitragen kann. So ist die Business-Einlage extra dünn, um sich auch in schmalen Lederschuhen oder Pumps nahezu unsichtbar an die Schuhinnensohle anzuschmiegen. Die Sport-Einlage hingegen bietet mehr Dämpfung, um die zusätzliche Belastung aufnehmen und abfedern zu können. Und die Einlage für Sicherheitsschuhe erfüllt die speziellen Anforderungen der Arbeitssicherheit. Eine maßgefertigte craftsoles Einlage setzt sich im Schnitt aus fünf Materialien zusammen.

Handwerkskunst und volldigitaler Kund:innenservice

craftsoles setzt auf höchste Qualität und bezieht seine Rohstoffe aus deutschen Manufakturen. Die Maßanfertigung der Einlagen erfolgt in der hauseigenen Meisterwerkstatt in Hamburg. Hinter dem digitalen Versorger für medizinische Schuheinlagen stecken Experten aus dem Gesundheits- und Hilfsmittelversorgermarkt. Dreh- und Angelpunkt ist der Kund:innenservice: Tauchen während der Konfiguration Fragen auf oder drückt die maßgefertigte Einlage, steht das craftsoles-Team auf Wunsch auch per Video-Chat beratend zur Verfügung und bessert kostenlos nach, bis die Einlage optimal sitzt. „Die richtige Passform ist enorm wichtig, denn nur dann unterstützt die Einlage den Fuß korrekt, um die Fehlstellung zu korrigieren. Im Rahmen einer kurzen Eingewöhnungszeit kann sich auch mal ein kleiner Fußmuskelkater bemerkbar machen“, erklärt Arlett Chlupka. Wie überall im Leben, gibt es Ausnahmen, in denen beispielsweise die Pelotte nachträglich ausgebessert werden muss. „Es kann auch mal vorkommen, dass wir einen persönlichen Termin für eine Ganganalyse empfehlen, zum Beispiel wenn der Einlage sensomotorische Elemente hinzugefügt werden müssen. Oder bei Kindern in der Wachstumsphase, bei denen die Entwicklung engmaschig betreut werden muss“, so Arlett Chlupka.

Kosten

Noch profitieren hauptsächlich Selbstzahler und Privatversicherte von craftsoles. Eine Alltagseinlage in der Standardvariante aus schwarzem Microleder ohne Hygienebezug kostet 84,99 Euro. Jede andere Farbe ist ab 5 Euro erhältlich. Die Businesseinlage kostet 94,99 Euro und die Sportvariante 99,99 Euro. Die Maximalausstattung besteht aus einer Sicherheitseinlage, die einen Hygienebezug bereits innehat und 119,99 Euro kostet.

So funktioniert der digitale Einlagenservice von craftsoles:

  1. Online Konfigurator über de/konfigurator/ starten
  2. Schuhtyp auswählen: Alltag, Business, Sportschuh oder Sicherheitsschuh
  3. Bezugsstoff wählen: Microleder (Schwarz, Grau, Blau, Grün, Beige) oder Hygiene (Schwarz-Silber, Blau-Gold)
  4. Bezahlen und postalische Zusendung des Abdruck-Sets abwarten
  5. Mittels Abdruck-Set ganz einfach Fußabdrücke Zuhause vornehmen
  6. Beiliegenden Fragebogen hinsichtlich Vorerkrankungen und Beschwerden ausfüllen
  7. Abdruck-Set und Fragebogen an craftsoles mittels beiliegendem Paketschein zurücksenden (in Zukunft digital uploaden und Postweg sparen)
  8. Innerhalb von 7 Tagen Deine Einlagen erhalten – handgefertigt auf Maß von Orthopädietechniker:innen
  9. Fröhlich durch die Gegend laufen
  10. Einlagen sitzen nicht richtig? craftsoles kontaktieren und von der Zufriedenheitsgarantie profitieren.

Yoga statt Psychotherapie: So verbessert Yoga die mentale Gesundheit

Dauerstress ist mittlerweile eher ein Normalzustand, als die Ausnahme. Zwischen permanenter Reizüberflutung und Selbstoptimierung fällt es immer schwerer, Auszeiten und in Ruhe zu sich selbst zu finden. Leistungs- und Belastungsdruck nehmen konstant zu – ebenso, wie die Anzahl psychischer Erkrankungen. Durch die Pandemie wird die Psyche zusätzlich auf die Probe gestellt und Ermüdung macht sich breit. Deshalb ist es aktuell wichtiger denn je, Ausgleich und eine Verbindung zu sich selbst zu suchen. „Der einzige Weg raus ist der Weg nach innen. Dabei ist Yoga eine wunderbare Hilfe“, weiß Darja Noschenko, Gründerin des Yoga-Labels chakrana. Am 21. Juni ist Welttag des Yoga. Ein schöner Anlass, der Frage nach dem Geheimnis der Lehre nachzuspüren: Denn Yoga hat nicht nur auf den Körper, sondern vor allem auch auf den Geist positive Auswirkungen. Studien fanden sogar heraus, dass regelmäßige Yoga-Einheiten in ihrer Heilsamkeit mit einer Psychotherapie vergleichbar sind.

Der Alltag ist geprägt von Schnelllebigkeit und Umbrüchen. Oft leidet die Seele unter dem Druck, den wir uns selbst machen. Und unser Körper mit seinen Bedürfnissen wird permanent hinten angestellt – ob beim Sitzen am Schreibtisch oder beim Serienmarathon auf der Couch. Nicht nur die Arbeitsroutinen, auch die Freizeit in digitalen Welten trägt dazu bei, dass wir unsere Aufmerksamkeit immer mehr nach Außen, als nach Innen richten.

Umso wichtiger ist es, Seele und Körper neue Energie zu schenken. „Yoga hat eine viel größere Kraft und Wirkung, als wir vielleicht im ersten Moment annehmen. Es entspannt uns nicht nur, wir finden uns selbst. Es hilft, depressive Verstimmungen ebenso zu bekämpfen, wie tiefergehende psychische Erkrankungen. Diese einzigartige, heilende Wirkung von Yoga basiert auf nachweisbaren Vorgängen im Körper“, erklärt Darja Noschenko, Gründerin der Yoga-Brand chakrana.

Doch wie und wodurch hilft Yoga konkret? Die körperliche Aktivität in fließenden Bewegungen, die alle Teile des Körpers einbindet, spielt dabei eine wichtige Rolle. Wer sich fit hält und bewegt, fühlt sich automatisch vitaler. Doch hinter Yoga steckt viel mehr als nur das Aktivieren von Muskeln. Durch die Fokussierung nach Innen werden die Gedanken umgelenkt – so kann etwa exzessives Grübeln durchbrochen werden. Yoga lehrt, den Blick auf sich selbst zu richten und in sich hineinzuhören und zu spüren. „Probleme, die uns in unserer Außenwelt und unserem Alltag belasten, haben beim Yoga keinen Platz mehr“, erklärt Darja. Das Gefühl von Kontrollverlust, das bei Stress und mentalen Problemen eine große Rolle spielt, kann so bewältigt werden: „Beim Yoga spüren wir, dass wir die Dinge selbst in der Hand haben, dass wir unser Tun steuern können.“ Durch die körperliche Erfahrung von Bewusstheit und Balance, sowie bewusstes Atmen, verschwindet das Gefühl der Machtlosigkeit nach einer Yoga-Einheit.

Wer Yoga macht, sorgt zudem dafür, dass der Parasympathikus stimuliert wird. Als Teil des Nervensystems ist dieser für die Entspannung zuständig. Er wird unter anderem durch die kontrollierte Atmung beim Yoga angeregt, was wiederum eine Stressminderung bewirkt. Zusätzlich beeinflussen Einheiten der aus Indien stammenden philosophischen Lehre den Hormonhaushalt. Sie sorgen dafür, dass der Körper Serotonin ausschüttet, das auch als „Wohlfühlhormon“ bekannt ist. Auch Dopamin, das verantwortlich ist für Motivation und Antriebskraft, sowie Endorphine werden freigesetzt. Eine zu niedrige Konzentration von Dopamin ist mitverantwortlich für Depressionen. Aus diesem Grund spielt Yoga eine große Rolle in der Bekämpfung mentaler Erkrankungen. Je nach Zielsetzung sollte darauf geachtet werden, ob der Fokus eher auf meditative Übungen oder auf dynamische Bewegungen gelegt wird. Eine Vielzahl an Studien belegt, dass Yoga eine ähnliche Wirksamkeit wie eine psychotherapeutische Behandlung hat.

Yoga kombiniert Asanas, Körperübungen, und Pranayamas, Atemübungen. Diese Mischung macht es so einzigartig, da sich das Zusammenspiel von Geist und Körper perfekt ergänzt. Inneres und Äußeres gehen Hand in Hand. Wer möchte, dass das Eine gesund ist, kommt nicht drumherum, auch auf das Andere zu achten. „Ein ganz wichtiger Punkt beim Yoga ist es, zu lernen, einen Zugang zu seinem Inneren zu finden und sich in seinem eigenen Körper wohl und zu Hause zu fühlen“, weiß chakrana-Gründerin Darja. Als leidenschaftlicher Yogi machte die gelernte Modedesignerin ihr Hobby zum Beruf, als sie 2020 mit chakrana ihre eigene nachhaltige Yoga-Brand gründete.

„Yoga ist einfach Balsam für die Seele. Es wird unterschätzt, wie ganzheitlich es wirkt. Eben, weil Yoga so heilsam sein kann, wünsche ich mir, dass sich Jeder traut, es auszuprobieren und niemand davon abgehalten wird, nur weil er denkt, dass er nicht den richtigen Körper dafür hat. Es gibt keinen Yoga-Körper.“ Mit ihrer Yoga-Mode möchte sie einen Schritt in die richtige Richtung gehen und Menschen bestärken, sich auszuprobieren. Aus diesem Grund hat die Designerin bei ihrer Yoga-Kollektion großen Wert darauf gelegt, Schnitte zu entwickeln, in denen sich Jeder wohlfühlen kann. Ihr einzigartiges „Easy-Flow-System“ ermöglicht, dass die Kleidung nicht eng sitzen muss und trotzdem nicht verrutscht. Um vielen Menschen einen selbstbewussten Zugang zu Yoga und seinen positiven Effekten zu ermöglichen, sind alle Modelle in den Größen XS bis XXL erhältlich. „Mir ist es wichtig zu vermitteln, dass es bei Yoga nur um sich selbst als Individuum geht. Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn Posen nicht perfekt ausgeführt werden können oder Hilfsmittel benötigt werden. Niemand sollte sich beim Yoga unwohl fühlen, denn dann hat es keinen Sinn. Mit meiner Kleidung möchte ich dazu beitragen, dass mehr Menschen sich fallen lassen und so davon profitieren können. Sowohl Yoga als auch psychische Erkrankungen sind mit Stigmen behaftet. Dies sollte sich dringend ändern und genau dafür möchte ich Bewusstsein schaffen“, so Darja, die auch gerade eine Kollektion für Kinder und für Männer plant.

Kinderparadies Hamburg: Der neue WOCHENENDER zeigt Orte für einzigartige Familienmomente in und rund um die Hansestadt

Am 15. Juli 2021 veröffentlicht der Hamburger Frenz Verlag den 9. Band seiner Reisebuch-Reihe WOCHENENDER. Der neue „WOCHENENDER – Lieblingsorte für Familien in und um Hamburg“ inspiriert Eltern und Kinder, gemeinsam die norddeutsche Metropolregion zu entdecken. Bei jedem Wetter, drinnen und draußen, zentral und über die Stadtgrenzen hinaus.

„Viele denken, dass die Großstadt nicht sehr kinderfreundlich ist – zu viel Beton, zu wenig Grün. Mit dem neuen Buch möchte ich zeigen, dass das glücklicherweise ein Irrtum ist. Hamburg bietet vielfältige Möglichkeiten für den Nachwuchs: Abenteuerspielplätze, Wildparks, Museen, Bootsausflüge – oder schnelle Wege raus ins Grüne, nur ein paar S-Bahn-Stationen entfernt“, so Verlegerin Eli Frenz.

Die bekannte Reisebuch-Reihe WOCHENENDER widmet sich versteckten Plätzen und gibt Insider-Tipps. Die Bücher sind der perfekte Begleiter für Ausflüge oder Kurztrips zu Orten, die nicht weit entfernt von großen Städten liegen. Mit der neuen Ausgabe hat es sich Verlegerin Eli Frenz zur Aufgabe gemacht, Plätze zum Entdecken, Toben und Kreativsein für Kinder jeden Alters zu recherchieren. Zusätzlich zu den 68 liebevoll zusammengetragenen Orten bietet das Buch eine Auflistung der schönsten Bauspielplätze, Boots- und Kanuverleihe, Kulturorte für Kinder, Parks und Gärten sowie den besten Feldern zum Obstpflücken.

Ab dem 15. Juli 2021 wird das Buch im Buchhandel, in ausgewählten Concept-Stores sowie unter www.wochenender-buch.de erhältlich sein. Der Preis liegt bei 18 Euro. Auf 192 hochwertig gestalteten Seiten präsentiert die Ausgabe 68 Orte und 88 Extra-Tipps.

WOCHENENDER – Lieblingsorte für Familien in und um Hamburg

Erscheinungstermin: 15. Juli 2021
Bereits jetzt unter www.wochenender-buch.de vorbestellbar. Klappenbroschur, 192 Seiten
Ladenpreis: 18 Euro, ISBN: 978-3-9822646-2-2

Schlafmützen aufgepasst: 6 Mythen zur Betthygiene

Guter Schlaf ist wichtig, zumindest darin sind wir uns alle einig. Dass auch die Wahl und die Pflege der Bettwäsche dazu beiträgt, ist eher wenigen bewusst. Aber welche Tricks helfen wirklich gegen Nachtschweiß? Und wie heiß muss Bettwäsche eigentlich gewaschen werden? Die hig & chic-Gründer Tom Gärtner und Matthias Kühr müssen es wissen. Vor zwei Jahren begaben sich die Mannheimer selbst auf die Suche nach dem perfekten Ausgangsmaterial für ihr Bettwäsche-Startup. Dass man mit Bezügen aus Eukalyptus, auch Tencel Lyocell genannt, nicht nur das Schlafklima optimieren, sondern auch noch Zeit und Geld sparen kann, wussten sie damals zwar noch nicht, dafür sind sie heute echte Bettwäsche-Experten. Wir klären die 6 verbreitetsten Irrtümer rund um‘s Thema Betthygiene auf und verraten wie es richtig geht!

#1 „Bettwäsche wäscht man nach Bauchgefühl“

Das Bett frisch zu beziehen gehört zugegebenermaßen zu den eher nervigen Haushaltstätigkeiten. Viele verlassen sich deshalb ganz auf ihr Bauchgefühl – und warten meistens zu lange. Dabei ist regelmäßiges Waschen das A und O für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Aber was heißt denn nun „regelmäßig“? Tatsächlich wird empfohlen, die Bettwäsche alle 2 bis 4 Wochen zu waschen. Wer an einer Allergie leidet oder das Haustier mit im Bett schlafen lässt, sollte das Bettzeug allerdings ruhig öfter wechseln. Das gilt auch für die heißen Sommermonate. Wer viel schwitzt kann aufatmen: Tencel Lyocell hat einen natürlichen „Cooling-Effekt“ und ist deutlich atmungsaktiver, sodass sich Gerüche gar nicht erst festsetzen. Darum ist der Stoff auch so beliebt für Sportkleidung und -schuhe.

#2 „Bakterien sterben erst bei 90°C“

Auch wenn schon Eure Mutter auf Kochwäsche geschworen hat: Waschmaschinen und Waschmittel sind heute so gut, dass ein Waschgang bei 60°C völlig ausreicht, um gewöhnliche Hauskeime zu vernichten. Das spart Zeit, Nerven und nicht zuletzt auch ganz viel Strom. Lediglich bei ansteckenden Krankheiten und Infektionserregern ist es sinnvoll, auf höhere Temperaturen umzuschwenken. Der Clou bei Tencel Lyocell: Die besondere Fibrillenstruktur der Eukalyptusfaser sorgt für einen schnellen Abtransport der über Nacht entstandenen Flüssigkeiten und erstickt die Schimmel- und Bakterienbildung so im Keim. Aufgrund ihrer hervorragenden antibakteriellen Eigenschaften, könnt Ihr die Bezüge von hig & chic auch bedenkenlos im Schongang bei 30°C bis 60°C reinigen.

#3 „Bettwäsche ist der ideale Lebensraum für Milben, Pilze und Co.“

Ungebetene Mitbewohner, die nicht einmal Miete zahlen? Leider gibt es sie wirklich. Während wir schlafen, verlieren wir Schweiß, Hautschuppen und Körperhaare – ideale Brutstätten für Milben, Pilze und andere mikroskopisch kleine Lebewesen. Ihr Befall ist nicht nur eklig, sondern kann sogar Niesanfälle, allergische Reaktionen oder Asthma auslösen. Aber keine Panik, teure Allergiker-Bettwäsche oder spezielle Encasings sind nicht die einzige Lösung. Lyocell gilt von Natur aus als hypoallergene Faser, da sie das Bettklima trocken hält und den Milben so keine Lebensgrundlage bietet. Tests haben sogar ergeben, dass Milbenpopulationen bei TENCEL Lyocell innerhalb von 6 Wochen fast komplett absterben. hig & chic-Gründer Tom Gärtner hat noch einen Tipp: „Statt das Bett zu machen oder auszuschütteln, die Decke morgens nach dem Aufstehen lieber zurückschlagen und ausgiebig lüften. So kann die entstandene Feuchtigkeit entweichen und das Bett trocknen“.

#4 „Baumwolle ist das beste Material für empfindliche Haut“

Auch wenn es sich dabei um eine Naturfaser handelt: Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Da das Malvengewächs eine äußerst empfindliche Pflanze ist, fallen beim Anbau große Mengen an Pestiziden, Insektiziden und Düngemittel an. Auch wenn diese sich nicht immer in der Kleidung nachweisen lassen – für die Umwelt und die Feldarbeiter haben sie katastrophale Folgen. Zudem kommen bei der Verarbeitung der Rohbaumwolle oft Farbstoffe und giftige Chemikalien, wie z. B. Formaldehyd zum Einsatz, um den Stoff so beständiger gegen Knitterfalten oder Abnutzungserscheinungen zu machen. Viele dieser Hilfsmittel können jedoch Kontaktallergien auslösen oder sind sogar krebserregend. Im Gegensatz zu Baumwolle verbraucht die Lyocell-Bettwäsche von hig & chic nicht nur 95% weniger Wasser, sondern ist dazu noch OEKO-TEX®-zertifiziert, also maximal hautfreundlich. Dabei performt die Eukalyptusfaser auch als Beauty-Retter: Ihre glatte Oberfläche verhindert statische Aufladung und wirkt Hautunreinheiten entgegen.

#5 „Bettwäsche wird nur mit Weichspüler richtig weich“

Weichspüler suggerieren Frische und ein samtig-weiches Gefühl auf der Haut. Dabei sind sie längst nicht für jedes Material geeignet. Der Grund: Der Weichspüler legt sich wie ein Film auf das Gewebe und beeinträchtig so dessen Saugfähigkeit. Außerdem enthalten viele Produkte allergieauslösende Duftstoffe und umweltschädliche Zusätze, die ins Grundwasser gelangen und nicht natürlich abbaubar sind. Hilfsmittel dieser Art hat Tencel Lyocell zum Glück auch gar nicht nötig. Die Bettwäsche ist an Weichheit nämlich kaum zu übertreffen und behält trotz vieler Waschgänge noch lange seine Form. Stattdessen wird der Stoff von Mal zu Mal noch kuscheliger!

#6 „Für Sommer und Winter braucht man unterschiedliche Bettwäsche“

Wechselnde Jahreszeiten sorgen natürlich auch für wechselnde Temperaturen. Wer nach einer praktischen Lösung sucht, wird auch mit einer Ganzjahres-Bettwäsche happy. Tencel Lyocell etwa sorgt für ein konstantes Schlafklima: Dank ihrer thermoregulierenden Oberfläche kühlt sie im Sommer und wärmt im Winter. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern spart auch noch jede Menge Platz im Kleiderschrank. Und da die Eukalyptus-Bettwäsche von hig & chic besonders robust und langlebig ist, müsst Ihr auch bei ganzjährigem Gebrauch nicht so bald für Ersatz sorgen.

Erfolgreiche Lachnummer!

Der Pariser Sprachlern-Pionier Gymglish legt seinen NutzerInnen neue Worte in den Mund und ein Schmunzeln gleich dazu. Gymglish bettet die Lektionen von der ersten Minute an in einen kulturellen Kontext ein und spart nicht an landestypischem Humor. Der ausgeprägte Spaß- und Ironie-Faktor der Kurse soll die Einprägsamkeit erhöhen und zum Dranbleiben motivieren. Im Interview erzählt Gymglish-Mitgründer Benjamin Levy von den Eigenheiten des französischen Humors, worin die Deutschen Weltmeister sind und warum Lernen und Lachen zusammengehören.

Gibt es den berüchtigten französischen Humor?

Benjamin Levy (BL): „Es gibt diese Vorstellung, dass der französische Humor einen besonderen Charakter hat. In Frankreich gibt es eine lange Tradition der Komödie – vor allem im Theater. Wir amüsieren uns gerne über banale Situationen und haben keine Angst, uns über Menschen oder Dinge lustig zu machen. Außerdem lieben Viele ruppige Erwachsenenwitze. Das gilt aber nie für alle und der französische Humor hat viele Facetten. Es ist eher ein kulturelles Gefühl. Wenn ich mich auf die offensichtlichsten Bestandteile und Einflüsse des französischen Humors festlegen müsste, würde ich sagen, er ist ein Spiegelbild seiner Gesellschaft und Bevölkerung. Das meint eine Mischung verschiedener kultureller Einflüsse, einschließlich der lateinischen/mediterranen Fähigkeit, über viele Dinge laut zu lachen, der nordeuropäischen/britischen Neigung zu Sarkasmus und Ironie, aber auch nordafrikanische Einflüsse mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Spott und Hohn.“

Ist es ein Klischee, dass Französinnen und Franzosen keine Selbstironie vertragen?

BL: „Ja, dem französischen Humor mangelt es hin und wieder an der Fähigkeit, über sich selbst zu lachen. Selbstironie, wie von den Briten und Berlinern bekannt ist, ist in Frankreich nicht so beliebt. Hier eine kleine Anekdote aus unserem Marketing: Unser meistverkaufter Slogan für unseren Französischkurs Frantastique war lange Zeit „Arroganz kommt nicht über Nacht, sie braucht Übung. Lernen Sie Französisch“. Obwohl dieser Titel viele Klicks von unseren Online-BesucherInnen anlockte, baten uns einige unserer französischen Top-Medienpartner, ihn nicht mehr zu verwenden, weil er für sie nach ‚French bashing’ klang.“

Warum sind Humor und Kultur beim Sprachenlernen so wichtig?

BL: „Das Pauken von Grammatikübungen und Regelwerken sorgt nicht für ein ganzheitliches Verständnis einer Sprache. Ich glaube an einen pädagogischen Lernansatz, der auf Geschichten und Kontext baut. Kultur ist ein Aspekt, der einer Sprache inhärent ist und daher nicht ignoriert werden kann. Jemand, der wirklich daran interessiert ist, eine Sprache zu verinnerlichen, sollte am besten Spaß daran haben, etwas über die Musik, die kulinarischen Traditionen und die Bräuche der MuttersprachlerInnen eines Landes zu lernen. Und dabei spielt der Humor natürlich eine zentrale Rolle.“

Wie stellt Ihr den humoristischen Kontext in Euren Online-Kursen sicher?

BL: „Indem wir die Übungen in Geschichten und Alltagssituationen einbauen. In unserem Französischkurs „Frantastique“ werden die Lernenden zum Beispiel aufgefordert, einen französischen Bäcker zu verstehen, mit einem Kellner in einem Pariser Café zu kommunizieren oder die besten französischen Käsesorten kennenzulernen. In unseren Geschichten werden verschiedene Alltagssituationen aus dem Berufs- und Privatleben aufgegriffen – allesamt mit einer Prise Humor.“

Wer gehört zu Eurem humorvollen AutorInnenteam?

BL: „Unser Team besteht aus AutorInnen und RedakteurInnen, die einen Hintergrund oder Erfahrung in der Lehre haben, MuttersprachlerInnen der zu unterrichtenden Sprache sind und ihre Fähigkeiten im kreativen Schreiben in unseren Kursen ausdrücken. So ist das Team sehr vielfältig. Es besteht aus amerikanischen, britischen, französischen, deutschen, spanischen, kolumbianischen und italienischen Mitgliedern und der Prozess der Inhaltserstellung ist eine kollektive Arbeit von MuttersprachlerInnen und Nicht-MuttersprachlerInnen. Wir arbeiten nicht nach einem strengen Top-Down-Modell. Wir versuchen, alle Perspektiven und Lernniveaus zu berücksichtigen, um alle Bedürfnisse adäquat abzubilden. Lernende und Nicht-ExpertInnen haben ein gutes Gespür dafür, was schwierig, lustig, überraschend usw. ist – auch in Bezug auf ihre Ansichten über Stereotype und Witze, die sie über den Kulturraum der Sprache haben, die sie erlernen wollen. Folglich war ich an der Konzipierung unserer Englischkurse beteiligt und unsere englischen/ amerikanischen Teammitglieder halfen andererseits bei der Gestaltung der Französischkurse. Der kreative Kern besteht aus Andrew Arnon (US), Jim Sheppard (UK) und mir, den Hauptautoren von „The Word of the Mouth“, einem monatlichen News-Blog. Das Format kombiniert eine unserer Zeichnungen mit Wörtern, Definitionen, Beispielen und Ausdrücken von Mitgliedern des Gymglish-Kreativteams. Der Inhalt spiegelt die Tonalität und den zeichnerischen Ansatz sehr gut wider.  An dieser Stelle ein kleiner Spoiler-Alarm: Wir planen derzeit die Veröffentlichung eines Buches aus dieser Serie.“

Wie würdest Du den Humor der Deutschen beschreiben? Welche Facette des Humors bekommt ihr in Euren Kursen besonders gut eingefangen?

BL: „Manche würden wohl sagen, dass die Deutschen keinen Sinn für Humor haben. Ich bin da anderer Meinung. Genau wie die Französinnen und Franzosen haben auch die Deutschen eine große Vielfalt an Subkulturen und Einflüssen. Sie können eine ganze Reihe von Humorformen abbilden – von Sarkasmus bis hin zum albernen Stil. Die Darstellung von Humor in unseren Kursen lässt sich nicht 1:1 einer kulturellen Gruppe zuordnen. Vielmehr stellen sie einen Querschnitt dar, genau wie unser Content-Creation-Team aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA. Fun Fact: Wir wissen, dass unsere deutschen NutzerInnen unsere -humoristischen- Kurse und unsere Inhalte lieben, was sich in besseren Teilnahmequoten widerspiegelt als bei Französinnen und Franzosen.“

Was sind lustige Eigenschaften von französischen Charakteren in Gymglish-Kursen?

BL: „In unserem Französischunterricht nutzen wir gerne französische Stereotype, um sie zu verspotten oder aufzubrechen. Wir treten Stereotypen und Vorurteilen offen gegenüber, wie z.B. der Baskenmütze, dem Baguette, dem Klischee, dass wir rauchen, uns nicht waschen, arrogant sind, der Vorstellung, dass Pariser rau sind, unhöflich, wie z.B. Kellner, die ständig ‚non‘ sagen, usw. usw. … Bei dieser Mission hilft uns ein alter Bekannter: Victor Hugo ist zum Beispiel eine der Figuren, die in unseren Französisch-Lernkursen immer wieder auftauchen.“

Frankreich ist bekannt für Asterix und Obelix. Haben Figuren wie sie die Gestaltung der humorvollen Kursinhalte von Gymglish beeinflusst?

BL: „Nicht wirklich, obwohl ich als Kind Asterix und Obelix mochte. Aber unsere Tradition für Comics/Cartoons und humoristische Zeichnungen mag Gymglish in der Tat dahingehend beeinflusst haben, dass wir schon immer lieber mit Zeichnungen und Animationen zur Veranschaulichung unserer Lektionen gearbeitet haben als mit Stockfotos und gedrehten Videos.“

Was sind lustige Eigenschaften von deutschen Charakteren in Gymglish-Kursen?

BL: „Sehr bezeichnend ist die Tatsache, dass die Deutschen für jede Lebenslage eigene Begriffe haben. Ich glaube, sie sind hier die heimlichen Weltmeister: Kindergarten, Zeitgeist, Weltschmerz, Schadenfreude, Poltergeist – um nur ein paar zu nennen. Außerdem nehmen wir immer wieder gerne Bezug auf die Automobilindustrie und Deutschland als Land der Ingenieure. Auch deutsche Erzählungen wie der Struwwelpeter oder die Märchen der Gebrüder Grimm bieten eine gute Vorlage, um Geschichten zu bauen. Und nicht zu vergessen, die Reiselust der Deutschen nach Spanien, die als dankbares Futter für viele lustige Geschichten dient, in denen Handtücher am Swimmingpool eine Rolle spielen.“

Hattest Du in der Schule humorvolle Lehrer?

BL: „Gar nicht. Die Schule war stinklangweilig, vor allem der Sprachunterricht. Da ging es nur um stumpfes Theoriepauken und Vokabeln lernen. Unsere Sprachlehrer (meist Franzosen übrigens) schafften es nicht, Inhalte zu emotionalisieren oder eine tiefere Neugierde für eine Sprache, ein Land oder eine Kultur zu wecken. Wenn man Glück hatte, wuchs sie intrinsisch oder die Welt außerhalb der Schule lieferte den richtigen Anreiz. Ich bin froh, dass mich mein Fernweh (noch so ein deutscher Begriff, hehe) zum Sprachenlernen gebracht hat.“

Was sind Deine und Antoines lustigsten Marotten?

BL: „In unserem früheren Büro wälzte sich Antoine jedes Mal auf dem Boden, wenn wir einen großen B2B-Auftrag eingesackt hatten oder allgemein, wenn es einen Peak gab, der zeigte, dass viele neue Sprachbegeisterte sich für Gymglish entschieden haben. Er ist zwar nicht Teil des Content-Teams, aber trotzdem fand das Team (mich eingeschlossen) das ziemlich witzig. Über mich sagt man, es sei amüsant (oder altmodisch), dass das erste, was ich in meinem neuen Büro installiert habe, eine kleine Minibar war. Ich stoße lieber auf jeden neuen Kunden an. Prost!“

Gut im Bett und für den Planeten

Tom Gärtner und Matthias Kühr lassen uns mit Bettwäsche aus Eukalyptus in jeder Hinsicht gut schlafen. Im Interview erklären die Gründer von hig & chic, wie nachhaltiges Wirtschaften ihr Geschäftsmodell prägt, warum Baumwolle im Schlafzimmer ausgedient hat und warum Style und Verantwortung zusammengehören.

 

Was war der Auslöser der Gründung und wie seid Ihr auf das Thema Bettwäsche gekommen?

Tom: Matthias und ich sind bereits seit der Grundschule miteinander befreundet, aber die konkrete Idee für unser eigenes Startup kam uns in den heißen Sommermonaten 2018, als wir in unseren Dachgeschosswohnungen kaum ein Auge zu bekommen haben. Gemeinsam haben wir dann nach Faktoren für ein angenehmes Schlafklima gesucht und sind so auf das Thema Bettwäsche gestoßen.

Wann war Euch klar, hier ist noch eine Nische frei?

Matthias: Bei der ersten Recherche haben wir festgestellt, dass der Markt recht angestaubt ist. Vieles mutete doch sehr nach von Omis gehäkelt oder Möbelhaus an. Es gab eigentlich keine richtige Love-Brand in diesem Bereich, die eine Geschichte erzählt und der Konsument*innen vertrauen. Gleichzeitig war und ist das Angebot unübersichtlich und viel zu viele Zwischenhändler verdienen mit. Dazu kommen sehr viele Materialien und eine unglaubliche Preisspanne. Dabei sagt der Preis auch im Bettwäschemarkt nichts aus – teuer ist nicht gleich gut.

Welche Vision steckt hinter hig & chic?

Tom: Wir alle, unsere gesamte Wirtschaft, stehen ja vor der Herausforderung, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das heiß auf das, was gut ist für uns und den Planeten. Also auch Qualität, die Bestand hat und nicht gleich weggeworfen werden muss. Wir wollten das gern im Bereich Bettwäsche machen. Und zwar mit einer Lifestyle-Brand, die Spaß macht und so positive Emotionen weckt.

Heute steht hig & chic ja stark für das Thema nachhaltige Eukalyptusfaser. Wie kam das?

Tom: Wir wollten ein Produkt für anspruchsvolle Konsument*innen schaffen, das die besten Produkteigenschaften mit grünen Produktionsbedingungen und dem niedrigsten CO2 Fußabdruck verbindet. So sind wir auf die Eukalyptusfaser gestoßen. Wir waren uns sofort einig: Ein besseres Material gibt es aktuell nicht! Nicht nur, dass es edel aussieht und super angenehm auf der Haut ist, es vereint auch alle idealen Eigenschaften, um daraus die beste Bettwäsche herzustellen.

Was glaubt ihr, ist wichtiger bei der Kaufentscheidung? Ein cooles Produkt oder Nachhaltigkeit?

Tom: Im ersten Moment muss das Produkt überzeugen. Die meisten Leute kaufen Produkte, weil sie hochwertig, funktional oder cool sind. Aber Nachhaltigkeit, Qualität und Style müssen sich ja nicht ausschließen. Im Gegenteil, nachhaltige Produkte erfüllen von vornerein viele der Kriterien, nach denen Konsument*innen suchen. Uns war deshalb von Anfang wichtig, Nachhaltigkeit nicht mit erhobenen Zeigefinger zu propagieren, sondern viel mehr mit Sympathie und Spaß rüberzubringen.

Wieso ist die richtige Bettwäsche so wichtig für einen gesunden Schlaf?

Matthias: Viele Menschen machen sich kaum Gedanken über Ihr Bettzeug – und das obwohl wir rund ein Drittel unseres Lebens im Bett verbringen und unsere Haut dabei ständig in Kontakt mit dem Stoff ist. Studien belegen, dass sich der Körper bei konstanten Schlaf-Temperaturen am besten erholt. Die Wahl der Bettwäsche spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn sie beeinflusst unsere körpereigene Klimaanlage. Pro Nacht schwitzen wir rund einen Liter Flüssigkeit aus. Diese sollte idealerweise nicht nur vom Bezug aufgenommen, sondern auch schnell wieder an die Umgebung abgegeben werden. Bleibt die Feuchtigkeit im Stoff, entstehen unangenehme Gerüche und Allergie-Auslöser, wie Milben und Bakterien können sich leichter vermehren. Das Tolle an unserer Eukalyptus-Bettwäsche ist, dass sie im Sommer kühlt, im Winter wärmt und von Natur aus ein ausgezeichnetes Feuchtigkeitsmanagement besitzt. So haben Milben und Schweiß keine Chance!

Wieso ist grünes Wirtschaften so schwer? – Speziell mit Blick auf das Segment Bettwäsche?

Matthias: Neue Ansätze machen Mühe, bestehende Strukturen zu bespielen ist immer einfacher. Deshalb ist der Großteil der angebotenen Bettwäsche immer noch aus Baumwolle, ein anderer sogar aus Polyester. Obwohl der Anbau von Baumwolle Unmengen an Wasser verschlingt und extrem viele Pestizide verwendet werden müssen. Dazu ist das wie beim Renovieren: Einfach eine Ecke neu streichen bringt nichts. Wenn man wirklich Wert auf ein nachhaltiges Produkt legt, müssen viele Details bedacht werden. Bei uns ist zum Beispiel kein Stück Plastik am Produkt. Selbst die Knöpfe sind aus Corozo. Die Farbe ist unschädlich und ökologisch und die Qualität auf eine langfristige Nutzung ausgelegt. Unsere Verpackung ist ebenfalls plastikfrei und fast ausschließlich aus recycelten Materialien und unser Versand ist CO2-neutral. Für viele Unternehmen drückt dieser Anspruch zu sehr auf die Marge. Wir glauben aber, dass sich dieser Ansatz auf lange Sicht lohnt. Außerdem streichen wir teure Zwischenhändler aus der Gleichung und erreichen so eine sehr transparente und effiziente Lieferkette, die die Kosten senkt.

Was macht Eukalyptus so ökologisch?

Tom: Das Rohmaterial für unsere Bezüge stammt aus FSC-zertifiziertem Eukalyptusanbau in Portugal und Spanien. Dieser benötigt rund 95% weniger Wasser als konventionelle Baumwolle und kommt dabei ganz ohne Dünger oder Chemikalien aus. Ein weiterer, riesiger Vorteil von Tencel Lyocell ist das viel nachhaltigere Produktionsverfahren in einem nahezu komplett geschlossenen Kreislauf. Bisher gibt es nur wenige Anbieter für Bettwäsche aus diesem Material – und sie ist enorm teuer. Und die günstigen sind wiederum meist Baumwollgemische, die in Asien produziert werden und das Prädikat „nachhaltig“ eigentlich nicht verdienen.

Wenn man die Bettwäsche nur online kaufen kann, woher weiß ich, dass der Stoff mir auch wirklich gefällt?

Matthias: Im Laden kann man Bettwäsche oft nicht vor dem Kauf anfassen, geschweige denn testen. Bei uns kann man die Bettwäsche entspannt nach Hause bestellen, dort 60 Tage lang probeschlafen und sogar waschen. So gut wie alle unserer Kunden sind aber komplett überzeugt, sobald sie das erste Mal in hig & chic-Bettwäsche schlafen. Werden dann doch mal Sets zurückgeschickt, spenden wir diese. Der Versand ist dabei kostenlos – und dank DHL GoGreen klimaneutral.

Wie habt Ihr Euch finanziert?

Matthias: Nach der Gründung im April 2019 haben wir uns für eine Crowdfunding Finanzierung über startnext.com entschieden. So konnten wir ohne großes Eigenkapital erstmal schauen, wie unser Produkt auf dem Markt ankommt. Tatsächlich hatten wir nach einem Monat unser Fundingziel von 20.000 Euro sogar um 10.000 Euro übertroffen, was uns total stolz gemacht hat. Mittlerweile wachsen wir aber aus dem eigenen Cash-Flow, sind aber auch in ersten Gesprächen mit potenziellen Investoren.

Was waren die größten Hürden bei der Gründung und wie habt Ihr sie gemeistert?

Tom: Zunächst einmal mussten wir uns das entsprechende Fachwissen im Bereich Textilien aneignen. Wir beide haben zwar Wirtschaftswissenschaften studiert, hatten aber keine Ahnung von den verschiedenen Materialien, Webarten oder der Fadendichte. Durch Bücher und letzten Endes viel Ausprobieren, sind wir inzwischen aber echte Stoff-Experten geworden.

Matthias: Die größte Herausforderung war natürlich die Corona-Pandemie, die uns noch im ersten Geschäftsjahr hart getroffen hat. Wir waren Ende 2019 so gut wie ausverkauft und hatten gerade unsere neue Produktion in Auftrag gegeben, als es zum Lieferstopp kam. Masken waren zu diesem Zeitpunkt noch Mangelware und so kamen wir auf die Idee uns mit lokalen Nähbetrieben zusammen zu tun und aus den übriggebliebenen Stoffresten Mund-Nasen-Masken zu fertigen. Damit konnten wir die Ausfälle gut kompensieren. Allein zwischen April und Juli haben wir rund 40.000 Masken verkauft. Gleichzeitig konnten wir so vielen Menschen die Eukalyptusfaser näher bringen, da der Stoff besonders hautfreundlich und viel atmungsaktiver ist als z. B. Baumwolle ist.

Was glaubt Ihr, wie hat Corona den Markt verändert? Gibt es langfristige Effekte?

Tom: Während Corona haben wir zwangsläufig viel mehr Zeit zu Hause verbracht, das verändert natürlich auch den Blick auf die eigene Einrichtung. Das sehen wir auch an unseren Bestellungen. Es ist zwar schwierig für uns Vergleiche zu ziehen, da wir einfach noch nicht so lange am Markt sind, aber wir merken schon deutlich, dass sich die Menschen mehr mit ihrem zu Hause und gutem Schlaf auseinandersetzen.

Matthias: Auch wenn die Pandemie gerade im Vordergrund steht, hat sie uns die größeren ökologischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge vor Augen geführt. Die Menschen kaufen gezielter und vor allen Dingen bewusster ein. Wir glauben, dass dieser Trend auch nach Corona anhalten wird. Wollen Unternehmen zukünftig erfolgreich sein, müssen sie sich an diese Erwartungshaltung anpassen.

Mannheim als Gründungsstandort: Was sind Eure Erfahrungen?

Matthias: Wir sind im Großraum Mannheim aufgewachsen und haben uns dafür entschieden, auch hier zu gründen. Die Stadt hat eine gute Infrastruktur und eine sehr lebendige Startup-Szene, gerade im E-Commerce-Bereich mit Brands wie Purelei, Snocks oder Bitterliebe. Man muss aber auch sagen, dass es gerade im E-Commerce nicht so relevant ist, wo man sitzt. Ein Teil unseres Teams arbeitet größtenteils remote und wohnt beispielsweise in Köln.

Was steht als Nächstes an?

Tom: Auf jeden Fall möchten wir unser Sortiment rund um das Thema Heimtextilien erweitern. Spannbettlaken stehen ganz oben auf der Agenda, das ist ein ziemlicher No-Brainer. Außerdem sind neue Farben und Designs in Planung. Genaueres können wir da noch nicht verraten, aber vor allem Pastell-Fans können sich freuen. Derzeit fokussieren wir uns noch auf die DACH-Region, weil wir hier noch mehr als genug Potenzial sehen. Langfristig wollen wir aber auch die ausländischen Märkte mit unseren Produkten erobern.

Zu Guter Letzt: Einmal abgesehen von der richtigen Bettwäsche, was sind Eure Tipps für einen besseren Schlaf?

Matthias: Mir hilft es, wenn ich die gleichen Abendroutinen einhalte. Ich schreibe mir abends immer meine To-Dos für den nächsten Tag auf, um sie aus dem Kopf zu haben.

Tom: Auf jeden Fall die letzte halbe Stunde vorm Schlafen gehen, den Fernseher ausschalten und das Handy weglegen. Stattdessen lieber ein Buch lesen! Gelingt mir aber ehrlicherweise auch nicht immer.

Marmelade aus der Tube trifft Gin mit Tonkabohne

Die Hamburger Foodies Daniel Hutschenreuter von Marmetube und Daniel Soumikh von Tonka Gin sprechen über ihren neuen, gin-tastischen Fruchtaufstrich, die Herausforderungen von Startups, die treue norddeutscher Kunden gegenüber heimischen Manufakturen und Food-Trends. Ab Mitte März ist die Marmetube Erdbeere Tonkabohne in einer limitierten Edition erhältlich.

Moin Daniel, moin Daniel! Wie seid ihr auf die Idee gekommen, einen Gin mit einer Marmelade zu kombinieren?

Daniel S.: Daniel und ich haben uns im Sommer letzten Jahres auf dem Geburtstag eines Freundes kennengelernt und schnell festgestellt, dass wir bereits gegenseitig Fans unserer Produkte waren. So ist Marmetube seit Jahren fester Bestandteil unseres Frühstückstisches. Meine Frau Serap schwärmte schon lange davon, eine Marmelade mit Gin zu kreieren.

Daniel H.: Hättest du mich nicht angesprochen, hätte ich’s gemacht. Ich kenne Tonka Gin von diversen Messen, auf denen ich früher als Vertriebler für Spirituosen unterwegs war. Eine entsprechende Affinität im Bereich Drinks war also auch bei mir vorhanden. Marmetube konnte ich mir daher von Anfang an perfekt als Garnierung für Drinks vorstellen.

Kriegt man da schon morgens einen Schwips?

Daniel S.: Nein, Alkohol enthält die Marmelade nicht mehr. Unser Tonka Gin und die Erdbeermarmelade harmonieren geschmacklich auch ohne Alkohol einfach toll.

Was haben die Marken Marmetube und Tonka Gin gemeinsam?

Daniel H.: Ich denke, beide Marken waren ein Wagnis, beide Märkte – sowohl der Gin- als auch der Marmeladenmarkt – sind hart umkämpft. Der Marmeladenmarkt ist zudem recht konservativ. Doch wir machen einen Unterschied. In den Rezepturen, mit den Verpackungsmaterialien und einem nachhaltigen Anspruch.

Sprechen wir über Foodtrends: Was hat sich über die vergangen fünf, zehn, zwanzig Jahre verändert? Welche Trends setzen sich im Einzelhandel ab?

Daniel H.: Bei Marmeladen bewegt sich der Geschmack weg von der klassischen Konfitüre und hin zu Fruchtaufstrichen. Konfitüre hat einen höheren Zuckeranteil. Als einzige Sparte unter den verschiedenen Aufstrichen verzeichnet der Fruchtaufstrich ein zweistelliges Wachstum seit 2017. Ich behaupte, der Konsum wird sich zweiteilen: Die Wahl wird zukünftig zwischen „günstig und süß“ oder „hochwertig und mit weniger Zucker“ getroffen. Zucker ist wahnsinnig günstig – genau das ist das Problem. Jene, die sich preislich in der Mitte ansiedeln, werden es schwer haben. Darunter fallen z.B. große Marken, die ihre Qualität reduziert haben, um sich preislich auch im Discounter anzubieten.

Also teilt sich der Markt in die beide Kategorien günstig und anspruchsvoll?

Daniel S.: Zumindest für Gin und Rum würde ich eine ähnliche Vermutung aufstellen. Auch hier hat sich im letzten Jahrzehnt gezeigt, dass sorgfältig ausgearbeitete Rezepturen und Produkte, die mit einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis zu Buche schlagen, die Nase vorn haben und auch in Zeiten von Corona überleben.

Viele leidenschaftliche Foodies träumen von einer eigenen Marke. Gin gehört zu den beliebtesten Spielwiesen – oder ist der Trend schon abgeschwächt?

Daniel S.: Die Trendwelle Gin ebbt auch nach 10 Jahren nicht ab und jährlich wagen sich neue Anbieter auf den Markt. Allerdings zeichnet sich ab, dass wir uns mittlerweile in einer Phase befinden, in der sich die bisherigen Gin-Anbieter behauptet und an Substanz gewonnen haben. In die Riege haben wir uns auch mit Tonka Gin angesiedelt und waren damit in Norddeutschland eine der ersten Kleinstmanufakturen. Sich heute mit einer neuen Ginmarke zu platzieren, ist unfassbar schwer geworden.

Hamburg als Manufakturstandort: Top oder was fehlt?

Daniel H.: Im bundesweiten Vergleich zeigt sich: Norddeutschland könnte definitiv aufgeschlossener sein, Food-Startups mit Fördermitteln und mehr Rückhalt zu unterstützen. Stimmen gegen große Wettbewerber, die zu viel Zucker, Konzentrate und Aromazusatzstoffe verwenden, werden immer lauter. Die Verbraucher suchen nach Alternativen und sind kleinen Marken sehr aufgeschlossen. Es hapert an der Durchsetzung in Supermärkten. Die kleinen Brands müssen teilweise den doppelten Preis von Kunden verlangen, um wenigstens zwei bis drei Jahre am Markt überleben zu können. Da können Konzerne natürlich viel besser kalkulieren. Das Budget der Kleinen reicht nicht für einen Aufbau innerhalb so kurzer Zeit – das ist illusorisch. Wir haben rund 9 Monate zähe Bankgespräche geführt, in der Zeit haben wir kaum produziert und noch weniger verkauft. Da ist Geduld und Hartnäckigkeit gefragt.

Daniel S.: Man braucht als Gründer schon viel Eigenmotivation und Optimismus. Wir sind nur mit Eigenkapital gestartet. Ich bin von Bar zu Bar gefahren und habe den Bartendern meinen Tonka Gin vorgestellt, Tastings organisiert und an Messen teilgenommen, um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Hamburg als Manufakturstandort bewerte ich als aufgeschlossen und inspirierend. Wir sind hier von vielen innovativen Kaufleuten umgehen. Dabei nehme ich auch wahr, dass es im norddeutschen Raum einen großen Bezug zur Regionalität gibt. Wer als HamburgerIn im Supermarkt vor dem Gin-Regal steht, greift lieber zur heimischen Sorte.

Wie lief 2020 für Marmetube?

Daniel H.: Corona hat unsere Jahresplanung ordentlich auf den Kopf gestellt. In 2019 waren wir auf zahlreichen B2C-Messen unterwegs und immer im direkten Austausch mit Kunden und Händlern. Für 2020 hatten wir mehr als 50 Messebesuche geplant und konnten keine einzige wahrnehmen. Wir haben stattdessen unseren Onlineshop aufgebaut. Die Pandemie hat uns einmal deutlich vor Augen geführt, dass wir als Startup ein kleiner Fisch sind. Durch die komplizierten Verträge der großen Marken und den damit garantierten Abnahmemengen wurden diese den Start-ups vorgezogen. Dadurch ist es schwer gewesen Aktionen zu planen und umzusetzen. Auch die staatlichen Maßnahmen konnten leider nicht die gemachten Versprechen einhalten und haben uns als Wachstum orientiertes Start-up nicht abgedeckt. Der Drang andere Wege zu finden, hat uns dazu gebracht einen eigenen Onlineshop aufzubauen. Dieser hat Umsatzeinbußen abgefedert und uns somit sehr Bei Facebook und Instagram ist unsere treue Community weitergewachsen und auch die Absatzzahlen im LEH steigen wieder an. Unser Fazit: Präsenz auf allen Kanälen bewirkt einiges – es freut den Einzelhandel und lässt die Konkurrenz aufhorchen.

Und beim Gin? Wurde Daheim mehr gekocht, genossen und so auch Gin getrunken, weil Restaurant- und Bar-Besuche wegfielen?

Daniel S.: Ja, genau so war es. Wir haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Der Abverkauf von Tonka Gin läuft im Lebensmitteleinzelhandel ganz gut, wenngleich Corona die Prozesse und Kommunikation zeitweise sehr verlangsamt hat. Und natürlich haben auch wir den Wegfall der Gastro- und Barszene gespürt.

Wohin geht die Reise für euch? Wo wollt ihr einen Unterschied machen?

Daniel H.: Wir werden uns im kommenden Jahr stärker in Europa positionieren und bereiten den Markteintritt in den USA vor. Daneben ist die Hotellerie unser nächster Angriffspunkt. Hier werden tagtäglich massenhaft Fruchtaufstriche weggeschmissen. Meistens Reste in kleine Plastikbehältern, oder große Gläser, in denen diverse Buttermesser und Löffel gelandet sind. Wir wollen in mit unseren recycelten, umweltschonenden Tuben einen Unterschied machen. In weniger als fünf Jahren wollen wir nicht mehr aus den Regalen der Supermärkte und von den Frühstückstischen der Hotels wegzudenken sein. Mut machen mir dabei Marken wie mymuesli oder fritz-kola. Für ihre Sparten haben sie sensationelles erreicht – da gab es eine viel mächtigere Konkurrenz als im Marmeladenmarkt.

Daniel S.: Wir haben das Tonka Gin Original in den letzten drei Jahren um eine Fasslagerung und einen Destillers Cut zum fünfjährigen Jubiläum erweitert und haben es bereits in die Regale von renommierten Bars und Hotels geschafft. Derweil arbeiten wir an einer alkoholfreien Variante. Wir wollen im Bereich Gastronomie und Handel wachsen und weiterhin zu den relevanten Marken gehören, die Menschen nachhaltig eine geschmackliche Freude bereitet. Mit unserer ausgefeilten Gewürzmischung und der Vielzahl an Cocktailrezepten haben wir große Hoffnung, dass wir das Ziel erreichen werden. Denn schon jetzt machen wir mit dem Standing des Geschmacksprofils einen Unterschied. Tonka Gin Liebhaber dürfen sich weiterhin auf neue und besondere Kreationen freuen, die einen besonderen Genussmoment versprechen.

Wer sollte eure Produkte unbedingt einmal probiert haben?

Daniel H.: Skeptiker. Unsere Marmetubes bestehen zu 2/3 aus Früchten und nur 1/3 Zucker und schmecken wie die Fruchtaufstriche damals bei Oma – trotz intransparenter Verpackung und der Tubenform. Das ist sowieso die Ironie: Viele Menschen machen sich Sorgen, dass die neue Marmelade aus der Tube mit dem Aluminium in Berührung kommt und sich schädlich auf die Gesundheit auswirkt. Die Angst können wir nehmen, der Inhalt wird durch einen zertifizierten Lebensmittellack vor dem Kontakt mit dem Aluminium geschützt. Interessant ist: Senf aus der Tube hinterfragen die wenigsten – und den gibt es bereits seit mehr als 70 Jahren.

Daniel S.: Eingefleischte Gin-Liebhaber sind immer wieder vom Tonka Gin Aroma überrascht. Die süß-herbe Milde begeistert zudem jene, denen das herkömmliche Wacholderbouqet bisher nicht zugesagt hat. Gleiches gilt für unsere Marmetube Erdbeere Tonkabohne. Die Bohne wird auch gern zur Verfeinerung von Speisen verwendet, da sie eine süßliche Würze trägt und damit weder zu süß, noch zu herb schmeckt. Das ist und bleibt eine Gaumenerfahrung…

Wie sieht euer perfektes Frühstück aus?

Daniel H.: Mein perfektes Frühstück findet bei Sonnenschein auf einem Deich an der Elbe oder an der Außenalster statt. Mit einer Decke, einem Thermobecher Kaffee und ein paar Croissants, auf die ich lässig ein paar Spritzer Marmetube gebe.

Daniel S.: Mein perfektes Frühstück startet nicht zu früh. Meine Frau und ich frühstücken an einem freien Tag gern ausgedehnt und an einem bunt gedeckten Frühstückstisch. Ein guter Kaffee ist dabei essentiell.

Wofür nutzt ihr Marmelade noch?

Daniel H.: Ich backe sehr gern mit Marmelade, Berliner funktionieren beispielsweise wunderbar, da mit der Marmetube das Befüllen gezielt klappt. Aus der Sorte Aprikose mache ich gern Chutney für Bratwürstchen. Und natürlich Drinks! Ein Kollege mixt seinen Proteinshake jeden Morgen mit der Sorte Sauerkirsche und etwas Magerquark ab.

Daniel S.: Hauptsächlich für Drinks. Die Vanille-ähnliche Tonkabohne harmoniert perfekt mit Beeren wie beispielsweise Erdbeere. Gemeinsam mit Stefanie Brach, Spitzen-Bartenderin aus dem The Reason Hamburg haben wir ein Rezept entwickelt, bei dem der Glasrand in unsere neue Sorte Erdbeere Tonkabohne getunkt wird. Zusammen mit Tonka Gin ergibt das ein echtes Geschmackserlebnis. Daniel, wann sehen wir uns eigentlich mal wieder auf einen Drink?

Daniel H.: Sobald es Corona wieder zulässt, aber ganz schnell.

Grün gründen und wachsen: Die Yoga-Brand chakrana macht keine Kompromisse bei nachhaltigem E-Commerce

Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung – für Konsumenten und Produzenten. Sowohl in der Gesellschaft als auch auf Unternehmensseite rückt der Schutz der Umwelt und ökologisch verantwortungsvolles Handeln in den Fokus. Doch im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei häufig die Herkunft der Rohstoffe und ihre Weiterverarbeitung zum Produkt. Doch wer ein wirklich nachhaltiges Unternehmen führen möchte, muss viel mehr tun. Das junge Yoga-Label chakrana zeigt, wie genau das geht: Vom Webhoster, über die Verpackung und Lieferung, die Fertigung in Sachsen bis hin zum Warenlager, sind alle Schritte des E-Commerce ökologisch durchdacht. Hürden nehmen sie ohne bei dem ganzheitlich nachhaltigen Aufbau ihrer Marke Abstriche zu machen: „Unser Anspruch hört nicht beim Produkt auf, sondern umfasst die gesamte Firmenstruktur und schließt auch kleine Details mit ein“, so Gründerin Darja Noschenko.

Zertifizierte, vegane Materialien und „Made in Germany“

Nicht nur die Produkte sollten nachhaltig sein, so der Vorsatz von Gründerin Darja bei ihrer Brand chakrana. Doch bei den Produkten fängt es an. Jedes einzelne Kleidungsstück der Yogamarke steht für die ökologische Verantwortung des Unternehmens. Alle Stoffe und weiteren Zutaten, wie beispielsweise Garne, sind OEKO-Tex zertifiziert und stammen aus Europa. Sie sind zu 100% vegan und daher ist chakrana sogar offiziell PETA-Approved. Um Transportwege möglichst kurz zu halten, legt chakrana großen Wert auf „Made in Germany“. Jedes ihrer Modelle wird in einer kleinen, traditionsreichen Manufaktur in Sachsen produziert. „Für uns war es von Anfang an wichtig, unsere Kleidung nicht in Asien fertigen zu lassen. Durch die Herstellung in Deutschland ist es uns möglich, unseren Lagerbestand extrem gering zu halten und Überproduktion zu vermeiden, da wir keine Vorgaben für hohe Mindestmengen haben. Jedes Jahr wandern tausende Tonnen Kleidung einfach in den Müll. Diesem Kreislauf wollen wir ein Ende setzen“, so Gründerin Darja. Die hohe Qualität sorgt zudem dafür, dass die Käufer an jedem einzelnen Stück jahrelang Freude haben. Fast Fashion und kurzlebige Teile gehören bei chakrana der Vergangenheit an. Neben diesem ökologisch wichtigen Aspekt werden so außerdem faire Arbeitsbedingungen garantiert sowie lokale Fachkräfte gebunden und handwerkliches Know-How in Deutschland erhalten. Die zwei Herzstücke der Kollektion, die Leggings Shakti und das Bustier Sundari, werden aus Polyamid hergestellt, das aus Industrieabfällen recycelt wurde. Andere Modelle werden aus Ecovero-Viskose aus FSC-zertifiziertem Holz gefertigt. Auch beim Finish setzen Darja und Sven auf nachhaltige Alternativen: Für einen ihrer Stoffe nutzen sie beispielsweise ein antimikrobielles Finish aus den natürlichen Wirkstoffen der Kokosnusschale.

GOTS-zertifiziertes Warenlager, umweltfreundliche Retoure und klimaneutraler Versand

Das Warenlager von chakrana für Versand, Logistik und Retouren-Aufbereitung ist GOTS-zertifiziert. So wird sichergestellt, dass Kleidung, die vom Käufer zurückgeschickt wird, umweltschonend aufbereitet und nicht entsorgt wird. Für die Gründer war es sehr wichtig, eine gute und nachhaltige Lösung für die zurückgeschickten Modelle zu entwickeln. chakranas Warenlager verzichtet auf schädliche und toxische Chemikalien, die das Grundwasser belasten und garantiert, dass alle Retouren wertschätzend behandelt und anschließend erneut zum Verkauf angeboten werden. Der emissionsausgleichende Versand via DHL GoGreen verringert dazu den CO2 Fußabdruck der Waren.

100% plastikfreie Verpackung und ein klimapositiver Hoster

Die meisten Kleidungsstücke im E-Commerce sind jeweils einzeln in Plastiktüten verpackt, die anschließend entsorgt und in den meisten Fällen nicht recycelt werden können – eine enorme Belastung für unsere Umwelt. Alle Verpackungen von chakrana sind daher hundertprozentig frei von Plastik. Um die Umwelt zu schonen, haben sie sich für nicht-toxische, kompostierbare Folie aus einem speziellen Alkohol-Polymer entschieden. Ihr besonderer Clou: Innerhalb von Sekunden löst sie sich komplett in Wasser auf. Auch der Versand ist gut durchdacht: Alle Produkte werden ausschließlich in Versandtaschen aus Papier verschickt, die aus recyceltem und FSC-zertifiziertem Papier bestehen. Zudem sind sie wiederverschließbar, sodass sie für Rücksendungen erneut verwendet werden können. Darja und Sven haben ihr Konzept von vorne bis hinten durchdacht: Sogar der Hoster, auf dem die Webseite des Unternehmens liegt, ist klimapositiv.

Liebevolle Details aus Gras- und Agrarpapier

Für die Gründer war es besonders wichtig auch auf den ersten Blick unwichtiger scheinende Kleinigkeiten gut zu durchdenken und auch für die Details nachhaltige Lösungen zu verwenden. So sind beispielsweise sogar die Webetiketten der Kleidung aus Deutschland und bestehen aus Bio-Baumwolle. Auch die Postkarten und Broschüren, die jeder Bestellung beigelegt werden, sind aus Graspapier, von heimischen Wiesen, was 50% weniger Co2 verursacht. Und auch die Hangtags sind aus Agrarpapier auf Basis landwirtschaftlichen Abfalls.

Hürden lassen die Yoga-Brand nicht ihr Ziel aus den Augen verlieren

„In der Fashionindustrie bleiben viele Ablaufprozessen im Verborgenen. Wir wollen die Hintergründe der Modebranche und des Onlinehandels beleuchten, unseren Käufern ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit vermitteln und sie für nachhaltigere Lösungen begeistern“, so Gründerin Darja. „Gleichzeitig ist es unser Ziel, Prozesse zu optimieren und gleichzeitig eine wirtschaftliche Basis für unser Unternehmen zu schaffen“. So wird bei chakrana alles genau unter die Lupe genommen und auf seine ökologischen Aspekte geprüft. Von der Herstellung des Materials über die Verarbeitung und Produktion, bis hin zu den Verpackungen, der Lieferung und der Retoure, werden bei der Yoga-Marke keine Kompromisse eingegangen. „Nachhaltigkeit als klares Ziel zu haben, ist nicht immer einfach. Das Angebot an gut durchdachten, ökologischen Angeboten für den Onlinehandel ist kleiner, als wir gehofft hatten. Doch zum Glück bemerken wir, dass immer mehr Partner, ob in der Verpackungsindustrie oder bei den Stofflieferanten, sich um nachhaltige Alternativen bemühen“, so Darja.

„Medien sollten Kinder in ihrer Entwicklung fördern und nicht ruhigstellen“

Kindgerecht streamen mit eigenem Device – das ist die Idee des Hamburger Startups tigermedia. Till Weitendorf und Martin Kurzhals legen damit Hörabenteuer zurück in die Hände von Kindern, die sich in einem geschützten Raum eigenständig durch ihre Lieblingsgeschichten und -helden klicken. Und landen damit einen Coup: Mehr als 80.000 verkaufte Hörboxen in knapp einem Jahr bei einer durchschnittlichen Nutzung von 2 Stunden pro Tag bzw. zu Hochzeiten von bis zu 4,5 Stunden pro Tag, sprechen für die geniale Idee. Mit ihrem Streamingdienst tigertones und dem passenden Endgerät, der tigerbox TOUCH, erleichtern die Gründer tausenden Eltern die Beschäftigung des Nachwuchses in Zeiten von Lockdown und Home Schooling. Im Interview erklären Gründer Till Weitendorf und CEO Martin Kurzhals, weshalb Audio-Streaming in Kinderzimmern lange auf sich warten ließ – und nun boomt.

Till, erzähl doch mal: Stand das Streaming für euch schon immer im Vordergrund oder war die Idee ursprünglich eine andere?

Till: Ich komme aus einem klassischen Kinderbuchverlag, dem Friedrich Oetinger Verlag. Mein Herz schlägt seit jeher für die großartigen Geschichten von Paul Maar, Astrid Lindgren & Co.. Ich wollte hochwertige Inhalte wie diese ins Digitale überführen, damit sie bei dem riesigen Angebot an neuen Kinderserien nicht in Vergessenheit geraten. Und ziemlich genau mit dem Aufkommen der ersten Musik Streamingdienste für Erwachsene dachte ich bereits daran, dass ein Audio Stream für Kids doch genauso spannend wäre. Ursprünglich standen dabei erstmal interaktive E-Books im Fokus: Mit tigerbooks haben wir uns Anfang 2013 an digitale Kindermedien herangewagt und die erste übergreifende Kindermedienplattform im deutschsprachigen Raum gegründet.

Was sind interaktive E-Books?

Till: Im Unterschied zu E-Books, haben die tigerbooks eine Vorlesefunktion und schaffen eine besondere Atmosphäre durch Geräusche; die Protagonisten können sich per Fingertip bewegen und verschiedene Spiele sorgen für Unterhaltung oder fördern das Lese- und Hörverständnis.

Wie war das Feedback?

Till: Die wurden total intensiv genutzt! Also haben wir Hörspiele und -bücher ergänzt, die ebenfalls super aufgenommen wurden. Die Nachfrage nach mehr Hörmedien stieg. Schließlich haben wir unser „tigerversum” um die tigertones-App erweitert. Eine Art Audio-Spin Off.

Wann hattet ihr das erste Mal die Idee, einen Streamingdienst inklusive Device speziell für Kinder zu entwickeln?

Till: Das muss so Anfang 2014 gewesen sein. Wir hatten gerade weitere Hörmedien und unsere erste App gelauncht, um festzustellen, dass es ein kindgerechtes Device braucht. Immer wieder das eigene Smartphone oder Tablet hergeben und Titel aussuchen, war Nonsens. Dazu musste ich als Elternteil ständig ein Auge darauf haben, dass mein Kind sich nicht versehentlich in andere Apps reinklickt. Gleichzeitig wurde uns klar: Eine Plattform ohne Content ist erstmal nicht viel wert. Seit 2014 haben wir neben Oetinger also weitere Partner an Bord geholt und Content aufgebaut. 2017 launchten wir dann die Streaming-App tigertones. 2018 folgte unsere tigerbox TOUCH als passendes Endgerät.

Würdet ihr sagen, interaktive E-Books für Kinder sind nicht zukunftsträchtig?

Martin: Nein, wir wollen nicht ausschließen, dass wir in die Richtung noch mal angreifen. Das Besondere an tigerbooks ist ja: Es wird digital vorgelesen und spricht die audiovisuellen Sinne an. In Bibliotheken werden die tigerbooks bis heute stark nachgefragt.

Es gibt bereits Hörboxen, für die jeder Titel einzeln gekauft werden muss oder die eine bestimmte Zahl vorinstallierter Titel haben. Wie ist eure Meinung dazu?

Till: Als wir loslegten, konnten wir nicht nachvollziehen, warum so viele Konzepte an dem ausschließlichen Kauf von Einzeltiteln festhalten. Die Gewohnheiten und Vorlieben der Menschen sind schließlich unterschiedlich. Die einen wollen unbedingt etwas besitzen, wohingegen andere dieses Bedürfnis nicht haben und gern Dinge leihen, um sich nicht damit zu belasten. Viele Kinder lieben bestimmte Geschichten und Helden und ein paar Monate später ist das vorbei. Dann müssen neue Hörspiele her. Andere hören jahrelang das gleiche.

Martin: Das Konzept der Einzeltitel per se ist deshalb kein schlechtes – funktioniert unserer Meinung nach aber, wie Till schon sagt, nicht für jeden. Oder nur für bestimmte Anlässe, wie beispielsweise als Geschenk zum Geburtstag oder zum Tauschen mit Freunden.

In euren Worten: Was unterscheidet tigermedia von anderen Streaminganbietern?

Martin: Das Gesamtpaket aus Hardware, Software und kuratiertem Content: Wir haben mit der tigerbox TOUCH ein Endgerät für Kinder entwickelt, mit dem sie unabhängig von Mama und Papa in die Welt der Hörspiele abtauchen können. Die Basis aber ist unsere tigertones-Mediathek mit über 6.000 Titeln. Uns ist qualitativ hochwertiger Content wichtig. Eltern können sich auf die Qualität der Medien verlassen und behalten die volle Kontrolle.

Welches Feature war euch bei der Entwicklung eines Kinder-Streamingdienstes wichtig?

Martin: Dass Eltern das Hörvergnügen ihrer Kids ganz einfach per App im Auge behalten können. Eltern definieren zum Beispiel eine Altersschranke oder legen den Fokus auf ausgewählte Themen. Damit grenzen sie die Auswahl der Mediathek für ihre Kinder ein, die selbst mit 100 aus 6.000 Titeln immer noch ein riesiges Angebot haben. Dazu das Einstellen eines Sleep Timers. Denn natürlich gibt es auch bei unserer Hörbox Diskussionen darum, wie lange gehört werden darf. Das entbindet Eltern nicht von ihrer Aufsichtspflicht – die Features machen es ihnen aber leichter.

Till: Mir war wichtig, dass sich Eltern auf die Qualität der Medien und einen Wallet Garden verlassen können, in dem sich Kinder selbstständig, aber geschützt bewegen. Deshalb wandern alle Medien zuerst durch die Ohren unserer Experten, bevor sie in die Mediathek einziehen.

Würdet ihr sagen, Deutschland hat eine Hörgeschichten-Kultur? Wie war das in eurer Kindheit?

Till: Ja, die Vielfalt an Hörspiel-Geschichten und -Büchern in Deutschland ist riesig und geht auf eine lange Tradition zurück. Kassettenrekorder hat heute keiner mehr, CD’s werden bei den Kids häufig zerkratzt und wir Erwachsenen setzen auf smarte Speakerboxen von Onlinekonzernen. Als ich ein Kind war, hatte ich natürlich auch Kassetten. War das nervig, wenn der Recorder Bandsalat gemacht hat! Dann musste man mit dem kleinen Finger oder einem Stift vorsichtig das Band wieder aufrollen.

Martin: Also ich hatte als kleiner Junge erst nur Schallplatten. Da mochte ich das Knacken und Knistern total. Das hat bis heute noch was. Ich kann mich noch genau an das Anfangslied meines Lieblingshörspiels “Alfons Zitterbacke” erinnern. Den gab´s, glaube ich, nur in der DDR. Solche schönen Hörmomente wollen wir den Kindern auch vermitteln. Aber eben zeitgemäß. Und den Onlineriesen wollen wir das nicht überlassen!

Könnt ihr uns etwas zu den Nutzerzahlen während der Pandemie erzählen?

Martin: Wir haben einen regelrechten Boom erlebt. Vor Corona lief bereits jede zweite Hörbox im Schnitt zwei Stunden pro Tag. Seit dem ersten Lockdown haben sich die Nutzersessions mehr als verdoppelt. Durchschnittlich viereinhalb Stunden spielte die tigerbox TOUCH in den Hochzeiten, Weihnachtsferien, Lockdown und über die Schlechtwetterzeit pro Tag.

Inwiefern ist tigertones in Zeiten von Home Schooling eine Unterstützung für Eltern?

Martin: Eltern sind während des Lockdowns gefragt, ihre Kinder bei Schulaufgaben aus einer Vielzahl an Schulfächern zu unterstützen. Dass sie dabei irgendwann an ihre eigenen Grenzen stoßen oder der Nachwuchs nörgelt, weil die Situation auch für Kinder gewöhnungsbedürftig ist und ihnen das Spielen und der Austausch mit Freunden fehlt, ist nur verständlich. Wir stehen im Austausch mit den Communities und wissen, womit Eltern und Kinder kämpfen. Wir haben daher Playlists mit Hörspielen und Songs zusammengestellt, die das Ein-Mal-Eins vorsingen oder Biologie erklären. So lernen Kinder spielerisch und ganz nebenbei neue Zusammenhänge.

Was ist mit Familien, die keine tigerbox TOUCH besitzen?

Martin: Auch ohne Hörbox kann jeder über die Audio-App tigertones auf die Mediathek zugreifen. Einfach App laden, ein Abo abschließen oder ein tigerticket kaufen und einlösen.

Mediennutzung bei Kindern – auch in Zeiten von Corona ein viel diskutiertes Thema?

Martin: Absolut. Viele Eltern plagt ein schlechtes Gewissen, wenn die Kids länger als üblich Fernsehen. Da haben Hörspiele den Vorteil, keine zusätzliche Bildschirmzeit zu erzeugen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass eine Abwechslung zwischen Sehen und Zuhören wichtig für Kinder ist. Anders haben wir das Zuhause auch nicht gehandhabt.

Warum ist Hören so wichtig für Kinder?

Till: Zuhören regt die Fantasie an. Kinder formen Bilder in ihren Köpfen und entwickeln eigene Ideen. Keiner gibt ihnen vor, wie das Kind aus dem Hörbuch auszusehen hat – das bleibt ihnen selbst überlassen. Viele Kids malen nebenbei oder spielen die Geschichten, die sie hören, mit ihren Spielzeugen nach. Es ist eine völlig andere Art der selbstbestimmten Beschäftigung, fördert die Sprachentwicklung und knüpft neue Zusammenhänge.

Was ist euch wichtiger: Exklusive Inhalte anzubieten, die es bei anderen Streamingdiensten nicht gibt oder die klassischen Helden und Trends?

Till: Ich denke, der Mix macht es – und genau dafür steht tigermedia. Stichwort Diversität: Da sind Klassiker von Disney und Kiddinx, wie König der Löwen und Benjamin Blümchen, Titel von AutorInnen wie Cornelia Funke, die die meisten aus ihrer Kindheit kennen. Aber auch kleine Produktionen, die viel Herzblut in ihre Hörspiele stecken. Darunter gesellschaftlich wertvolle Inhalte, die den Kids auch mal etwas zum Nachdenken mitgeben. Das finde ich wichtig.

Lässt sich denn eine Aussage treffen, welche Titel beliebter sind? Werden Hörspiele von weniger bekannten AutorInnen weniger häufig gehört als die Klassiker?

Martin: Das lässt sich pauschal nicht sagen. Die klassischen Kinderhelden machen 50-60% unserer Nutzersessions aus. Zu den Favoriten gehören z. B. Bibi & Tina und Disney-Titel, aber auch Serien wie Yakari, Ninjago oder Spirit, die Kinder aus dem Fernsehen kennen. Daneben entdecken die Kids auch viele neue Titel und Helden. Und wenn Eltern sich mal eine Abwechslung wünschen, können sie den Fokus via App auf andere Themen setzen, die dann auf der tigerbox TOUCH ganz oben im Hörspielkatalog erscheinen. Ein im Allgemeinen weniger bekannter, bei uns beliebter Titel aus den Top 10 heißt “Rabatz in Wabe 13” von Kai Pannen. Das ist ein Geburtstags-Herunterzähl-Audiobuch.

Erinnert ihr euch noch an die erste tigerbox TOUCH?

Till: Bei mir Zuhause war es so, dass meine Kinder natürlich zu den Ersten gehörten, die die Box testen durften. Sie waren die besten Kritiker. Das war bei dir doch genauso, stimmt’s, Martin?

Martin: Klar! Meine Tochter hat zu der Zeit sehr viele Hörbücher gehört und war nicht zimperlich mit ihrer Kritik. Oft hieß es dann: „Papa, das funktioniert so nicht!“ Auch wenn das Feedback teilweise hart ausfiel, war es wertvoll für uns. Dazu haben wir uns mit Eltern in Communities ausgetauscht, um herauszufinden, an welchen Stellen ihnen etwas fehlt.

Zum Abschluss: Weshalb denkt ihr, hat eure Hörbox inklusive Streamingdienst die Chance, das beliebtesten Gadget der Familie zu werden?

Till: Wir erleben aktuell eine Medienflut, die Kids und Eltern gleichermaßen überfordert und dadurch eine Gefahr für Kinder darstellt. An dieser Stelle wollen wir mit tigermedia in die Verantwortung gehen. Und einen Ort schaffen, der mit Bibliotheken oder Buchhandlungen vergleichbar ist. Wir glauben an eine kindgerechte Plattform, die Kinder in einem geschützten Umfeld mit digitalen Inhalten agieren lässt. Und wir glauben an qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Hörmedien, die Kindern etwas mitgeben – Ideen, Wissen, Kreativität – und sie in ihrer individuellen Entwicklung fördern. Medien, die Kinder nicht nur kurzfristig ruhigstellen. Die tigerbox TOUCH vereint das Beste aus der analogen und digitalen Hörwelt und erlaubt Kindern, in eine sichere Medienwelt abzutauchen.

Martin: Kinder wachsen und entwickeln sich so schnell. Wir bilden bei tigermedia eine große Vielfalt an Geschichten ab, bei der die Kleinen sich eigenständig in die für sie spannenden Themen reinhören. Welche das sind, können wir zwar mitbestimmen. Wir können unsere Kinder aber auch selbst ihre Interessen entdecken lassen. Dabei wächst die tigerbox TOUCH mit. Ich denke, das macht sie so beliebt!

5 Tipps für gesunde Routinen

Einen gesunden Lebensstil zu pflegen, ist einfacher gesagt als getan. Wer wünscht sich nicht, morgens beim ersten Klingeln des Weckers motiviert in den Tag zu starten, einen frischgepressten Saft zu trinken und noch vor der Arbeit eine Runde joggen zu gehen? Die Realität sieht allerdings oft anders aus. Gesunde Entscheidungen zu treffen und Zeit für neue Gewohnheiten freizuschaufeln, fällt schwer. Und dran bleiben sowieso. Doch besonders jetzt, in aktueller Lockdown-Laune bemerken wir, dass uns feste Routinen, die dem Alltag eine Struktur verleihen, fehlen.

Es beginnt bereits damit, dass die meisten sich derzeit im Home Office befinden. Dadurch fällt die Pflicht weg, sich nach dem Aufstehen für das Büro fertig zu machen. Statt mit seiner gewohnten Morgenroutine in den Tag zu starten, reduziert sich diese allzu häufig auf den Gang vom Bett zum Schreibtisch, um dort im Schlafanzug vor seinem Laptop zu frühstücken. Dieses Bild zieht sich häufig durch den Tag, der trotz gesparter Wege und weniger Zeit im Badezimmer einfach so davonrauscht. Abends fühlen wir uns weniger produktiv und haben dennoch nichts für uns getan. Wir ergeben uns dem Gefühl, die Zeit irgendwie rumkriegen zu müssen.

So schwierig diese Phase auch ist, umso wichtiger ist es, dass wir die Tage nicht bloß an uns vorbeistreichen lassen. Um sich gut zu fühlen und sich selbst wieder zu bestärken, ist es wichtig, Routinen in seinen Alltag einzubauen, die uns Struktur verleihen und uns dabei helfen, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Denn besonders jetzt sollten wir darauf schauen, was uns gut tut und uns neue Kraft gibt. Baut ihr feste Routinen in euren Alltag ein, werdet ihr schnell merken, wie euch vieles einfacher von der Hand geht. Neue Strukturen setzen immer auch neue Energien frei und damit öffnet ihr euch für neue Ideen und Gedanken. Seht es nicht als Pflicht, sondern als Chance an, etwas zu verändern und euch damit selbst zu inspirieren und zu stärken.

Sich etwas vorzunehmen und dies dann auch wirklich in die Tat umzusetzen, sind zwei verschiedene Dinge. Denn jedes Jahr merken wir aufs Neue, wie reine Vorsätze uns nicht weiterbringen. Starteten wir im Januar noch topmotiviert mit gesundem Essen und einer täglichen Sporteinheit ins Jahr, sieht die Realität im März schon anders aus. Verschiedene Faktoren halten uns davon ab, langfristig etwas in unserem Leben zu verändern. In diesem Blogbeitrag geben wir euch Tipps, wie ihr es schafft, langfristig gesunde Routinen in euren Alltag zu integrieren, um wieder Kraft zu tanken und ein geregeltes Leben zu führen, das euer Wohlbefinden in den Fokus stellt.

Eure Zeit ist jetzt

Zu oft warten wir auf den Tag X, um unsere Vorsätze in die Tat umzusetzen. Sei es das neue Jahr, der nächste Monat oder der Montag nach dem Wochenende. Wir reden uns ein, dass es ein bestimmtes Datum braucht, an dem wir beginnen können, unser Leben zu verändern. Doch um eine Verbesserung herbeizuführen, müssen wir nicht warten. Vielmehr sollten wir vor allem genau das nicht tun. Denn den Beginn der Veränderung auf ein Datum in der Zukunft zu legen, ist in Wahrheit nicht viel mehr als eine reine Prokastination – das wiederholte Verschieben und Vertagen bis zum St. Nimmerleinstag.

Fangt jetzt an und nutzt euer Vorhaben und eure Motivation, dass ihr etwas verändern wollt. Je schneller ihr beginnt, desto schneller werdet ihr auch erste Erfolge und Fortschritten sehen.

Plant und überprüft eure Vorhaben

Leicht sind wir überfordert, wenn wir in zu kurzer Zeit allzu viele Dinge in unserem Leben verändern wollen. Hier kann es helfen, die eigenen Ziele einmal schriftlich festzuhalten. Das Gefühl der Überforderung wird dadurch ersetzt, gut strukturiert zu sein. Alle Vorhaben einmal zu Papier gebracht zu haben, führt zudem dazu, dass wir uns nicht selbst belügen können. Haben wir erst einmal alles schwarz auf weiß, gibt es keine Möglichkeit mehr, sich herauszureden oder zu drücken. Dabei ist es wichtig, diese Ziele genau zu definieren. Was wollt ihr wann, wie schnell und wie oft erreichen? Hilfreich ist es auch, sich selbst immer wieder zu überprüfen. Vielleicht legt ihr euch ein kleines Journal an, in dem ihr täglich eintragt, ob ihr euer Ziel erreicht habt. So bekommt ihr einen Überblick, wie es voran geht und seid ehrlich zu euch selbst. Darüber hinaus ist eine gute Vorbereitung das A und O. Strukturiert euch ruhig jeden Abend den nächsten Tag vor und plant eure neuen Routinen mit ein. So lauft ihr keine Gefahr, dass eure Struktur im Alltagschaos untergeht.

Setzt euch realistische Ziele

Dieses Phänomen kennen wir wohl alle: Je mehr wir uns vornehmen und je höher unsere Ziele gesteckt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns. Der Trick ist es, sich nicht zu viel vorzunehmen. Unterteilt euren Weg zum großen Ziel gern in viele kleine Schritte. So habt ihr immer wieder Glücksgefühle durch Erfolgserlebnisse und verliert nicht den Mut. Zwischenstopps können euch helfen, langfristig am Ball zu bleiben. Zudem ist es wichtig, realistisch zu bleiben. Seid ihr aktuell beispielsweise eher der Typ Langschläfer und wollt dies ändern, versucht nicht direkt, jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen. Besser ist es, ihr beginnt mit einer etwas späteren Uhrzeit und stellt jeden Tag den Wecker eine Viertelstunde früher. So könnt ihr euch langsam an die Umstellung gewöhnen und täglich einen kleinen Fortschritt feiern. Bedenkt zudem vorher genau, ob ihr in der vorgegebenen Zeit euer Vorhaben auch wirklich realistisch umsetzen könnt oder ob ihr euch lieber ein wenig mehr Zeit geben solltet.

Seid geduldig

Oft verlieren wir die Motivation, wenn wir keine Veränderung bemerken. Doch es braucht Zeit, neue Routinen in seinen Alltag zu integrieren. Haltet euch immer vor Augen, dass ihr eure Ziele langfristig erreichen und nicht nur einen kurzen Effekt erzielen wollt. Im Schnitt braucht der Mensch 66 Tage, um sich an Neues zu gewöhnen. So lange ist die Dauer, bis Veränderungen zur Routine werden und ihr sie automatisch in eurem Alltag umsetzen könnt, ohne dass ihr euch großartig Gedanken darüber machen müsst. Hier wird noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, sich kleine Zwischenziele zu setzen und diese immer wieder zu überprüfen. In Phasen, in denen es nicht voran zu gehen scheint, könnt ihr so sehen, ob dies tatsächlich der Fall ist oder euch euer Eindruck täuscht. Versucht, euch nicht zu sehr unter Druck zu setzen, sondern euer Vorhaben mit positiven Gedanken und Freude anzugehen. So macht es gleich viel mehr Spaß und klappt mit Sicherheit auch besser.

Nehmt euch Zeit für euch selbst und achtet auf eure Bedürfnisse

Sich Ziele zu stecken und sich selbst herauszufordern, ist gut. Die Komfort-Zone zu verlassen und sich zu verändern, ist ein wichtiger Teil der Entwicklung. Mindestens genauso wichtig ist es allerdings, auch immer wieder auf sich selbst zu hören und sich selbst nicht in Dauerstress zu versetzen. Wenn der Prozess überhaupt keinen Spaß macht, wird es hart, auch dran zu bleiben. Deshalb ist es wichtig, Auszeiten einzuplanen und für Wohlfühlmomente zu sorgen. Besonders wir als Yogis können immer nur raten, regelmäßig eine Yogastunde in euren Alltag zu integrieren. Yoga hilft euch, eure innere Mitte wiederzufinden und bringt den Ausgleich, den ihr benötigt, um Veränderungen zu bewirken und umzusetzen. Versucht doch mal, den Vorsatz, regelmäßig Yoga zu machen, mit unseren Tipps von oben in eure Tage einzubauen. Setzt euch also besser nicht direkt als Ziel, es jeden Tag zu schaffen, sondern zu Beginn eher zwei oder drei Mal die Woche. Ihr werdet sehen, wie es helfen wird, euch zu entspannen. Um das Beste aus euch herauszuholen, stöbert euch auch gern einmal durch unseren Shop. Yoga in unseren Wohlfühl-Outfits wird euch mit Sicherheit direkt doppelte Energie geben.

Welche gesunden Routinen ihr in euer Leben einbauen wollt, ist euch ganz selbst überlassen. Ob ein tägliches Superfood-Frühstück euer Ziel ist, mehr Selbstliebe, ein nachhaltiger Konsum, mehr Alltags-Bewegung oder etwas ganz Anderes.

Unsere Tipps könnt ihr auf Alles anwenden. Jede Routine und jedes selbstgesteckte Ziel, das ihr erreicht, wird eurem Alltag und damit auch euch selbst mehr Struktur und Ausgeglichenheit verleihen. Wir hoffen, dass wir euch helfen und inspirieren konnten und wünschen euch viel Erfolg beim Erreichen eurer Ziele!

„Viele Menschen haben Gefallen am digitalen Lernen gefunden“

Corona hat bei Anbietern für Online- Lernprogramme für ordentliche Wachstumsraten gesorgt. Auch Gymglish, einer der führenden Akteure im Edu-Tech- Bereich in Frankreich, verzeichnete explosionsartige Nutzerzahlen – besonders im DACH-Raum, wo die Verkaufszahlen im Jahr 2020 um 47% gestiegen sind. Im Juni desselben Jahres wurde sogar ein neuer Rekord aufgestellt: Gymglish knackte die 5-Millionen-Nutzer-Marke und setzte damit einen neuen Meilenstein. Benjamin Levy, Mitgründer und Pionier des adaptiven Micro-Lernens, zieht ein Jahr später Bilanz und gibt einen realistischen Ausblick auf die Zeit nach der Pandemie.

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie erfreut sich das Online-Training, wie viele andere digitale Dienste auch, einer deutlich gestiegenen Beliebtheit bei Privat- und Geschäftskunden. Auch der Sprachkurs-Anbieter Gymglish geht gestärkt aus der Krise: Während des ersten Lockdowns konnte das Unternehmen seine Nutzerzahlen steigern: Von Mitte März bis Mitte Mai 2020 verzeichnete Gymglish einen beispiellosen Anstieg der Anmeldungen um 150% im Vergleich zu den ersten zwei Monaten des Jahres. Dieses Wachstum, das größte seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2004, entfällt auf drei Kategorien von Lernenden:

Private Nutzer machen die größte Gruppe der neuen Lernenden aus. „Die plötzlichen und tiefgreifenden Einschnitte in die persönliche Freiheit ermutigten viele Menschen, kreativ zu werden, um das zu kompensieren. Viele suchten nach Online-Aktivitäten wie Sport- oder Sprachkursen“, sagt Benjamin Levy, Mitbegründer von Gymglish.

Des weiteren zählen dazu auch Studenten von Sprachschulen und Universitäten, deren Lehrer durch digitale Tools wie Gymglish für pädagogische Kontinuität sorgen. Die Krise hat den Frontalunterricht auf eine harte Probe gestellt. Bildungseinrichtungen hatten keine andere Wahl, als auf Online-Unterricht umzusteigen und diesen mit Selbstlernmaterialien zu ergänzen. „Der Antagonismus zwischen ‚online‘ und ‚offline‘ hat sich verringert“, so Levy.

Die dritte Gruppe sind Mitarbeiter und Personalabteilungen, deren Bedarf sich aufgrund der Krise ebenfalls erhöht hat. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern digitale Lernformate an.

Im zweiten Lockdown verlangsamt sich der Trend. Dennoch hat Corona den digitalen Fernunterricht aufgewertet – aus Gesundheits- und Nachhaltigkeitsgründen, aber auch einfach deshalb, weil viele Menschen Gefallen an dieser neuen Welt des Lernens gefunden haben. „Die Pandemie hat den Zugang zu E-Learning unbestreitbar gefördert und allgemein dazu beigetragen, dass die Existenz von E-Learning-Angeboten bekannter wurde. Die Frage ist nun, ob dieser Effekt nachhaltig sein wird.

Wir können nicht davon ausgehen, dass von nun an jeder alles online machen will, auch das Lernen einer Sprache. Im Gegenteil, sobald die Krise endet, wird der Wert von Face-to-Face-Training steigen“, sagt Levy. Außerdem folgte die Zahl der Neuanmeldungen im November 2020 nicht der gleichen exponentiellen Kurve wie im März, auch wenn sie im Vergleich zum November 2019 weitgehend gestiegen ist. „Bei der zweiten, nur teilweisen Einschränkung, konnte der positive Effekt nicht wiederholt werden. Die Verkäufe von Online-Trainingskursen explodierten nicht mehr“, analysiert Levy. Was die zweite und dritte Nutzergruppe betrifft: „Es ist noch zu früh, um beurteilen zu können, ob die hohe Nachfrage von Bildungseinrichtungen und Personalabteilungen langfristig bestehen bleibt oder eher ein kontextuelles Phänomen der Corona-Krise ist.“

Um nachhaltig weiter zu wachsen, sollte die Begeisterung für E-Learning nicht nur von der gesamtgesellschaftlichen Situation abhängen. „Es wäre falsch anzunehmen, dass die Leute, weil sie auf ihr Zuhause beschränkt sind, alle zu Klassenbesten werden und die Disziplin aufbringen, selbst zu lernen. Lockdown hin oder her, wir bleiben Menschen mit Termindruck und begrenzter Konzentrationsfähigkeit“, erklärt Benjamin Levy, für den das Hauptproblem beim E-Learning nach wie vor die Fähigkeit der Edu-Tech- Anbieter ist, langfristig gute Teilnahmequoten zu erreichen. „Personalisierte und kurze, aber vor allem unterhaltsame Inhalte motivieren den Nutzer eher als ein Lockdown!“

HEK setzt auf Tele-Dermatologie

OnlineDoctor ist der führende Anbieter für Teledermatologie in der DACH Region und ermöglicht die Beurteilung von Hautkrankheiten via Foto. Nach dem Zusammenschluss mit der Techniker Krankenkasse (TK) konnte das Unternehmen nun einen weiteren Versicherer an Bord holen: Ab sofort erstattet die Hanseatische Krankenkasse (HEK) die Kosten des Online-Hautchecks.

Konsultationen von DermatologInnen – und das ohne Terminstress, Wartezeit und persönlichen Kontakt. Dank der Plattform onlinedoctor.de bekommen PatientInnen innerhalb weniger Stunden eine professionelle Einschätzung und Handlungsempfehlung für ihr Hautproblem. Die aktuelle Fallabschlussquote von 85% zeigt, dass ein persönlicher Arztbesuch nur in 15% der Fälle erforderlich ist. Ein intuitiv bedienbarer Chat-Assistent und das Einsenden von Fotos ermöglichen eine asynchrone Behandlung, die auch für ÄrztInnen viele Vorteile bringt. OnlineDoctor ist führend auf dem Heimatmarkt in der Schweiz sowie in Deutschland und in Österreich. In Deutschland kooperiert OnlineDoctor mit dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD).

Das Jahr 2021 startet für die Teledermatologie Plattform sehr erfolgreich: Nachdem in 2020 die Nutzerzahlen um 300% gesteigert und mit der TK-Partnerschaft ein wichtiger Meilenstein in Sachen Kostenübernahme erreicht werden konnte, legt OnlineDoctor nun nach: Ab dem 6. April 2021 übernimmt die Hanseatische Krankenkasse (HEK) die Kosten für die digitale Facharzt-Konsultation auf onlinedoctor.de. Die bundesweit tätige gesetzliche Krankenkasse betreut mit über 700 MitarbeiterInnen mehr als 530.000 Kunden. Um anspruchsvolle Leistungen besonders einfach zugänglich zu machen und innovative Behandlungen für die Zukunft zu ermöglichen, haben sie sich für einen Zusammenschluss mit dem führenden Anbieter für Teledermatologie entschieden.

„Wir freuen uns, mit OnlineDoctor einen weiteren innovativen Partner gefunden zu haben, der unseren Kunden Zugang zu erstklassigen Gesundheitsleistungen ermöglicht. OnlineDoctor verbindet die qualifizierte fachärztliche Beratung mit schnellem und einfachem (Online- )Service.“, so Torsten Kafka, Vorstand der HEK. Ab sofort ist der digitale Hautcheck für HEK- Versicherte unterwww.onlinedoctor.de/hek verfügbar. Zur Nutzung geben PatientInnen lediglich ihren Namen, die Versichertennummer sowie einige Kontaktdaten an und laden ein Foto ihrer Gesundheitskarte hoch.

„Die Zusammenarbeit mit den gesetzlichen Krankenversicherungen ist für uns ein logischer und wichtiger Schritt. Gemeinsam mit der TK und der HEK wollen wir das Gesundheitswesen von morgen aktiv mitgestalten und eine Erfolgsgeschichte schreiben, die als Blaupause für weitere Kooperationen dienen kann“, so Deutschlands Geschäftsführerin Leonie Sommer. Ein Teilerfolg für OnlineDoctor auf dem Weg zu einem ambitionierten Ziel: Berührungsängste mit digitalen Angeboten senken und die Erstattungsfähigkeit digitaler Gesundheitsleistungen weiter vorantreiben.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die HEK als Partner dazugewinnen konnten und von jetzt an allen HEK-Versicherten einen schnellen und niederschwelligen Zugang zu einer digitalen dermatologischen Beurteilung verschaffen können“, freut sich Leonie Sommer.

Tschüss Plastik! hig & chic setzt auf Corozo-Knöpfe

Kunststoff galt als Alleskönner, weil er beständig und vielseitig einsetzbar ist. Doch landet Plastik im Müll, wird genau das zum Problem. Die Rohölverbindung ist schwer bis gar nicht abbaubar und zerfällt stattdessen in immer kleinere Teile, bis das sogenannte „Mikroplastik“ in Gewässern und Böden landet. Mit einer kreativen Lösung will ein Startup aus Mannheim Abhilfe schaffen und den Markt für Heimtextilien revolutionieren.

Plastik zu vermeiden ist oft eine Herausforderung, doch viele kleine Schritte und Ideen zeigen: Ja, das geht! Auch die beiden Wirtschaftsstudenten Tom Gärtner und Matthias Kühr wollten es bei ihrer Bettwäsche-Brand anders machen und haben ein Produkt entworfen, dass vom Anbau bis zum Versand maximal nachhaltig ist. Für die Verschlüsse ihrer Eukalyptus-Bettwäsche verwenden sie daher Knöpfe aus dem Samen der Steinnusspalme, auch Corozo genannt. Neben der langen Haltbarkeit und der edlen Optik, überzeugt der Super-Rohstoff vor allem, weil er keinen Abfall produziert und zu 100% ökologisch abbaubar ist.

Die Bettwäsche mit K(n)öpfchen

2019 gründen Tom Gärtner und Matthias Kühr ihr Bettwäsche-Startup hig & chic, das Bezüge aus TENCEL™ Lyocell anbietet. Im Gegensatz zu reinen Synthetikfasern, wird Lyocell aus dem nachwachsenden Rohstoff Eukalyptus gewonnen und in einem bis zu 99,7% geschlossenen Produktionskreislauf hergestellt. Allein auf einen hochwertigen und umweltschonenden Stoff zu setzen, reichte den Mannheimern aber nicht. Sie machten sich auch über die Endverarbeitung ihrer Bettwäsche Gedanken und recherchierten nach innovativen Materialien. „Wir haben eine nachhaltige Plastik-Alternative gesucht, die trotzdem hochwertig ist und mindestens genauso lange hält. Bei unserer Recherche stießen wir auf die besonderen Eigenschaften der Steinnuss. Als wir die ersten Samples in den Händen hielten, waren wir wirklich überrascht, dass es sich dabei um ein Naturprodukt handelt“, erzählt Gärtner.

Das pflanzliche Elfenbein aus Südamerika

Die als Corozo bekannte Steinnuss ist die Frucht der Tagua-Palme, die ausschließlich in Südamerika wächst. Die Palmen sind nicht kultivierbar und wachsen nur in einer intakten, sauberen Umwelt. So stehen sie auch nicht in Konkurrenz zum natürlichen Regenwald. Um aus der Steinnuss Köpfe herzustellen, muss diese erst reif und damit hart genug sein. Dann fällt sie auf natürlichem Wege vom Baum und kann auf dem Waldboden eingesammelt werden. Es müssen also keine Bäume extra gefällt werden. Anschließend werden die Samen herausgetrennt und in der Sonne über mehrere Monate lang getrocknet, bis sie ausgehärtet sind. Unter der braunschwarz-marmorierten Schale befindet sich das cremeweiße Fruchtfleisch. Aufgrund seiner Optik und Struktur wird Corozo auch „pflanzliches Elfenbein“ genannt und wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts für die Herstellung von Schmuck, Figuren, Türknäufen und Knöpfen verwendet.

Nachhaltigkeit bis ins Detail

Heute gilt Corozo vor allem in der nachhaltigen Textilproduktion als ideale Lösung, da es ungiftig ist und die Herstellung im Vergleich zu Plastik deutlich weniger Energie benötigt. Die dichten, ogranischen Fasern des Materials sorgen für die außergwöhnliche Härte der Knöpfe und machen sie resistent gegen Abrieb, Kratzer und Stöße. Auch diverse Waschgänge und Wasserdampf können der Steinnuss nichts anhaben, was sie besonders geeignet als Verschluss für Bettbezüge macht. So ist die Bettwäsche von hig & chic besonders langlebig und zudem vollständig biologisch abbaubar. Dass zu einem umweltfreundlichen Produkt auch die gesamte Lieferkette gehört, war für die Mannheimer dabei selbstverständlich. „Wir fanden es nur konsequent, auch bei unseren Verpackungen auf Plastik zu verzichten und einen klimaneutralen Versand anzubieten. Die Kartons, in denen wir z. B. unsere Bettwäsche-Sets verschicken, bestehen zu 90% aus recyceltem Material“, so Gärtner.

Zwei Franzosen bringen der Welt Sprachen bei!

5 Millionen Nutzer, ein Team aus 16 verschiedenen Ländern und 45% Wachstum im Jahr 2020: Seit 17 Jahren macht Gymglish müde Zungen mit Sprachkursen sehr erfolgreich munter und freut sich über Top-Nutzungsquoten von 80%. Der Deutschkurs Wunderbla ist in Frankreich, der Schweiz, Deutschland, aber auch in Brasilien und Schweden beliebt.

Mit seinen unterhaltsamen und ansprechenden Sprachkursen ist Gymglish Pionier des adaptiven Lernens. Und das mit großem Erfolg: Im deutschsprachigen Raum wuchs Gymglish 2020 um 47%. Mehr als 1.000 DACH-Unternehmen nutzen Gymglish, um ihre Teams zu fördern. Darunter finden sich Unternehmen wie Allianz, Bahlsen und Total. Private Nutzer aus Deutschland entscheiden sich am häufigsten für Englisch und Spanisch.

Die Geschichte von Gymglish beginnt 2003. Die Gründer Antoine Brenner und Benjamin Levy hatten gerade einen erfolgreichen Exit hinter sich und nahmen sich eine 18-monatige Auszeit, um die Welt zu bereisen. Antoine entschied sich für Guatemala und beschloss, seinen Aufenthalt zu nutzen, um Spanisch zu lernen. Abends saß er oft in einem Internetcafé, schrieb nach Hause und entwickelte ganz nebenbei ein Programm, das ihm personalisierte, spanische Konjugationstests schickte. Der Prototyp von Gymglish war geboren. 

Die Geburt von adaptive und spaced learning

Benjamin, der zur gleichen Zeit durch  Asien reiste, war von Antoines Microlearning-Ansatz begeistert und brachte weitere Ideen ein: Er wollte die Lektionen durch kulturellen Kontext und viele lustige Geschichten anreichern, um möglichst viele Emotionen zu wecken und Langeweile zu vermeiden. Zähe Grammatik hingegen sollte so wenig wie möglich hinzukommen. „Wir lernen Sprachen nicht durch das Büffeln von Verben oder das Absolvieren von Grammatik-Modulen, sondern durch die Freude am Erschließen neuer Welten. Ich habe immer am besten durch Lieder und Filme gelernt und diesen Lernstil wollten wir im Rahmen unserer digitalen Innovation umsetzen“, sagt Benjamin Levy, der neben Französisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch und Italienisch auch etwas Deutsch spricht.

Storytelling mit Witz macht den Unterschied

Ende 2003 trafen sich die beiden Gründer in ihrer Heimatstadt Paris wieder, um Gymglish ins Leben zu rufen. Sie starteten mit einem digitalen Englischkurs, der die aufkommenden Möglichkeiten der KI mit lustigen Inhalten kombinierte. Das Ziel: die Überwindung von Motivations- und Konzentrationsproblemen. „Wir versprechen keinen perfekten Akzent oder perfekte Grammatik – stattdessen wollen wir, dass die Leute den Schritt wagen und dann durchhalten.“ Als Brenner und Levy im selben Jahr den Autor Andrew Arnon kennenlernten, war das Kernteam komplett. Seine Kreativität und sein Humor machten ihn in kürzester Zeit zum Rückgrat aller Gymglish-Inhalte.

Nutzungsfrequenzen überflügeln Wettbewerb – Gymglish wird Star des E-Learnings

Zur Jahrtausendwende steckte E-Learning noch in den Kinderschuhen – ganz im Gegensatz zu heute, wo der Markt mit Lern-Apps und -Programmen überflutet ist. Doch damals wie heute hat das digitale Lernen eine große Gemeinsamkeit: Hohe Abbruchquoten! Die guten Vorsätze, eine neue Sprache zu lernen oder andere Fertigkeiten zu büffeln, halten kürzer an, als der Gang ins Fitnessstudio nach dem Beitritt zum neuen Jahr. Doch die sprachbegeisterten Franzosen haben es geschafft, die Zahlen umzukehren: Mit smarter Technik und einer Vielfalt von Formaten – darunter Videos, Audioclips und Comics. Gymglish-Nutzer bearbeiten im ersten Jahr durchschnittlich 80% der täglich verschickten Lektionen. Die durchschnittliche Abodauer bei privaten Nutzern liegt bei 18 Monaten – ein Drittel von ihnen verlängert sein Abonnement um weitere 18 Monate. Dank dieses durchschlagenden Erfolgs wächst Gymglish schnell. Auch immer mehr Unternehmen nutzen das Lerntool: Das französische Finanzministerium, Hermès, die Banque de France und viele andere gehörten zu den ersten Kunden.

Mitarbeiter sind die zweitgrößte Aktionärsgruppe des Unternehmens

Besonders stolz sind die Gymglish-Gründer auf ihre Unabhängigkeit: „Es war nie unser Ziel, einen steilen Hockeystick hinzulegen und den nächstmöglichen Exit anzustreben“, sagt Levy. „Wir wollten als Unternehmen organisch wachsen, frei sein und einfach mit unserem Team jeden Tag Spaß haben.“ 2008 führt Gymglish einen weiteren Englischkurs für Anfänger ein und im Folgejahr 2009 laden Antoine und Benjamin ihre Mitarbeiter ein, als Minderheitengesellschafter Teil von Gymglish zu werden. 2012 wird der erste Französischkurs gelauncht und das Wachstum setzt sich stetig fort. Trotzdem geht es nicht ganz ohne eine Finanzierungsrunde: 2018 öffnet Gymglish sein Minderheitskapital und sammelt drei Millionen Euro von Odyssée Ventures ein. Dennoch bewahrt das Unternehmen seine finanzielle Unabhängigkeit, denn die Mitarbeiter stellen nach den Gründern die zweitgrößte Aktionärsgruppe im Unternehmen. 2020 folgten die bisher letzten große Schritte: Gymglish startete zwei neue Kurse: Wunderbla (Deutsch) und Hotel Borbollón (Spanisch).

Corona gibt dem Wachstum noch einmal kräftig Schub

2020 hat Gymglish 54 Mitarbeiter mit 16 verschiedenen Nationalitäten und Büros in Paris, Bordeaux und Tel Aviv. Weltweit gibt es mehr als 5 Millionen Nutzer, darunter über 6.000 Unternehmen und 400 Partnerschulen und Universitäten. Zu Beginn der Pandemie bot Gymglish einen einmonatigen kostenlosen Zugang zu jedem Kurs an – mit durchschlagendem Erfolg. Mit dieser Aktion verdreifachten sich die B2C-Neukunden der Franzosen innerhalb von zwei Monaten im Jahr 2020. In der DACH-Region gewann Gymglish im Jahr 2020 rund 46.000 neue Nutzer dazu. Mit Italienisch und Portugiesisch sind bereits neue Kurse in Planung.

Am 22. März ist Weltwassertag – Zeit zum Umdenken!

Wasser gehört zu den kostbarsten Gütern unserer Erde – und es ist knapp. Mit dem jährlichen World Water Day will die UN-Water mit internationalen Aktionen auf das Problem aufmerksam machen und Unternehmen sowie Konsumenten zum Umdenken motivieren. Mit Bettwäsche aus nachhaltigem Eukalyptus-Anbau zeigt das Startup hig & chic, dass auch ein Alltagsprodukt den Unterschied machen kann. Dabei setzen die Mannheimer auf plastikfreie Verpackungen und klimaneutralen Versand.

Die Textilindustrie gehört zu den Wirtschaftszweigen mit dem höchsten Wasserverbrauch weltweit. Insbesondere konventionell produzierte Baumwolle ist äußerst bewässerungsintensiv, muss aber aufgrund der Schimmelgefahr in trockenen, ohnehin schon wasserarmen Gebieten angebaut werden. Zudem kommen bei der Textilveredelung große Mengen an Chemikalien zum Einsatz, die das Abwasser verschmutzen und nur schwer abbaubar sind. Die zwei Mannheimer Tom Gärtner und Matthias Kühr haben sich auf die Suche nach neuen Lösungsansätzen gemacht und stießen dabei auf die Stoff-Innovation des 21. Jahrhunderts: Lyocell. Gemeinsam gründeten sie 2019 das Startup hig & chic, das Bettwäsche aus nachhaltig angebauten Eukalyptusbäumen produziert. Was sich im ersten Moment ungewöhnlich anhört, ist eine echte Revolution auf dem Markt.

Jedes Set spart 4500L Wasser

Das Ausgangsmaterial für die Bett-Bezüge von hig & chic ist tatsächlich Zellstoff, der aus Eukalyptusholz gewonnen wird. Eukalyptus zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es ohne künstliche Bewässerung, Dünger oder Pestizide auskommt und trotzdem sehr ertragreich ist. Insgesamt braucht Lyocell, wie die Eukalyptusfaser offiziell genannt wird, rund 95% weniger Wasser als herkömmliche Baumwolle. Pro Set lassen sich so ganze 4500L Wasser, also knapp 30 volle Badewannen, einsparen. Hinzu kommt, dass der Herstellungsprozess von Lyocell in einem bis zu 99,7% geschlossenen Produktionskreislauf stattfindet, sodass keine gesundheits- oder umweltschädlichen Nebenprodukte anfallen. „Wir wollten eine Alternative finden, die kompromisslos ist, sowohl in puncto Nachhaltigkeit, als auch in Bezug auf die Qualität. Für Konsumenten soll die bewusste Kaufentscheidung dabei so einfach wie möglich sein“, erklärt Tom Gärtner.Der große Vorteil der Lyocellfaser ist nämlich, dass sie die perfekten Eigenschaften bereits von Natur aus mitbringt: Sie ist besonders atmungsaktiv, thermoregulierend und antibakteriell, was sie zum perfekten Material für Bettwäsche macht.

Langlebig und biologisch abbaubar

Da auch die Entsorgung von Textilien zunehmend zum Umweltproblem wird, haben Gärtner und Kühr auch an die Details ihrer Bettwäsche gedacht. „Weil unsere Produkte keinen Abfall hinterlassen sollen, haben wir komplett auf Plastikknöpfe und Synthetik-Fäden verzichtet“, so Gärtner. Ihre Knöpfe lassen sie stattdessen aus Corozo produzieren, dem Samen der Steinnusspalme. Aufgrund der Cellulose-Faser ist ihre Bettwäsche so zu 100% biologisch abbaubar und verursacht kein Mikroplastik. Bis die Bettwäsche im Müll landet, dauert es aber glücklicherweise einige Zeit, denn Lyocell gilt als äußerst formbeständiger und langlebiger Stoff.

Wachstum trotz Corona? Das Bettwäsche- Startup hig & chic macht’s vor!

Die Pandemie hat junge Unternehmen besonders hart getroffen. Doch das Mannheimer Startup hig & chic startet trotzdem mit steigenden Kundenzahlen und guter Wachstumsprognose ins neue Jahr und will 2021 erst so richtig durchstarten.

Schlaflose Nächte im Hitze-Sommer 2018 inspirierten Matthias Kür und Tom Gärtner ihre eigene Bettwäsche herzustellen. Mit Bezügen aus Eukalyptusfasern wollen sie nicht nur das Schlafkima deutlich verbessern, sondern auch ein Produkt kreieren, das innovativ und nachhaltig ist. Während Corona machten sie aus der Not eine Tugend und stellten ihre Produktion kurzerhand auf Masken um. Dass die beiden Wirtschaftsstudenten von Anfang an auf ein digitales Geschäftsmodell setzten, erwies sich dabei als großer Vorteil. Durch den Fokus auf den E-Commerce, sowie den Verzicht auf Zwischenhändler können sie die Bettwäsche ihrer Marke hig & chic außerdem vergleichsweise günstig anbieten. Im Dezember launchten sie dann sogar eine neue Farbe.

Das Crowdfunding übertrifft alle Ewartungen 

Nach der Gründung im April 2019, entscheiden Kür und Gärtner sich für eine Crowdfunding-Finanzierung über startnext.com. „Gerade für junge Startups wie uns, bietet das Crowdfunding eine super Möglichkeit ein Projekt mit geringem Kapitaleinsatz vorzufinanzieren und erstmal zu schauen, wie das Produkt auf dem Markt ankommt“, so Gärtner. Plattformen wie Startnext funktionieren dabei nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“, heißt: Wird das festgelegte Funding-Ziel nicht erreicht, erhalten Unterstützer*innen ihr Geld zurück. Doch die erste Kampagne landet einen riesen Erfolg. Bereits nach einem Monat sind die anvisierten 20.000 Euro nicht nur geknackt, sondern sogar um 10.000 Euro übertroffen. „Das hat uns nicht nur wahnsinnig stolz gemacht, sondern auch gezeigt, dass wir mit unserer Idee einen Nerv getroffen haben“, sagt Gärtner. Mit dem Geld finanzieren sie die Produktion der ersten 500 Bettwäsche-Sets in Israel und sind bereits nach zwei Wochen ausverkauft.

Aus Bettwäsche-Resten werden Masken

Dann kam Corona und verzögerte nicht nur das Wachstum, sondern bedeutete auch einen zweimonatigen Produktionsstop. Doch davon lassen sich die Jungunternehmer nicht beirren und stellen kurzerhand die Produktion um. Gemeinsam mit kleinen Nähbetrieben aus der Region fertigen sie aus übriggebliebenen Bettwäsche-Stoffresten Corona-Masken. Das ideale Material dafür, hatten sie schließlich schon: Die Eukalyptusfaser für die Bezüge ist nicht nur von Natur aus besonders hautfreundlich und feuchtigkeitsabsorbierend, sondern auch 50% atmungsaktiver als Baumwolle. So schaffen es die Jungunternehmer trotz Pandemie den Ausfall zu kompensieren und neue Kund*innen zu akquirieren. „Durch die Masken kamen viele buchstäblich mit unserem Stoff in Berührung, waren sofort begeistert und konnten es dann kaum noch abwarten, bis die Bettwäsche wieder auf Lager ist. Insgesamt ist die Nachfrage nach Heimtextilien gestiegen, Kunden kaufen aber deutlich bewusster ein“, so Gärtner. Auch glaubt er, dass sich das Verständnis für globale Zusammenhänge inzwischen verändert hat und sieht in der Corona-Krise sogar eine Chance: „Man hat erkannt, dass Krisen nur zu bewältigen sind, wenn jede*r Einzelne seinen bzw. ihren Beitrag leistet. Das kann ein gutes Vorbild sein, etwa für den Umgang mit dem Klimawandel.“

„Innovation und Nachhaltigkeit rücken in den Fokus“

Mittlerweile ist das Lager wieder aufgefüllt und weitere Produktionen in vollem Gange. Der bisheriger Topseller: Das Design Lazy Gray in der Größe 135 x 200 cm. Für das weitere Wachstum setzen Kühr und Gärtner auf Werbeanzeigen bei Facebook und Instagram: „Darauf liegt unser Fokus, weil wir Kunden*innen dort die verschiedenen Vorteile viel besser näher bringen können, als beispielsweise bei Google Ads, wo ein Kaufinteresse ja schon vorhanden sein muss.“ Um noch bekannter zu werden, setzt das Startup außerdem auf Pressearbeit, vergessen dabei aber nicht, dass sie auch einen Nachhaltigkeitsauftrag haben. Am Black Friday pflanzten sie für jedes verkaufte Bettwäsche-Set fünf Bäume. Während des Prelaunchs der neuen Farbe „Fresh Green“ wiederum, spendeten sie fünf Euro pro Bestellung an Pro Wildlife. „Mit der Corona-Krise rücken Innovation und Nachhaltigkeit immer weiter in den Fokus. Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit und Gewinnorientierung sich nicht ausschließen müssen. Deswegen verzichten wir schon jetzt auf plastikfreie Verpackungen und klimaneutralen Versand“, so Gärtner.

Das Ziel: DIE Topadresse für hochwertige Bettwäsche werden

Derzeit konzentriert sich hig & chic vor allem auf die DACH-Region, mit Österreich als zweitstärkstem Markt, geliefert werden die Eukalyptus-Bezüge aber schon in 27 Länder. „Noch sehen wir in Deutschland genug Wachstumspotenzial, langfristig wollen wir aber die ausländischen Märkte stärker angehen.“ Dafür will das derzeit sechsköpfige Team nächstes Jahr noch mehr Verstärkung anheuern. „2021 wird unser zweites ‚richtiges‘ Geschäftsjahr, wir wollen deshalb richtig Gas geben und hig & chic als DIE Top-Adresse für hochwertige Bettwäsche etablieren. Dafür brauchen wir ein starkes Team.“ Basierend auf dem Kund*innen-Feedback, ist geplant das Sortiment um weitere Designs, Größen und nachhaltige Produkte aus dem Bereich Heimtextilien zu erweitern. „Die neue Farbe war erst der Anfang. Als nächstes stehen vor allem Spannbettlaken ganz oben auf unserer Liste, die werden gerade besonders nachgefragt“, so Gärtner.

Analyse OnlineDoctor AT: Dermatologen setzen vermehrt auf Telemedizin

Persönliche Kontakte, Arztbesuche und Aufenthalte in Wartezimmern zu reduzieren, ist Gebot der vergangenen Wochen und Monate. Corona hat der Telemedizin auf diese Weise zu einer schnellen Akzeptanz und Relevanz verholfen. Doch welche Telemedizin-Tools und digitalen Lösungen nutzen Fachärzte bereits, um ihre Patienten in der Pandemie zu versorgen? Eine Auswertung von OnlineDoctor, die mehr als 90% der Internetauftritte von niedergelassenen Dermatologen in Österreich und ihre digitalen Angebote analysiert hat, macht sichtbar: Österreichische Dermatologen erkennen die Vorteile der Telemedizin und probieren digitale Kanäle aus. Doch häufig fehlt es noch an professionellen und datenschutzkonformen Prozessen. Improvisation überwiegt.

Zwar bieten mehr als 14% telemedizinische Lösungen an, doch diese werden zu fast 60% über pragmatische Telefon- oder Email-Lösungen abgebildet. „Unsere Auswertung der Telemedizin-Aktivitäten von mehr als 630 niedergelassenen Dermatologen in allen neun Bundesländern zeigt: Dermatologen stellen, erstens, proaktiv Lösungen bereit, um auch in Zeiten der Corona-Pandemie für ihre Patienten erreichbar zu sein – das zeugt von großer Innovation im Sinne einer Aufrechterhaltung von medizinischen Versorgungsstrukturen. Jedoch agiert, zweitens, die Mehrheit in einer rechtlichen Grauzone. Improvisierte WhatsApp-Kommunikation und Fotos per Email sollten als initiale Lösungsansätze verstanden werden, kurzfristig jedoch in datenschutzkonforme, rechtssichere und abrechenbare Prozesse überführt werden“, so Dr. Philipp Freitag, Geschäftsführer von OnlineDoctor Österreich.

Die Verbreitung von telemedizinischen Aktivitäten variiert dabei von Bundesland zu Bundesland. Spitzenreiter ist die Steiermark, hier haben bereits 25% der Dermatologen ein telemedizinisches Angebot in den Praxisalltag integriert. 39% davon werden durch pragmatische Nutzung von Telefon und Email abgebildet. In Kärnten setzen 18% der Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten auf telemedizinische Leistungen. Allerdings erfolgen 50% davon über Telefon und Email. Die geringste Verbreitung findet sich in Niederösterreich und dem Burgenland Nord, wo nur 6% der Praxen eine digitale Lösung bieten, von welchen 50% nicht durch professionelle Telemedizin-Tools abgewickelt werden. Aus Sicht von Dr. Freitag können Mediziner vor allem jetzt die Potentiale telemedizinischer Angebote heben und die zukünftige Anwendung mitgestalten: „Aktuell werden die Chancen der asynchronen Telemedizin noch unterschätzt. In der derzeitigen Situation kann diese jedoch eindrucksvoll ihre Stärken zeigen – und zwar im Sinne aller Beteiligten, von Fachärzten über Patienten bis hin zum gesamten Gesundheitswesen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, neue Ansätze zu erproben. Akzeptanz und Bedarf sind groß, bürokratische Hürden niedrig.“ Zudem steht nicht nur der virtuelle Arztbesuch im Fokus, sondern die Digitalisierung der Prozesse dahinter: „Mit OnlineDoctor möchten wir Fachärzte entlasten – und zwar so, dass möglichst viel Zeit für die medizinische Auseinandersetzung mit dem Patienten bleibt. Wir übernehmen den Rest, von der Patientenkommunikation, über die Abrechnung, bis hin zum Support“, so Dr. Philipp Freitag. Dazu zahlt sich ein telemedizinisches Angebot sowohl in urbanen Regionen als auch in ländlichen Regionen aus. „Das neue Feld der Telemedizin wird sehr gut angenommen und Dermatologen sind sehr interessiert daran, Fälle zu triagieren und effektiv zu versorgen. Trotzdem ist noch eine Menge auf dem Weg zur nachhaltigen Verankerung telemedizinischer Leistungen im Gesundheitssystem zu tun“, ergänzt Dr. Philipp Freitag.

 

Alle Zahlen in der Übersicht:

Wien (Postleitzahlengebiet 1): >15% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine telemedizinische Lösung an, 57% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Niederösterreich und Burgenland Nord (Postleitzahlengebiet 2): >6% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine telemedizinische Lösung an, 50% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Niederösterreich (Postleitzahlengebiet 3): >10% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine Telemedizinische Lösung an, 100% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Oberösterreich (Postleitzahlengebiet 4): >8% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine Telemedizinische Lösung an, 66% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Salzburg (Postleitzahlengebiet 5): >10% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine Telemedizinische Lösung an, 80% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Tirol / Vorarlberg (Postleitzahlengebiet 6): >14% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine Telemedizinische Lösung an, 70% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Burgenland Süd (Postleitzahlengebiet 7): >12% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine Telemedizinische Lösung an, 0% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Steiermark (Postleitzahlengebiet 8): >25% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine Telemedizinische Lösung an, 39% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht. Kärnten (Postleitzahlengebiet 9): >18% der niedergelassenen Dermatologen bieten eine Telemedizinische Lösung an, 50% davon werden über pragmatische Telefon- und Emaillösungen erbracht.

 

Schlaf Dich schön mit Eukalyptus-Bettwäsche

Mit dem Schönheitsschlaf ist das so eine Sache. Der morgendliche Blick in den Spiegel erzählt oft eine andere Geschichte. Wer oft die Schlafposition wechselt, wacht meist mit zerzausten Haaren, trockener Haut oder Knitterfalten im Gesicht auf. Andere neigen zu Ausschlägen und Pickelchen auf der Gesichtsseite der bevorzugten Liegeposition. Schuld daran ist auch das falsche Bettzeug. Das Mannheimer Startup hig & chic entwickelt hochwertige Bettbezüge aus Lyocell, das aus Eukalyptusholz gewonnen wird. Kuschelweich, langlebig und thermoregulierend – das sind nur einige der Vorzüge der TENCEL™ Lyocellfaser. Ihre glatte Oberfläche und das hervorragende Feuchtigkeitsmanagement machen sie außerdem zu einem wahren Beauty-Treatment.

Knapp ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Da wäre es doch praktisch schlafend auch gleich etwas Gutes für Haut und Haar zu tun. Seidenkissen etwa, gelten dank ihrer glättenden und pflegenden Effekte seit Jahren als Geheimwaffe gegen Spliss und Hautprobleme. Die Nachteile: Meist kommen bei der Herstellung Chemikalien zum Einsatz, die das Material schmutzabweisend oder knitterfrei machen sollen und die Endverbraucher*innen später auf seiner Haut tragen. Außerdem müssen für die konventionellen Seidengewinnung Millionen von Raupen ihr Leben lassen. Mit gleichen Vorteilen, aber einem wesentlich umweltschonenderen Produktionsverfahren ist Lyocell nicht nur für Veganer*innen, sondern auch für Beautyqueens eine echte Alternative.

Frizz adé

Durch ihre eher raue Struktur neigt Baumwolle dazu, die äußere Schuppenschicht der Haare „aufzurubbeln“, sodass es stumpf wird und sich durch die mechanische Beanspruchung schneller spaltet. Die glatte, antistatische Oberfläche der Lyocellfaser hingegen, sorgt für weniger Reibung zwischen Haar und Kopfkissen und reduziert so effizient lästige Knoten und Spliss. Das Ergebnis: Seidige Haare, die sich weniger kräuseln, während Lockenmähnen schön definiert bleiben.

Anti-Aging-Effekt

Nicht nur die Haare, auch die Haut profitiert von der weichen, seidenartigen Textur von Lyocell, denn diese verhindert Druckstellen und sorgt für einen faltenlosen Schönheitsschlaf. Ein weiteres Benefit: Die Eukalyptusfaser  ist 50% atmungsaktiver als Baumwolle und leitet die aufgenommene Feuchtigkeit, wie etwa Schweiß, direkt weiter. Ihre hypoallergenen und antibakteriellen Eigenschaften machen sie insbesondere für Allergiegeplagte und Menschen, die zu Hautunreinheiten neigen ideal. Die Bezüge von hig & chic sind zudem schadstoffgeprüft und entsprechen den strengen STANDARD 100 by OEKO-TEX® Kriterien.

Gin verschmilzt mit Marmelade!

Tonka Gin und Marmetube launchen limitierten Fruchtaufstrich Erdbeere Tonkabohne.

Diese Kombination hat noch keiner gewagt. Ein mediterraner Gin, bei dem sich alles um die exotische Tonkabohne dreht, partnert mit einer Marmelade aus der Tube, die auf die besten Zutaten und minimale CO2-Emissionen setzt. Das Ergebnis: Ein gintastischer Fruchtaufstrich! Die beiden Hamburger Daniel Soumikh und Daniel Hutschenreuter bringen mit dem Vanille-ähnlichen Wachholderbrannt und der umweltbewussten Marmelade zwei unvergleichliche Produkte zusammen, die ein völlig neues Geschmackserlebnis kreieren. In einer limitierten Edition verschmilzt die süße Erdbeere mit der herben Würze der Tonkabohne. Ab Mitte März und pünktlich zu Ostern ist die Marmetube Erdbeere Tonkabohne als limitierte Edition erhältlich. Dazu gibt es das Geschenke-Set mit einem Tubenschlüssel sowie einer 50ml-Flasche Tonka Gin und einem passenden Cocktailrezept (limitiert auf 5.000 Stück).

Was haben Marmelade und Gin gemeinsam? Ausgefeilte Zutaten sorgen für den besonderen Geschmack. Bei Tonka Gin wurde zwei Jahre an der perfekten Rezeptur getüftelt, bevor die Tonkabohne und 22 weitere Botanicals Einzug in die Regale von Gastronomen, Hoteliers und Einzelhändler erhielten. Darauf folgte 2018 eine Fasslagerung und 2019 ein Destillers Cut mit Zimtaroma sowie diverse Auszeichnungen. „Meine Frau Serap hatte schon länger die Idee, eine Marmelade mit Gin zu machen. Im Sommer letzten Jahres lernten wir Daniel Hutschenreuter über einen gemeinsamen Freund kennen. Wie es der Zufall wollte, führte er ein Marmeladen-Startup. Wir kamen ins Gespräch und stellten fest, dass wir bereits gegenseitig Fans unserer Produkte sind. Marmetube ist schon lange Bestandteil unseres Frühstückstisches“, so Daniel Soumikh, Tonka Gin Gründer. Mit Marmetube hat sich Namensvetter Daniel Hutschenreuter der ressourcenschonenden Herstellung von Marmelade mit einem besonders hohen Fruchtanteil von mindestens 66% gewidmet. Darunter finden sich feine Kreationen wie Brombeer-Minze, Pfirsich-Maracuja oder Apfel-Zimt sowie acht weitere Sorten. Sein Markenzeichen: Die 220 Gramm Tube aus 100% recyceltem Aluminium. „Ich kannte Daniel und den Tonka Gin bereits aus der Gastro-Szenerie. Ich war direkt begeistert von der Idee eines Co-Brandings und überzeugt, dass die Tonkabohne hervorragend in eine meiner Marmeladen passt“, so Marmetube-Gründer Daniel Hutschenreuter.

Das perfekte Fruchtpendant für das süßlich-würzige Aroma der Tonkabohne war schnell gefunden: „Wir haben uns für Erdbeere entschieden, denn diese Frucht harmoniert wunderbar mit der mediterranen Tonkabohne“, weiß Soumikh. Erdbeere ist zudem die beliebteste Marmeladensorte in Deutschland. Der Fruchtaufstrich bleibt in der Tube aus 100% recyceltem Aluminium deutlich länger haltbar und hat einen wesentlich kleineren CO2-Fußabdruck als Glas-Verpackungen. „Weder das Buttermesser noch der benutzte Löffel kommen in die Tube. Keime, die die Haltbarkeit verringern, bleiben draußen“, so Hutschenreuter. Das geringe Gewicht macht die Fruchtbombe außerdem zum perfekten Camping- oder Picknickbegleiter und rutscht auch Kindern nicht so schnell aus der Hand.

Der Fruchtaufstrich Erdbeere Tonkabohne ist auf 25.000 Tuben limitiert und kostet pro Tube 2,99 EUR. Das Geschenke-Set enthält eine Tube Erdbeere Tonkabohne (220g), einen Tonka Gin (50ml) und ein Tonka Gin Copa Glas zum Preis von 9,99 EUR und ist auf 5.000 Stück limitiert. Beides erhältlich unter https://www.tonka-gin.com/shop/ und https://www.marmetube.de/online-shop sowie bei ausgewählten Handelspartnern.

 

Ein passendes Cocktailrezept begeistert Feinschmecker, Entdecker und Genießer. Gemeinsam mit Stefanie Brach, Spitzen-Barkeeperin aus Hamburg, Besitzerin der Bar The Reason und Tonka Gin-Fan von Stunde Eins, entwickelte das Daniel-Duo den passenden Longdrink „Gin-Bäm“

Cocktailrezept „Gin-Bäm“ by Stefanie Brach

Zutaten

  • 5cl Tonka Gin
  • Marmetube Erdbeere Tonkabohne Fruchtaufstrich
  • 2cl Limettensaft
  • Soda
  • Eiswürfel
  • Basilikum zum Garnieren

Zubereitung:

Glasrand in den Marmetube Fruchtaufstrich tauchen. Glas mit Eiswürfel füllen, Tonka Gin und Limettensaft über das Eis geben. Auffüllen mit Soda und mit Basilikum garnieren.

Body Positivity und die Sache mit der Selbstliebe

Body Positivity scheint aktuell in aller Munde – doch was genau steckt eigentlich dahinter? Die Recherche liefert diese Definition: „Die Bewegung setzt sich für die Abschaffung unrealistischer und diskriminierender Schönheitsideale ein.“ Doch hat die Idee eine Chance? Kann Body Positivity mehr sein, als ein Trend-Hashtag? Fest steht: Stimmen, die sich für Diversität und Selbstliebe einsetzen, werden immer lauter. „Body Positivity“ ist der Begriff der Stunde und wir bei chakrana – so viel will ich vorweg nehmen – feiern ihn!

Sicher ist das Streben nach Selbstakzeptanz nicht neu. Jede Dekade hat ihre Helden, die Narben, Zahnlücken und Anderssein bejahen. Doch wie soll man dem Perfektionsstreben widerstehen, wenn scheinbar alles möglich ist? Treatments, Kapseln und Kuren versprechen ein erneuertes Selbst. Personal-Trainer coachen uns zum Traumkörper, wenn wir nur gewillt sind, hart zu arbeiten. Wer keinen Knackpo vorweisen kann, hat nicht genug Einsatz gezeigt. Aber stimmt das? Was ist genug? Wo beginnt das authentische Sein und wo hört das vorübergehende Formtief und die Eigenverantwortung für die Überwindung schlechter Angewohnheiten auf?

Teuer zu stehen kommt uns die Körperoptimierung, wenn vermeintliche Schwachpunkte nur von der Einkaufsliste übertroffen werden. Fältchen, Leberflecken, Poren, Adern, Dellen: Allein die Haut bietet in ihrem Erscheinungsbild eine so unerschöpfliche Vielfalt von Prädikaten, dass ein Drittel der 30 bis 59-jährigen Frauen in Deutschland zwischen 30 und 50 Pflegeprodukte im Bad parat haben. Bei einem Fünftel sind es sogar 51-100 Produkte. Die VertreterInnen der Body Positivity-Bewegung fragen deshalb: Ist eine stoppelige Achsel wirklich ein To Do? Können wir unsere Ansichten vielleicht umprogrammieren – und so nebenbei eine Menge Geld, CO2 und Verpackung sparen? Besonders schön fanden wir in diesem Zuge zum Beispiel die Bilder von mit Gold und Glitzer nachgezogenen Dehnungsstreifen, die in den Sozialen Kanälen und besonders auf Instagram präsent waren. Es entstand der mit der Body Positivity verwandte Hashtag Skin Positivity und eine neue Ästhetik, die sich gegen die überretuschierten Darstellungen von Haut in den Medien wendet.

Was die Bewegung auch zeigen will: Modeindustrie und Werbung terrorisieren uns mit konstruierten Körpern, deren Kleidergröße statistisch eine absolute Minderheit ist. Nur 3% der deutschen Frauen tragen eine Konfektionsgröße, die unter einer 36 liegt. Körperfett als Baustelle und Size 0 als normal darzustellen, ist also total sinnbefreit. Aus diesem Kontext entstand ein weiterer Schwester-Begriff: Bodynormality. Das Schlagwort steht für einen realistischen und wertfreien Blick auf uns selbst, schließlich sind die meisten Kritikpunkte an unseren Körpern unabänderlich. Alter, Hautfarbe oder die Spuren der Mutterschaft sind in geringem Maßen oder gar nicht beeinflussbar. Warum sich ein Leben lang daran abarbeiten und das Leben auf den Tag zu vertagen, wenn endlich alle Baustellen beseitigt sind?

Body Positivity bestärkt uns darin, nicht mehr zu verbessern, was nicht verbessert werden muss. Wir müssen dem Narrativ, das uns selbst verleumdet, nicht mehr folgen. Body Positivity heißt für uns, dass wir bestehende Bilder, die ganz automatisch in unseren Köpfen auftauchen, hinterfragen. Ist das ein Frauenbild, das Männern gefällt? Ist das mein Blick auf Frauenkörper? Mein Körper ist nicht falsch oder mangelhaft. Unsere Körper sind nicht für Kampagnen gemacht und auch nicht für die Nahaufnahme im Umkleidekabinenlicht. Body Positivity lädt uns ein, einfach mal zu chillen und unserem Körper danke zu sagen. Die Influencerin Melody Michelberger hat das mit poetischen Selfies eingefangen: Auf nackter Haut hat sie ihren Körper beschriftet. „More than a body“ lesen wir. Oder „Gives hugs“ auf ihrem Arm, „loves“ auf ihrem Herzen und „Nurtures“ auf dem Bauch. Sie fragt: „Warum danken wir nicht täglich unseren Herzen fürs unermüdliche Schlagen, fürs Lieben, fürs Pumpen in jeder einzelnen Sekunde unseres Daseins? Warum danken wir nicht unseren Armen, dass sie umarmen, halten, heben, tragen und noch so viel mehr können?“

Diese Aussagen haben uns inspiriert und zum Nachdenken angeregt. Dazu, unseren Körper und unser Sein einfach so zu akzeptieren, wie er ist. Nämlich wunderschön – und das in seinem ganz eigenen Stil.

Digital Health Jahr 2020: Schweizer Startup OnlineDoctor zieht positive Zwischenbilanz

Warn-App, Video-Call, Click & Collect, Online-Sprechstunde. Das Thema Digitalisierung  ist im Corona-Jahr präsenter denn je. Während die Pandemie in einigen Systemen massive Versäumnisse zutage fördert, dient sie in anderen Branchen als Geburtsstunde und Katalysator für digitale Ideen. Dazu zählt  auch der Gesundheitsmarkt. „Dieses Jahr hat den großen Handlungsbedarf für das flächendeckende Angebot von digitalen Anwendungen im Gesundheitsmarkt aufgedeckt und Entscheidungen beschleunigt. Dennoch: Das Potential der digitalen Medizin ist noch lange nicht ausgeschöpft“, sagt Leonie Sommer, Geschäftsführerin der Tele-Dermatologie-Plattform OnlineDoctor Deutschland und beeindruckt mit einer starken Entwicklung des Startups.

Alle reden über den Digitalisierungsschub, aber nicht immer ist er so sichtbar und erfolgreich, wie im Fall des Schweizer Startups OnlineDoctor. Das Unternehmen ist die führende Teledermatologie-Plattform der DACH-Region, über die Patienten ein Hautproblem von einem Facharzt innerhalb von 48 Stunden anhand eingesendeter Bilder und Symptomdaten professionell beurteilen lassen können. Mit dem Prinzip der asynchronen Telemedizin, bei dem Arzt und Patient zeitversetzt kommunizieren, trägt OnlineDoctor zu einem schnelleren Zugang zur Gesundheitsversorgung bei. In einer Zeit, in der das Abstandsgebot oberste Prämisse hat, ersetzen so intuitiv bedienbare Chat-Bots und Fotoeinsendungen den persönlichen Kontakt beim Arzt.

Mit großem Erfolg: In 2020 verzeichnet das Unternehmen ein Wachstum von mehr als 250% zum Vorjahr und hat neben Deutschland und der Schweiz im Herbst auch den österreichischen Markt erschlossen. Leonie Sommer erklärt die Entwicklung so: „Strategische Partnerschaften mit Krankenkassen und Apotheken haben für Auftrieb gesorgt. Corona hat den Abbau von Berührungsängsten mit digitalen Angeboten herbeigeführt. Die Nutzung,  die bei Vielen aus der Not heraus entstanden ist, hat nun einen nachhaltigen Effekt: Sowohl Patienten als auch Ärzte haben in diesem Jahr die digitale Beratung für sich entdeckt und vertrauen seither auf sie.“ Besonders auf Ärzteseite beobachtet Sommer Verhaltensveränderungen. Das Interesse und die Bereitschaft für das Angebot digitaler Anwendungen steigt stetig, sodass mittlerweile mehr als 600 Dermatologen*innen professionell, flexibel und datenschutzkonform mit OnlineDoctor arbeiten. Vorbei die Zeiten, in denen die kontaktlose Patientenkommunikation provisorisch via E-Mail oder über private Messenger-Dienste abgebildet wurde.

Aber nicht nur Ärzte nutzen das Corona-Momentum, um sich mit digitalen Angeboten auseinanderzusetzen. Auch auf Patientenseite ist die Zufriedenheit groß, denn in 85% aller Fälle nach der Nutzung von OnlineDoctor, ist ein persönlicher Arztbesuch nicht mehr notwendig. Noch höher ist der Prozentsatz derer, die OnlineDoctor sehr wahrscheinlich Freunden und Kollegen weiterempfehlen würden.

Mit der Kooperation der Techniker Krankenkasse liefert OnlineDoctor einen weiteren guten Nutzungsgrund und baut mit der Erstattungsfähigkeit wichtige Hürden bei der Nutzung digitaler Gesundheitsleistungen ab. So trägt Deutschlands größter gesetzlicher Versicherer seit November die Kosten des Online-Hautchecks. Weitere Partnerschaften mit Krankenkassen in Deutschland und der Schweiz stehen für 2021 bereits in den Startlöchern.

Zudem trug der offensichtliche Bedarf an digitalen Gesundheitslösungen dieses Jahr auch dazu bei, dass  OnlineDoctor im Dezember eine Finanzierungsrunde  über CHF 5,5 Millionen erfolgreich abschloss. Mit dem Kapital soll weiter in die Internationalisierung, das Wachstum und die technische Entwicklung investiert werden.

Leonie Sommer zieht daraus eine positive Bilanz: „Mit diesem Jahr ist die Digitalisierung der Gesundheitsbranche einen entscheidenden Schritt weitergekommen.  Aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns. Unser Ziel ist es die integrative Versorgung mithilfe der Teledermatologie zu optimieren und einen zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu Gesundheitsleistungen für alle zu schaffen.“

Yoga für Alle

Yoga ist für mich der Inbegriff von Balance, von Ausgeglichenheit und dem Gefühl, zur Ruhe zu kommen. Es ist für mich eine Form der Entspannung und Selbstfindung, die einzigartig ist und die ich nie wieder missen möchte. Als ich vor mehreren Jahren auf Yoga gestoßen bin, habe ich nicht nur Yoga selbst, sondern auch eine ganz neue Lebenseinstellung, eine Leidenschaft für mich entdeckt. Mein Traum ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, Yoga auszuprobieren und für sich zu entdecken, damit sie genau das erleben können. Doch immer noch trauen sich etliche Personen nicht, haben Angst davor – woran liegt das eigentlich und was können wir dagegen tun?

Ich sehe das Problem vor Allem im Schubladen-Denken unserer Gesellschaft. Es existieren zu viele Klischees und Stereotype, die uns von so vielem abhalten. Sie stehen uns im Weg und führen dazu, dass wir uns blockiert fühlen. Sie verhindern, dass wir Neues ausprobieren – aus Angst, dass wir nicht gut genug sind, wir uns blamieren könnten.

In vielen Köpfe wird der Gedanke an Yoga automatisch verknüpft mit dem Bild von jungen, durchtrainierten, hübschen Frauen. Es scheint zu einer Trend-Sportart geworden zu sein, für die man ein gewisses äußerliches Erscheinungsbild zu erfüllen habe, um sie auszuüben.

Dieses Phänomen betrachte ich auch immer wieder beim Yoga: So viele Frauen habe ich schon kennengelernt, die sich einfach nicht in den Kurs trauten, obwohl sie große Lust hatten, Yoga auszutesten. Weil sie dachten, sie hätte nicht die richtigen Maße, seien nicht sportlich genug. Sie hatten Angst, dass sie nicht beweglich genug seien, um die Übungen auszuführen, dass ihre fehlende Gelenkigkeit ein Ausschlusskriterium für das Ausprobieren sei. Sie fühlten sich nicht „gut genug“.

Meiner Meinung nach liegt genau hier das Problem. Beim Yoga sollte es nicht darum gehen, wie wir aussehen, während wir uns verrenken. Unsere Gedanken sollten sich nicht damit beschäftigen, ob die Frau neben uns ihre Übung besser ausführt als wir, dem Boden näherkommt oder sie hübscher dabei aussieht. Es geht nicht darum, möglichst jung und attraktiv zu sein, sondern darum, sich selbst etwas Gutes zu tun.

Yoga ist kein Konkurrenzkampf, es ist eine Passion, eine Philosophie, Balsam für die Seele.

Mein Traum war und ist es, dass niemand mehr diese Ängste haben muss, sich keiner mehr den Kopf darüber zerbrechen muss, wie er aussieht. Ich wünsche mir, dass jeder Yoga frei und ohne Bedenken um Oberflächliches ausprobieren kann, wenn er es möchte. Doch leider scheitert es allzu häufig schon an der Kleidung. Immer mehr habe ich gemerkt, dass es vielen Yoga-Brands an größeren Größen mangelt und dass Leggings immer hauteng sitzen. Dass nicht jeder Körpertyp sich in solchen Passformen wohlfühlt, wurde gekonnt ignoriert, da die Modelle meist eh nur bis Größe L produziert wurden. Weite Kleidung jedoch ist zugegebenermaßen eher störend beim Yoga, da sie häufig über den Kopf rutscht und man gezwungen wird, ständig an sich herumzuzuppeln.

So entstand mein Wunsch, Yoga-Kleidung zu entwickeln, in der sich ausnahmslos Alle wohlfühlen. Egal, ob 70 oder 20 Jahre alt, 120 oder 50 Kilo schwer, 1,50m oder 1,90m groß. Ich möchte mit meiner Mode niemanden ausschließen, im Gegenteil: Ich möchte alle Menschen dabei unterstützen, ihren eigenen Zugang zu Yoga zu finden, dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen bei dem, was sie tun.

Diesen Gedanken immer im Hinterkopf, entwarf ich meine erste Kollektion: Yoga-Kleidung, die für jede Figur eignet. Neben engen Basic-Leggings haben wir Modelle mit einem ganz besonderen Clou produziert: Unser einzigartiges „Easy-Flow-System“ hat es uns ermöglicht, lockere Yoga-Kleidung zu entwickeln, die trotz weiterem Sitz nicht verrutscht. Durch unsichtbare Schlaufen und dehnbare Bänder wird gewährleistet, dass alles dort bleibt, wo es hingehört. Zudem war es mir wichtig, alle Größen von XS bis XXL anzubieten.

Unsere erste Kollektion haben wir zwar für Frauen entwickelt, doch mit „Alle“ meine ich natürlich nicht nur sie. Daher sitzen wir gerade an unserer nächsten Kollektion, die Yoga-Mode für Männer und Kinder enthalten wird. Denn nicht nur Frauen haben mit Vorurteilen und inneren Blockaden zu kämpfen. Auch Männer müssen sich diesen oft stellen, was häufig dazu führt, dass sie Yoga gar nicht erst als Option in Betracht ziehen. Daher haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, durch schöne Yoga-Kleidung allen Menschen das Selbstbewusstsein zu geben, sich mit sich safe zu fühlen und nicht an sich zu zweifeln. So möchte ich bewirken, dass sich Jeder das traut und tut, was er sich wünscht – und das ganz ohne negative Gedanken!

Corona versaut den Valentinstag

Eine Umfrage der only one Dating-App zeigt: 43% der Singles geben wenig auf den Tag der Liebe – ein Fünftel zieht der Tag der Romantik im Lockdown aber kräftig runter. 16% haben Angst, sich am 14. Februar besonders einsam zu fühlen.

Mit großen Hoffnungen auf eine neue Liebe starten viele Singles in das neue Jahr. Doch mit der Verlängerung des Lockdowns köchelt auch das Dating weiter nur auf Sparflamme. Um den anstehenden Valentinstag trauern Liebessuchende dabei allerdings bedingt. Immerhin 20% verbuchen den 14. Februar 2021 aber als traurigsten Valentinstag aller Zeiten und 16% haben Angst, sich an diesem Tag besonders einsam zu fühlen. Das zeigt eine aktuelle Befragung der Hamburger Dating App only one, an der 2.982 Frauen und Männer aus Deutschland teilnahmen.

Für Singles war 2020 ein besonders schwieriges Jahr. Während wir so viel Zeit zu Hause verbracht haben, wie noch nie, blieben Gelegenheiten für neue Bekanntschaften und die Partnersuche rar. Das Gebot, Abstand zu halten und Maske zu tragen tat sein Übriges, um viele Flirtmomente ungenutzt vorbeiziehen zu lassen. Gerade für einsame Herzen ist die anhaltende Pandemie extrem belastend. Und auch neue Bekanntschaften und frisch Verliebte haben keine Chance auf einen romantischen Restaurantbesuch bei Kerzenschein.

Jetzt steht der erste Valentinstag seit Corona bevor und immer noch sind keine Lockerungen in Sicht. Damit reiht sich ein weiterer Feiertag in das Corona-Logbuch ein, der nicht wie üblich zelebriert werden kann. Doch die Mehrheit der Singles kümmert es wenig und schreibt dem V-Tag wenig bis gar keine Bedeutung zu. Das zeigt die Hamburger Datingapp only one in einer Online-Befragung unter 2.982 Frauen und Männer aus Deutschland.

Ein Fünftel verbuchen den Valentinstag 2021 als den traurigsten aller Zeiten
20% der Befragten stimmen zu, dass der Lockdown und die Kontaktbeschränkungen den diesjährigen Valentinstag zum Traurigsten aller Zeiten deklarieren. 56% geben an, nicht viel auf den Corona-Valentinstag geben. Wenngleich das Lieblingsrestaurant, das Spa und auch das Kino geschlossen haben, wissen sie um Lockdown-konforme Ideen kreativ zu werden und das Beste aus der Situation zu machen.

Die Mehrheit lässt sich vom Valentinstag nicht unter Druck setzen
Für 43% der TeilnehmerInnen ist der Valentinstag ein Tag wie jeder andere und somit auch in Zeiten von Corona schnurzegal. Romantische Gesten und hingebungsvolle Dates haben in ihren Augen keinen Stichtag. Immerhin 21% empfinden den Valentinstag als besonderen Tag und messen ihm durchaus eine Bedeutung zu, die sie gern mit ihrem Herzblatt in romantischem Ambiente zelebrieren. Rund 35% zeigen sich unentschlossen, welche Bedeutung sie dem Feiertag der Liebe einräumen sollen.

Einem Sechstel der Singles grault es regelrecht vor dem Valentinstag
16% der TeilnehmerInnen plagt die Angst vor Einsamkeit, falschen Erwartungen und Frustration auf dem heimischen Sofa. 49% der Befragten zeigen sich entspannt und geben an, sich nicht vor dem diesjährigen Valentinstag zu graulen.

Schon im Herbst hat das only one Team bei Singles nachgehakt, wie es um die Bedürfnisse und Ängste in Liebesdingen steht. Dabei zeichnete sich bereits ab, dass die Fortsetzung der Corona-Maßnahmen und der Jahreswechsel im Zeichen andauernder Unsicherheit große Sorgen bereiten und auf die Stimmung der einsamen Herzen drücken. 70% der Befragten stimmten zu, dass die Partnersuche durch Corona und die Kontaktbeschränkungen schwieriger geworden ist und ihr Bedürfnis nach einer festen Bindung verstärkt hat. Rund die Hälfte der Alleinstehenden gab an, in der kalten Jahreszeit weniger Verabredungen treffen zu wollen als im Sommer. Gleichzeitig fühlten sich 53% der Singles einsamer und trauriger und 56% der Befragten sehnten sich nach Geborgenheit und romantischen Unternehmungen. Eine Beziehung wünschen sich demnach 60% für das neue Jahr. 19% wollen in der kalten Jahreszeit deshalb noch stärker auf Dating-Apps setzen. Angst vor depressiven Verstimmungen haben immerhin 24%.

Diese Hörmedien helfen bei Home Schooling und Kinderbetreuung

Der Lockdown verlangt Familien viel ab. Eltern meistern neben dem Home-Office, die Betreuung des Nachwuchses, sorgen für Beschäftigung und unterstützen beim Lernen. Eine ideale Ergänzung dabei sind Hörspiele, die Wissen vermitteln, für sinnvolle Beschäftigung sorgen oder zu Bewegung animieren. So haben Mama und Papa zwischendurch den Kopf frei, ohne dass Bildschirmzeit dazu kommt. tigermedia hat dafür Playlists zusammengestellt, die die Eltern im Alltag unterstützen und den Kindern auf unterhaltsame Art Lerninhalte vermitteln. Die Hörspiele stehen ab sofort über die tigerbox TOUCH oder den integrierten Streamingdienst tigertones zur Verfügung. Dabei werden unter anderem Inhalte der Schulfächer Mathematik, Sport, Physik, Geschichte, Biologie und Englisch aufgegriffen. Ohren auf für jede Menge Wissensspaß!

Der erneute Lockdown ist für alle Familien ein Kraftakt. Eltern müssen in den eigenen vier Wänden Haushalt, Beruf und Familie meistern. Und auch die Kinder müssen sich in der neuen Situation zu Hause einfinden. LehrerInnen sind nur zeitweise erreichbar, in der Regel fehlt es Schulen an der technischen Ausstattung, um alle SchülerInnen mit Tablets und Laptops auszustatten. „Die zögernde Digitalisierung der Schulen hemmt den Wissensaufbau der Kinder während des Lockdowns“, so tigermedia-Gründer Martin Kurzhals, der ebenfalls Vater zweier Kinder ist. Auch er steht täglich vor der Herausforderung, seine Kids im Schulalter zu fördern und sinnvoll zu beschäftigen, während er Verpflichtungen jongliert.

Doch bei der Debatte um die fehlende digitale Ausstattung der Schulen, gerät die Qualität von Audio-Medien oft in Vergessenheit. Zuhören regt die Fantasie an, fördert die Sprachentwicklung sowie eigenständiges Lernen und Verstehen. „Unsere Hörspiele ersetzen nicht den direkten Unterricht. Sie sind aber eine sinnvolle Ergänzung und decken ein breites Themenspektrum ab. Viele Eltern wissen sich nicht anders zu helfen, als ihre Kinder vor den Fernseher zu setzen, wenn sie überfordert sind. Mit unserem Streamingangebot wollen wir eine Alternative bieten“, so Martin Kurzhals.

Die Hörspiele und Kinderlieder ergänzen die gängigen Unterrichtsinhalte der 5- bis 8- Jährigen und vermitteln spielerisch neues Wissen. Highlights sind dabei zum Beispiel Rap- Songs zum kleinen und großen Ein-mal-Eins oder Englisch-Lektionen mit Musik. Länderkunde wird mit „Der Reisemaus“ zum spannenden Hörerlebnis und Physik wird von „Einstein im Fahrstuhl“ genial erklärt. Dazu gibt es Kinderyoga und spannende Sachhörbücher, die auch das Thema Corona kindgerecht erklären. Bekannte Formate wie „Wissen macht Ah“, „Wieso? Weshalb? Warum?“, „Pixi Wissen“, “Lichterkinder” „Willi wills wissen“, und „Langenscheidt“ runden die Auswahl ab. Die Wiedergabe der Inhalte erfolgt über die tigerbox TOUCH oder die kostenlose Eltern-App tigertones, die im iOS- und Android Appstore zum Download zur Verfügung steht.

Der erste kindgerechte Audio-Streamingdienst tigertones macht es den Kids leicht, in das nächste Hörspiel-Abenteuer einzusteigen. Über das Touchdisplay der tigerbox TOUCH stöbern Kinder ab 3 Jahren in der Mediathek und wählen eigenständig aus 6.000 kuratierten Hörspielen, -büchern und Musik. Eltern können sich dabei auf kindersichere Inhalte verlassen, per tigertones-App eine Altersschranke setzen oder ihren Kindern Hörmedien empfehlen, die auf dem Touchdisplay an erster Stelle erscheinen.

Martin Kurzhals‘ Tipp als Vater: „Wenn es nach einer Sportstunde im heimischen Kinderzimmer einmal hoch hergegangen ist, finden die Kids mit dem Hörbuch „Autogenes Entspannen für Kinder“ schnell wieder zu sich. Das ist nicht nur für Kinder geeignet – ich höre das selbst gern nach einem stressigen Arbeitstag.“

Plus 20% Nutzer 2020: Playbrush legt deutlich Wachstum nach

Das österreichische Dental-Startup Playbrush wächst auch 2020 weiter und bekommt sogar extra Schub. Die Digital Health Pioniere aus Wien, die Kindern und Erwachsenen durch interaktive Apps Spaß am gründlichen Zähneputzen vermitteln, freuen sich über mehr als 50.000 Nutzende, die im Laufe von 12 Monaten mehr als 10,8 Millionen Minuten in den Playbrush Apps putzten. Auch das Abo für vergünstigte Wechselbürstenköpfe und Zahnzusatzleistungen erhielt einen Corona-Push: 32% Umsatz-Zuwachs zu 2019 belegen eine steigende Akzeptanz gegenüber digitalen Tools im Bereich Gesundheit und Versicherungen. Playbrush setzt so den steilen Wachstumskurs fort und läuft den etablierten Marken im Onlinehandel den Verkaufsrang ab.

Digitale Helfer machen uns Angewohnheiten bewusst, sorgen für Veränderung und halten gesund. Ein Megatrend, der durch Corona noch einmal Auftrieb erhielt. Digital Health Startups profitieren stark – so auch Playbrush, dessen supersmarte Innovation seit nunmehr sechs Jahren die Mundhygiene revolutioniert und digitalisiert und nebenbei noch eine riesen Gaudi ist. „Wir sehen, dass Digitalisierung und Gesundheit seit Corona als Einheit und ideale Ergänzung wahrgenommen werden – man kann von einem echten Umdenken sprechen“, so Paul Varga, Gründer von Playbrush. Doch die Pandemie habe nicht nur in den Bereichen Digitalisierung und Tech wie ein Katalysator gewirkt, denkt Varga: „Playbrush profitiert als Produkt, das in den eigenen Vier Wänden den Alltag optimiert. Hier lag in den vergangenen Monaten der Fokus und alles was Gesundheit und Familienfrieden oben hält, hat an Bedeutung gewonnen“, erklärt Varga. Seine geniale Gründungsidee hat eine ähnliche Geschichte: Patenkind Louis schrie allabendlich das Bad zusammen, wenn das Zähneputzen an der Reihe war. „Unsere Mission, die Mundhygiene von Kindern und Eltern mit Fun zu verbessern und zu belohnen, bleibt relevant“, so Varga.

Game Changer in der Zahnpflege: Gründlicher und smarter putzen, wie nie zuvor

Die anonymisierten Nutzerdaten zeigen, dass sich das Putzverhalten dank Varga‘s intelligenten Zahnbürsten für Klein und Groß über die regelmäßigen Putzsessions verbessert. So putzen User*innen anfangs gerade mal eine Minute. Nur wenige Monate später liegt der Durchschnitt bei weit über zwei Minuten. Insgesamt schrubbten Nutzer*innen im vergangenen Jahr ganze 10,8 Millionen Minuten. Auch die durchschnittliche Putzabdeckung, bedeutet die Gründlichkeit mit der alle Bereiche im Mund geputzt werden, steigt im Zeitverlauf von 55% auf über 80% und senkt damit das Risiko aufbauenden Zahnbelags. Eine Studie der Universität Witten/Herdecke bestätigte die Effektivität und zeichnete die Reinigungsleistung der Erwachsenen Schallzahnbürste Smart One mit der Bestnote aus.

Mit weiteren Features für Soft- und Hardware will Playbrush seinen Innovations-Vorsprung zur Konkurrenz auch in 2021 weiter ausbauen. „Wir arbeiten seit sechs Jahren eng mit Zahnärzten und Kunden zusammen, um die Mundhygiene im besten Sinne aller weiterzuentwickeln. Dabei waren wir die ersten, die die Putzroutine interaktiv gestaltet und mit einer Zahnzusatzversicherung verknüpft haben. Wir gehen die Zahnpflege ganzheitlich an“, so Paul Varga. Neben einem Hydro-Cleaning-Effekt und einer ausgeklügelten Software inklusive Quiz-Game und 3D-Zahnputzcoach, punktet die Smart One mit einer weltweit einzigartigen Versicherungsintegration. Der Clou: Mit jeder Putzeinheit lässt sich bares Geld sammeln, das auf die nächste Zahnprophylaxe angerechnet werden kann und die Ausgaben für die Mundhygiene gen Null reduziert.

Umsatzsteigerung und Nutzerzuwachs trotz Lockdown: Immer mehr Menschen setzen auf digitale Gesundheitstools

Während geschlossene Praxen und die Angst vor einer Ansteckung auf dem klassischen Dentalmarkt für erhebliche Einbußen sorgten, konnte Playbrush dank seines europäischen Standortvorteils und dem Fokus auf Onlinehandel und Drogeriemärkte von der Krise profitieren. Nicht zuletzt die Weiterentwicklung der kostenlosen Smart One App veranlasste mehr Menschen dazu, auf die digitale Unterstützung zu setzen. Im Oktober letzten Jahres launchte das Tech-Unternehmen sein Zahnspangen-Feature. Putzende können ihre Reinigung damit noch individueller auf ihre Bedürfnisse abstimmen. Playbrush verzeichnet mittlerweile über 50.000 aktive App-Abonnenten. Die durchschnittliche App- Nutzung liegt dabei bei fünf Sessions pro Woche. Offline-Einheiten werden automatisch bei der nächsten Verknüpfung mit der App übertragen. Während des Lockdowns im Frühjahr, stieg die Nutzungsrate der Zahnputz-Apps um 20%. Auch das Abo für vergünstigte Wechselbürstenköpfe und Zahnzusatzleistungen erhielt einen Corona-Push und verzeichnet 32% Umsatz-Zuwachs im Vergleich zu 2019. Die begeisterte Nutzung der Produkte beeindruckte auch den Einzelhandel. Die Umsätze konnten, unter anderem durch die Erschließung neuer Märkte, verdoppelt werden.

Playbrush Kids App katapultiert Kinderzahnbürsten auf die Bestsellerliste bei Amazon

Beim Onlineversandhändler Amazon eroberten die Kinderprodukte Smart und Smart Sonic gleich in zwei Kategorien (manuell und elektrisch) mehrfach den ersten Platz in den Verkaufscharts und konnten sich gegen namhafte Hersteller wie Philips und OralB durchsetzen. Für das Ranking wurden dabei nicht nur die Verkaufszahlen, sondern auch das Kundenfeedback zum Preis-Leistungs-Verhältnis berücksichtigt. Während die 13 verschiedenen Putzspiele ein tolles Gimmick für die Kids sind, schätzen immer mehr Eltern die smarte Unterstützung, die die Kleinen beim Putzen anleitet, Stellen zum Nachbessern anzeigt und schließlich die ganze Familie motiviert, ihre Mundhygiene zu verbessern. „Wer sich einmal mit dem Thema Kinderzahnbürsten mit App-Verknüpfung beschäftigt, wird schnell feststellen, dass unsere Features interaktiv auf die Putzbewegungen reagieren und umfangreicher sind als bei anderen. Bei Playbrush handelt es sich um keinen Timer oder ein einfaches Video, sondern mit uns lernen Kinder wirklich nachhaltig und mit Feedback besser zu putzen.“, erklärt Varga. Er rechnet fest damit, dass die Adult-Version, die seit eineinhalb Jahren auf dem Markt ist, im neuen Jahr ebenfalls aufschließen wird. „Die Smart One ist ein Wunschprodukt unserer Kunden, die sich bisher vor allem aus Familien mit Kindern zusammengesetzt haben. Jetzt entdecken mehr Erwachsene die Playbrush- Vorzüge für sich“, so Varga.

Mit der Pantonefarbe 2021 Ultimate Gray startet hig & chic ins neue Jahr und bringt Ruhe und Gemütlichkeit ins Schlafzimmer!

Seit über zwanzig Jahren kürt das renommierte Farbinstitut Pantone die Trendfarben der Saison und beeinflusst damit die Mode- und Kunstwelt. Jetzt steht fest: „Ultimate Grey“ wird zukünftig nicht nur unsere Garderobe, sondern auch unsere Einrichtung bestimmen. Bei den Bettwäsche-Experten von hig & chic ist Grau schon lange absoluter Favorit und der ideale Begleiter für erholsamen Schlaf.

Das Grau voll im Trend liegt, ist für das Mannheimer Bettwäsche-Startup hig & chic kein Geheimnis. Das Design „Lazy Gray“ ist eine besonders schöne Variante der angesagten Farbe und jetzt schon der Topseller im Sortiment. Der helle Grauton wirkt beruhigend und macht sich somit ideal im Schlafzimmer. Neben dem Design steht das Material an erster Stelle. Für ihre Bezüge verwenden hig & chic-Gründer Tom Gärtner und Matthias Kühr Eukalyptusfasern, die dank FSC-zertifiziertem Anbau ausgezeichnetem Herstellungsverfahren besonders ressourcenschonend und nachhaltig sind. Weil der Stoff von Natur aus atmungsaktiv, thermoregulierend und hypoallergen ist, bietet er sich auch hervorragend für Masken an. Auch die gibt’s im Onlineshop von hig & chic – natürlich in der Trendfarbe Grau. Erhältlich sind die Bezüge in den Größen 135 x 200 cm, 155 x 200 cm und 200 x 220 cm (Decke) bzw. 40 x 40 cm und 80 x 40 cm (Kissen).

Glückliche Zahnärzte, angstfreie Kinder

So werden Putzroutine und Kontrollbesuche zum Kinderspiel

Der regelmäßige Checkup beim Zahnarzt fällt schon vielen Erwachsenen nicht leicht. Dabei beugen Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung den Beschwerden vor. Wie vermitteln wir unseren Kindern ein gutes Gefühl, wenn der nächste Zahnarztbesuch ansteht? Was können wir tun, damit Angst gar nicht erst entsteht? „Gründliches Zähneputzen und regelmäßige Kontrollen sind das A und O der Zahngesundheit. Trotzdem leben viele in dem Irrglauben, dass ein Termin beim Zahnarzt erst bei Schmerzen notwendig ist und leben es ihren Kindern so vor. Das begünstigt Angstgefühle. Dabei reichen bereits zwei Besuche im Jahr, um unseren Zähnen etwas Gutes zu tun. Das sollten wir unseren Kindern vermitteln“, so Dental Health Experte Paul Varga. Der Playbrush Co-Founder setzt seit mehr als fünf Jahren auf die enge Zusammenarbeit mit Dentisten und Eltern. Er verrät in 5 Tipps, wie Eltern ihre Kids auf den Besuch beim Zahnarzt vorbereiten.

#1 Halbjährliche Besuche beim Zahnarzt mit Mama und Papa sind ein Muss!
Rund 43 Prozent der Eltern bringen ihre Kinder zu selten zum regelmäßigen Checkup beim Zahnarzt. Viele verkennen, dass die Milchzähne eine wichtige Basis für die Gesundheit der nachfolgenden Zähne bilden. Der halbjährliche Gang zum Zahnarzt sollte gesetzt sein, wie das Wechseln der Autoreifen von Winter auf Sommer. Denn übel wird es nur, wenn die Zähne längere Zeit nicht begutachtet werden oder Schmerzen der Grund des Besuchs sind. Eltern bringen ihre Kids am besten schon in jungen Jahren mit zu ihren Kontrollterminen. So lernen die Kinder die Routineuntersuchung mitsamt der entspannten Umgebung und dem freundlichen Austausch mit den MitarbeiterInnen kennen, bevor sie selbst auf den Stuhl krabbeln.

#2 Zahngesundheit fängt Zuhause an: Zähneputzen kann richtig Spaß machen!
Zahnpflege zählt bei Kindern nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen und Quengeleien im Badezimmer sind häufig vorprogrammiert. Doch früh übt sich und beugt vor! Wer Zuhause regelmäßig putzt, kann die Beißerchen stolz beim Zahnarzt zeigen. Und dass Zähneputzen sogar Spaß machen kann, zeigt das Wiener Familien-Startup Playbrush. Das Team hat smarte Zahnbürsten entwickelt, die sich via Bluetooth mit der kostenlosen App verbinden und zum richtigen Schrubben anleiten. „Die ewigen Streitereien im Badezimmer sind der Grund, weshalb wir Zahnbürsten entwickeln. Mittels Gamification stellen wir sicher, dass Kinder gründlich und lange genug* ihre Zähne putzen. Dabei funktionieren die Spiele nur, wenn die Kids richtig putzen“, weiß Playbrush-CEO Paul Varga. Die Kleinen können dabei gegen Eltern und Geschwister antreten – wer am gründlichsten putzt, gewinnt und ist sich des Lobs beim nächsten Zahnarztbesuch sicher!

#3 Mit High Tech und Fantasie wird der Zahnarztbesuch zum aufregenden Abenteuer
Damit die kleinen Patienten sich entspannen, haben viele Zahnärzte ihre Praxen aufgerüstet. Ein Fernseher an der Decke, der Cartoons abspielt oder ein Wimmelbild, auf dem das Kind ein Tier suchen soll. Ein bekanntes Kinderlied spielt im Hintergrund und mit speziellen Videobrillen tauchen die Kleinen in einen Film ab, indem sie neue Welten erkunden. Dabei erklären Dentisten langweilige Instrumente zu coolen Gadgets: Der Sauger wird zum „Bösewicht-Schlürfer“, die LED-Lampe wird zur „Sonne mit Laserkräften“, der Luft- und Wasserpüster ist eine „Regen- und Windmaschine“ und mit dem höhenverstellbaren Behandlungsstuhl fliegen sie in eine neue Galaxie. Kinder lernen spielerisch, dass der Zahnarzt ihnen nichts Böses will, sondern der Retter vor Bösewichten im Mund und Held aller Kinderzähne ist. Für Eltern ist es ratsam, sich vor dem ersten Besuch zu erkundigen, welche Zahnärzte auf besonders kinderfreundliche Praktiken setzen.

#4 Eltern bringen Zeit mit, Kinder dürfen neugierige Fragen stellen
Im Praxiszimmer wirken unzählige Eindrücke auf ein Kind. Die ZahnarzthelferInnen sind darauf eingestellt, ihre kleinen Patienten behutsam an die Behandlung heranzuführen. Eltern unterstützen ihre Kids, in dem sie Zeit und Geduld mitbringen. „Während sich die Jüngeren maximale Ablenkung während der Behandlung wünschen, sind die älteren Kids neugieriger, stellen Fragen und wollen Instrumente und Abläufe kennenlernen. Tell-Show- Do ist eine gängige Methode unter Dentisten: Die einzelnen Instrumente und der Ablauf der Behandlung werden den Kindern erklärt, anhand der Eltern gezeigt und schließlich angewendet“, weiß Paul Varga. Auch er und das Playbrush-Team setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Eltern: Beide Parteien trugen maßgeblich zur Entwicklung der Zahnbürsten bei. So passt sich auch Playbrush den Bedürfnissen seiner NutzerInnen an. Wer es genau wissen will, verwendet den Zahnputz-Coach, der mittels 3D-Gebiss anleitet. Sowohl die Spiele als auch der Coach unterstützen durch direktes Feedback und abschließende Auswertungen. Optional ist die Einstellung einer Zahnspange, damit auch die älteren Kids mit den Brackets umzugehen wissen.

#5 Belohnungen nach einem erfolgreichem Zahnarztbesuch?
Floskeln wie ,,So schlimm ist das gar nicht“ oder Versprechen wie ,,Wenn du brav bist, bekommst du ein Geschenk“, symbolisieren dem Kind, dass eine Leistung erbracht werden muss und lassen Nervosität, Druck und Misstrauen entstehen. Eltern sollten ihren Kindern gegenüber zwar ehrlich den möglichen Ablauf erklären, aber keine negativen Beschreibungen einfließen lassen oder Belohnung versprechen. Besser: Das Kind beim Verlassen der Praxis für seine Tapferkeit mit Worten loben. So verbinden die Kleinen den Zahnarztbesuch mit einem positiven Gefühl und sind von Stolz erfüllt, weil Mama und Papa ein Lob aussprechen.

*Eine Studie mit Unilever aus 2017 zeigt: Kinder putzen mit Playbrush doppelt so lange und mit mehr Spaß ihre Zähne.

tigerbox TOUCH: Größtes Hörvergnügen für Kinder, maximale Entspannung für Eltern

Die tigerbox TOUCH macht das Streaming von Hörspielen kinderleicht und dazu sicher und werbefrei. Die bunte Hörbox mit Touchdisplay bietet Zugang zu mehr als 6.000 Hörspielen, -büchern und Songs. Schon Kinder ab drei Jahren bedienen die tigerbox TOUCH intuitiv und selbstständig, indem sie eine tigercard einstecken oder sich einen Titel aus der tigertones Mediathek aussuchen. Eltern können sich dabei auf kindgerechte Inhalte verlassen und über die App Altersgrenzen definieren. Downloads für die offline Wiedergabe erfolgen spielend leicht über die tigerbox TOUCH.

Kinder lieben gute Geschichten. Ob zum Einschlafen, Tagträumen oder als Begleitung beim Spielen und Basteln. Und Hörspiele begeistern auch Eltern, denn das Erleben von Geschichten ist mehr als Unterhaltung. Zuhören fördert die Sprachentwicklung ebenso wie Phantasie und Kreativität.

Kinderleicht zu bedienen: Die tigerbox TOUCH sorgt für Autonomie im Kinderzimmer

Ganz ohne fremde Hilfe in das nächste Hörspiel-Abenteuer abtauchen, mit wenigen Berührungen das Audiosystem dazu bringen, den Lieblingstitel abzuspielen – das bereitet Kindern eine besondere Freude, macht sie stolz und unabhängig. Die tigerbox TOUCH ermöglicht genau das und verbindet dabei das Beste aus der analogen und der digitalen Welt, ohne weitere Bildschirmzeit auf das Freizeitkonto der Kids zu buchen.

Mit den tigercards, wildcards und tigertickets gibt’s was auf die Ohren!

Das Hör-Abenteuer wird über das Einstecken einer tigercard, wildcard oder eines tigertickets aktiviert. Eine tigercard beinhaltet jeweils ein Hörbuch, Hörspiel oder auch Songs und wird automatisch abgespielt. Die wildcard bringt selbst aufgenommene Nachrichten, mp3 Dateien oder Geschichten aus der tigertones Mediathek auf die tigerbox TOUCH. So können auch Kinder ab drei Jahren die tigerbox ganz einfach analog nutzen – Touchscreen und App sind nicht erforderlich. Die aktuell über 80 tigercards eignen sich zum Sammeln und Tauschen und unterscheiden sich von den Inhalten der Mediathek. Die Inhalte der tigercards funktionieren auch ohne tigerticket und zeitlich unbegrenzt. Eine wildcard ermöglicht das Aufnehmen und Speichern eigener Inhalte auf der tigerbox TOUCH. Auch Titel aus der tigertones Mediathek lassen sich auf den wildcards speichern.

Maximale Kostenkontrolle und beste Preisleistung auf dem Markt

Ein tigerticket kommt als zeitlich definierter Zugang zur tigertones Mediathek für einen bis maximal zwölf Monate. Es endet automatisch und wird ebenfalls durch Einlegen in die tigerbox TOUCH aktiviert. NutzerInnen haben anschließend mittels WLAN unbegrenzten Zugriff auf mehr als 6.000 kindgerechten Hörbücher, -spiele und Kinderlieder. Kids holen sich damit ihre liebsten Stories auf die heimische tigerbox TOUCH und können diese auch für die Offline-Wiedergabe oder unterwegs downloaden. Eine tigercard kostet zwischen 5,99 Euro und 9,99 Euro. Die Preise der tigertickets liegen bei 9,99 Euro für einen Monat und 74,99 Euro für ein Jahr (6,25 Euro pro Monat). Ein 3er-Set wildcards kostet 21,99 Euro.

Fünf Farben, Bass-Lichteffekte und Sleep-Timer

Die tigerbox TOUCH kommt in fünf Farben (schwarz, lila, grün, rot und grau) und enthält für 99,99 Euro eine tigercard oder wildcard sowie ein tigerticket für einen Gratismonat im kompletten tigertones-Universum. Neben den klassischen Audiofunktionen bietet die tigerbox TOUCH den Kids beim Musikhören Bass-Lichteffekte sowie ein Nachtlicht zum Einschlafen. Außerdem dabei ist ein Sleep-Timer, der die tigerbox nach einem definierten Zeitfenster (5, 10 oder 15 Minuten) herunterfahren lässt und ein externer Kopfhöreranschluss. Der weiche Kunststoff-Bumper schützt die Hörspielbox vor Schrammen und Stürzen, sollte sie doch mal aus den Kinderhänden gleiten.

Die tigerbox TOUCH wächst mit: Riesige Auswahl für jede Altersklasse

Das tigerticket ist die Eintrittskarte zur tigertones Hörwelt mit mehr als 6.000 Titeln, die ständig erweitert wird. Von Klassikern wie Lucky Luke über Bibi Blocksberg bis hin zu Eigen- Produktionen, die aktuelle Themen kindgerecht aufbereiten, ist für jedes Alter und jeden Interessensbereich etwas dabei. „Die tigerbox TOUCH wächst mit: Während jüngere Kids die tigercards sammeln, entdecken die Älteren den Touchscreen für sich. Einige Eltern bevorzugen den Streaming Dienst, die anderen ziehen den Kauf von Einzeltiteln vor“, erklärt Martin Kurzhals, CEO und Co-Founder von tigermedia, das Konzept.

Kindgerechte Inhalte, ohne dass die Eltern kontrollieren müssen

Die tigerbox TOUCH bietet ein kindersicheres Hörvergnügen ohne Kaufanreize oder Werbung. In der App haben Eltern die Möglichkeit, Altersgerechte Inhalte freizuschalten und andere auszuklammern. „Eltern müssen sich keine Sorgen machen, dass ihre Kinder Zugriff auf unangemessene Inhalte haben. Kinder sollen sich frei und unbeschwert in ihren Lieblings-Serien und Interessengebieten bewegen können und auf Entdeckungsreise gehen“, so Kurzhals. Vor allem aber müssen Eltern keine Endgeräte zur Verfügung stellen, um für Entertainment zu sorgen. Die tigerbox TOUCH tritt somit in gewisser Weise die Nachfolge des Kassettenspielers oder CD-Players an, der ganz und gar in Kinderzimmer und -händen verbleibt. „Die tigerbox macht das Audioprogramm der Kids unabhängig von ihren Eltern – das freut beide Seiten, aber besonders den Nachwuchs“, so Martin Kurzhals.

Faktencheck tigerbox TOUCH:

  • tigerticket (Monats-Abo) oder tigercard bzw. wildcard (Einzeltitel bzw. eigene Inhalte) in die tigerbox TOUCH einlegen, und los geht’s!
  • Verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz
  • Mit dem tigerticket: Offline und online Wiedergabe von über 6.000 Hörbüchern, -spielen undKinderliedern, die für Kinder ab 0 Jahren geeignet sind
  • Hörspiele der tigercards sind nicht identisch mit dem tigerticket bzw. Inhalten der Online Mediathekund eignen sich daher perfekt als Geschenk
  • tigercards sind handlich, kratzfest und leicht verstaut – passende Sammelalben sind erhältlich
  • Wiedergabe und Zugriff auf die Mediathek über die tigertones App, falls die Box mal nicht dabei ist
  • Kinderfreundliches und intuitiv bedienbares 3,9 Zoll Farb-Touchdisplay
  • Die tigerbox TOUCH wächst mit: Für jedes Alter und jedes Interesse ist etwas dabei!
  • Keine Abo-Falle: Alle tigerticket-Pakete laufen automatisch mit Ende der Laufzeit aus.
  • Nachtlicht, Sleep-Timer, Kopfhörer-Anschluss, LED-Leiste und bis zu 7 Stunden Akkulaufzeit
  • tigerbox und Bumper wiegen rund 600 Gramm

Die 6 größten Mythen zur Reinigung der Zahnzwischenräume

Handelsübliche Zahnbürsten reinigen nur 70 Prozent der Zahnoberfläche. Karies und Parodontitis entstehen überwiegend an schwer erreichbaren Stellen und in den Zahnzwischenräumen. Die tägliche Pflege-Routine sollte also unbedingt mit Zahnseide und Co. ergänzt werden. Aber welche Tricks helfen bei hartnäckigen Essensresten und Ablagerungen zwischen den Zähnen und von welchen Hilfsmitteln sollten wir lieber die Finger lassen? Einer, der es wissen muss, ist Paul Varga, Erfinder der smarten Schallzahnbürste Playbrush Smart One, die mit Hydro-Cleaning-Effect die Winkel besser sauber spült: „Zahnzwischenräume können zu echten Problemzonen im Mund werden, wenn wir ihnen nicht genug Aufmerksamkeiten schenken. Richtiges Zähneputzen ist ein guter Anfang, aber genügt meist nicht. Mit der richtigen Interdental-Hygiene kann Karies und Parodontitis vorgebeugt werden.“ Wir decken 6 Mythen zur Zahnzwischenraumpflege auf und zeigen, wie es geht.

#1 „Zahnseide kommt nach dem Zähneputzen zum Einsatz!“
Zweimal täglich Zähneputzen ist ein Muss! Aber auch, wer die empfohlene Putzdauer von 2 Minuten* immer einhält und das Schrubben nie vergisst, wird Plaque und Verschmutzungen nicht vollständig los. Denn der Teufel steckt im Detail, oder in diesem Fall zwischen den Zähnen. Hier sammeln sich nur zu gerne Essensreste, die Karies und Zahnfleischentzündungen fördern können. Immerhin werden bis zu 40 Prozent der Zähne durch Zahnzwischenräume verdeckt und bieten eine Menge Fläche für unentdeckte Überbleibsel. Um diese zu entfernen, ist die häufigste Empfehlung Zahnseide. Aber wann wendet man diese eigentlich an? Klar, nach dem Zähneputzen, oder? Falsch! Zahnseide sollte vor der Reinigung angewendet werden, da das nachträgliche Zähneputzen letzte Schmutzreste vollständig abträgt. Das Ausspülen nach dem Putzen unterstützt dabei zusätzlich. Übrigens, Zahnseide sollte jeden Tag zum Einsatz kommen.

#2 „Mit Zahnseide kann man nichts falsch machen!“
Bleiben wir beim Thema Zahnseide. Diese benutzen wir ab sofort also VOR dem Zähneputzen, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Oh doch, und wie! Bei einer falschen Anwendung von Zahnseide, beispielsweise durch harte Sägebewegungen, können Schnittwunden im Zahnfleisch entstehen. Hierdurch können Bakterien in den Blutkreislauf gelangen, was weitere Erkrankungen zur Folge haben kann. Heißt, Zahnseide immer mit Vorsicht anwenden, um das Zahnfleisch nicht zu verletzen. Wer Schwierigkeiten hat lose Zahnseide richtig zu handhaben, kann mit Zahnseide-Sticks auf eine praktische Alternative umsteigen. Weitere Produkte, die die Zahnzwischenraumpflege erleichtern können, sind Interdentalbürstchen und Zahnhölzer.

#3 „Die Munddusche muss immer ein extra Gadget sein.“
Was macht die Rund-um-sorglos Mundhygiene so richtig perfekt? Genau, eine Munddusche! Diese kann auch all diejenigen unterstützen, die mit Zahnseide und Interdentalbürsten so ihre Schwierigkeiten haben. Allerdings bedeutet die Anschaffung einer Munddusche auch ein zusätzliches Gerät im Badezimmer, das im schlimmsten Fall zum Staubfänger wird. Gut also, wenn der Effekt der Munddusche schon gleich mit der Zahnbürste kommt! Das dachte sich auch Playbrush und hat den Hydro-Cleaning-Effect direkt in seine Schallzahnbürste Smart One integriert. Dieser sorgt dafür, dass auch zwischen den Zähnen alles gründlicher sauber wird. Wie das geht? Die Power der elektrische Schallzahnbürste mit den halb angespitzten und halb abgerundeten Borsten bringt das Speichel-Zahnpasta-Gemisch während des Putzens so sehr in Bewegung, dass alle Bereiche zwischen den Zähnen durchgespült werden.

#4 „Professionelle Zahnreinigung bedeutet hohe Kosten.“
Für fleißiges Schrubben und die tägliche Nutzung von Zahnseide gibt es von der Zahnfee zwar eine 1 mit Sternchen, eine professionelle Zahnreinigung ist einmal im Jahr dennoch notwendig, um besonders hartnäckigen Stellen habhaft zu werden. Das verbinden Viele aber mit hohen Kosten und entscheiden sich lieber gegen die Prophylaxe. Das muss nicht sein: „Zahnpflege sollte so kostenneutral wie möglich und für alle erschwinglich sein,“ sagt Playbrush-Gründer Paul Varga. Sein Team entwickelt smarte Zahnbürsten, die sich richtig lohnen. Wer regelmäßig putzt, zahlt weniger beim Zahnarzt! Wer die Serviceoption im günstigen Abo (8,33€/Monat) dazu bucht, sammelt bei jeder Putzeinheit Punkte. Diese lassen sich als Cashback auf die nächste Zahnprophylaxe beim Zahnarzt der Wahl einlösen. Bis zu 110€ Bonus können pro Jahr erputzt werden & landen bei Smart One Nutzenden nach der Behandlung direkt auf dem Konto. Im Abo enthalten sind außerdem weiße Füllungen im Wert von bis zu 70€ im Jahr – das entspricht in etwa einer Zahnfüllung – und sechs Wechselbürstenköpfe.

#5 „Milchzähne muss man nicht pflegen, die fallen sowieso aus.“
Der Irrglaube, dass Milchzähne weniger Pflege benötigen, hält sich wacker. Sie fallen früher oder später ja sowieso aus. Dass aber gerade die ersten Zähnchen darüber entscheiden, wie gesund das Gebiss in den späteren Jahren sein wird, haben die Wenigsten auf dem Schirm. Wer also dafür sorgt, dass die Beißerchen schon früh richtig gepflegt werden, vermeidet Folgeerkrankungen. Kinder, die beim Zähneputzen auf stur stellen, putzen mit den Kinderzahnbürsten von Playbrush smart und easy. Die Zahnbürste verbindet sich via Bluetooth mit der App und steuert mit der richtigen Zahnputztechnik Spielfiguren auf dem Tablet oder Smartphone. Langweiliges Zähneputzen ist damit Schnee von gestern. Aber auch hier gilt: Schrubben allein ist nur die halbe Miete. Zahnseide und Co. sollten von klein auf eine große Rolle spielen. Es gibt Kinder, die sehr eng stehende Zähne haben – hier kommen Zahnbürsten oft schlecht an die Interdentalräume ran. Der Gefahr einer Karies- oder Parodontose Bildung kann durch die Anwendung von Zahnseide oder Zahnsticks vorgebeugt werden, die es mittlerweile extra für Kinder gibt. Diese gehören aber zuerst in die Hände der Eltern und sollten zwei bis dreimal pro Woche, am besten natürlich täglich, in Einsatz kommen.

#6 „Mit fester Zahnspange kann man die richtige Zahnpflege eh vergessen.“
Wer einmal eine feste Zahnspange hatte, kennt das Problem: Das Putzen ist eine echte Geduldsprobe und auch mit Zahnseide kommt man hier nicht weit. Kein Wunder also, geben verzichten Viele ganz auf die Reinigung der Zahnzwischenräume. Das sollte aber keineswegs die Lösung sein, denn durch die Drähte verfangen sich oft noch mehr Essensreste in den Zähnen. Die Playbrush Smart One mit ihrem Zahnspangen-Feature hilft Zahnspangenträger*innen die optimale Reinigung der Zähne zu erzielen. In der dazugehörigen App kann man einfach die Einstellung „Zahnspange“ aktivieren und schon verlängert sich die Putzdauer auf 3 Minuten, da eine Reinigung mit Zahnspange mehr Zeit in Anspruch nimmt. Der schmale Bürstenkopf erreicht außerdem Stellen, an die elektrischen Bürsten mit rundem Kopf nicht rankommen. Und neben der täglichen Anwendung von Interdentalbürstchen, entfernt der Hydro-Cleaning-Effect der Schallzahnbürste lästige Anhängsel auch zwischen den Zähnen, an Brackets und Drähten.

Die Hamburger Dating-Gurus Nina Deißler und Manuel Tolle im Interview

„Die Pandemie hat uns klar gemacht, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein“

Nina Deißler ist Beziehungs-Coachin für Singles aus Hamburg. Mit einer Erfolgsquote von 80% überführt sie auch Dating-Vermeider und Bindungs-Härtefälle innerhalb eines Jahres in neue Partnerschaften. Manuel Tolle macht mit seiner neu gedachten Dating-App only one den digitalen Weg für ernst gemeinte Beziehungen frei und setzt Multichats und Oberflächlichkeit ein Ende. Im gemeinsamen Gespräch beleuchten die Single-Coachin und der Dating-Experte aus Hamburg aktuelle Dating Trends. Denn: Corona lässt Singles umdenken. Beliebig viele Dates sind out, gilt es doch im Sinne von Social Distancing, die Kontakte auf ein Minimum zu be- schränken. Das stellt Flirtwillige vor Herausforderungen. Wie hat Corona also das Datingverhalten verändert? Ein Gespräch über Einsamkeit und Conscious Dating.

Manuel: Hallo Nina! Erzähl mal: Was sind seit Corona die häufigsten Fragestellungen, die Du mit Partnersuchenden in Deinen Kursen abklärst?

Nina: Viele Menschen erzählen mir, dass durch die Einschränkungen viele ihrer sozialen Kontakte nahezu „aufgelöst“ sind und dass es jetzt – mit Abstand und Maskenpflicht – kaum noch möglich ist, Menschen kennenzulernen. Aber auch, dass die unterschiedlichen Meinungen zu Corona und den Maßnahmen noch deutlicher dazu führen, dass man beim Online Dating schneller merkt, wer ähnlich tickt, wie man selbst.

Manuel: Welchen Ängsten sehen sich Singles gegenüber?

Nina: Viele Singles fühlen sich jetzt einsamer als vorher und so tritt der Wunsch nach einer Partnerschaft und der Gedanke, die eigenen Hürden und Themen zu lösen, stärker in den Vordergrund. Wer sich schon ohne Maske und Abstand im Alltag schwer damit getan hat, auf andere zuzugehen oder Interesse zu zeigen, der ist jetzt quasi komplett verloren. Seit Corona haben wir auch deutlich mehr Anfragen. Deshalb setzen wir verstärkt darauf, Singles auch per Online-Workshops Möglichkeiten zur Interaktion zu geben – quasi eine Mischung aus Workshop und Speed Dating.

Manuel: Also eine Art Online Dating mit professioneller Unterstützung. Toller Ansatz! Zum Thema Einsamkeit und Mindshift haben wir ähnliches Feedback über eine Online- Umfrage erhalten: 68% der befragten Frauen und Männer bestätigen, dass durch Corona authentische Begegnungen mit anderen Menschen noch wichtiger geworden sind. Aufrichtiges Interesse an ihrer Person ist ihnen wichtig. Auch die Werte in Bezug auf Liebe und Partnerschaft haben sich verändert: Die wenigsten sind scharf auf einen One-Night-Stand. Vielmehr haben sich 41% der Singles nach den ersten Corona-Monaten einsam gefühlt und die Situation als belastend beschrieben.

Nina: Du hast only one im Mai 2020 und damit zu den ersten Kontaktbeschränkungen gelauncht. Hattest Du einfach die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt? Meinst Du ihr wärt auch ohne Corona so erfolgreich?

Manuel: Ja, das ist Zufall. Wir waren uns nicht sicher, ob unser Konzept, nur eine Verbindung zwischen zwei Menschen zulassen, auch tatsächlich aufgeht. Und dann kam Corona. Die Kontaktbeschränkungen und das Einfrieren des öffentlichen Lebens hat das Socializen ins Digitale verlagert und die Sehnsucht nach ernstgemeinten und län- gerfristigen Gesprächen verstärkt. Dass only one einen Nerv trifft, hat sich gezeigt, als wir nach drei Monaten schon 25.000 Nutzer hatten.

Nina: Ja, das zeigt sich auch bei meinen Coachees. Die Pandemie hat uns klar ge- macht, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein. Und wer sich einsam fühlt, greift auch mal zu digitalen Möglichkeiten. Denkst Du, dass auch unabhängig von Corona der Zeitpunkt reif für eine App-Alternative war, die den digitalen Weg für die ernstgemeinte Suche einer Partnerschaft frei räumt?

Manuel: Definitiv. Matches sammeln ist eine Zeit lang aufregend, aber wenn Du zum 15. Mal dieselben Fragen und Antworten eintippst, vergeht Dir der Spaß und Frust macht sich breit. Insbesondere ältere Zielgruppen haben keine Lust mehr auf Heiß- und Kalt-Spielchen. Allerdings fällt Vielen das Online-Flirten nicht so leicht. Da ist so eine Art natürliche Hemmschwelle, die man beim Tippen überwinden muss. Worte wollen überlegt sein, schließlich lassen sie sich nicht mehr aus dem Chat löschen.

Nina: Da gehe ich mit. Ein Flirt ist ja zunächst nur eine Begegnung und der Ausgang ist ungewiss. Genau das macht den Flirt zum Flirt – dass keine feste Absicht dahinter steckt. Beim Online Dating gelten andere „Regeln“. In der realen Welt sind es oft flüchtige Eindrücke, die unsere Aufmerksamkeit erregen, ein Lächeln, ein Wort… mit relativ wenig „handfester Information“ finden wir jemanden attraktiv und beginnen eine Interaktion. Dagegen ist Online Dating bis dato eher wie Online Shopping: Wir wählen und vergleichen Informationen aus einer Vielzahl von Angeboten und hoffen auf eine Zufriedenheitsgarantie. Eine App wie only one könnte hier womöglich tatsächlich ein wohltuendes Gegenbeispiel sein. Wie bist Du denn an das Thema und die App ran- gegangen?

Manuel: Wir haben uns die Nutzerzufriedenheit von Dating Apps angeschaut. Die Zielgruppe ist breiter und diverser geworden. Waren es zu Beginn der 2000er die 40-Jährigen, die Datingportale für sich entdeckt haben, loggen sich heute Erwachsene aller Altersklassen zum Flirten ein. Auch 50+ setzt verstärkt auf Dating-Apps. Allerdings zeigt eine Umfrage, dass lediglich ein Drittel der befragten Frauen und Männer mit dem Dating-Angebot zufrieden sind. Die Mehrheit würde gern zu einer mehr natürlichen Art des Online Datings zurückkehren.

Nina: Inwiefern kann Online Dating natürlich sein bzw. wann verliert Online Dating an Natürlichkeit?

Manuel: Sobald es nicht mehr darum geht, jemanden kennenzulernen, sondern in einer persönlichen Challenge ausartet, bei der möglichst viele Matches gesammelt und Gespräche angestoßen werden, nimmt es eine unnatürliche Haltung ein.

Nina: Ja, offline würden wir uns auch niemals 10 potenzielle PartnerInnen gleich- zeitig warmhalten. Was steckt aus Deiner Sicht dahinter?

Manuel: Exakt. Also eine Unart, die ich an mir selbst beobachtet habe, ist diese Sorge, jemanden zu verpassen. Bei herkömmlichen Dating-Apps war ich bei einem neuen Kontaktvorschlag jedes Mal versucht, auch mit Person B in Kontakt zu treten – unabhängig davon, wie gut das Gespräch mit Person A bereits läuft. Dabei würde ich im realen Leben keine zweite Person ansprechen, wenn ich bereits jemanden ernsthaft date. FreundInnen berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Keiner legt sich fest, keiner lässt sich wirklich auf jemanden ein. Also swipen wir weiter. Viele vergessen beim Online Dating, dass auf der anderen Seite des Bildschirmes potenzielle PartnerInnen sitzen, die wir mit diesem oberflächlichen, uncharmanten Verhalten vergraulen. Wie ist das bei dir, Nina? Begegnet dir die Fear of Missing Out (FOMO) häufig? Seit der Pandemie häufiger oder haben Deine Coachees keine Lust mehr darauf?

Nina: Ja, tatsächlich ist das ein Thema. Viel Auswahl suggeriert: „Da könnte noch was Besseres kommen“. Seit den Beschränkungen durch Corona bemerke ich allerdings auch, dass gerade Frauen in den 30ern eher Angst haben, dass sie Zeit verlieren: Auch wer eine Familie gründen will, möchte nicht den nächstbesten nehmen und sich beeilen müssen. Es soll Zeit für Kennenlernen und Romantik geben, doch die Uhr tickt. Das macht gerade den Menschen besonders viel Druck, die eh schon glauben, „spät dran“ zu sein. Im Gegenzug dazu und basierend auf deinen Umfragen: Würdest Du sagen, es findet eine Entschleunigung im Online Dating statt?

Manuel: Absolut. Alleinstehende wollen nicht mehr aus einer Unsicherheit heraus oder der Angst vor dem Single-Dasein online daten. Und sie wollen nicht (mehr) Hunderte daten. Conscious Online Dating ist die neue Devise. Dabei gehen wir von unserem Innersten aus, wollen erzählen, wer wir wirklich sind und warum wir wollen, was wir wollen. Wir sind auf der Suche nach Authentizität, Intimität und einer echten Verbindung. Das Chatten und Verabreden mit zahllosen Dates funktioniert dabei in umgekehrter Richtung: Es dominieren zumeist Oberflächlichkeit und der äußere Schein einer Person, für mehr Tiefe bleibt keine Zeit. An dieser Stelle beschleunigt Corona den Trend: Social Distancing lässt Partnersuchende wieder tiefsinniger und romantischer werden. Wir erzählen uns mehr von den Dingen, die uns wirklich beschäftigen. Wir schreiben online ein paar Tage länger, bevor es zum ersten Treffen kommt. Wir gehen lieber spazieren und verabreden uns auf ein Picknick, als uns mit Maske in eine Schlange vor dem Restaurant anzustellen. Ich denke, jetzt ist der beste Zeitpunkt, um sich neu zu verlieben, was meinst Du?

Nina: Wir behaupten ja immer wieder, dass innere Werte wichtiger seien – doch rea- gieren wir als erstes und am stärksten auf Äußerlichkeiten und Oberflächliches. Das ist ganz normal, der Ansatz von Dating-Apps basierend auf Fotovorschlägen daher nicht verwerflich. Die menschliche Psyche ist allerdings tatsächlich nicht dafür gemacht, mit einem Überangebot an Informationen und Auswahlmöglichkeiten konfrontiert zu sein. Unser Gehirn geht dann tatsächlich in eine Art „Shopping Modus” – wir nehmen nicht mehr wahr, dass es sich um echte Menschen handelt. Sich Kennenlernen ist ein Prozess und nicht ein „hop oder top” Prinzip, wie bei einem Paar Schuhe, das man sich bestellt hat. Slow Dating empfinde ich deshalb als sehr wohltuend, weil man das bekommt, was sich viele Menschen momentan wünschen: Echten Kontakt und Austausch mit einer anderen Person.

Manuel: Was ist Dein Tipp für ein Date in Zeiten der Pandemie?

Nina: Eine schrittweise Annäherung habe ich bereits vor Corona empfohlen und jetzt macht sie umso mehr Sinn: Vereinbare ein erstes Date per Video-Chat. Achte auf gutes Licht und verabrede Dich auf eine virtuelle Tasse Kaffee oder ein Abendessen. So er- hält man einen ersten Eindruck, ohne allzu viel Aufwand. Überlege Dir vorher ein paar interessante Themen und Fragen, um die Werte Deines Gegenübers besser zu verstehen und einander näher zu kommen. Manuel, was ist Dein Profi-Tipp für’s Online Dating?

Manuel: Entspannt bleiben, und aus dem Bauchgefühl heraus schreiben. Ein lustiger Fail des Tages, das Highlight der Woche oder ein Gedanke beim Autofahren durch die Stadt. Interessierte Gegenfragen stellen, die über das simple „und wie geht es dir heute?“ hinausgehen. Sensibilität zeigen – über Worte, oder indem man auch mal von einer Schwäche erzählt, die einen vielleicht erst kürzlich in eine unangenehme Situa- tion gebracht hat. Das macht Dich nahbar und vermittelt Deinem Gegenüber Einblicke in deine Persönlichkeit. – Danke dir für den Austausch, Nina! Es war mir eine Freude.

Nina: Danke Dir ebenso!

Dental-Startup Playbrush schlägt alle Verkaufszahlen im Onlinehandel!

Auf der Plattform des Onlineversandhändlers Amazon setzt sich die österreichische Brand in den Kategorien Schall- und manuelle Kinderzahnbürsten vor die Branchenprimi Philips und Oral B und hängt sämtliche Konkurrenz ab. Dass Playbrush es mit den Big Playern des Oral Health Care Markts aufnehmen kann, beweisen die Entwickler des Handbürstenaufsatzes SMART und der elektrischen Zahnbürste SMART SONIC auch im Pandemie-Jahr 2020. Dazu trägt auch das Umdenken der Konsumenten bei: Buy from small businesses!

Kinder via Gamification an die richtige Mundhygiene heranführen – mit diesem Ansatz sind die Studienfreunde Paul Varga (AT), Matthäus Ittner (AT) und Tolulope Ogunsina (UK) vor fünf Jahren gestartet, um Varga’s Patenkind Louis zum Zähneputzen zu motivieren. Mittlerweile wurden über 300.000 Kinderzahnbürsten in 25 Ländern verkauft. Zur Black Week erreicht die Nachfrage nach dem Handbürstenaufsatz SMART und der elektrischen Zahnbürste SMART SONIC im E-Retail neue Rekordwerte. So rangieren die Kids-Produkte von Team Playbrush auf Platz 1 in den Amazon- Kategorien „Kinderzahnbürsten für den manuellen Gebrauch“ und „mit Schalltechnologie“ und verdrängen die Platzhirsche Philips und Oral B. „Wir zeigen damit einmal mehr, dass unser Preis- Leistungs-Verhältnis stimmt – gerade im Vergleich zur Konkurrenz. Uns ging es schon immer darum, die Zahngesundheit von Kindern zu verbessern. Über den spielerischen Ansatz und die App- Integration haben wir das nachweislich* geschafft, ohne Wucherpreise zu verlangen“, so Co- Founder Paul Varga.

Seit dem Lockdown im Frühjahr gilt außerdem, bewusster zu shoppen, um lokale Händler und Kleinunternehmen zu unterstützen. Diese sind besonders von den Pandemie-bedingten Umsatzeinbußen betroffen und fallen trotz Fördermittel deutlich hinter den Konzernen ab. „Das Bewusstsein für kleine und regional produzierende Shops ist definitiv gewachsen. Viele vermeiden seither auch Online-Riesen wie Amazon so gut es geht, auch der Umwelt zur Liebe“, so Paul Varga.

Wer um das in Europa produzierendes Jungunternehmen weiß, entscheidet sich lieber für Playbrush. Das zeigt auch das Absatzplus, das die Wiener entgegen aller Erwartungen in diesem Jahr einfahren konnten. Auf das Ranking bei Amazon können die Dental Health Pioniere dennoch nicht verzichten. „Für Unternehmen ist es fast unmöglich, nicht auf Amazon präsent zu sein. Wir vertreiben zwar einen Großteil unserer Produkte über den stationären Handel und unseren Webshop. Nach Google gilt Amazon aber als nächstgrößere Suchmaschine und liefert umfangreiche Informationen, wie zum Beispiel Produktvergleiche und Kundenbewertungen, die sich auf die Kaufentscheidung auswirken. Das zeigt einmal mehr das aktuelle Ranking, nach dem wir ein sehr großes Volumen über die Amazon-Plattform abgesetzt haben“, so Varga.

*Eine Studie mit Unilever aus 2017 zeigt: Kinder putzen mit Playbrush doppelt so lange und mit mehr Spaß ihre Zähne.

So wird die Haut winterfest

Die Tage werden kürzer, das Wetter ungemütlicher und die Temperaturen sinken gen Gefrierpunkt. Die kalte Jahreszeit bedeutet auch Stress für unsere Haut: Trockene Luft, eisiger Wind und Frost können Juckreiz oder Ekzeme hervorrufen. Wer eine schnelle und unkomplizierte Ersteinschätzung sucht, findet auf der Plattform onlinedoctor.de Rat und erspart sich den Gang in die Praxis. Die Dermatologin Dr. med. Marion Krakor aus Leipzig nutzt OnlineDoctor ebenfalls seit Anfang an, um Betroffenen aus der gesamten Bundesrepublik bei dermatologischen Fragen zu helfen. Hier gibt sie Tipps, wie wir unsere Haut winterfest machen.

Für unsere Haut beginnt die strapaziöse Zeit des Jahres: Je kälter es wird, desto weniger produzieren die Talgdrüsen Fett, das eigentlich als Schutzfilm dient. Zudem ziehen sich die Blutgefäße stark zusammen, um die Wärme im Körper zu halten – der Grund warum wir im Winter einen blasseren Teint bekommen. Gerade der Wechsel zwischen kalter Außentemperatur und trockener Heizungsluft stellt eine echte Herausforderung für unser größtes Organ dar, da die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche verdunstet. Ganz besonders betroffen sind davon Augenpartien, Lippen, Hals und Dekolleté. Häufige Folgen: entzündete Lippenränder, Risse und Fältchen, Rötungen oder Schuppenbildung. Chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder die Schuppenflechte verschlimmern sich meist in der kalten Jahreszeit. „Im Winter benötigt unsere Haut besonders viel Pflege. Gegen trockene Haut helfen fettreiche Cremes auf einer Wasser-in-Öl-Basis. Um die Entfettung der Haut zu vermeiden gilt außerdem: heißes Duschen oder Baden lieber vermeiden“, erklärt Dr. Krakor.

Zudem wird die Kraft der Sonne im Winter oft unterschätzt, da das Kältegefühl über einen beginnenden Sonnenbrand hinwegtäuscht. Insbesondere passionierte Spaziergänger, alle die gern wandern und vor allem Wintersportler müssen aufpassen, da sie dem gefährlichen UV-Licht auf den Berggipfeln wesentlich näherkommen: Pro 1000 Höhenmeter erhöht sich die Strahlung um rund 10%. Die Reflektion durch Eis und Schnee verstärkt die Wirkung noch zusätzlich. „Ein ausreichender UV-Schutz ist auch im Winter ein Muss. Für den Wintersport geeignet, sind Cremes mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 und einem hohen Fettgehalt. Auch die Lippen sollten unbedingt gepflegt werden, am besten mit einem speziellen Stift oder Balsam mit UV-Schutz und natürlichen Feuchthaltefaktoren.“, so Dr. Krakor.

Ein weiteres Problem: Im Winter klagen viele über Hautunreinheiten und Pickel. Die Schutzschicht der Haut ist wesentlich dünner und damit das perfekte Einfallstor für Schmutz, Pilze und Bakterien. Diese können zu unangenehmen Hautinfektionen oder gar Ekzemen führen. Bei wiederholter oder dauerhafter Irritation können Ekzeme auch chronisch werden oder sich durch das Aufkratzen der Haut erst richtig entzünden. Deshalb sollte möglichst schnell gehandelt werden. Dr. Krakor rät: „Wenn sich trotz allen Vorsichtsmaßnahmen Bläschen bilden, die Haut brennt oder stark juckt, sollte man unbedingt einen Arzt drauf schauen lassen.“ Auf onlinedoctor.de bekommen Ratsuchende mittels Fotos und Symptombeschreibung innerhalb von 48 eine erste fachärztliche Einschätzung samt Handlungsempfehlung, ohne Terminstress und ganz bequem von zu Hause aus. Dabei beweist die aktuelle Fallabschlussquote, dass ein persönlicher Besuch nur bei 14% der Patienten erforderlich ist. Der positive Nebeneffekt: Die Ärzte werden in ihrer Arbeit deutlich entlastet.

Dr. med. Marion Krakor

Dr. med. Marion Krakor ist Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten und seit 1996 in ihrer eigenen Praxis in Leipzig tätig. 2006 wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin Therapie e.V. als Trainerin zertifiziert und bildet ÄrzteInnen in der ästhetischen Medizin auf den Gebieten Botulinum und Filler aus. Das Magazin „Focus Gesundheit“ wählte sie 2019 zum sechsten Mal in Folge zur Top-Medizinerin. Seit Januar 2020 bietet sie ihre Expertise auch PatientInnen auf onlinedoctor.de an.

Corona macht Singles reif für die Beziehung

Lock Down und Social Distancing haben die Werte vieler Singles – und damit ihr Dating-Verhalten verändert. Das zeigt die aktuelle Befragung der kostenlosen Dating App only one aus Hamburg.

Viele Chats gleichzeitig jonglieren und immer auf dem Sprung zum nächsten Flirt? Sowas von Pre-Corona! Oberflächliche Bekanntschaften und One Night Stands sind out. Das zeigt die aktuelle Befragung der Hamburger Dating App only one, an der 626 Männer und Frauen aus Deutschland teilnahmen.

Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht:

Die Bedeutung von Liebe und Partnerschaft hat zugenommen!

37% der Teilnehmer bestätigen, dass Corona ihre Werte verändert hat – ganz besonders im Bereich von Liebe und Beziehungen.

Einsamkeit macht beziehungsfähig.

41% geben an, sich nach den ersten Corona Monaten einsam gefühlt zu haben. Sie glauben, dass die Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen für Singles besonders zu Belastung würden. Immerhin 33% gaben an, sich nicht einsam gefühlt zu haben.

Auf Lock Down und Social Distancing folgt der Wunsch nach aufrichtigem Interesse und echten Gefühlen!

67% der Befragten stimmen zu, dass Corona gezeigt hat, wie wichtig authentische Begegnung mit anderen Menschen sind und dass echtes Interesse ihnen wichtiger ist, denn je.

Kein Bock mehr, Eine(r) von Vielen zu sein!

47% wollen nicht mehr einer von Vielen sein. Nur 29% geben an, auch nach Corona noch mit mehreren Personen gleichzeitig flirten zu wollen.

Hemmungslose One Night Stands vermissen die Wenigsten.

Die Pandemie scheint Stand jetzt dazu ein nachhaltiger Lustkiller zu sein. Auf die Frage, ob sich die Teilnehmer schon wieder darauf freuen, zu ihrem sorgenlosen Vor-Corona Dating-Verhalten und möglichen One Night Stands zurückzukehren, verneinen 57%. Nur 17 Prozent wollen nach Corona wieder hemmungslos One Night Stands haben.

 

Über only one:
Die kostenlose Dating-App only one räumt den digitalen Weg frei für die ernstgemeinte Partnersuche und macht Schluss mit Multi-Chats. Der Fokus liegt auf nur einem Match, denn pro Nutzer wird nur eine Verbindung zu einem anderen Mitglied zugelassen. Dabei sorgen persönliche Voice-Grußnachrichten für einen besseren ersten Eindruck beim Favoriten. Ein Algorithmus und das manuelle Annehmen von Bildern schützen zudem vor unerwünschten Inhalten. Gründer Manuel Tolle hat 10 Jahre mit namenhaften Online Dating Unternehmen zusammengearbeitet, bevor er im Mai 2020 mit only one seine eigene App launchte.

Länger warten, weniger knutschen

Corona macht Singles vorsichtig. Sie lassen sich mehr Zeit, bis sie ein persönliches Treffen wagen – und bleiben auch dann auf Abstand. Das zeigt eine aktuelle Studie der Hamburger Dating App only one.

Social Distancing und die Angst vor Körperflüssigkeiten haben an der Dating-Front ganz direkte Auswirkungen. Die Hamburger Dating App only one wollte es genau wissen und hat 626 Nutzer aus Deutschland zu ihrem Dating Verhalten vor und nach Corona befragt.

Die wichtigsten Ergebnisse in der Übersicht:

Bis zum ersten Date vergeht mehr Zeit!

38% geben an sich seit Corona mehr Zeit zu lassen, ihren Schwarm persönlich kennenzulernen. 29% treffen sich nach vier Wochen, 47 nach zwei Wochen mit dem Chatpartner. 28% wollen sich schon nach ein paar Tagen treffen. 37% wollen aktuell niemanden treffen, die oder den sie über einen Dating-App kennenlernen.

Nähe ist out!

42% geben an, dass sie bei Dates körperlich deutlich distanzierter sind als zuvor. 27% geben an, ihr Verhalten nicht verändert zu haben.

Knutschen fällt aus.

Auch das Küssen pausiert für den Großteil der Befragten. 28% geben an, vor Corona bereit gewesen zu sein, ihr Date beim ersten Treffen zu küssen. Für 36% war das schon vor Corona eher die Ausnahme.

One Night Stands sind weniger reizvoll.

Im Bett landen noch weniger der Befragten. 57% haben keine Lust auf One Night Stands. Auch die Vorfreude scheint gering zu sein. Auf die Frage, ob sich die Umfrageteilnehmer auf die Zeit nach Corona freuen, um dann wieder sorgenfrei in die Federn springen zu können, stimmen nur 17% zu.

 

Über only one:
Die kostenlose Dating-App only one räumt den digitalen Weg frei für die ernstgemeinte Partnersuche und macht Schluss mit Multi-Chats. Der Fokus liegt auf nur einem Match, denn pro Nutzer wird nur eine Verbindung zu einem anderen Mitglied zugelassen. Dabei sorgen persönliche Voice-Grußnachrichten für einen besseren ersten Eindruck beim Favoriten. Ein Algorithmus und das manuelle Annehmen von Bildern schützen zudem vor unerwünschten Inhalten. Gründer Manuel Tolle hat 10 Jahre mit namenhaften Online Dating Unternehmen zusammengearbeitet, bevor er im Mai 2020 mit only one seine eigene App launchte. https://www.empfohlen.de/only_one

Komm mit! JoinMyTrip bringt Reisende zusammen

Single-Abenteurer finden Gefährten, erfahrene Globetrotter organisieren Reisen für Gruppen – und können damit sogar Geld verdienen: Das ist die Idee von JoinMyTrip. Das Startup aus Hamburg hat nach zwei Jahren schon mehr als 130.000 Nutzer aus 17 Ländern, die Träume und Kosten teilen. Investoren gaben 1,5 Millionen Euro, um das Portal für den Sprung auf 15 Millionen User zu rüsten. Im Juli 2020 rankte Business Insider JoinMyTrip unter den 20 wachstumsstärksten Startups Deutschlands – trotz Corona und Branchen-Crash.  

Reisen können das Leben grundlegend verändern. Dr. Niels Mueller-Wickop hat es erlebt. Seine Perspektiven und Prioritäten hatten sich nach 347 Tagen Wanderlust, die ihn gemeinsam mit seiner Freundin rund um die Erde geführt hatte, verschoben. Wieder in Deutschland fühlt sich der neue Job als Vorstandsassistent zunehmen fremd an: „Ich hätte nie gedacht, dass ich als anderer Mensch zurückkomme“, erinnert sich der Wirtschaftsinformatiker. Zunächst ist der Plan für einen Neustart unscharf, doch dann nimmt die Mission Gestalt an: Niels will auch anderen ermöglichen, was er erleben durfte: authentisch zu reisen und sich dabei selbst von neuen Seiten kennenlernen. „Wir alle sollten hin und wieder aussteigen, Menschen jenseits unserer Blase kennenlernen und unserem Leben eine neue Richtung geben.“

Der Wunsch nach individuellen Reisen jenseits der ausgetretenen Touri-Pfade ist über alle Altersgruppen und Budgetrahmen hinweg groß, ist sich Niels sicher, die Reisebranche milliardenschwer und noch nicht in allen Segmenten digital. Dazu hat Reisen noch nie einen so hohen Stellenwert im Leben junger Menschen eingenommen – Statussymbole wie Auto, Haus und Co. haben längst ihren Stellenwert verloren. Niels fragt sich, wie er möglichst viele Menschen in die Lage versetzen kann, ihre kühnsten Reiseträume umzusetzen: „Ich wollte die Potentiale der Sharing Economy auf die Reiseplanung übertragen: Wer mit Gleichgesinnten reist, traut sich auch an entlegene, unbekannte, exotische Gefilde. Und wer Zimmer, Tickets und Transportmittel mit anderen teilt, spart Geld.“ Das war die Idee.

2017, fast zwei Jahre nach seiner Weltreise, gründet Niels gemeinsam mit Valentin Funk Travelsation. Im Pitch Deck steht: Wir wollen 15 Millionen Leben verändern. „Ich bin davon überzeugt, dass Reisen das Herz öffnet, Ängste abbaut und so Harmonie und Frieden in die Welt bringt.“ STS Ventures und Stefan Wiskemann finanzieren die erste Runde mit 500.000 Euro, Ury Steinweg und Matzen Ventures legen eine Million Euro nach. 2018 gewann Niels und Valentin JoinMyTrip dazu und behalten den Namen. 2019 freuen sie sich bereits über 100.000 Nutzer aus 17 Ländern.

Das Erfolgsrezept des Portals: Nutzer werden in zwei Gruppen eingeteilt. Die erfahrenen Organisationstalente, die in ihren Freundeskreisen seit jeher die Planung von Reisen übernehmen, und die zweite Gruppe, die sich anschließen möchte und Routen- sowie Budgetplanung zu schätzen wissen. Nach diesem Prinzip sind die Reisenden bei JoinMyTrip in TripLeader und TripMates gegliedert. Die einen bieten eine Reise, geben Zeitraum und Route vor und erheben dafür eine Gebühr, deren Höhe sie selbst bestimmen können. Die anderen haben die Qual der Wahl – aktuell sind mehr als 500 Trips online und jede Woche kommen viele weitere dazu – und nehmen bei Interesse Kontakt zum TripLeader auf. JoinMyTrip verdient an der Gebühr mit und verzichtet komplett auf Werbung.

„Ich glaube, dass uns jene Reisen besonders prägen, die uns aus unserer Komfortzone reißen“, sagt Niels. Im März 2020 war es dann aber zunächst die Corona Pandemie, die Erwartungen und Pläne über den Haufen warf und Niels, Valentin und das 16-köpfigen Team ins Homeoffice versprengte. „Wir haben nur zwei Stunden gebraucht, um uns organisatorisch auf die neue Situation einzustellen“, so Niels, der trotz großem Crash vieler Reiseunternehmen und Unsicherheiten im Tourismus optimistisch blieb. „Für uns war ziemlich schnell klar, dass hier Chancen für uns liegen. Wir sind digital und flexibel. Dazu bilden wir Reisetrends und den Wunsch nach bewussterem, nachhaltigem Reisen ohne Zeitverzögerung ab. Und will jemand seinen Surftrip 2020 entlang der Ostseeküste machen, anstatt nach Bali zu reisen, ist das für uns kein Problem. Viele etablierte Player stellt diese Veränderung vor nicht überschaubare Herausforderungen.“

JoinMyTrip bleibt damit auf Wachstumskurs. Im Juli 2020 schaffte es das Team bereits wieder in das Business Insider Ranking der 20 wachstumsstärksten Startups. „Nach einer leichten Delle durch Corona profitieren wir von der Marktbereinigung, der beschleunigten Digitalisierung und dem bewussteren Reiseverhalten“, sagt Niels.